AT62239B - Automatisches Telephonsystem. - Google Patents

Automatisches Telephonsystem.

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AT62239B
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Automatic Telephone Mfg Co Ltd
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Description


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 Stellung. Sobald jedoch der anrufende Teilnehmer mittels des Fingers den Anzug 53 genüged   stark niederdrückt,   um den Arm   56   zu senken und der Schraubenfeder 57 zu gestatten, das Hemmungsorgan 51 herauszudrücken, wie in Fig. 25 angedeutet, dann bewirkt, in dem Augenblick als das Hemmungsorgan 51 sich von dem Ende des Reglers abhebt, die Hauptfeder 39 eine Drehung des Zahnrades 40, welches seinerseits den Trieb 43 der Welle 58 dreht, auf welcher das den Regler antreibende Schneckenrad 44 sitzt. Auf der Welle 58 (Fig. 9) ist eine Vorrichtung-59 zur Betätigung der impulsgebenden Federn 60 und 61 vorgesehen. Die letzteren sind in der anrufenden Teilnehmerstation (Fig. 1) ersichtlich.

   Die daumenförmige Vorrichtung 59, welche die Impulsfedern beherrscht, ist in Fig. 28 deutlicher ersichtlich. Das Zahnrad J0 (Fg. 17 bis 19) ist mit einer Antifriktionsrolle 62 versehen, um die Reibung zwischen dem Rand der Feder-   schale 47 und   dem Rade   40 zu vermeiden.   Diese Rolle 62 ruht normal in einer Einkerbung 63 (Fig. 16,   17   und 18). 



   An den Seiten der Federschale und dieser Einkerbung diametral   gegenüber   ist ein Stufen- 
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Sobald die Teilscheibe sich weiterdreht, wird die Spannung der in der Schale befindlichen Feder 39 immer grosser, bis der Finger auf den Abzug 53 wirkt. In der Zeit, bis zu welcher der Finger den   Fingeranschlag 67 (Fig. 8) erreicht,   ist der Abzug   genügend     gedrückt,   worden. um zu gestatten, dass sich der rückwärtige Hebel 56 von dem Stift, oder der Welle, auf welcher das den Regler   hemmende   gesperre 51 montiert ist, abhebt. Aus Fig. 11 ist zu ersehen. dass der Ansatz   68   des vorderen Hebelarmes 55 normal das Ende 69 der federbeeinflussten   : -5perrvorrichtung   zurückhält, von der ein Ende bei 70 ersichtlich ist.

   Diese Sperrvorrichtung mit den Enden oder 
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 (Fig. 11,   1-1)   der Teilscheibe eingreifen. wodurch letztere, solange sich das Zahnrad 40 dreht. an der Drehung gehindert ist. Selbst dann, wenn der Teilnehmer den Finger vom Abzug 53 zurückziehen sollte, bevor der aus der   (kruppe     ineinandergreifender Zahnräder bestehende Mechanismus   
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 hindert. Die Stellungen beim Eingreifen des Stiftes 65 in eines der Löcher und bei   ausgerücktem   Stift sind in den Fig. 22 und 23   ersichtlich.   Obgleich die Löcher 72   in der Darstellung (Fig. 22, 23)   etwas weit. er Rind als der Dicke des Stiftes.   65   entspricht, können dieselben genau so weit sein, dass sie gerade noch den Stift 65 durchlassen.

   Dies ist aus dem Grunde zutreffend, weil die wirkliche 
 EMI3.5 
 Nullstellung anzuhalten, wenn sie versehentlich freigegeben werden sollte, bevor der Abzug niedergedrückt ist. 



   Aus dem   \'orhergessagteu ergibt sich,   dass, wenn   der Teilnehmer   die Teilscheibe in der 
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 zuges 53 bleibt. Sobald der Finger den   Fingeranschlag 67   erreicht, wird der Abzug   53   nieder-   gedrückt,   wodurch bewirkt wird, dass der Hebelarm 56 das Ende des Stiftes 52 verlässt und letzterer unter dem Einflusse der zusammengedrückten Feder 57 vorspringt, die die Hemmvorrichtung 41 vom Regler wegdrückt und hiedurch die Bewegung des Triebwerkes gestattet. 
 EMI4.2 
 derart zur Wirksamkeit, dass er die Teilscheibe 12 sperrt, indem das fingerförmige Ende 70 der Teilscheibensperre in eine der Kerben 17 der Teilscheibe   eingeführt   wird.

   Die Kraft zur Betätigung des Triebwerkes wird, wie bereits erwähnt, durch (lie   Hauptfeder 39 geliefert, welch letztere,   da die Teilscheibe 12 beim Freigeben des Reglers gleichzeitig festgestellt wird, das Zahnrad 40 in Drehung versetzt. Letzteres dreht seinerseits die   Welle 5N',   auf welcher   da : - ; Schneckenrad 44   und der die Impulse erzeugende   Federdaumen. 59 festsitzt.   Sobald sich dieser Daumen 59 dreht,   betätigt   er die Impulsfedern, welche die Schalter im Zentralamt beeinflussen. 



   Das Rad   44   bewegt, da es mit der Schnecke 45 im Eingriff steht, den Regulator. Sobald letzterer zu rotieren beginnt, dreht sich das Zahnrad 40 und setzt seine Bewegung solange fort, bis die Rolle 62 in die Einkerbung 63 eintritt. Während der Zeit des Eingreifens der Rolle 62 in die Einkerbung 63 trifft der Anschlagstift 65 auf den Ansatz   64,   wobei sofort das   Zahnrad-M     m   die Normalstellung gedrückt wird, wie Fig. 17 zeigt, und der Stift 65 in eines der Löcher 72 (Fig. 21) eintritt, so dass das ganze Triebwerk   gehemmt   wird.

   Es ist klar, dass, sobald das Rad 40 in die   Normalstellung zurückkehrt, die   Feder   42   das Gesperre   51   in eine Stellung bringt, bei welcher der Regler, gehemmt und der Arm 56 des Abzuges freigegeben wird, in welchem Augenblick die Feder 71 den Abzug in die frühere Stellung zurückbringt. Der Arm 55 bzw. Ansaztz 68 des Abzuges gestattet sodann, dass der teilscheibensperrstift 70 aus der Teilscheibe herausgezogen wird und letztere freigibt. Der beschriebene Vorgang bzw. die Wirkungsweise des Anrufapparates ist aus der schematischen Fig. 29 deutlicher zu entnehmen.

   Aus dieser geht hervor, dass der Abzug. an welchem die in dieser Figur ersichtlichen Arme 56 und. 5. 5 festsitzen,   um   eine durch die 
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 gesperre 51 nur mehr durch den Arm 56 des Abzuges 53 an der durch die gespannte Feder   herbeigeführten Bewegung gehindert wird; wenn jedoch der Abzug niedergedrückt wird, so   wird auch der Arm 56 abwärtsgedrückt, wodurch die Feder 57 auf die   Sperrvorrichtung 57 wirkt.   die ihrerseits den Arm 56 und daher auch den Abzug als Ganzes feststellt, bis das Zahnrad 40 in die Normalstellung zurückspring. in welcher Zeit die   Feder 72 die Sperre 57 zurückführt und   
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 ist, kann irgend eine gebräuchliche Einrichtung besitzen, die mit einem Schalthaken 80 versehen ist, wie bei F in Fig. 1 verarschaulicht ist.

   In der schematischen Darstellung der Teilnehmerstation ist der Anrufapparat von dem Gehäuse abgenommen, um die Stellung der Impulsfedern   im Stromkreis besser erkennen   zu können. 



   Der Einzelschalter oder Linienschalter (Vorwähler) H (Fig. 1) des   Teilnehmers   ist von gebräuchlicher Type und beispielsweise in der einglischen Patentschrift Nr. 26301 A. D. 1906 mit geringfügigen   Abänderungen   beschrieben. Der Linienschalter H ist mit einem Tauchkolben 
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 in Fig. 32 dargestellt ist. Der Kolben Sl ist mit einem Kolbentragarm 82 (Fig. 1) verbunden, der unter dem Einflusse eines Magneten 83 steht. Letzterer beeinflusst auch zwei Relaisanker 84 und   8, 5. Dieser Magnet   enthält vier Bewicklungen 86, 87, 88 und 89. 86 ist eine   Anziehung-   oder Fixierungswicklung, 87 eine Festhalte- oder Brückenabschaltwicklung, 88 eine Linien-   ickiung und 9   eine   Hilfswicklung.

   Der   Bund 90, welcher einen Teil des Kernes des   Magneten   83 bildet, ist auf der Stütze, an welcher die Anker 82, 82, 84 und 85 angelenkt sind, befesigt, und so ist der magnetische Stromkreis der Wicklungen 86 und 87 völlig gesondert von jenem der Wicklungen 88 und 89. Die Erregung der Wicklungen 86 und 87 wirkt nur auf die Anker 82 und 84.   während der Anker S5 nur durch Erregung   der Wicklungen   88 und S9 angezogen   wird. Die Er- 
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 der Platte 283 und des Rades 104 in mit   Innengewinde     versehene Löclicr   der Platte   282   dringen. 



  Die Öffnungen 387 und 288 im Rad 104 sind länglich, damit die Platten   282   und      gegen die Mitte des Rades hin oder von derselben wegbewegt werden können, wodurch die Länge des Hubes des Kolbenschaftes lOO eingestellt bzw. geregelt wird. Der Hauptschalter ist ferner mit einer Kontaktbank bzw. einer Gruppe von Kontakten versehen, welche aus einer Einzellamelle 122 für jede   Amtsleitung,   zu welcher der Schalter H Zutritt hat und aus einem gemeinschaftlichen Segment oder Bogenstück 123 bestehen. Der Schleifkontakt 124 hält stets den Einzelkontakt   (Einzellamelle),   welcher der Amtsleitung entspricht, vor welcher die nicht benutzten oder Leer-   kolben ruhen, in elektrischer Verbindung mit dem gemeinschaftlichen Segment.   



   Kurz   zusammengefasst   ist die Wirkungsweise des Hauptschalters J folgende :   Der Motor 797   ist dauernd mit der Batterie verbunden und daher stets erregt, wobei die   Feder 799 unter Spannung   gehalten wird. Sobald ein Teilnehmereinzelschalter   in Tätigkeit gesetzt   wird, so wird sein Kolben vom Kolbenschaft 100 ausgerückt und tritt in die Gruppe von Kontaktfedern ein, vor welcher er gerade durch den Kolbenschaft gehalten wurde. Sobald der Kolben in Wirksamkeit tritt. 
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 segment. auf welchem er ruht, enthält. Sobald das Relais 116   erregt wird. wird   das Gesperre   1N     : tnsgelöst. so dass das   Rad 104 durch die Feder 109 gedreht werden kann.

   Sobald das Rad 104 sich soweit gedreht hat, dass der Schleifkontakt 124 denjenigen Kontakt verlässt. welcher der Amtsleitung entspricht, die durch den   Einzelschalter   angeschlossen wurde, der gerade betätigt war, dann wird das Relais 116 stromlos und sperrt sofort wieder das Rad 104. Durch diese   voir-   bewegung des Rades   104 und   des   Kolbenschaftes 799 werden   die Leerkolhen. die mit dem Kolben-   schaft in Eingriff stellen, von   der Polklemme der besetzten Linie weg zu einer nicht besetzten bewegt. 



   Sobald das Rad 104 in der angegebenen Weise bewegt worden ist, verlässt der Stift 118 den Stift 119, worauf der Motor 101 das Rad 103 vorbewegt, um die Feder 109 wieder zu spannen. Sobald der   Stift 118   den Stift 119 aufhält, kommt der Motor wieder zum Stillstand. Der Grund, warum eine Feder benutzt wird, den Kolhenschaft zu bewegen, diese Bewegung nicht aber direkt 
 EMI6.2 
 die   Wicklung 7,'M allein   in angezogener Stellung gehalten werden. 



   Der Wählschalter oder erste Gruppenwähler K besitzt im allgemeinen die bekannte Einrichtung. wie sei in der amerikanischen Patenschrift Nr. 815321 angegeben ist; die Stromkreise des Wählers K wurden hier aber etwas abgeändert, damit letzterer in einem System betätigt werden   könne,   bei welchem die Schalter über die beiden in Reihe liegenden Zweige oder Seiten 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 13> EMI13.1 EMI13.2 EMI13.3 <Desc/Clms Page number 14> EMI14.1 <Desc/Clms Page number 15> EMI15.1 EMI15.2 <Desc/Clms Page number 16> gedrückt wird ; der diese Sperrvorrichtung lüst, während die zweite Sperrorrichtung sofort beim Andrehen der Nummernscheibe ausgelüst wird, welche beiden Sperrvorrichtungen derart zusammenwirken, dass durch die eine (Arm 5ii. 56) von Anfang an das Drehen des übersetzung- EMI16.1
    42. Tclephonsystem nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Übersetzung von der Nummernscheibe (12) auf das Übersetzungsgetriebe mittels einer Spiralfeder (39) erfolgt. die in einem mit einer Kerbe (63) versehenen Gehäuse sitzt. während das durch die Feder angetriebene Rad (40) einen in diese Kerbe passenden Vorsprung oder eine Rolle besitzt, welche bei der Bewegung der Scheibe das Rad (40) durch das Heraustreten der Rolle aus der Kerbe (63) achsial verschiebt, wobei das Rad gleichzeitig einen Stift besitzt, der in ein Loch der Grundplatte (32) hineinpasst, und an der Scheibe ein Vorsprung (64) vorgesehen ist. welcher sich an den Stift anlegt, so dass die Rotation des Rades unabhängig von der Stellung der Scheibe immer nur relativ von der Kerbe bzw.
    von Vorsprung (64) aus zählend begonnen werden kann. wodurch die kontinuierliche Rotation der Scheibe ohne Rückkehrbewpgung ermöglicht wird.
    43. Telephonsystem nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Sperren dienende Arm (56) beim Auslösen der Sperrung gleichzeitig einen Fortsatz (70) freigibt, welcher EMI16.2 der eigentlichen, von der Spiralfeder gesteuerten Anrufoperation gesperrt wird und erst nach Vollendung derselben wieder freigegeben wird.
    44. Anrufapparat für ein Telephonsystem nach Anspruch 21 und 39, dadurch gekenn- EMI16.3
AT62239D 1910-01-18 1910-01-18 Automatisches Telephonsystem. AT62239B (de)

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