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verhindert, dass durch den Schlitz Staub, insbesondere Mehlstaub, in das Innere des Gehäuses treten und das Getriebe verschmutzen kann, ohne dass dadurch die Bewegungsfreiheit der Antriebsstange 13 in irgend einer Weise beeinflusst wird.
Zum Verschieben des Riemens auf der Fest- und Losscheibe 4, 5 dient eine bei 18 geführte Riemengabel 19, welche eine Schlitzplatte 20 trägt, in die ein Zapfen 21 des um 22 drehbaren Handhebels 23 eingreift. Die Schlitzplatte 20 besitzt einen Z-förmigen Schlitz, dessen mittlerer Schenkel 24 gerade ausgeführt ist und annähernd senkrecht steht. während die beiden anderen Schenkel 25 und 25'nach einem Kreisbogen um den Drehpunkt 22 des Handhebels 23 ausgebildet ist. Letzteres hat zur Folge, dass während der Bewegung des Zapfens 21 in dem Schlitz 25 und 25' eine Verschiebung der Schlitzplatte 20 und damit der Riemengabel 19 nicht eintreten kann.
Mit der Welle 22 des Handhebels 23 ist ein seitlich etwas abgekröpfter Arm 26 verbunden. der an seinem Ende einen Bremsschuh 27 trägt. Dieser Bremsschuh kann sich auf die Festscheibe 4 legen.
In der in Fig. 1 ausgezogen dargestellten Stellung des Hebels 23 läuft der Riemen auf der Losscheibe 5 und der Bremsklotz 27 liegt fest auf der Festscheibe 4. Wird der Hebel 23 nach links umgelegt, so läuft der Zapfen 21 zunächst in dem bogenförmigen Schlitz 25, ohne die Riemen- nabe ! zu verschieben. Dabei wird aber durch Drehung der Welle 22 und des Armes 26 der Bremsschuh 27 von der Festscheibe 4 abgehoben.
Hat der Hebel 23 die punktiert angedeutete Lage 28 erreicht, so tritt der Zapfen 21 in den senkrechten Schlitz 24 und nimmt bei seiner Weiterbewegung die Schlitzplatte 20 und damit die Riemengabel19 mit, so dass der Riemen von der Losscheibe auf die Festscheibe 4 verschoben wird. Der endgiltigen Lage des Riemens auf dieser Scheibe entspricht die Stellung 29 des Handhebels 23, wobei der Zapfen 21 im Schlitz 25'liegt. so dass die Gabel nicht durch den Druck des Riemens verschoben werden kann.
Ebenso wird bei dem Zurücklegen des Hebels nach der anderen Seite zunächst die Gabel 19 so verschoben, dass der Riemen auf die Losscheibe 5 kommt. und dann bei Weiterdrehung des Handhebels 23 legt sich der Bremsklotz 27 auf die Festscheibe. wodurch die Maschine sofort endgiltig festgestellt und eine willkürliche Inbewegungsetzung verhindert wird.
Der Knettrog 1 liegt um Zapfen 10 drehbar in einer Gabel 31, welche unten fest verbunden ein wagerecht liegendes Kegelrad 32 trägt, das sich mit seiner Nabe bei 33 auf das Wagengestel) 3-/
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Wagens gesichert wird Die Hebel 19 tragen nach links über ihren Drehpunkt 40 hinaus je ein Schwanzstück 45. das zu einem Ful3tritt. 46 seitlich abgekröpft ist. Durch Treten auf den einen oder den anderen dieser Fusstritte 46 werden die Nasen 41 der beiden durch die Welle 4f) miteinander verbundenen Hebel 39 von den Anschlägen 43 abgehoben, so dass der ganze Wagen ausgefahren werden kann. Umgekehrt laufen die Nasen 41 mit ihrer Stirnfläche beim Einfahren
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Es ist noch eine Signalvorrichtung vorgesehen, welche anzeigt, ob die Nasen 41 auch sicher hinter die Anschläge {' 43 greifen und den Wagen festhalten. Diese Signalvorrichtung besteht aus
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der Wagen sicher festgehalten, so ist das Gabelende des Hebels 50 nach unten gedrückt und die Signalstange 53 bis fast gegen die Marke 54 geschoben. Der Arbeiter kann also sofort an der Entfernung des oberen Teiles der Signalstange 53 von der Marke erkennen, ob die Nasen 41 ordnungsgemäss eingegriffen haben.
Um den Trog kippen und in jeder geneigten Lage während des Kippens festhalten zu können, ist noch ein Gesperre vorgesehen in Gestalt eines Zahnsektors JJ, welcher auf einen der Drehzapfen 30 für den Trog sitzt. In diesen Zahnsektor greift ein an dem um 56 drehbaren Handhebel 57 sitzender Zahn 58 ein und hält den Trog in jeder Kipplage fest. Dabei ist noch ein besonderes Gesperre vorgesehen, um die umgekippte Stellung des Troges während des Knetens zu sichern.
Dieses Gesperre besteht aus einer an der rückwärtigen Verlängerung des Handhebels 57 angreifenden Riegelstange 59, welche in zwei Führungen 60 geführt ist und durch eine Feder 61 ständig nach unten gedrückt wird, welche Feder gleichzeitig auch den Handhebel 57 so nach oben zieht, dass der Zahn 58 stets in Eingriff mit dem Zahnsektor 3J kommt.
Die Riegelstange 59 tritt unten in eine am Trog befestigte, mit einer entsprechenden Öffnung versehenen Platte 62 ein und hält damit den Trog in seiner aufrechtstehenden Stellung fest. Durch Drücken auf den Handhebel 57 wird diese Verriegelung gelöst und gleichzeitig auch der Zahnsektor 55 freigegeben, so dass der Trog bequem gekippt werden kann. Lässt man den Handhebel los, so schnappt der Zahn' 58 in den Sektor J5 ein und sichert den Trog in der jeweiligen Kipplage.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Teig1. -netmaschine mit oszillierender Kurbelschleife. deren Pleuelstange von der Kurbel weg nach oben durch eine schwingende Hülsenführung hindurchgeht, dadurch gekennzeichnet. dass der Knetarm über der Hülsenführung an der Pleuelstange befestigt ist. zum Zwecke, das
Getriebe seitlich vom Trog lagern zu können und gleichzeitig eine bequeme Abdichtung des das Getriebe umgebenden Gehäuses zu ermöglichen.
2. Teigknetmaschine mit Riemenantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass an der Riemen- gabel eine Platte mit einem Z-förmigen Schlitz sitzt, dessen Schenkel nach Kreisbogen gekrümmt sind. die in den Endlagen der Platte um den Drehpunkt des Ausrückhandhebels geschlagen wurden, so dass bei Bewegung des in den Schlitz eingreifenden Zapfens des Ausrückhandhebels in diesen Teilen des Schlitzes eine Verschiebung der Gabel nicht stattfindet und der Handhebel gleichzeitig gesichert ist.
3. Vorrichtung zum Festhalten des Trogwagens für Teigknetmaschinen, dadurch gekenn- zeichnet, dass die rückwärtigen Verlängerungen der das Festhalten bcv.'irkenden Hebel je einen
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bewirkende Zahnrad eingreifen und dieses in jeder Lage festhalten.