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Selbataige Schmiervorrichtung für die Schienen und Seile von Aufzugsanlagen,
Förderanlagen und dgl.
Es ist bekannt, Schmiervortichtungen für die Schienen und Seile von Aufzugsanlagen, Förderanlagen und dgl. durch neben oder in der Fahrbahn vorgesehene Anschläge selbsttätig mit Hilfe der Bewegung des Fahrstuhles anzutreiben. Hiedurch soll unter anderem erreicht werden, dass trotz eines langen abgefahrenen Weges eine Ausgabe von Schmiermittel in grösseren Zeitabständen erfolgt. Der durch diese Anschläge erzeugte unterbrochene Betrieb wird nun emndungsgemäss dadurch erreicht, dass der Antrieb der Schmiervorrichtung mit Hilfe eines vorteilhaft auf der Führungsschiene der Aufzugsanlage geführten bzw. laufenden mit begrenztem Anschlag oder Hub ausgerüsteten Reibungsgetriebes erfolgt.
Mit Rücksicht darsuf. dass der Fahrkorb ständig auf-und abzufahren hat, wird das auf der Führungsschiene mitlaufende Reibungsgetriebe zufolge eines begrenzenden Anschlages in pendelnde Bewegung versetzt. Jede oder zwei oder mehrere aufeinanderfolgende Pendelbewegungen können nun zur Hervorbringung eines Arbeitshubes bei der verwendeten Ölpumpe, einer Presse oder auch einer Auslassvorrichtung benutzt werden. Ohne eine grosse Zahl von tbersetzungsgliedem wird also auch im vorliegenden Falle die Bewegung des Fahrkorbes zum unterbrochenen Antrieb der Schmiervorrichtung benutzt.
Ein wesentlicher Vorteil des Erfindungsgedankens besteht nun dsrin, dass die Anbringung der Anschläge, die infolge der Materialverschiedenheit der benutzten Schienenpro61e und der Art und Ausbildung der Schächte vielfach sehr bedeutende Schwierigkeiten bereitet, unnötig geworden ist
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Draufsicht der Schmiervorrichtung. a ist die das Polster zum Verteilen des Schmiermittels tragende Verteilungsbacke, an deren
Rückseite der Schmiermittelbehälter b befestigt ist c ist eine kleine Plungerpumpe, deren Kolben d durch den mit der Welle e schwmgenden Hebel f hin und her bewegt werden kann.
Auf der Welle e sind die beiden als Reibbacken wirkenden Hebelarme g und h festgeschraubt. Diese Hebel sind
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an der Führungsschiene 1 der Aufzugsanlage anliegen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende : Sobald sich die mit dem Fahrkorb verbundene Schniervorrichtung z. B. in der Richtung des Pfeiles m in Fig. 1, belegt, verdrehen
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innen bewegt ist. In dieser Stellung verbleiben die Teile der Schmiervorrichtung, solange die Fahrt in der Richtung des Pfeiles m andauert. Sobald der Fahrkorb die Fahrt in der umgekehrten Fahrtrichtung beginnt, werden die Hebel 9 und h infolge der Reibung nach unten bewegt, so dass der Kolben d der Pumpe c wieder nach aussen bewegt wird. Durch zwei Umkehrungen in der Fahrt- richtung wird also ein Förderhub der Ölpumpe hervorgerufen. Die Schmiervorrichtung lässt sich naturgemäss auch so ausbilden, dass bei jeder Fahrtrichtung ein vollständiger Förderhub @us- geführt wird.
Die Vergeudung"ines auf den Seitenflächen der Führungsschiene laufenden-Reib-
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lichen Spielräume in den Führungsvorrichtungen auf die Wirkungsweise der Schmiervorrichtung keinen Einfluss haben. Bei ohne Spielraum geführten Fahrkörben könnte auch ein zylindrisches Reibrad oder ein Stück eines solchen auf der vorderen Fläche schienen. Ebenso lässt sich die durch einen Anschlag des Kolbens d an der Pumpe c bewirkte Beschränkung des Hubes der hebelartig ausgebildeten Reibbacken 9 und h noch in anderer Weise erreichen, z. B. durch äussere Anschläge und dgl, PATENT ANSPRÜCHE :
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Selbsttätige Schmiervorrichtung für die Schienen t'nd Seile von Aufzugsanlagen, Förderanlagen und dgl.. dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Schmiervorrichtung mit Hilfe eines vorteilhaft auf der Führungsschiene der Aufzugsanlage schleifenden, mit begrenztem Hub ausgerüsteten Reibungsgetriebes erfolgt.
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