DE655540C - Vorrichtung zum Ausbessern von Gussstuecken auf fluessigem Wege - Google Patents

Vorrichtung zum Ausbessern von Gussstuecken auf fluessigem Wege

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DE655540C
DE655540C DEK139346D DEK0139346D DE655540C DE 655540 C DE655540 C DE 655540C DE K139346 D DEK139346 D DE K139346D DE K0139346 D DEK0139346 D DE K0139346D DE 655540 C DE655540 C DE 655540C
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DE
Germany
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funnel
castings
welding
mouthpiece
tube
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Expired
Application number
DEK139346D
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English (en)
Inventor
Carl Olof Johannes Broems
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ERICH KNICKMANN DR
Original Assignee
ERICH KNICKMANN DR
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D41/00Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
    • B22D41/50Pouring-nozzles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/06Casting in, on, or around objects which form part of the product for manufacturing or repairing tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausbessern von Gußstücken auf flüssigem Wege Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausbessern von Gußstücken auf flüssigem Wege.
  • Man hat bereits an Metallstücke durch Gießen Teile angeschweißt, indem man unmittelbar aus der Gießpfanne das geschmolzene Metall auf die mit einer Gießform umkleidete Stelle des Werkstücks gegossen hat. Es hat sich dabei gezeigt, daß die Verbindung nicht mit Sicherheit einwandfrei war, weil das geschmolzene Metall die Verbindungsstelle mitunter in zu großem und breitem Strahl und mit zu geringer kinetischer Energie traf, so daß nicht die genügende Erweichung der Verbindungsfläche des Werkstücks erzielt wurde.
  • Man hat zwar bereits auch Trichter für die Schmelzschweißung vorgeschlagen, die beweglich waren, jedoch besaßen diese kein Auslaufrohr. Man konnte den Gußstrahl also nicht in alle Ecken lenken, und die Handhabung war sehr umständlich. Schließlich hat man Trichter vorgeschlagen, die als Gleitrinne dienten und die zerlegt werden konnten.
  • Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Ausbessern von Gußstücken auf flüssigem Wege, die durch einen Trichter mit Trichterrohr ausgezeichnet ist, dessen Auslauföffnung verengt ist. Der untere Teil des Futters in der Nähe der Auslauföffnung ist zweckmäßig auswechselbar.
  • Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der Trichter an seinem oberen Teil gelenkig aufgehängt und besitzt an seinem mittleren oder unteren Teil eine Führungseinrichtung.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. z zeigt die Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung im senkrechten Längsschnitt während der Schweißung eines Walzenlaufzapfens.
  • In Abb. 2 ist eine andere Ausführungsform des Trichters mit seitlich abgebogenem Trichterrohr in Seitenansicht veranschaulicht.
  • In Abb. 3 ist in vergrößertem Maßstab die Ausflußöffnung des Trichters im senkrechten Querschnitt dargestellt.
  • Abb. 3 a zeigt einen waagerechten Querschnitt in Richtung I-I nach Abb. 3.
  • Abb. q. zeigt eine andere Ausführungsform, den senkrechten Längsschnitt mit gebogenem Mundstück.
  • Wie aus Abb. z hervorgeht, besteht die Einrichtung zur Schmelzschweißung nach der vorliegenden Erfindung aus einem trichterförmigen Mantel = aus Eisenblech o. dgl., der an dem Trichtermundstück in ein vorzugsweise zylindrisches Rohr 2 übergeht. Das Innere des Trichters ist zweckmäßig mit einem feuerfesten Futter. aus keramischem Werkstoff o. dgl., beisp',ls=, weise einem Schamottefutter, ausgekleids' Zweckmäßig ist der Trichter zerlegbar und lxe=' steht beispielsweise aus zwei Teilen ¢ und 5, wie in Abb. 2 dargestellt ist, die mit Flanschen 6 und Verschraubungen 7 verbunden werden können.
  • Der Trichterauslauf ist zweckmäßig mit einem besonderen auswechselbaren Mundstück 8 aus keramischem Werkstoff versehen, dessen Auslauföffnung 9 einen geringeren Querschnitt hat als die lichte Weite des -Trichterrohres.
  • Die Auslauföffnung 9 des Mundstücks 8 kann dabei kreisförmigen, länglichen oder jeden anderen geeigneten Querschnitt aufweisen (Abb. 3, 3a). In Abb. 3 ist gezeigt, daß nicht nur das Mundstück 8, sondern auch der vordere Teil des Schutzrohres 2 ausgewechselt werden kann. Die Verbindung des Mundstücks 8 mit der Auskleidung 3' des Trichterrohres 2 kann in jeder bekannten Weise, z. B. mit Nuten, wie in Abb. 3 und 4 gezeigt ist, oder durch Verkittung o. dgl. erfolgen.
  • Wie in Abb. 4 gezeigt wird, kann das Mundstück 8' auch seitlich, z. B. in einem Winkel von etwa go °, abgebogen sein, wenn es sich z. B. darum handelt, Schweißungen an schlecht zugänglichen Stellen, z. B. an Verbrennungskraftmaschinen,. Zylindern o. dgl., durchzuführen.
  • Zweckmäßig besitzt der Trichter an seinem oberen Teil eine gelenkige Aufhängung, z. B. zwei Zapfen io, Ösen o. dgl., vermittels derer der Trichter kardanisch oder gelenkig an einem Gehänge, einer Kette, einem Bügel, beispielsweise an der Gießpfanne ii, befestigt ist.
  • An seinem mittleren oder unteren Teil besitzt der Trichter eine Führungseinrichtung, beispielsweise zwei Bunde 12, zwischen denen ein Ring 13 einer Führungsstange 14 gelenkig angebracht ist, so daß der Trichter während des Gießvorganges durch Betätigung der Stange 14 bewegt werden kann.
  • Die Schmelzschweißung mit der Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung wird beispielsweise wie folgt durchgeführt.
  • In Abb. i ist ein Teil 2i der Walze eines Walzwerkes in senkrechtem Längsschnitt veranschaulicht, bei der der Laufzapfen abgebrochen und nur noch ein Stumpf 15 vorhanden ist. Um den Laufzapfen und den Kupplungszapfen wieder anzuschweißen, wird der obere Teil der Walze 2i in an sich bekannter Weise mit der Gußform 16, mit dem Einguß 17 und der Abflußöffnung 18 versehen. Die Abflußöffnung ist zweckmäßig etwas über der Bruchstelle, beispielsweise einige Zentimeter darüber, angebracht. Die Gußform aus keramischem oder anderem Formmaterial ist in an sich bekannter Weise durch einen Metallmantel ig umkleidet. Zum Angießen des Laufzapfens wird aus der Gießpfanne ix geschmolzenes Metall in den oberen Teil des Trichters i :eingegossen. Es füllt den Trichter bis zu einer issen Höhe und verläßt den Auslauf 9 in w@,em verhältnismäßig dünnen Strahl von ge-@rfrigem Querschnitt und von hoher kinetischer Energie, der auf die .Oberfläche 2o des Kupplungszapfens auffließt. Durch Betätigung der Führungsstange 14 wird der untereiTeil des Trichters bzw. dessen Mundstück g über der gesamten Schweißfläche 2o hin und her geführt. Das auf die Schweißoberfläche 2o auffließende flüssige Metall sammelt sich in geringer Flüssigkeitshöhe über der Schweißfläche 2o an und verläßt die Form durch den Überlauf oder Abfluß 18. Das Eingießen des Metalls wird so lange fortgesetzt, bis ein genügender Erweichungsgrad der Oberfläche 2o des Stumpfes 15 erzielt ist, was durch Fühlen mit einem starken Eisendraht o. dgl. festgestellt wird. Sobald die genügende Schweißtemperatur und die genügende Erweichung der Schweißoberfläche erzielt ist,wird der Auslauf 18 durch einen Lehmpfropfen o. dgl. verschlossen und die Form ganz gefüllt. Nach dem Erstarren der angeschweißten Stelle und teilweisem Erkaltenlassen erfolgt dann die weitere Bearbeitung des Gußstückes.
  • Es hat sich gezeigt, daß nach der vorliegenden Erfindung eine einwandfreie Verbindung der zu vergießenden Teile möglich ist, wie sie mit Lichtbogenschweißurig, Gasschweißung u. dgl. nicht zu erzielen ist. Die Festigkeit der Verbindungsstelle ist höchsten Ansprüchen gewachsen, so daß sich die Einrichtung nach der vorliegenden Erfindung besonders für solche Werkstücke eignet, die schweren Belastungen ausgesetzt sind, wie Walzwerkteile, Teile von Verbrennungskraftmaschinen u. dgl.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das Trichterrohr, wie in Abb. 2 dargestellt ist, auch gekröpft, beispielsweise zweimal rechtwinklig abgebogen sein, wenn es sich z. B. darum handelt, in das Innere von Zylindern o. dgl. zu gelangen, beispielsweise um einen schadhaften Zylinder in der Zylinderwandung zu schweißen.
  • Es hat sich auch gezeigt, daß es nach der vorliegenden Erfindung möglich ist, Schneidarbeiten durchzuführen. So lassen sich beispielsweise gußeiserne Formlinge mittels des zusammengefaßten Strahles flüssigen Metalls leichter und billiger schneiden als beispielsweise mit Gasschneidbrennern.
  • Die Vorrichtung kann zum Ausbessern von Gußstücken dienen, bei denen der Werkstoff auf flüssigem Wege zugeführt und verschweißt wird. Durch das lange Trichterrohr nach der vorliegenden Erfindung wird es ermöglicht, den Strahl an jede gewünschte Stelle, z. B. auch bei komplizierten Werkstücken, leiten zu können. Infolge der verengten Ausflußöffnung in Verbindung mit der Anwendung eines verhältnismäßig langen Trichterrohres wird eine Ersparnis an Werkstoff erzielt, obwohl der Strahl mit großer kinetischer Energie auf die Gußstellen auftritt.
  • Um einige Maße anzugeben, wie sie sich in der Praxis bewährt haben, sei bemerkt, daß die Länge des Trichterrohres 2 zur Schweißung einer schweren Walzwerkwalze etwa ioo bis i5o cm betragen kann, während die Auslauföffnung 9 etwa io bis 3o mm lichten Durchmesser besitzt. Diese :Maße können aber je nach dem vorliegenden Verwendungszweck entsprechend geändert werden.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCIIR«: i. Vorrichtung zum Ausbessern von Gußstücken auf flüssigem Wege, gekennzeichnet durch einen Trichter (i) mit Trichterrohr (2), dessen Auslauföffnung (9) verengt ist. '
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil (8) des Futters (3, 3') in der Nähe der Auslauföffnung (9) auswechselbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter an seinem oberen Teil (io) gelenkig aufgehängt ist und am unteren oder mittleren Teil eine Führungseinrichtung (i2, 13, i4.) besitzt.
DEK139346D 1935-09-21 1935-09-21 Vorrichtung zum Ausbessern von Gussstuecken auf fluessigem Wege Expired DE655540C (de)

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DE (1) DE655540C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19751473A1 (de) * 1996-12-03 1998-06-04 Volkswagen Ag Verfahren zum Reparieren eines Druckgußmetallteils
DE19751472A1 (de) * 1996-12-03 1998-06-04 Volkswagen Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Druckgußmetallteils

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19751473A1 (de) * 1996-12-03 1998-06-04 Volkswagen Ag Verfahren zum Reparieren eines Druckgußmetallteils
DE19751472A1 (de) * 1996-12-03 1998-06-04 Volkswagen Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Druckgußmetallteils

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