AT63161B - Verfahren zur Herstellung eines Dioxydiaminoarsenobenzolpräparates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Dioxydiaminoarsenobenzolpräparates.

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  Verfahren zur Herstellung eines Dioxydiaminoarsenobenzolpräparates. 



   Die Erfindung betrifft die Herstellung eines therapeutischen Präparats aus Dioxydiaminoarsenobenzolchlorhydrat, das sich dadurch auszeichnet, dass es darin dem Dioxydiaminoarsenobenzol ermöglicht wird, allmählich Jod aufzunehmen und mit diesem in chemische Bindung zu treten. 



   Das Verfahren zur Herstellung des Produkts besteht darin, dass man das   Dioxydiamino-   arsenobenzolchlorhydrat mit Jodipin (Jodsesamöl) verreibt. Es wird hiebei eine sehr vollkommene, sich auch nach Monaten nicht trennende Emulsion gewonnen, in der sich die beiden Stoffe zunächst rein mechanisch auf das innigste vermischt nebeneinander befinden. Beim Stehen der Emulsion findet jedoch eine Wanderung des Jods statt, indem dieses vom Jodipin abgespalten und vom Dioxydiaminoarsenobenzol aufgenommen wird. 



  Diese Umsetzung ist, abgesehen von der Zeitdauer der Einwirkung, abhängig von dem ursprünglichen Mengenverhältnis des Dioxydiaminoarsenobenzols und   Jodiptns   in der Emulsion und von dem Gehalt des Jodipins an Jod. Bei Verwendung eines   lü 'oigen Jodipins und   einem Verhältnis von 4 Teilen Dioxydiaminoarsenobenzolchlorhydrat zu 6 Teilen Jodipin beträgt die im Laufe von 8 bis 12 Monaten durch das   Salvarsan   gebundene   Jodmengc   nach quantitativer Analyse 13 bis   1400 und darüber.   Diese Jodmenge entspricht ungefähr einem Produkt aus zwei Molekülen Salvarsan und einem Atom Jod. 



   Dass es sich hiebel tatsächlich um eine chemische Umsetzung handelt, kann dadurch nachgewiesen werden, dass man zunächst ans der Emulsion durch wiederholte Behandlung mit wasserfreiem Äther das Fett Jodipin und sein jodfreies   Umwandlungsprodukt Yoll-   ständig entfernt. Das alsdann zurückbleibende. das gesamte Dioxydaminoarsenobenzolchlorhydrat enthaltende Pulver zeigt   keinerle@ Reaktionen auf fre@es, sondern ausschliesslich   auf gebundenes Jod. So erzeugt   Silbernitrat in se@ner neutralen Lösung in der Kälte keinen   
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 scheidet sich nun gelbes   Jodsilbpr ah.

   Versetzt man   die wässrige Lösung des Pulvers erst mit   Salpetersäure   und dann mit Silbernitrat, so entsteht ein goldgelber Niederschlag. dunkler als Jodsilber ; beim Erwärmen färbt sich die Lösung vorübergehend dunkler, wird aber dann wieder gelb und scheidet gelbes Jodsilber ab. 



   Das nach dem Verfahren erhaltene Produkt zeichnet sich durch charakteristische. nur diesem Produkt innewohnende therapentische Wirkungen aus, die vermutlich auf die Möglichkeit der Bildung von Joddiaminodioxyarsenobenzol zurückzuführen sind, zumal die 
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 Arsenradikal bekannt ist. Das Praparat ruft    wedtr Fteber   noch toxische Nebenerscheinungen hervor, noch sind nach seiner Injektion Nenrorezidive beobachtet worden. Die Verwendung der bisher bekannten   Jodarsenpräparate   scheiterte wegen des ungünstigen Verhältnisses der 
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 Erscheinung, weil die Dosis curativa maxima noch innerhalb der Dosis tolerata liegt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Dioxydiaminoarsenobenzolpräparats, dadurch gekenn- EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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