AT101700B - Papierführungseinrichtung für Schreibmaschinen. - Google Patents

Papierführungseinrichtung für Schreibmaschinen.

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AT101700B
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Underwood Typewriter Co
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  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Papierfiihrangseillrichtnng   für Schreibmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft eine   Papierführungseinrichtung   für Schreibmaschinen, bei welcher das Anpressen des Schreibblatts durch eine, hinter einer Papierführung liegende, sich gegen die Schreibwalze legende Rolle erfolgt, welche behufs Zurechtlegung des Blatts abgehoben werden kann. Erfindungsgemäss ist die Rolle um eine unter der Schreibwalze durchlaufende Welle samt einer sie umfassenden, oben als messcrartiger, sich an die Schreib walze anlegender Fortsatz ausgebildeten Papierführung verschwenkbar. Die   Papierführer dienen   gleichzeitig als Randsteller, wobei eine Einrichtung zur Einstellung und Verschiebung dieser vorgesehen ist. 



  Die Erfindung erstreckt sich weiter auf die Anordnung und Ausbildung der Randzeichenglocke. 
 EMI1.1 
   Eig. 2   einen Schnitt durch die   Führungsbahn   und die Stützen der Schreibwalze sowie durch einen der Papierhalter und Randsteller und die damit zusammenhängenden Teile, Fig. 3 eine
Draufsicht auf den Schreibwalzenrahmen, Fig. 4 eine Vorderansicht auf die in Fig. 3 ver- anschaulichen Teile, Fig. 5 einen Querschnitt durch die Maschine, woraus der Mechanismus zur Verschiebung der Papierzuführungswalze sowie der einstellbare Papierhalter und andere damit zusammenhängenden Teile ersichtlich sind, Fig. 6 eine teilweise abgebrochene und teil- weise geschnittene Seitenansicht der Schreibmaschine und Fig. 7 eine Vorderansicht des rechten, als Randsteller dienenden Papierhalters. 



   Die in drei   Umschattlagen   verstellbare Schreibwalze 29 ist auf einer in Stirnplatten   31   des Schreibwalzenrahmens gelagerten Achse 30 angeordnet. 



   Das   Papieraufnahme-und Führungsstück 210   hat aufwärtsstehende Flanschen 211, mittels welcher es an den Stirnplatten 31 festgemacht wird. Vor dem   Führungsblech,   210 befinden sich Zuführungswalzen   212, die   lose auf einer Welle, 213 sitzen. Diese Welle 213 wird von den Armen 214 getragen, die lose auf der Welle 214a aufgesteckt sind, welch letztere in den die   Schreibw, Üze   tragenden Platten 31 gelagert ist. Mit den Armen 214 ist ist eine Platte mit einem vor den Walzen 212 liegenden messerartigen Fortsatz 215 starr verbunden, welch letzterer zur Papierführung dient, sowie eine um die Walzen herumgebogene
Platte 216 (Fig. 5), die in einem geraden Rand an der rückwärtigen Seite endigt. Die Arme 214 weiden vorteilhaft aus dem Blech, aus dem diese Platten gebildet werden, herausgestanzt. 



  Ferner ist in einem, vorteilhaft aus dem messerartigen Teil 215 der Platte an jedem ihrer
Enden herausgebogenen, Auge 217 (Fig. 6) eine Feder 218 eingehängt, deren anderes Ende an einem Auge 219 der benachbarten Platte 31 befestigt ist. Die Feder 218 hält die Papier- zuführungswalzen nachgiebig und federnd gegen die Schreibwalze gedrückt. Um diesen Druck aufzuheben oder zu mildern, ist ein Griffstück 220 (Fig. 3 und 5) auf einem Arm 221 vorgesehen, der an der Welle 214a befestigt ist. Nahe jedem Ende dieser Welle ist ein Arm 222 vorgesehen, dessen Ende sich über den hinteren Rand der Platte 216 legt. Das Vorziehen des   Griffstück   220 bewirkt, dass der Arm   222 abwärtsschwingt   und dass durch Erfassen der
Platte 216 diese mitsamt den Zuführungswalzen sich gegen die Wirkung der Feder 218 von der Schreibwalze hinwegbewegt.

   Wird das Griffstück 220 losgelassen, so bringt die Feder 218 

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 EMI2.1 
 Normallage. Die Arme 221 und 222 werden in ihren Normalstellungen durch das Anlegen der Arme 222 an die Papierführung 210 gehalten. 



   Federnde Halter 223 halten das Papier an seinem Rande ; sie haben die Form eines verkehrten Y (Fig. 7), jeder hat einen Griff 224 am oberen Ende und wird von der   Platte..)     (Fig. 2)   getragen, die längs einer   Skalenplatte     3. 3C   in die einzustellende Lage bewegt werden kann. Die Skalenplatte wird von einer   Stange, 3. 37 getragen,   die an den Platten. 31 befestigt ist. Zwei   Tragfinger 228, d : e   den oberen Rand der Skalenplatte umfassen, halten die   Platte. 3. 3. 5   
 EMI2.2 
 nach hinten gebogen   (Fig. 2) und   wird an der Skala durch einen Zahn   3. 30 (Fig.   7) auf dem die beiden unteren Spreizen des Papierhalters verbindenden   Querstücke.   231 festgehalten. 



  Behufs Sperrens und Festhaltens des Trägers greitt der   Zahn 280   in eine   Zahnung 232 am   unteren Rande der   Skalenplatte 226.   Damit der Zahn 230 in die Zahnung eingreifen und aus derselben gelöst werden kann. ist das Querstück 231 mit den federnden Haltern   33. 3   
 EMI2.3 
 hindurch ; dieser dient als Stütze für eine Schraubenfeder. 234, deren oberes Ende sich gegen das   Stück 231   legt und durch einen   Vorsprung. 335   des   Querstücks   an ihrem Platz gehalten wird ; die Feder   drückt   den Papierhalter gegen die Platte 225, wobei der Zahn   280 in die   Zahnung 232 eingreift.

   Ein Niederdrücken des Halters gegen die Wirkung der Feder   234   bringt den Zahn mit der Zahnung ausser Eingriff und dadurch kann, sowie das   Niederdtücken   erfolgt, der Halter samt der Platte   225   längs der   Zahnung, 33. 3 verschoben werden.   Auf der Platte 225 angebrachte Stifte 236 gehen durch   Öffnungen   237 des Papierhalters 223 hindurch ; 
 EMI2.4 
 bzw. ausser Eingriff mit der Zahnung gebracht wird.

   Damit der Halter mit dem Träger gemeinsam längs der Skala verschoben werden, gleichzeitig aber niedergehalten werden kann, sind die Stifte 236 in den Löchern   287   mit Spiel eingesetzt, um, wenn der   Zahn 230   in die Zahnstange nicht eingreift, ein Kippen des Halters so weit zu gestatten, bis sein Teil 231 an dem Träger unter einem Winkel festhält, der kein weiteres   Niederdrücken   des Halters erfordert, um den Zahn während der Verschiebung ausserhalb der Zahnstange zu halten. Zur   Einstellnng   des Halters spielt sein als Zeiger dienender Fortsatz 238 auf den Marken der Skala. 



   Auf einer   zurückgebogenen Verbreiterung   der Platte 26 des   Sehreibwalzenrahmens   (Fig. 1 und 2) befindet sich die Gtocke 240 für das Zeilenende ; ihr   Klöppel   241 sitzt auf einem Stift   242,   der von der Schraubenfeder'243 getragen wird, die an ihrem anderen Ende auf einem Zapfen 244 der Querplatte 25 des Schreibwalzenrahmens sitzt (Fig. 2). Der Stift 24. 2 des Klöpels reicht durch eine Öffnung 245 in der Querplatte 26 des Schreibwalzenrahmens und liegt in der Bahn eines Fingers 246, der auf dem Träger 225 des rechten   Papierhälters   sitzt. Wenn infolge der Fortschaltbewegung der Schreibwalze der Finger 246 bis an den Klöppel herangekommen ist, ertönt die Glocke. Der Zeitpunkt des Glockenzeichens ist demnach von der Einstellung des Papierhalters abhängig. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Papierführungseinrichtung   für Schreibmaschinen, bei welcher das Anpressen des Schreibblatts durch eine hinter einer Papierführung liegende, sich gegen die Schreibwalze legende Zuführungswalze   (212)   erfolgt, die behufs Zurechtlegung des Blatts abgehoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungswalze   (212)   samt einer sie umfassenden, oben als messerartiger, sich an die Schreibwalze anlegender Fortsatz (215) ausgebildeten Papierführung um eine unter der Schreibwalze durchlaufende Welle   (34 verschwenkbar   ist, indem diese einerseits Arme   (214)   zum Tragen der Führungsrollenachse anderseits Arme (222) aufweist, die sich gegen den Rand des   Papierführungsbleches     (216)   legen,

   so dass durch einen auf der Welle (214a) sitzenden Griffhebel   eine gemeinsame Verschwen-   kung der Teile eintritt.

Claims (1)

  1. 2. Papierführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierführer (223) gleichzeitig als Randsteller dienen, indem dieselben mit einer, mit Zahnteilung (232) od. dgl. versehenen Skala zusammenarbeiten, welche ihre genaue Einstellung gestattet, wobei der rechte Papierführer und Randsteller auch mit der Randabstell- und Randzeichenvorrichtung in unmittelbaren Eingriff gebracht wird.
    3. Papierführungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Papierführer (223) auf einem Träger (225) sitzt, der auf der mit Zahnteilung versehenen Skala längsverschieblich befestigt ist und mittels eines Zahnes (230) in die Zahnteilung zwecks Sperrung in bestimmter Lage eingreifen kann, wobei er jedoch auf dem Träger eine Gleit- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
    4. Papierführungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitbewegung zwischen Papierführer (223) und Träger desselben (225) durch den Papierführer- EMI3.2 Teile gegeneinander sichern, jedoch eine Relativbewegung zwecks Aushebens des Sperrzahns (230) gestatten, wobei das Festhalten in der Normallage durch eine Feder (234) gesichert ist, welche zwischen dem Paiperführungsunterteil (231) und einem denselben durchsetzenden Fortsatz (233) des Trägers (225) eingelegt ist und den Papier führer derart nach oben zu drucken bestrebt ist, dass der Zahn (230) in die Zahnteilung (232) eingreift.
    5. Papierführungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Papier- führer oben mit einem Griffstück (224) versehen ist und die ihn führenden Stifte (236) des Trägers (225) derart lose mit seinen Löchern (237) umfasst, dass nach dem Niederdrücken EMI3.3 geringe Kippbewegung des Papieriührers (223) bezüglich des Trägers (225) gestattet wird, die durch Reibungsschluss ein Sperren des Papierführers bezüglich des Trägers bei aus- gehobener Zahn ermöglicht, so dass ein ständiges Niederdrücken des Griffstückes (224) zwecks seitlicher Verschiebung entfallen kann.
    6. Papierführungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rechte Papierführer (223) selbst oder der mit ihm verbundene Träger (225) einen Fortsatz aufweist, der gegen das vorstehende Ende (242) des Klöppels (24) der am Rande in entsprechender Stellung angeordneten Randzeichenglocke (240) stösst, wodurch diese in Abhängigkeit von EMI3.4
AT101700D 1915-09-25 1920-03-30 Papierführungseinrichtung für Schreibmaschinen. AT101700B (de)

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AT100737B (de) 1925-08-10
AT111256B (de) 1928-11-10

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