DE447358C - Blockierungseinrichtung fuer Wagen von Seilschwebebahnen - Google Patents

Blockierungseinrichtung fuer Wagen von Seilschwebebahnen

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DE447358C
DE447358C DER68795D DER0068795D DE447358C DE 447358 C DE447358 C DE 447358C DE R68795 D DER68795 D DE R68795D DE R0068795 D DER0068795 D DE R0068795D DE 447358 C DE447358 C DE 447358C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/002Control or safety means for heart-points and crossings of aerial railways, funicular rack-railway
    • B61L23/005Automatic control or safety means for points for operator-less railway, e.g. transportation systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22. JULI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE 36
R 68795 II/so i Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 7. Juli 192J.
Curt Rudolph in Leipzig.
Blockierungseinrichtung für Wagen von Seilschwebebahnen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1926 ab.
Seilschwebebahnen, deren umlaufende Wagen in bestimmten Abständen einander folgen sollen, bedürfen einer Einrichtung, die größere und kleinere als die zulässigen Unterschiede in den Abständen selbsttätig und sicher anzeigt und bei zu großen Unterschieden den gemeinsamen Antrieb mit dem Zugseil sofort stillsetzt.
Diese Aufgabe erfüllt die vorliegende Erfindung.
Sie bezieht sich auf Seilschwebebahnen, deren Wagen durch ein gemeinsames Zugseil
bewegt werden, und auch auf Bahnen, deren Wagen in zwei oder mehrere Gruppen unterteilt sind, die ebenfalls durch zwei oder mehrere Zugseile über die Strecke gezogen werden.
Da die Wagen in den einzelnen Stationen der Schwebebahn durch die Klemmvorrichtungen von dem Zugseil gelöst und angehalten werden, während das Zugseil weiterbewegt wird, so muß nach dem Anschlagen der Klemmvorrichtungen an das Zugseil, vor der Ausfahrt auf die Strecke, der Abstand der Wagen selbsttätig überwacht werden.
Zu diesem Zwecke sind in der Entfernung des normalen Abstandes der Wagen mechanisch bewegte Schalter α und b in der Nähe des Tragseiles c derart befestigt, daß die Laufwerke der Wagen d und e oder darauf befestigte Anschläge die Schalter α und b im Vorbeifahren bewegen. Die Schalter α und b können, wie gezeichnet, Gleitschienen erhalten, deren Länge so bemessen wird, daß bestimmte Unterschiede in den Abständen der Wagen zulässig sind.
In der Fahrtrichtung hinter dem Schalter b ist der Hubmagnet / angeordnet, der den Anschlag g aus dem Bereich der Laufwerke der Wagen herauszieht, sobald die Wagen gleichzeitig die Schalter α und b schließen.
Der Anschlag g ist mit einem Schalter h verbunden, der sich nur dann schließt, wenn ein Laufwerk gegen den Anschlag g fährt. Beim Herausziehen des Anschlages g aus dem Bereich des Laufwerkes durch den Hubmagneten / wird die Stromschlußstelle des Schalters h nicht beeinflußt.
Hat der Hubmagnet / durch gleichzeitiges Schließen von α und b angehoben, so schließt er die Stromschlußstelle i, wodurch der Magnet/ auch weiterhin unter Strom bleibt, auch wenn die Schalter α und b in ihre Ruhelage zurückkehren.
Außerdem ist im Bereich der Laufwerke ein weiterer Schalter / befestigt, der geöffnet wird, sobald ein Seilbahnwagen daran vorüberfährt. Beim öffnen dieses Schalters wird der Hubmagnet / stromlos und stellt den Schalter g in das Wagenprofil der Bahn zurück, wenn nicht schon wieder in demselben Abstande Wagen folgen.
Die Leitungen k und / der Stromschlußstelle h führen zu den Schalteinrichtungen des Antriebsmotors und vermitteln durch einen Stromimpuls das Stillsetzen des Antriebes oder die Anzeige der unrichtigen Wagenfolge oder beides.
Stehen die Wagen d und e richtig unter den Schaltern α und b, so fließt der Strom von m durch die Spule des Hubmagneten / über b und α nach η zurück. Der Magnet/ hebt sofort an und schließt die Stromschlußstellen i, bleibt infolgedessen auch unter Strom stehen, auch wenn die Schalter α und b geöffnet werden, weil der Strom an b abzweigt und über den Schalter / und über i zurück nach η fließen kann. Erst wenn ein Wagen an j herankommt, wird der Magnet ausgeschaltet werden.
In der Zeichnung ist die Wagenfolge so dargestellt, daß die Laufwerke nicht gleichzeitig die Schalter α und b schließen. Infolgedessen wird der Magnet/ keinen Strom erhalten, und der Anschlag g- wird durch das Laufwerk bewegt, so daß die Stromschlußstelle h geschlossen und der Antrieb der ganzen Anlage ausgeschaltet wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Blockierungseinrichtung für Wagen von Seilschwebebahnen mit mechanisch betätigten, längs der Fahrbahn angeordneten Schaltern zur Einhaltung eines bestimmten Abstandes der Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß bei nicht gleichzeitiger Betätigung der in Reihe geschalteten Schalter (a, b) durch das Laufwerk der Wagen (ß, e) der Anschlag (g) des Schalters (h) innerhalb des Wirkungs- go bereiches des Laufwerkes der Wagen verbleibt und von diesem so bewegt wird, daß die elektrische Ausschaltung des Zugseilantriebes erfolgt.
2. Blockierungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (g) durch einen Hubmagneten bewegt wird, der die Schalter (a, b) durch eine eigene Stromschlußstelle (i) so lange wirkungslos macht, bis ein weiterer Schalter (/) durch das Laufwerk eines Wagens geöffnet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER68795D 1926-09-23 1926-09-23 Blockierungseinrichtung fuer Wagen von Seilschwebebahnen Expired DE447358C (de)

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