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das Blei aus ihm herausfliesst.
Für die Oberform 12 sind an dem Tisch 3 befestigte Führungen 23 vorgesehen, die oben durch einen Querbalken 25 verbunden sind. Dieser nimmt das Muttergewinde für eine Schraubenspindel 26 auf, die sich mit ihrem unteren Ende in-einem an der Oberform 12 befestigten Block 27 frei dreht und an ihrem oberen Ende ein Handrad 28 trägt, mittels dessen die Oberform 12 gehoben und gesenkt und in der unteren Stellung genau eingestellt werden kann, bevor das Giessen erfolgt.
Die Form, in die das geschmolzene Blei gegossen wird, wird von der Seitenform. 8, der Oberform 12 und einer Unterform 29 gebildet, welch letztere aus einem am Schlitten 31 befestigten L-förmigen Block besteht, der in seinem oberen Teil mit Schlitzen 30 versehen ist, die zur Aufnahme der Plattenfabppn dienen. Ein zweiter, am gegenüberliegenden Ende des Schlittens 31 befestigter L-förmiger Block 32 dient den unteren Ecken der Sammlerplatten als Widerlager und trägt eine durch Schrauben 32b einstellbare Klemmstange 32n. Eine unten am Schlitten 31 angeordnete Zahnstange 35 greift in ein auf der Welle 37 sitzendes Zahnrad 36.
An einem Ende der Welle 37 sitzt ein mit halbkreisförmigem Kranz 40 versehenes Rad 39, das Speichen oder Handgriffe 77
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mehrere Sammlerplatten 42 mittels der Klemmstange 32a derart befestigt, dass Teile ihrer Fahnen in den Schlitzen 30 der Unterform 29 liegen. Die Sammlerplatten 42 können vorher einem Verfahren unterworfen werden, das ihre Oberfläche dicht und kompakt macht und ihre wirksame Oberfläche sehr vergrössert. Durch Drehung des Speichenrades 39 wird der Schlitten 31 nach rechts bewegt, bis die Unterform 29 an der Seitenform 8 anliegt und dann durch Drehen des Handrades 28 die Oberform gesenkt, bis sie fest auf der Unterform 29 aufliegt. so dass die oberen
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der Fahnen 43 erstrecken sich in die Form hinein.
Ist der Giesslöffel 16 mit. geschmolzenem Blei gefüllt und sein Inhalt durch Cber1.. -ippen 111 die durch die Wände 10 und 11 gebildete Laufrinne entleert worden, so fliesst das Blei. das vorher über seinen Schmelzpunkt erhitzt worden ist, durch den Schlitz 13 in die Form und füllt sie aus. wobei die Temperatur des Bleies derart ist. dass die vorspringenden Teile der Fahnen 43 (Fig. 4) geschmolzen und mit der gegossenen Verbindungsleiste 77 so vereinigt werden, dass sie nach dem Erstarren ein einheitliches Gebilde darstellen. Einheitlich mit der Leiste 77 wird ein vorspringender Pol 7J gebildet, der einen flachen Teil 46 mit einer Öffnung 47 zur Aufnahme
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der nach dem Giessen abgeschnitten wird.
Zur Bildung der Öffnungen 47 im Pol 45 ist ein senklecht beweglicher Zapfen vorgesehen der nach dem Giessen aus dem Ansatz 46 herausgehoben wird. worauf nach Anheben der Ober- form 72 vermittelst des Handrades 28 der Schlitten 31 und der auf ihm ruhende Gusskörper frei werden und in die Anfangsstellung zurückgeführt werden können.
Zur Überhitzung des geschmolzenen Bleies dient Wasserstoff, der durch ein mittels Stützen 5J an dem Giesslöffel 16 befestigtes Rohr 54 zugeführt wird, von welchem eine Anzahl Flammen gegen die Oberflache des in dem Löffel befindlichen geschmolzenen Bleies gerichtet werden, wenn der Löffel in der Zwischenstellung (Fig. 1 und 2) festgelegt ist. Diese Wasserstoffflammen erzeugen nicht nur die erforderliche Hitze, sondern verbrennen auch alle Schlacken. die sich auf der Oberfläche des Bleies befinden, so dass dieses klar und rein wird. Das Überhitzen des Bleies ist erforderlich, um eine vollkommene Vereinigung der Plattenfahnen mit der Ver- bindungsleiste zu bewirken.
Das Rohr 54 kann mit irgend einer geeigneten biegsamen Verbindung versehen sein. um die schnelle Bewegung des Löffels 16 zu ermöglichen-
Zum schnellen Abkühlen der grösseren Massen des gegossenen Metalles ist ein auf Stützen 57 an den Wänden 10 der Seitenform ruhendes Rohr-56 vorgesehen, das mit einer Anzahl kleiner (fmungen versehen ist. durch die kalte Luft nach unten gegen die obere Fläche des Gusszapfens nach dem Giessen gerichtet wird. Ein anderes, zwischen dem Behälter 2 und der Seitenform 8 horizontal liegendes Rohr 58 (Fig. 1) führt einen Strom kalter Luft gegen die Fläche des Blockes 9, um die Polteile 4. 46 schnell zu kühlen.
Gasrohre J9 mit den üblichen Luftmischeinrichtungen werden zweckmässig angeordnet, um die gegeunüberliegenden Wände 10 der mittleren Form 8 erwärmen und dadurch eine zu schnelle Abkühlung des geschmolzenen Metalles sofort nach dem Eingiessen in die Form verhindern zu können, da diese Abkühlung die gute Vereinigung zwischen den Fahnen und der Verbindwlgs- leiste beeinträchtigen würde.
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Bei der in Fig. 3 dargestellten abgeänderten Ausführungsform wird die Flamme zur Erhitzung des Bleies im Giesslöffel in die Einbuchtung 17 am Boden des Löffels gerichtet. Das Gasrohr 63 ist so angeordnet, dass mehrere Flammen in die Einbuchtung 17 gerichtet werden können. Ferner
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die bei 66 mit einem zweiten Hebel 65 gelenkig verbunden ist, der das in das Rohr 6J eingeschaltete Ventil betätigt, so zwar, dass die Gasflammen nur dann gegen den Löffel gerichtet sind. wenn dieser sich in seiner angehobenen Zwischenstellung befindet. Ein Thermometer 69 kann an dem Löffel angeordnet sein, um die Temperatur des Bleies festzustellen.
Obgleich diese Anordnung geeignet ist, das Blei richtig zu überhitzen, ist die zuerst beschriebene Ausführungsform doch besser, da bei ihr das Blei nicht nur heiss, sondern auch rein gehalten wird. Natürlich kann auch bei der zweiten Ausführungsform gegebenenfalls eine Wasserstoffflamme zur Reinigung der Oberfläche des Bleies in dem Giesslöffel benutzt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Verbindung von Sammlerplatten mittels einer um deren Fahnen herumgegossenen und durch oberflächliche Schmelzung mit diesen verbundenen Leiste, dadurch gekenn- zeichnet, dass das geschmolzene Blei während der Überführung von einem Schmelz behälter (2) in die Giessform (8) überhitzt und gereinigt wird.