AT63734B - Verschluß für photographische Apparate mit einem die Schließbewegung aufhaltenden Hindernis und einem die Zeitdauer des Offenstehens des Verschlusses regelnden, mit dem Hindernis verbundenen Umlaufgetriebe. - Google Patents

Verschluß für photographische Apparate mit einem die Schließbewegung aufhaltenden Hindernis und einem die Zeitdauer des Offenstehens des Verschlusses regelnden, mit dem Hindernis verbundenen Umlaufgetriebe.

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AT63734B
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Voigtlaender & Sohn A G Fa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschluss für photographische Apparate mit einem die Schliessbewegung aufhaltenden 
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 dem Hindernis verbundenen Umlaufgetriebe. 



   An photographischen Apparaten sind   Verschlussvorrichtungen   für kurze Aufnahmen bekannt. bei denen das Öffnen und Schliessen durch einen unter Federwirkung stehenden, in der Ruhelage gesperrten Teil herbeigeführt wird, der sich nach Aufhebung der Sperrung in Bewegung setzt. 
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   Soll eine kurze Zeitaufnahme gemacht werden, so schiebt man in die Bahn des Vorsprunges e, bevor dieser das seinen Weg endgiltig begrenzende feste Hindernis f erreicht, ein bewegliches Hindernis   y,   das die Scheibe c, während der   Verschluss   geöffnet ist, eine Zeitlang aufhält. Dieses Hindernis ist so beschaffen, dass es unter dem von dem Vorsprunge e ausgeübten Druck allmählich wieder zurückweicht. Zu diesem Zwecke ist es um den Punkt h drehbar und durch einen Lenker   i   mit einem Schieber k verbunden, der eine Zahnstange bildet. Diese Zahnstange steht mit dem Rädergetriebe   1   in Eingriff, das eine die Bewegung des Schiebers, mithin auch des Hindernisses g, verlangsamende Bremse bildet. 



   Die Übertragung der Bewegung von der   Zahnstange   auf das   Raderwerk   geschieht nun nach der Erfindung durch die   Ellipsenräder m,   die so angeordnet sind, dass zu Beginn des Ausweichens des Hindernisses    < y,   also auch zu Beginn der in der Pfeilrichtung erfolgenden Bewegung des Schiebers k, die Übersetzung ins Langsame stattfindet, die dann allmählich in eine Übersetzung ins Schnelle übergeht. Die Ingangsetzung des Rädergetriebe erfordert dann zu Anfang geringere Kraft als gegen Ende der Bewegung. 



   Es ist nun eine Einrichtung getroffen, durch die bewirkt wird, dass bei Einstellung des 
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 das kleinste Mass annimmt und allmählich wächst. Bei ganz kurzen Belichtungszeiten wächst er über das geringste Mass nur wenig hinaus. Damit ist also der Zweck der Erfindung erreicht. 



   Die Unabhängigkeit der Einstellbewegung für das Hindernis   y   von dem Schieber k wird dadurch herbeigeführt, dass dieser Schieber mit dem Hindernis nicht, wie es in Fig. 1 des leichteren Verständnisses halber zunächst dargestellt wurde, unmittelbar, sondern durch ein Kniegelenk verbunden ist, dessen einer Schenkel n am Schieber k einen Drehpunkt q besitzt, während der Drehpunkt o des anderen Schenkels p in beliebiger Weise verstellbar angeordnet ist. Der das Hindernis   9   bildende oder tragende Hebel ist mit seinem freien Ende verschiebbar mit dem Schenkel p verbunden. Wird der Punkt o behufs Einstellung des Hindernisses 9 in Richtung der Pfeile verschoben, so dreht sich der Schenkel   n   des Kniegelenkes um den Punkt q, der Schieber k   aber bleibt in Ruhe.

   Liegt aber der Punkt o fest und wirkt das Hindernis g, von dem Vorsprung e beeinflusst, treibend auf das Kniegelenk, so muss sich der Schieber k bewegen.   



   Der Vollständigkeit halber mag noch erwähnt werden, dass der bei dem Belichtungsvorgange nach links verschobene Schieber k vor Beginn einer neuen Belichtung natürlich immer wieder in seine Anfangslage gebracht werden muss, was m einfachster Weise dadurch geschehen kann, dass beim Drehen der Scheibe c in Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles   zum   Zwecke des Spannens ihrer Treibfeder der Stift a gegen einen   Winkelhebel r trifft, dessen freier   Schenkel bei der hiedurch hervorgerufenen Bewegung den Schieber k nach rechts treibt. Hiedurch wird auch das Hindernis g (Fig. 2) wieder in seine frühere, die Scheibe c aufhaltende Lage gebracht. 



   Es ist bereits bekannt, bei Schlitzverschlüssen ein Ellipsengetriebe so anzubringen, dass der Ablauf des Verschlusses allmählich verzögert wird, um den Vordergrund stärker zu belichten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verschluss für photographische Apparate mit einem die Schliessbewegung aufhaltenden Hindernis und einem die Zeitdauer des Offenstehen des Verschlusses regelnden, mit dem Hindernis verbundenen Umlaufgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Hindernis und dem Umlaufgetriebe eine übertragungsvorrichtung mit derart veränderlicher Übersetzung (EUipsen- räder oder dgl. ) eingeschaltet ist, dass das Verhältnis der Geschwindigkeit des Umlaufgetriebes zu der Geschwindigkeit der Verschiebung des Hindernisses mit der Zeit wächst.
AT63734D 1912-01-03 1913-01-02 Verschluß für photographische Apparate mit einem die Schließbewegung aufhaltenden Hindernis und einem die Zeitdauer des Offenstehens des Verschlusses regelnden, mit dem Hindernis verbundenen Umlaufgetriebe. AT63734B (de)

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