AT63109B - Vorrichtung zum Schleppen von Schiffen. - Google Patents
Vorrichtung zum Schleppen von Schiffen.Info
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Description
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Vorrichtung zum Schleppen von Schiffen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleppen von Schiffen. welche sich an einer im Wasserlaufe verlegten biegsamen Fahrschiene entlangziehen. Bei dieser Art Schienenschlepperei kommt man mit der natürlichen Adhäsion der Fahrschiene an den vom Schiffe aus angetriebenen Reibrollen nicht aus, sondern muss zu besonderen Hilfsmitteln greifen, welche die Erreichung einer auf kurze Strecken der Fahrschiene konzentrieren, künstlichen Adhäsion ermöglichen.
Die bekannte mechanische Anpressung der Reibrollen, bei welcher die Fahrschiene zwischen
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der Schlepperzugkraft geregelt wird, hat eine Reihe schwerwiegender Nachteile : Schwierigkeiten und Zeitverluste beim Einwalzen der Fahrschiene in das Rollenwerk und beim Abwerfen geringe Manövrierfähigkeit des Schleppbootes, insbesondere in Fällen der Gefahr. Bruchgefahr für die Schiene beim Anfahren oder bei plötzlichen Fahrtwiderständen und dgl. mehr.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass der erforderliche Anpressungsdruck zwischen der Fahrschiene und den vom chI1Ie aus angetriebenen Reibrollen auf elektromagnctischem Wege erzeugt wird. Bei der magnetischen Anpressung ist es nicht nöti.
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Anpressungsdruck erzeugen, können auf derselben Seite der Fahrschiene angreifen. wie die Reibrollen. Die Fahrschiene kann somit leicht aufgenommen und abgeworfen werden : ein einfaches
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dtoso Verbindung wieder. Durch Regelung der Stromstärke der Elektromagnete ist der Adhäsionsdruck beliebig einstellbar. Eine Bruchgefahr für die Fahrschiene ist ausgeschlossen, da die zulässige
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kann.
Sind die Magnete erregt. so erhält man einen geschlossenen magnetischen Kreis, da die Pole der Magnete durch die Radachse und das Band magnetisch leitend verbunden sind. Die Achse ist mittels der Biigel d mit dem schlepper verbunden.
Statt zweier auf beiden Seiten des Rades b gelagerter Magnete ('1'C2 (Fig. 1) kann man
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Magneten c benutzen (Fig. 2). Die Querschnitt des Bandes a kann dann zweckmässig so gestaltet werden, dass ein seitliches Abrutschen der Räder verhindert wird ; den gleichen Zweck erfüllt auch ein Flansch, der am Radkranze angebracht ist und seitlich das Sache Metallband umfasst, in ähnlicher Weise wie der Flansch der Eisenbahuräder die Schiene.
Zur Erhöhung des Gesamtadhäsionsdruckes ordnet man zweckmässig mehrere Elektromagnete längs der Fahrschiene verteilt an. Es ist dann vorteilhaft der unteren Fläche des Magnetsystems die Form einer Kettenlime zu geben. Dadurch wird der Luftspalt im ganzen System gleich gross, und Knicke der Fahrschieue. die zum Einreissen führen können, werden
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Die Anpressung der Räder kann durch Änderung des Magnetismus bequem geregelt werden.
1m gesättigten Zustande kann beispielsweise der Magnet gerade das erforderliche Maximum an Anpressung leisten, durch Einsohaltung von Widerständen in den Erregerstromkreis kann bei verminderter Zugkraft die Anpressung herabgesetzt werden. Macht man bei elektrischem Betrieb die Erregung des Magneten vom Motorstrom abhängig, so kann eine selbsttätige Regelung der Anpressung proportional der erforderlichenZngkraft leicht erreicht werden. Auch die Bremsung und Verankerung des Schleppers und des ganzen Schleppzuges ist durch die Elektromagnete möglich, indem bei Abschalten des Motorstroms und Einschalten des Magnetstromes die Fahrtgeschwindigkeit verringert, der Schleppzug zum Stehen gebracht und verankert wird. Zum Abwerfen des Bandes braucht der Führer nur einen Schalter zu öffnen.
Wird eine geringe Beweglichkeit des Schleppers auch dann verlangt, wenn der Schlepper frei vom Bande ist, so kann sie durch einen kleinen Hilfsmotor mit Schraube erlangt werden. Die Elektromagnete können selbstverständlich auch unabhängig von den Reibrollen am Fahrwerk angebracht sein.
Auch die Räder selbst können als Magnetpole ausgebildet werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Schleppen von Schiffen, die sich an einer im Wasserlaufe verlegten biegsamen Fahrschiene entlangziehen, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Befahren der Schiene erforderliche Adhäsionsdrnck zwischen der Schiene und den vom Schiffe aus angetriebenen Reibrollen ganz oder teilweise durch Elektromagnete erzeugt wird, die am Fahrwerk des Schiffes angebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE63109X | 1912-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT63109B true AT63109B (de) | 1914-01-26 |
Family
ID=5631801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT63109D AT63109B (de) | 1912-04-18 | 1913-04-17 | Vorrichtung zum Schleppen von Schiffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT63109B (de) |
-
1913
- 1913-04-17 AT AT63109D patent/AT63109B/de active
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