DE707232C - Vorrichtung zur Herstellung von Glasbaendern oder -faeden - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Glasbaendern oder -faeden

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DE707232C
DE707232C DESCH119953D DESC119953D DE707232C DE 707232 C DE707232 C DE 707232C DE SCH119953 D DESCH119953 D DE SCH119953D DE SC119953 D DESC119953 D DE SC119953D DE 707232 C DE707232 C DE 707232C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/02Manufacture of glass fibres or filaments by drawing or extruding, e.g. direct drawing of molten glass from nozzles; Cooling fins therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/08Bushings, e.g. construction, bushing reinforcement means; Spinnerettes; Nozzles; Nozzle plates

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  • Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Glasbändern oder -fäden Gegenstand der Erfindung ist. eine Vorrichtun,g zur Herstellung von Glasbändern oder -fäden, bei welcher die geschmolzene Glasmasse aus einer Düsenanordnung abgezogen und die Fäden auf eine Trommel gewickelt werden.
  • Bei bekannten Einrichtungen ähnlicher Art wurden die Glasfäden zunächst mittels einer Übertragungsvorrichtung auf eine Wikkeltrommel geführt und an dieser durch ein aufgesetztes Stück festgeklemmt. Diese Art der Befestigung an der Trommel erforderte eine ganze Anzahl von Handgriffen, zu deren Ausführung eine gewisse Zeit erforderlich ist, so. #daß das Abziehen der Fäden aus der Glasmasse eine Stillstandszeit bedingt, die leicht zum Brechen der Fäden führt.
  • Um diesen Mangel zu beseitigen, ist gemäß der Erfindun.g eine parallel zur Trommelachse unterteilte Wickeltrommel vor-gesehen, deren verschiebbares Trommelteil zur Aufnahme des Ziehvorganges unmittelbar mit den Düsen des Glasbehälters in Berührung gebracht werden kann, zur Überführung der Fa,denanfänge zur Trommel dient und mit dem drehbar gelagerten Trommelteil mittels eines Schlosses o. dgl. zu einem Ganzen vereinigt werden kann.
  • Hierbei wird vorteilhaft die die Düsenanordnung enthaltende Ofenwand an dem Glasbehälter in ihrer äußeren Formgebung dem Umfang des verschiebbaren Trommelteils angepaßt.
  • Um ein sicheres Anhaften der Fäden an dem verschiebbaren Trommelteil sicherzustellen, ist der verschiebbare Trommelteil erwärm-bar.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Die Merkmale und Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung. Auf der Zeichnung ist Abb. i ein Längsschnitt durch den Glasof-en nebst Vorrichtung zur Herstellung von Glasbändern oder -fäden.
  • Abb. 2 ist ein Längsschnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • Abb. 3 stellt eine Einzelheit zu Abb. i in vergrößertem Maßstabe dar.
  • Abb. -1 zeigt diese Einzelheit in der Darstelltin- nach Abb. 2.
  • Abb. 5 zeigt einen Querschnitt durch die zusammengesetzte Wickeltrommel.
  • Ahb. 6 zeigt einen Längsschnitt durch einen Schlitz im Ofen.
  • Abb. 7 zeigt die beispieIsweise Ausführungsform einer Düsenanordnung in Ansicht.
  • Auf den Abb. i und 2 ist rechts der Ofen und links die Maschine zur Herstellung der Glasbänder bz w-. -fäden dargestellt. Der Ofen ,vird von a aus in Pfeilrichtung mittels Gas-oder Ölfeuerung beheizt. Die Flamme strömt in RicIrlung des Glasausflusses und bestrahlt die , u anze Ofenfläche. Die Abgase fliegen am Of,nende ab. Der Ofen wird durch einen Trichter i beschickt, der auf dem Gewölbe angebracht ist. Der Ofenraum ist mittels Brücken 2, 3 in Einzelräume unterteilt. Das Glas schmilzt im ersten Raum 4 und gelangt von dort, die Brücke 3 unterströmend, in den zweiten Raum 5, läutert sich dort, indem es durch die zweite Brücke o zurückgehalten wird, und kommt alsdann in den dritten Raum, sog. Flußraurn 6. Der Ofenbetrieb verläuft selbsttätig.
  • Soll das Glas zur Maschine gelangen, so wird der Verschleißstein 7 nach unten, nach oben oder nach der Seite bewegt, so daß die in der Ofen-,vandung befindliche Öffnung8 und die dahinterliegenden Düsenanordnungen 9 freigegeben werden.
  • Das Glas " '7 fließt durch die Düsenöffnungen nach der verschiebbaren Haube io, die einen Teil der Wickeltrommel i i bildet. Der Tromnielteil io ist vorgewärmt, so daß das ausfließende Glas an ihm sofort haften bleibt. Er wird alsdann mittels der Handgriffe i i' vom Arbeiter erfaßt und über Rollen 13 zu der in festen Lagern 14 gelagerten Drehtrommel ii gezogen. Wie schon erwähnt, bildet die Haube bzw. der Trommelteil io ein Erder Drehtrommel ii. An dieser befindet sich ein Schnappschloß o. dgl. 15. durch welche beide Trommelteile zu einem Ganzen vereinigt werden können. Die .i-Iffe i i' des Trommelteils io sind abnehmbar. Wenn sie abgenommen sind und die Haube io mit dem Trommelteil ii verbunden ist, wird die ganze Trommel in Bewegung gesetzt, das Glas auf der Trommel in Bändern oder Fäden aufgerollt. Die Umlaufgeschwindigkeit der Trommel und der Ab- stand beeinflussen neben der Profilierungder Düsenöffnungen die Fadenstärke des Glases. Das aufgerollte Glas wird von der Trommel ,derart gelöst, daß es abgespult wird oder das ganze Glasfasernetz durchschnitten wird. Der Durchmesser der Trommel selbst spielt natürlich auch eine gewisse Rolle bei der Herstellung des Fadens, ob er nämlich feine oder grobe Struktur aufweisen soll.
  • In den Abb. 3 und 4 sind Einzelheiten der erfindungsgemäßen Maschine in vergrößertem 'Maßstabe veranschaulicht. Aus Abb. 3 insbesondere ergibt sich die Gestaltung des Schamotteschlitzes 8 und der Düsenöffnune#en 9, die zweckmäßig in einer Metallpla.tte 12 vorgesehen sind. Die Düsenöffnungen richten sich ganz nach der gewünschten Fadenstärke der Glaswolle bzw.der Glasfäden. Die Abb. 6 und 7 zeigen die Ausbildung dcs Scliamotteschlitzes 8 bzw. die Ansicht der Düsenöffnungen 9 in der Metallplatte 12.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Vorrichtung zur Herstellung von Glasbändern oder -fäden, bei welcher die geschmolzene Glasinasse aus einer Düsenanordnung abgezogen und die Fäden auf eine Trommel gewickelt werden, gekennzeichnet durch eine parallel zur Trommelachse unterteilte Wickeltrommel, deren verschiebbarer Tromnielteil (io) zur Aufnahrne des Ziehvorganges unmittelbar mit den Düsen des Glasbehälters in Berührung gebracht werden kann, zur Überführung der Fadenanfänge zur Trommel dient und mit dem drehbar gelagerten Trommelteil (ii) mittels eines Schlosses o. dgl. zu einem Ganzen vereinigt wer-den kann. :2.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Düsenanordnung (9) enthaltende Ofenwand an den Glasbeh'Lltern in ihrer äußeren Formgebung dem Umfang des verschiebbaren Trorntnelteils (io) angepaßt ist. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Trommelteil erwärmbar ist.
DESCH119953D 1940-02-14 1940-02-15 Vorrichtung zur Herstellung von Glasbaendern oder -faeden Expired DE707232C (de)

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