AT62671B - Maschine zur Verbindung von Sammlerplatten. - Google Patents

Maschine zur Verbindung von Sammlerplatten.

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AT62671B
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Description


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 das Blei aus ihm herausfliesst. 



   Für die Oberform 12 sind an dem Tisch 3 befestigte Führungen 23 vorgesehen, die oben durch einen Querbalken 25 verbunden sind. Dieser nimmt das Muttergewinde für eine Schraubenspindel 26 auf, die sich mit ihrem unteren Ende in-einem an der Oberform 12 befestigten Block 27 frei dreht und an ihrem oberen Ende ein Handrad   28   trägt, mittels dessen die Oberform 12 gehoben und gesenkt und in der unteren Stellung genau eingestellt werden kann, bevor das Giessen erfolgt. 



   Die Form, in die das geschmolzene Blei gegossen wird, wird von der Seitenform. 8, der Oberform 12 und einer Unterform 29 gebildet, welch letztere aus einem am Schlitten 31 befestigten L-förmigen Block besteht, der in seinem oberen Teil mit Schlitzen 30 versehen ist, die zur Aufnahme der   Plattenfabppn   dienen. Ein zweiter, am gegenüberliegenden Ende des Schlittens 31 befestigter L-förmiger Block 32 dient den unteren Ecken der Sammlerplatten als Widerlager und trägt eine durch Schrauben 32b einstellbare Klemmstange   32n.   Eine unten am Schlitten 31 angeordnete Zahnstange 35 greift in ein auf der Welle 37 sitzendes Zahnrad 36.

   An einem Ende der Welle 37 sitzt ein mit   halbkreisförmigem   Kranz 40 versehenes Rad 39, das Speichen oder   Handgriffe 77   
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 mehrere   Sammlerplatten   42 mittels der   Klemmstange     32a   derart befestigt, dass Teile ihrer Fahnen in den Schlitzen 30 der Unterform 29 liegen. Die Sammlerplatten 42 können vorher einem Verfahren unterworfen werden, das ihre Oberfläche dicht und kompakt macht und ihre wirksame Oberfläche sehr vergrössert. Durch Drehung des Speichenrades 39 wird der Schlitten 31 nach rechts bewegt, bis die   Unterform   29 an der Seitenform 8 anliegt und dann durch Drehen des Handrades 28 die Oberform gesenkt, bis sie fest auf der Unterform 29 aufliegt. so dass die oberen 
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 der Fahnen 43 erstrecken sich in die Form hinein. 



   Ist der Giesslöffel 16 mit. geschmolzenem Blei gefüllt und sein Inhalt durch   Cber1.. -ippen   111 die durch die Wände 10 und 11 gebildete Laufrinne entleert worden, so fliesst das Blei. das vorher über seinen Schmelzpunkt erhitzt worden ist, durch den Schlitz   13   in die Form und füllt sie aus. wobei die Temperatur des Bleies derart ist. dass die vorspringenden Teile der Fahnen 43 (Fig. 4) geschmolzen und mit der   gegossenen Verbindungsleiste 77   so vereinigt werden, dass sie nach dem Erstarren ein einheitliches Gebilde darstellen. Einheitlich mit der   Leiste 77 wird ein   vorspringender Pol   7J gebildet, der   einen flachen Teil   46   mit einer   Öffnung 47   zur Aufnahme 
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 der nach dem Giessen abgeschnitten wird. 



   Zur Bildung der Öffnungen 47 im Pol 45 ist ein senklecht beweglicher Zapfen vorgesehen   der nach dem Giessen   aus dem Ansatz   46   herausgehoben wird. worauf nach Anheben der Ober-   form 72 vermittelst   des Handrades 28 der Schlitten 31 und der auf ihm ruhende Gusskörper frei werden und in die Anfangsstellung zurückgeführt werden können. 



   Zur Überhitzung des geschmolzenen Bleies dient Wasserstoff, der durch ein mittels   Stützen 5J   an dem Giesslöffel 16 befestigtes Rohr 54 zugeführt wird, von welchem eine Anzahl Flammen gegen die Oberflache des in dem Löffel befindlichen geschmolzenen Bleies gerichtet werden, wenn der Löffel in der Zwischenstellung (Fig. 1 und 2) festgelegt ist. Diese Wasserstoffflammen erzeugen nicht nur die erforderliche Hitze, sondern verbrennen auch alle Schlacken. die sich auf der Oberfläche des Bleies befinden, so dass dieses klar und rein wird. Das Überhitzen des Bleies ist erforderlich, um eine vollkommene Vereinigung der Plattenfahnen mit der Ver-   bindungsleiste   zu bewirken.

   Das Rohr   54   kann mit irgend einer geeigneten   biegsamen   Verbindung versehen sein. um die schnelle Bewegung des   Löffels   16 zu   ermöglichen-  
Zum schnellen Abkühlen der grösseren Massen des gegossenen Metalles ist ein auf Stützen 57 an den Wänden 10 der Seitenform ruhendes Rohr-56 vorgesehen, das mit einer Anzahl kleiner   (fmungen   versehen ist. durch die kalte Luft nach unten gegen die obere Fläche des Gusszapfens nach dem Giessen gerichtet wird. Ein anderes,   zwischen dem Behälter 2   und der Seitenform   8   horizontal liegendes Rohr 58 (Fig. 1) führt einen Strom kalter Luft gegen die Fläche des Blockes 9,   um   die Polteile 4. 46 schnell zu kühlen. 



     Gasrohre J9 mit   den üblichen Luftmischeinrichtungen werden zweckmässig angeordnet, um die gegeunüberliegenden Wände 10 der mittleren Form 8 erwärmen und dadurch eine zu schnelle Abkühlung des geschmolzenen Metalles sofort nach dem Eingiessen in die Form verhindern zu können, da diese Abkühlung die gute Vereinigung zwischen den Fahnen und der Verbindwlgs- leiste beeinträchtigen würde. 

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   Bei der in Fig. 3 dargestellten abgeänderten Ausführungsform wird die Flamme zur Erhitzung des Bleies im Giesslöffel in die Einbuchtung 17 am Boden des Löffels gerichtet. Das Gasrohr 63 ist so angeordnet, dass mehrere Flammen in die Einbuchtung 17 gerichtet werden können. Ferner 
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 die bei 66 mit einem zweiten Hebel 65 gelenkig verbunden ist, der das in das Rohr 6J eingeschaltete Ventil betätigt, so zwar, dass die   Gasflammen   nur dann gegen den Löffel gerichtet sind. wenn dieser sich in seiner angehobenen Zwischenstellung befindet. Ein Thermometer 69 kann an dem Löffel angeordnet sein, um die Temperatur des Bleies festzustellen.

   Obgleich diese Anordnung geeignet ist, das Blei richtig zu überhitzen, ist die zuerst beschriebene   Ausführungsform   doch besser, da bei ihr das Blei nicht nur heiss, sondern auch rein gehalten wird. Natürlich kann auch bei der zweiten   Ausführungsform   gegebenenfalls   eine Wasserstoffflamme   zur Reinigung der Oberfläche des Bleies in dem   Giesslöffel   benutzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Verbindung von Sammlerplatten mittels einer um deren Fahnen herumgegossenen und durch oberflächliche Schmelzung mit diesen verbundenen Leiste, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass das geschmolzene Blei während   der Überführung   von einem Schmelz behälter (2) in die   Giessform   (8) überhitzt und gereinigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführung des Bleies von dem Schmelzbehälter in die Form durch einen Löffel (16) erfolgt, der in den Schmelz behälter getaucht und in angehobener Stellung gehalten werden kann, wobei zweckmässig eine Gas- flamme, z. B. eine Wasserstoffflamme, gegen die Oberfläche des geschmolzenen Bleies in diesem Löffel gerichtet wird, um diese Oberfläche zu reinigen und das Blei zu überhitzen. ehe es in die Form gegossen wird.
    3. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Giesslöffel durch eine Gasflamme erhitzt wird. die selbsttätig eingeschaltet wird, wenn der Löffel aus dem Schmelzbehälter (2) herausgehoben wird.
AT62671D 1911-08-19 1911-08-19 Maschine zur Verbindung von Sammlerplatten. AT62671B (de)

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AT62671B true AT62671B (de) 1913-12-27

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AT62671D AT62671B (de) 1911-08-19 1911-08-19 Maschine zur Verbindung von Sammlerplatten.

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