DE432040C - Spurkranz-Schmiervorrichtung fuer Lokomotiven und Wagen - Google Patents

Spurkranz-Schmiervorrichtung fuer Lokomotiven und Wagen

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DE432040C
DE432040C DEH98986D DEH0098986D DE432040C DE 432040 C DE432040 C DE 432040C DE H98986 D DEH98986 D DE H98986D DE H0098986 D DEH0098986 D DE H0098986D DE 432040 C DE432040 C DE 432040C
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DE
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wheel flange
lubricating
locomotives
wagons
balls
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KARL METZGER DR ING
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KARL METZGER DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K3/00Wetting or lubricating rails or wheel flanges
    • B61K3/02Apparatus therefor combined with vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. JANUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVI 432040 KLASSE 20 h GRUPPE 10
(H9898611/20 hj
Albert Heuser und ^r.^ng. Karl Metzger in Stuttgart.
Spurkranz-Schmiervorrichtung für Lokomotiven und Wagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1924 ab.
Schmiervorrichtungen für Schienenfahr- ■ sprechend nachgeben kann. Außer diesen bezeuge sind mehrfach bekannt. Auch ist be- kannten gleitenden Schmiereinrichtungen sind
kannt, schmierende Organe elastisch zu den zu schmierenden Punkten zu verlegen, so daß das Organ den jeweiligen Schwankungen ent-
auch Rollenschmiervorrichtungen bekannt ge- . worden, zum Zwecke, den äußeren, zwischen Doppelschienen laufenden Radkranz, an wel- io
chen sie anliegen, durch Rollen mit Ol zu versehen.
Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand in j vorteilhafter Weise dadurch, daß er aus einer \ gegen den inneren Spurkranz von Lokomotiv- j fahrzeugen wirkenden Kugel besteht, die so- ' wohl für öl als auch vorwiegend für Fettschmierung geeignet ist und durch Zusammengruppierung mehrerer solcher Kugeln in einen Sektor oder Kreis eine intermittierende Schmierung des inneren Spurkranzes ermöglicht. Die schmierenden Kugeln haben daher Gelegenheit, sich bei etwaiger Erhitzung is durch automatische Ausschaltung einerseits sowie durch den an ihnen vorbeistreichenden Luftzug andererseits abzukühlen, wobei sie sich selbsttätig den jeweiligen und verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten des inneren Radspurkranzes anpassen.
Auf der Zeichnung ist .ein Ausführungsbeispiel in vier Abbildungen dargestellt, es zeigt:
Abb. ι eine Ansicht in der Pfeilrichtung, wobei
Abb. 2 einen teilweisen Schnitt durch das Schmierkugellager darstellt.
Abb. 3 zeigt die Schmierstelle in natürlicher Größe,
Abb. 4 eine andere Schmiervorrichtung.
Gemäß der Erfindung wird im Bereich des inneren Radspurkranzes α eine einen Kugel- j käfig c haltende Vorrichtung b angebracht. Die Drehachse des Kugelkäfigs ist mit Bohrungen d, e versehen, um mittels einer Bohrung / das von einer Schmierzentrale g einlaufende oder eingepreßte Schmiermittel zu den Kugeln // weiterzuleiten. Für jede einzelne Kugel h ist ein solcher Schmierkanal g1 angebracht, welcher in ein Filzpolster i, gegen das jeweils die Kugeln h dicht anliegen, einmündet. Zur rätschenartigen Schaltung des Kugelträgers ist ein Schalthebel p angebracht, welcher entsprechend der Geschwindigkeit der Lokomotive oder des Wagens die Kugeln langsam oder rasch und so fortdreht, daß jeweils nur eine einzige Kugel mit dem Spurkranz zur Berührung und damit zur Umdrehung kommt, wobei das in dem Filzpolster aufgespeicherte Schmiermittel infolge der Drehung der Kugel auf den Spurkranz des Rades und somit ai den Laufrand der Schienen übertragen wird. Die Schmiermittelleitung kann eine Schleife s erhalten, um den federnden Hebungen und Senkungen des Rahmens R Rechnung zu tragen.
Die beschriebene Schmiervorrichtung unterliegt wegen ihres spielenden und geräuschlosen Ganges nahezu keinem \rer- ;;dileiß und läßt eine außerordentlich genaue und gleichmäßige, der jeweiligen Radumfangsgeschwindigkeit entsprechende Schmierung erkennen. Die Zuleitung des Schmiermittels kann durch einen an sich bekannten Druckschmierapparat oder aber auch durch Anordnung eines fetthaltenden Gefäßes hinter den Kugeln erfolgen, von welchem aus das Schmiermittel den Kugeln zugeführt wird. Bei der in Abb. 4 dargestellten Ausführungsform befindet sich zu beiden Seiten des Sek- tors je ein Schmierkissen w, welches durch. Gefäße r gespeist und jeweils bei der pendelnden Bewegung durch die Kugeln bestrichen wird, wobei die letzteren einen Schmierstreifen mit sich nehmen.
Um den Hebungen und Senkungen des Maschinenrahmens gerecht zu werden, wird die Schubstange des Schaltwerks mit einer Knickung u versehen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Das in die Schmierpolster i eingeleitete Schmiermaterial benetzt die mit diesen zur Anlage kommenden Stahl- o. dgl. Kugeln h von innen her, die, wenn sie während der Fahrt nacheinander mit dem Spurkranz α zur Berührung kommen, in entsprechende Einzelumdrehungen versetzt werden, wobei das anhaftende Schmiermittel auf den inneren Radspurkranz und damit auf die Schienen übertragen wird.
Dieser Vorgang ist ein intermittierender, so daß die Kugeln h abwechselnd zur Wirkung gelangen und vor Erhitzung geschützt sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schmiervorrichtung für Lokomotiv- und Wagenräder, welche in mehreren Ebenen auszuschwingen geeignet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Schmierung des inneren Radspur- _ kranzes ein in Gruppen gelegtes Kugelsystem (h) angeordnet ist, welches, sich den verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten der zu schmierenden Spurkranzpunkte selbsttätig anpassend, eine intermittierende Schmierung veranlaßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH98986D 1924-10-28 1924-10-28 Spurkranz-Schmiervorrichtung fuer Lokomotiven und Wagen Expired DE432040C (de)

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