AT120908B - Einrichtung zur Erhöhung der Sicherheit von Personenseilschwebebahnen mit Rundlaufbetrieb. - Google Patents

Einrichtung zur Erhöhung der Sicherheit von Personenseilschwebebahnen mit Rundlaufbetrieb.

Info

Publication number
AT120908B
AT120908B AT120908DA AT120908B AT 120908 B AT120908 B AT 120908B AT 120908D A AT120908D A AT 120908DA AT 120908 B AT120908 B AT 120908B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
speed
pull rope
safety
periods
increasing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Foerderanlagen Ernst Heckel Mi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Foerderanlagen Ernst Heckel Mi filed Critical Foerderanlagen Ernst Heckel Mi
Application granted granted Critical
Publication of AT120908B publication Critical patent/AT120908B/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur   Erhöhung   der Sicherheit von Personenseilschwebebahnen mit Rund. laufbetlieb. 



   Im Gegensatz   zu Personenseilschwebebahnen   mit Pendelbetrieb, bei welchen die Schwebebahnwagen fest mit dem Zugseil gekuppelt sind, muss die Kupplung bei Personenseilsehwebebahnen mit Rund- 
 EMI1.1 
 lösbar gestaltet sein. um einen Sehwebebahnwagen nach dem andern an das laufende Seil anschlagen oder von ihm lösen zu können. 



   Zwecks Erhöhung der Leistung solcher Bahnen lässt man das Zugseil, wenn sieh die Wagen auf der Strecke befinden, mit   erhöhter Geschwindigkeit   laufen, wogegen man es an den Ein-und Auskuppelstellen mit verminderter Geschwindigkeit laufen lässt oder auch für eine gewisse Zeit zum Stillstand bringt. 



   Zur Erhöhung der Sicherheit des Betriebes bei solchen Bahnen wird erfindungsgemäss eine Ein- 
 EMI1.2 
 dem vor den   Auskuppelstellen     A   eintreffenden Wagen selbst veranlasst wird. 



   Zweckmässig ist es hiebei, dass durch eine von der   Zugsei1geschwindigkeit   beeinflusste   Einrichtung y   das Einfahren eines Wagens in die Einkuppelstellen   E so lange gesperrt wird,   bis die kleinste, für die Durchfahrt der Kuppelstellen zugelassene   Seilgeschwindigkeit tatsächlich hergestellt   ist. 



   Es wird fernerhin vorgeschlagen, dass ein vor den Auskuppelstellen      mit für ihre   Durchfuhrt   
 EMI1.3 
 



   Weiterhin ist es zweckmässig, dass die Perioden schneller und langsamer Zugseilgeschwindigkeit entsprechend der erforderlichen Verkehrsdichte veränderlich einstellbar sind, z. B. durch Versetzen von Mitnehmernoeken c am Teufenzeiger a. Es ist fernerhin angebracht, die Perioden der   veränderlichen   Zugseilgeschwindigkeit und insbesondere den Eintritt und Schluss des Langsamlaufes dem Stationspersonal durch optische   l'oder akustische   Signale u kenntlich zu machen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke schematisch dargestellt. Die Fig. 1 zeigt eine Rund- 
 EMI1.4 
 Vmax   inlsee   laufende Zugseil dargestellt. Es durchlaufen gerade die Wagen 1, 4. 5, 8 in der Pfeilrichtung die Ein- bzw. Auskuppelstellen. E   und A, u. zw. zu   einer Zeit, wo die Zugseilgeschwindigkeit 
 EMI1.5 
 zu dieser Zeit ebenfalls die gleiche Kleingeschwindigkeit. 



   Fig. 2 zeigt die Teufenzeigerseheibe a, die in bekannter Weise durch ein mit der Zugseilantriebs-   soheibe   oder mit einer andern vom Zugseil in Drehung versetzten Scheibe verbundenes Ritzel b derart 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 lauf des Zugseiles gesteuert wird, sobald sich einer der Mitnehmernocken c unter dem Ende des Hebels e durchdreht. In der in der Fig. 2 dargestellten Lage der   Teufenzeigerseheibe   erfolgt   Langsanilauf   des Zugseiles, da die Mehrzahl der   Anlasserwiderstandsstufen   vor dem Antriebsmotor noch vorgeschaltet sind. 



   Soll bei einer andern Verkehrsdichte, z. B. bei eintretendem   schwächeren   Andrang von Personen, 
 EMI2.1 
 entsprechend andere Einstellung der den Motoranlasser beeinflussenden Mitnehmernocken e an der Tenfenzeigerscheibe a bewirkt werden, indem einer der drei Nocken abgenommen und der zweite an die 
 EMI2.2 
 Umdrehung der Teufenzeigerseheibe die langsame Zugseilgesehwindigkeit eintritt. 



   An Stelle des Antriebs des Ritzels b durch die   Zugseilantriebsscheibe oder   eine andere vom Zugseil in Drehung versetzte Scheibe kann dieses Ritzel und damit die die Mitnehmernocken c enthaltende Scheibe a 
 EMI2.3 
 trieben werden, wodurch dann ebenfalls in bestimmten Zeitintervallen die langsame, für den Kuppelund   EntlmppeIvorgang   der Fahrzeuge nutzbar gemachte Zugseilgeschwindigkeit hergestellt und wieder beseitigt wird. 



   Wird auf die   selbsttätige Herstellung   der periodischen Änderungen der   Zugseilgeschwindigkeit   verzichtet und in diesem Falle dem   Maschinisten   die   Handbetätigung   des Anlasserhebels überlassen. so kann die mit den Mitnehmernocken versehene Teufenzeigerseheibe dazu benutzt werden,   dem Maschinisten   in bestimmten Zeiträumen akustische oder optische Signale zu geben, indem solche Signale durch den auf der Scheibe a sehlpifenden Hebel e je nach seiner Stellung zum Erscheinen oder Verschwinden gebracht werden. 



   Die Einrichtung zur periodischen   Änderung der Geschwindigkeit kann auch   von den an den Endstationen eintreffenden Wagen betätigt werden, z. B. durch Drahtzug oder elektrische Kontakte. Letzteres ist in der Fig. 3 dargestellt. Der vor der Auskuppelstelle A ankommende Wagen berührt mittels des Kontaktbügels i die beiden Kontaktschienen   7D und 1.   Die Berührung beginnt mit dem Zeitpunkt, in 
 EMI2.4 
 schienen   7c   und l entsenden bei Berührung durch den   Kontaktbügel i einen Strom nach   dem in Fig. 2 eingezeichneten Magneten   tu,   dessen Anker den Anlasserhebel auf Langsamlauf des   Zugseilantriebs-     motors f   steuert oder dem Maschinisten ein entsprechendes Signal. zukommen lässt. 



   Fig. 4 zeigt eine   Sicherheitsmassnahme,   durch die die Einfahrt eines Fahrzeuges in eine Einkuppel- 
 EMI2.5 
 regulators p beeinflusste Sperrhebel q, der bei hoher Drehzahl des Regulators, also bei   hochgehobenen     Muffe o sich   vor das   Fahrzeug   legt und somit sein Einschieben in die   Endlmppelstelle   verhindert. Der Sehwungkugelregulator wird mittels Vorgelege von einer beliebigen, vom Zugseil in Drehung versetzten Seilseheibe angetrieben. Die jeweilige Stellung der Regulatormuffe und damit die jeweilige Grösse der Zugseilgeschwindigkeit wird weiterhin dem Stationspersonal durch den mit der Muffe o verbundenen Signalzeiger r kenntlich gemacht.

   Bei Eintritt der für das Kuppeln   zugelassenen Geschwindigkeit kann   durch einen am Zeiger j'angebrachten Kontakt s, der bei Eintritt von Vmin den Kontakt   @     berührt,   ein elektrisches Signalhorn u bekannter Art zum Ertönen gebracht werden, so dass das Stationspersonal auch akustisch davon in Kenntnis gesetzt wird, wenn es an der Zeit ist, den nächsten Wagen in die Kuppelstelle einzuschieben oder einschieben zu lassen. 



   Fig. 5 veranschaulicht eine weitere   Sicherheitsmassnahme, wonach sich   vor den   Auskuppdstellen   eine von dem Fahrzeug in der Fahrtrichtung   mitgenommene Zahnstange 11,   die in ein Ritzel M'eingreift, befindet. Das Ritzel   ! p   ist mit dem   Fliehkraftregler a ;   verbunden. Trifft ein Wagen vor der Auskuppelstelle mit zu hoher   Gesehwindigkeit   ein, so hebt sich die Muffe des Fliehkraftreglers hoch, so dass hiedurch in an sich bekannter Weise die Notbremse des Zugseilantriebes ausgerückt und damit die Bahn vollständig stillgesetzt wird. Die Auslösung der Notbremse ist in der Fig. 5 nicht weiter dargestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung von Personenseilschwebebahnen mit Rundlaufbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die periodisch nach Massgabe   der gewünschten Wagenzeitdistanz   erfolgende   Änderung   der Zugseil- 
 EMI2.6 
 stellen (A) eintreffenden Wagen selbst veranlasst wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine von der Zugseilgeschwin- digkeit beeinflusste Einrichtung (p) das Einfahren eines Wagens in die Einkuppelstellen (E) so lange EMI2.7 tatsächlich hergestellt ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein vor den'Aus- kuppelstellen (A) mit für ihre Durchfahrt zu hoher Geschwindigkeit eintreffender Wagen durch eine entsprechende Einrichtung s, den Bahnbetrieb völlig stillsetzt. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Perioden schneller und langsamer Zugseilgeschwindigkeit entsprechend der erforderlichen Verkehrsdichte veränderlich einstellbar sind, z. B. durch Versetzen der Mitnehmernocken (e) am Teufenzeiger (a).
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis-t, dadurch gekennzeichnet, dass die Perioden der veränderliehen Zugseilgeschwindigkeit und insbesondere der Eintritt und Schluss des Langsamlanfes dem Stationspersonal durch optische oder akustische Signale (u) kenntlich gemacht werden. EMI3.1
AT120908D 1927-02-12 1928-02-11 Einrichtung zur Erhöhung der Sicherheit von Personenseilschwebebahnen mit Rundlaufbetrieb. AT120908B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE120908T 1927-02-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120908B true AT120908B (de) 1931-01-26

Family

ID=29277078

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120908D AT120908B (de) 1927-02-12 1928-02-11 Einrichtung zur Erhöhung der Sicherheit von Personenseilschwebebahnen mit Rundlaufbetrieb.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120908B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT120908B (de) Einrichtung zur Erhöhung der Sicherheit von Personenseilschwebebahnen mit Rundlaufbetrieb.
DE512392C (de) Verfahren zur Erhoehung der Sicherheit beim An- und Abkuppeln der Fahrzeuge von Personenseilschwebebahnen mit Rundlaufbetrieb und zur Steigerung der Leistungsfaehigkeit solcher Bahnen
DE622510C (de) Einrichtung zum Zerlegen von Eisenbahngueterzuegen auf Rangierbahnhoefen
DE355237C (de) Fangvorrichtung fuer bergab fahrende Haengebahnwagen
DE844912C (de) Vorrichtung zum Verhindern des Schleuderns von einzelachsgetriebenen Dampflokomotiven
US1350476A (en) Pato j
DE330663C (de) Fuehrungseinrichtung fuer Eisenbahnwagen an Ablaufbergen
DE383062C (de) Vorrichtung zum Befahren von Kurven in Kranbahnen
DE352516C (de) Vorrichtung zum Sichern der Ein- und Ausfahrten eines Zuges
DE15179C (de) Neuerungen an elektrischen Signal-Apparaten für Eisenbahnzüge
US496786A (en) Electric signaling apparatus and system
US1440417A (en) Automatic train control
DE378375C (de) Einrichtung zur Ermoeglichung des Anfahrens von Eisenbahnzuegen
DE197426C (de)
DE480306C (de) Vorrichtung zur Ausnutzung der lebendigen Kraft fahrender Zuege
AT120479B (de) Einrichtung zur Signalübertragung auf den fahrenden Zug.
DE447358C (de) Blockierungseinrichtung fuer Wagen von Seilschwebebahnen
DE571455C (de) Einrichtung zur Erleichterung des Anfahrens auf Steigungen
DE442939C (de) Vorrichtung zur Verhuetung des UEberfahrens von Haltsignalen und zur Betriebsueberwachung der Lokomotive
DE258064C (de)
DE340956C (de) Elektrisch betriebene Signalanlage fuer Eisenbahnen
AT242573B (de) Triebwerk mit einem Elektromotor, insbesondere für Spielzeugeisenbahnen
DE831199C (de) Signallicht an Kraftfahrzeugen und Strassenbahnen
DE528247C (de) Sicherheits- und Anzeigevorrichtung fuer Drahtseibahnen
DE535656C (de) Zugsicherungseinrichtung