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Papierfiihrangseillrichtnng für Schreibmaschinen.
Die Erfindung betrifft eine Papierführungseinrichtung für Schreibmaschinen, bei welcher das Anpressen des Schreibblatts durch eine, hinter einer Papierführung liegende, sich gegen die Schreibwalze legende Rolle erfolgt, welche behufs Zurechtlegung des Blatts abgehoben werden kann. Erfindungsgemäss ist die Rolle um eine unter der Schreibwalze durchlaufende Welle samt einer sie umfassenden, oben als messcrartiger, sich an die Schreib walze anlegender Fortsatz ausgebildeten Papierführung verschwenkbar. Die Papierführer dienen gleichzeitig als Randsteller, wobei eine Einrichtung zur Einstellung und Verschiebung dieser vorgesehen ist.
Die Erfindung erstreckt sich weiter auf die Anordnung und Ausbildung der Randzeichenglocke.
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Eig. 2 einen Schnitt durch die Führungsbahn und die Stützen der Schreibwalze sowie durch einen der Papierhalter und Randsteller und die damit zusammenhängenden Teile, Fig. 3 eine
Draufsicht auf den Schreibwalzenrahmen, Fig. 4 eine Vorderansicht auf die in Fig. 3 ver- anschaulichen Teile, Fig. 5 einen Querschnitt durch die Maschine, woraus der Mechanismus zur Verschiebung der Papierzuführungswalze sowie der einstellbare Papierhalter und andere damit zusammenhängenden Teile ersichtlich sind, Fig. 6 eine teilweise abgebrochene und teil- weise geschnittene Seitenansicht der Schreibmaschine und Fig. 7 eine Vorderansicht des rechten, als Randsteller dienenden Papierhalters.
Die in drei Umschattlagen verstellbare Schreibwalze 29 ist auf einer in Stirnplatten 31 des Schreibwalzenrahmens gelagerten Achse 30 angeordnet.
Das Papieraufnahme-und Führungsstück 210 hat aufwärtsstehende Flanschen 211, mittels welcher es an den Stirnplatten 31 festgemacht wird. Vor dem Führungsblech, 210 befinden sich Zuführungswalzen 212, die lose auf einer Welle, 213 sitzen. Diese Welle 213 wird von den Armen 214 getragen, die lose auf der Welle 214a aufgesteckt sind, welch letztere in den die Schreibw, Üze tragenden Platten 31 gelagert ist. Mit den Armen 214 ist ist eine Platte mit einem vor den Walzen 212 liegenden messerartigen Fortsatz 215 starr verbunden, welch letzterer zur Papierführung dient, sowie eine um die Walzen herumgebogene
Platte 216 (Fig. 5), die in einem geraden Rand an der rückwärtigen Seite endigt. Die Arme 214 weiden vorteilhaft aus dem Blech, aus dem diese Platten gebildet werden, herausgestanzt.
Ferner ist in einem, vorteilhaft aus dem messerartigen Teil 215 der Platte an jedem ihrer
Enden herausgebogenen, Auge 217 (Fig. 6) eine Feder 218 eingehängt, deren anderes Ende an einem Auge 219 der benachbarten Platte 31 befestigt ist. Die Feder 218 hält die Papier- zuführungswalzen nachgiebig und federnd gegen die Schreibwalze gedrückt. Um diesen Druck aufzuheben oder zu mildern, ist ein Griffstück 220 (Fig. 3 und 5) auf einem Arm 221 vorgesehen, der an der Welle 214a befestigt ist. Nahe jedem Ende dieser Welle ist ein Arm 222 vorgesehen, dessen Ende sich über den hinteren Rand der Platte 216 legt. Das Vorziehen des Griffstück 220 bewirkt, dass der Arm 222 abwärtsschwingt und dass durch Erfassen der
Platte 216 diese mitsamt den Zuführungswalzen sich gegen die Wirkung der Feder 218 von der Schreibwalze hinwegbewegt.
Wird das Griffstück 220 losgelassen, so bringt die Feder 218
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Normallage. Die Arme 221 und 222 werden in ihren Normalstellungen durch das Anlegen der Arme 222 an die Papierführung 210 gehalten.
Federnde Halter 223 halten das Papier an seinem Rande ; sie haben die Form eines verkehrten Y (Fig. 7), jeder hat einen Griff 224 am oberen Ende und wird von der Platte..) (Fig. 2) getragen, die längs einer Skalenplatte 3. 3C in die einzustellende Lage bewegt werden kann. Die Skalenplatte wird von einer Stange, 3. 37 getragen, die an den Platten. 31 befestigt ist. Zwei Tragfinger 228, d : e den oberen Rand der Skalenplatte umfassen, halten die Platte. 3. 3. 5
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nach hinten gebogen (Fig. 2) und wird an der Skala durch einen Zahn 3. 30 (Fig. 7) auf dem die beiden unteren Spreizen des Papierhalters verbindenden Querstücke. 231 festgehalten.
Behufs Sperrens und Festhaltens des Trägers greitt der Zahn 280 in eine Zahnung 232 am unteren Rande der Skalenplatte 226. Damit der Zahn 230 in die Zahnung eingreifen und aus derselben gelöst werden kann. ist das Querstück 231 mit den federnden Haltern 33. 3
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hindurch ; dieser dient als Stütze für eine Schraubenfeder. 234, deren oberes Ende sich gegen das Stück 231 legt und durch einen Vorsprung. 335 des Querstücks an ihrem Platz gehalten wird ; die Feder drückt den Papierhalter gegen die Platte 225, wobei der Zahn 280 in die Zahnung 232 eingreift.
Ein Niederdrücken des Halters gegen die Wirkung der Feder 234 bringt den Zahn mit der Zahnung ausser Eingriff und dadurch kann, sowie das Niederdtücken erfolgt, der Halter samt der Platte 225 längs der Zahnung, 33. 3 verschoben werden. Auf der Platte 225 angebrachte Stifte 236 gehen durch Öffnungen 237 des Papierhalters 223 hindurch ;
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bzw. ausser Eingriff mit der Zahnung gebracht wird.
Damit der Halter mit dem Träger gemeinsam längs der Skala verschoben werden, gleichzeitig aber niedergehalten werden kann, sind die Stifte 236 in den Löchern 287 mit Spiel eingesetzt, um, wenn der Zahn 230 in die Zahnstange nicht eingreift, ein Kippen des Halters so weit zu gestatten, bis sein Teil 231 an dem Träger unter einem Winkel festhält, der kein weiteres Niederdrücken des Halters erfordert, um den Zahn während der Verschiebung ausserhalb der Zahnstange zu halten. Zur Einstellnng des Halters spielt sein als Zeiger dienender Fortsatz 238 auf den Marken der Skala.
Auf einer zurückgebogenen Verbreiterung der Platte 26 des Sehreibwalzenrahmens (Fig. 1 und 2) befindet sich die Gtocke 240 für das Zeilenende ; ihr Klöppel 241 sitzt auf einem Stift 242, der von der Schraubenfeder'243 getragen wird, die an ihrem anderen Ende auf einem Zapfen 244 der Querplatte 25 des Schreibwalzenrahmens sitzt (Fig. 2). Der Stift 24. 2 des Klöpels reicht durch eine Öffnung 245 in der Querplatte 26 des Schreibwalzenrahmens und liegt in der Bahn eines Fingers 246, der auf dem Träger 225 des rechten Papierhälters sitzt. Wenn infolge der Fortschaltbewegung der Schreibwalze der Finger 246 bis an den Klöppel herangekommen ist, ertönt die Glocke. Der Zeitpunkt des Glockenzeichens ist demnach von der Einstellung des Papierhalters abhängig.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Papierführungseinrichtung für Schreibmaschinen, bei welcher das Anpressen des Schreibblatts durch eine hinter einer Papierführung liegende, sich gegen die Schreibwalze legende Zuführungswalze (212) erfolgt, die behufs Zurechtlegung des Blatts abgehoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungswalze (212) samt einer sie umfassenden, oben als messerartiger, sich an die Schreibwalze anlegender Fortsatz (215) ausgebildeten Papierführung um eine unter der Schreibwalze durchlaufende Welle (34 verschwenkbar ist, indem diese einerseits Arme (214) zum Tragen der Führungsrollenachse anderseits Arme (222) aufweist, die sich gegen den Rand des Papierführungsbleches (216) legen,
so dass durch einen auf der Welle (214a) sitzenden Griffhebel eine gemeinsame Verschwen- kung der Teile eintritt.