DE151571C - - Google Patents

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DE151571C
DE151571C DENDAT151571D DE151571DC DE151571C DE 151571 C DE151571 C DE 151571C DE NDAT151571 D DENDAT151571 D DE NDAT151571D DE 151571D C DE151571D C DE 151571DC DE 151571 C DE151571 C DE 151571C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/0072Casting in, on, or around objects which form part of the product for making objects with integrated channels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung sogen. Verbundrohre, d. h. in der Weise zusammengesetzter Rohre, daß die Einzelrohre konaxial zueinander liegen. Das äußere Rohr soll dabei aus billigem, starkem, aber von ätzenden Stoffen leicht angreifbarem Metalle (Eisen, Stahl) von hohem Schmelzpunkt und das innere Rohr aus weniger angreifbarem Metalle von niedrigerem Schmelzpunkt (Zink, Blei, Zinn oder Legierungen) bestehen. Eine Vorrichtung zur Herstellung von Rohren dieser Art ist in der Patentschrift 133756 beschrieben worden; der neue zur Herstellung solcher Rohre dienende Apparat besitzt den Vorteil schnellerer Arbeit bei geringeren Unkosten.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 ein Grundriß der neuen Vorrichtung. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen einen Einzelteil derselben perspektivisch und im Querschnitt.
Fig. 5 stellt die Kühlvorrichtung und
Fig. 6 eine Sondervorrichtung im Längsschnitt dar.
Fig. 7 ist die Darstellung einer bei dem Apparate benutzten Wärmeschutzvorrichtung und
Fig. 8 eine besondere Ausfülirungsform der Kühlvorrichtung.
Im Ofen α (Fig. 1 und 2) wird das leichter schmelzbare Metall (Zink, Blei, Zinn usw.) in einem Kessel b geschmolzen. Das mit dem Innenrohre e aus diesem Metall zu versehende Eisenrohr d liegt in der Längsrichtung gegen den Dorn f und die Kühlvorrichtung g an und ist beweglich oder verschiebbar auf einem Wagen oder Träger h, der mit der in Führungen k verschiebbaren Zahnstange j verbunden ist und seine Bewegung auf der trogartigen Bahn i ausführt (Fig. 3), sobald der Arbeiter das in die Zahnstange j eingreifende Getriebe ml (Fig. 1) in Tätigkeit setzt. Das Eisenrohr d ist durch einen Fortsatz q unter Vermittelung des Hebels r und Bolzens u an den Wagen h angeschlossen und am anderen Ende mit einem Rohrfortsatze 10 (Fig. 6) versehen, der einen oder mehrere seitliche, als Ablauf dienende Öffnungen 12 besitzt. Die Zentrierung . des Domes f während der Bewegung des Rohres d über den Dorn erfolgt durch den Ring 72; der Dorn besteht aus einem aus Glimmerscheiben zusammengesetzten zylindrisehen Körper f, einem ausdehnbaren Teile 14, der zwecks Erzeugung von Abflüßkanälen für das geschmolzene Metall aus mehreren unter sich getrennten Stücken gebildet ist, einer Stange 15 und einem an den Ständer 17 angeschlossenen hohlen Teile 16.
Rohr 16 ist mit einem mit Trichter 21 ausgerüsteten Einlaufe versehen', durch den das geschmolzene Metall eintritt, um dann durch die Ablaufsöffnungen 22 in das Eisenrohr d, zu fließen; letzteres wird während

Claims (3)

seiner Längsbewegung über dem Dorn durch Führungen oder Stützen 23 gehalten (Fig. 4), die auf Schrägstücken 24 und Winkeleisen 25 im Troge i ruhen. Das in das Eisenrohr fließende Metall wird durch äußere Beheizung im geschmolzenen Zustande erhalten. Als Beheizungsvorrichtung dient das mit zahlreichen Brenneröffnungen 27 versehene und mit der Gasleitung 30,31,32 (Fig. 1) in Verbindung stehende Gasrohr 26. Der durch Rohr 34 mit der Leitung 31 verbundene Brenner 35 beheizt den Teil 16, so daß das geschmolzene Metall darin nicht erstarren kann, und der durch Rohr 38 mit der Leitung 32 verbundene Brenner 39 dient zum Beheizen des eigentlichen Domes f damit dieser das flüssige Metall nicht zum Erstarren bringt. Das zwischen Dorn und der Wandung des Rohres d befindliche flüssige Metall wird mittels der Kühlvorrichtung g in der Weise gekühlt, daß das bei 42 in den Kühler eintretende kalte Wasser oder auch eine andere Kühlflüssigkeit in zahlreichen feinen Strahlen durch die Wandöffnungen 40 gegen den Umfang des Rohres d geschleudert wird. Bei der Herstellung schwächerer Rohre, etwa solcher von 2 cm Durchmesser, braucht die Kühlvorrichtung g nur einen Einlaß zu besitzen und kann auch einen bei 70 (Fig. 8) offenen Ring darstellen; handelt es sich aber um die Herstellung stärkerer Rohre, so empfiehlt es sich, eine zweiteilige Kühlvorrichtung zu verwenden, deren beide Teile bei 44 (Fig. 5) gelenkig miteinander verbunden und mit je einem Einlaß versehen sind. Die Arbeitsweise der Vorrichtung soll im nachstehenden dargestellt werden. Angenommen, die Einzelteile der Vorrichtung befinden sich in der Lage, in welcher ein Eisenrohr eingebracht werden soll (Fig. 1 und 2); der Träger h steht dann in der untersten Stellung, der Dorn / ist unbedeckt und die Kühlflüssigkeit ist abgestellt, die Brenner 26, 35 und 39 sind angezündet. Es wird nun das vorher gehörig verzinnte oder verzinkte Eisenrohr d mit den Rohrfortsätzen 10 und q verbunden, dann über den Dorn gebracht und bis etwa zur Temperatur des schmelzenden Zinns oder Zinks erwärmt, in den Trog i gelegt und am unteren Ende mit dem Träger /2 verbunden, wobei das obere Rohrende auf einer der Stützen 23 ruht. Der Träger wird nunmehr nach oben, d. h. in dem Troge i vorbewegt und das Eisenrohr dabei über den Dorn f und durch den Kühlring geführt, bis das untere Ende des Eisenrohres im Kühlringe liegt (s. Fig. 6). Dabei gelangt der ein Zuflußrohr bildende obere Fortsatz 10 über das Eingußrohr 16 und der Dorn in den Zentrierungsring 72. Es wird nun geschmolzenes Metall aus dem Kessel b in den Trichter 21 gegossen; aus dem Rohre 16 fließt das Metall durch den Ablauf 22 in dem Rohr 10 und dem Rohr d nieder bis zum Ringe 72, der den Metallstrom aufhält. Die Kühlflüssigkeit wird darauf angelassen. Unter der Wirkung des Kühlmittels erstarrt das flüssige Metall zwischen dem Dorn / und dem Eisenrohre d, wobei es sich mit der Innenwand des Eisenrohres innig und fest verbindet. Beim nun folgenden Niederführen des Trägers h bewegt sich das Eisenrohr allmählich abwärts über den Dorn und durch den Kühlring hindurch, wobei sich fortgesetzt weitere Teile seiner Innenwand mit dem erstarrenden Metall verbinden. Ist das Eisenrohr samt seinem Fortsatze 10 vom Dorn ab- und durch den Kühlring hindurchgezogen, so wird die Bewegung des Trägers unterbrochen und das Rohr d mit seinen Fortsätzen 10 und q von ihm entfernt. Während der Bewegung des Rohres d über den Dorn wird man, um eine ungleiche Erwärmung des Rohres durch die Gasflammen zu verhüten, das Rohr von Hand langsam um seine Achse drehen. Damit ferner der durch den Ablauf 12 abfließende Überschuß an Metall nicht die Brenneröffnungen 27 verstopft, kann ein Schild 50 über den gefährdeten Teil des Brennerrohres 26 gelegt werden. Der Hilfsbrenner 39 genügt dann, das geschmolzene Metall vor dem Dorne im flüssigen Zustande zu erhalten. Haube 80 und Rohr 81 dienen zum Ableiten von Rauch und Heizgasen. Der Ring 72 zentriert den Dorn im Eisenrohre zu Beginn des Durchziehens des Rohres durch den Kühlring; hat sich ein Teil des Weichmetallrohres e bereits gebildet, so dient dieser Rohrteil zur weiteren Zentrierung des Domes beim fortgesetzten Durchziehen des Eisenrohres durch den Kühlring. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Vorrichtung zum Auskleiden eines Rohres mit einem Innenrohre aus Metall, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (h) des auszukleidenden Rohres (d) in einem schrägstehenden Troge (i) verschiebbar angeordnet ist und Führungen 23 zur Leitung des Rohres (d) bei seiner Bewegung über den Dorn ff, ΐζ) sowie eine Gasleitung (26) zum Beheizen des sich bewegenden Rohres besitzt.
2. Eine Ausführungsform 'der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn ff, 15) mit einem rohrförmigen Fortsatze (16) versehen ist, durch den das flüssige Metall mittels Ausläufe (22) in das auszukleidende
Hauptrohr (d) geleitet werden kann, wenn der Dorn sich im Rohre befindet.
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptrohr (d) einerseits einen an den beweglichen Träger (h) angeschlossenen und mit einem Ring (72) zum Zentrieren des Domes versehenen Fortsatz (q) besitzt und am anderen Ende mit einem einen Ablauf (12) für überflüssiges Metall aufweisenden Zuflußrohre (10) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
gedruckt In Oer reicksdruckersi.
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