DE324809C - Maschine zum Ziehen von Glaswalzen aus der geschmolzenen Masse - Google Patents

Maschine zum Ziehen von Glaswalzen aus der geschmolzenen Masse

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DE324809C
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Germany
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ring
glass
machine
molten mass
cooling
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DE1916324809D
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WINDOW GLASS ROTARY POT COMPAN
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WINDOW GLASS ROTARY POT COMPAN
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B15/00Drawing glass upwardly from the melt
    • C03B15/14Drawing tubes, cylinders, or rods from the melt

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Maschine zum Ziehen von Glaswalzen aus der geschmolzenen Kasse. Bei Glasziehmaschinen ist es bekannt, auf das vom Ziehkopf mitzunehmende Glas eine Kühlwirkung in gewisser Entfernung über dem Glasspiegel auszuüben und andererseits den fertigen Glaszylinder möglichst dicht an der Wurzel durch die Brennerflammen abzuscheiden. Bei den bekannten Maschinen dienten diesen beiden verschiedenen Zwecken zwei getrennte Einrichtungen, nämlich ein besonderer Schneidring und ein darüber angeordneter Kühlring.
  • Nach der Erfindung sind diese beiden bekannten Ringe zu einem einzigen in solcher Weise zusammengefaßt, daß der wassergekühlte Kühlring den- Brennerring zugleich gegen die Hitze der geschmolzenen Glasmasse abdeckt.
  • Auf der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt durch einen nach der Erfindung eingerichteten Glasofen, Fig.2 ein vergrößerter Teilschnitt durch den Abschneidering, und Fig. 3 ein Grundriß dieses Ringes, zum Teil im Schnitt.
  • Der Ofen besitzt einen Herd i, auf welchem sich die Pfanne :2 befindet. Er wird durch Gas oder in sonstiger geigneter '\@'eise geheizt. Über dem Ofen ist ein Rahmen 3 angeordnet, an welchem in senkrechter Richtung ein Wagen 4 gleitet, der den Ziehkopf 5-trägt. Dieser ist mit einer Welle 6 verbunden, die durch eine Stopfbüchse hindurch in einem weiteren Rohr 7 gleitet, das an eine Preßluftquelle 8 angeschlossen ist.
  • Nachdem der Glaszylinder durch den Ziehkopf in der üblichen Art aus der Pfanne gezogen ist, muß er von der in der Pfanne zurückgebliebenen Glasmasse abgeschnitten werden. Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung ein Ring io vorgesehen, dessen Durchmesser groß genug ist, daß der Ring den größten auf der Maschine zu ziehenden Zylinder umfassen kann. Dieser Ring besitzt einen Innenkörper i i und - einen . Außenkörper 12. Der Innenkörper hat im wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt und kann aus Bronze, Eisen o. dgl. bestehen. An einer Seite ist er mit einer Büchse 13 ausgestattet, welche ausgebohrt ist und mit Gewinde versehen ist, um zwei Rohre 1.4 aufzunehmen, die mit dem Kanal oder Raum 15 in dem Innenkörper auf beiden Seiten einer darin angeordneten Trennwand i5a in Verbindung stehen. Dieser innere Ring mit. den darin angebrachten Rohren wird in der zum Gießen der Außenwand 12 dienenden Form in -derselben Art wie der Gießkern angebracht, so daß beim Gießen der Innenring in den Außenring eingegossen wird und die Rohre 14 durch den Außenring hindurchragen. Zwischen dem Außenring und dem Innenring bleibt ein Raum 16 für einen noch zu erläuternden Zweck frei.
  • Die Rohre i¢ bilden eine Leitung für -die Zufuhr von Gas zu dem Raum 15 in der Innenwand des Ringes und sind daher mit einer nicht dargestellten, zu einer Gasquelle führenden Leitung verbunden. Die von dem zugeführten Gase gespeisten Flammen werden zwecks Abschneidens des Glaszylinders gegen dessen Außenfläche gerichtet und treten aus dem Raucri 15 durch eine Anzahl von geeigneten Auslässen 18, die am Innenring verteilt sind und aus kleinen Düsen oder Röhren bestehen, welche durch den äußeren Ring hindurchgehen und mit Gewinde in Öffnungen des Ringes befestigt sind. Bei Beendigung des Ziehvorganges wird die Gaszufuhr angestellt, so daß eine kreisförmige Flammenscheibe gegen den Glaszylinder gerichtet wird, der hierdurch längs einer regelmäßigen Linie abgeschmolzen und von dem in der Pfanne verbleibenden Glasrest getrennt wird.
  • Die doppelwandige Ausführung des Abschneideringes schützt ihn vor Beschädigung durch die hohe Temperatur. Zweckmäßig ist der Ring dadurch gekühlt, daß Wasser in den Kühlraum 16 zwischen den beiden Wänden i i und 12 eingeführt wird. Dieser Raum ist an einem Punkte seines Umfanges durch eine Querwand i9 geteilt. Wasser wird an einem Ende des Raumes durch eine Leitung 2o zugeführt und am anderen Ende des Raumes auf der anderen Seite derWand i9 durch eine Leitung.22 abgeführt, so daß das Wasser vollständig um den Ring heruinfließen inuß, bevor es austreten kann.
  • Der Ring ist vorzugsweise oben aufgehängt, so daß er gehoben und gesenkt werden kann, um eine Einstellung zu bewirken und eine Beschädigung des Ofens oder er Pfanne zu verhindern. Er ist auf gegenüberliegenden Seiten mit aufwärts ragenden Stangen 23 versehen, die mit Seilen 2q. verbunden sind. Diese laufen über eine Rolle zu einer Wickeltrommel, welche durch ein Handrad oder in sonstiger Art bewegt werden kann.
  • Der Ring liegt dem Ziehkopf 5 unmittelbar gegenüber, wenn dieser sich über der Oberkante der Pfanne befindet. Er besteht aus gegossenem Metall und ist verhältnismäßig starkwandig, so daß er die Hitze des mit dem Ziehkopf in Berührung tretenden Glases aufnimmt und abführt und so die Abkühlung des Glases und seine Mitnahme durch den Ziehkopf befördert.
  • Die Vorrichtung. ist sehr einfach und kann mit geringem Kostenaufwande instand-gehalten und benutzt werden. Sie schneidet das Glas längs einer regelmäßigen Linie und vermeidet jede Gefahr, daß das Glas nach unregelmäßigen Linien gebrochen wird, wodurch ein Teil des Glases verloren. gehen würde.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Maschine zum Ziehen von Glaswalzen aus der geschmolzenen Masse mit einem Brennerring zum Abschmelzen der Walzenwurzel und einem wassergekühlten Ring zum Kühlen des vom Ziehkopfe festzuhaltenden Glases, dadurch gekennzeichnet, daß Kühl- und Brennerring (io, 15) so zu einem einzigen Ring vereinigt sind, daß der Wasserring zugleich den Brennerring gegen die Hitze des Glases abdeckt.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennerring im Innern des Kühlringes liegt, während die nach abwärts gerichteten Flammendüsen (18) durch den Wasserraum nach außen treten.
DE1916324809D 1916-02-08 1916-02-08 Maschine zum Ziehen von Glaswalzen aus der geschmolzenen Masse Expired DE324809C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5771529A (en) * 1993-12-03 1998-06-30 Seb S.A. Connection device between a vacuum cleaner and a suction pipe

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