AT61809B - Verfahren, um Kohlenwasserstofföle, insbesondere Petroleum, in feste Form umzuwandeln. - Google Patents

Verfahren, um Kohlenwasserstofföle, insbesondere Petroleum, in feste Form umzuwandeln.

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AT61809B
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drops
hydrocarbon oil
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hydrocarbon oils
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James Tarbotton Armstrong
James Mordan
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James Tarbotton Armstrong
James Mordan
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  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description


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 r Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, um Kohlenwasserstofföle in feste Form umzuwandeln, wodurch ein für Brenn-und andere Zwecke geeignetes Produkt erzielt wird. 



   Allgemein ausgedrückt, besteht die Erfindung darin, dass das Kohlenwasserstofföl, insbesondere Petroleum, und eine geeignete Bindesubstanz, z.   B.   Leim, in Tropfen geteilt und die Tropfen Kohlenwasserstofföl und Bindesubstanz in innige Berührung miteinander gebracht werden, so dass die Tropfen Kohlenwasserstofföl in eine mehr oder weniger dünne Schicht Bindesubstanz eingehüllt werden, und dass die infolge des Bindematerials aneinander klebenden Petroleumtropfen oder dgl. gesammelt und durch Trocknen oder Kühlen oder durch die Verwendung eines Härtemittels gehärtet werden. 



   Auf den Zeichnungen sind in den Fig. 1 bis 6 schematisch verschiedene beispielsweise Aus-   führungsformen   des Verfahrens veranschaulicht, wobei die Fig. 5 eine Vorrichtung zur ununterbrochenen Ausführung des Verfahrens darstellt. 



   Gemäss der in der Fig. 1 dargestellten Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens fliesst das in dem Behälter A befindliche Kohlenwasserstofföl in Form von Tropfen B entlang der geneigten Ebene C und über eine weniger geneigte metallene Platte oder einen Tisch D. Oberhalb dieses Tisches befindet sich ein Leim oder ein anderes Bindemittel enthaltender Behälter E. Der Leim oder das sonstige Bindemittel wird durch einen das Gefäss E umgebenden Dampf-oder Warmwassermantel F in flüssigem Zustande gehalten. Der Leim entweicht in Form von Tropfen aus dem Behälter und fällt auf den Tisch D, wodurch die über denselben rollenden Petroleumtropfen in eine mehr oder weniger dünne Leimschicht eingehüllt werden. Die so eingehüllten Petroleumtropfen fallen dann sacht in einen Behälter G und werden daselbst gesammelt.

   Der Behälter ist zweckmässig von einem   Wassermantel H   umgeben, um ersteren kühl zu hallen. Die in dem
Behälter angesammelten Tropfen haften aneinander, und nach dem Erhärten des Leimes wird die ganze Masse einen mehr oder weniger harten Block von in feste Form umgewandeltem Kohlen- wasserstofföl bilden. 



   Anstatt Leim kann irgend ein anderes Bindemittel Verwendung finden und können ver- schiedene Substanzen, z. B. Sägemehl, Kohlenstaub,   Samenhülsen   und dgl., zweckmässig in pulverisierter Form den Verwendung findenden Materialien beigemischt werden. Gemäss der in der Fig. 2 veranschaulichten Vorrichtung, bei welcher bei der Ausführung des Verfahrens eine feste Substanz beigemischt wird, rollen oder fliessen die Petroleumtropfen, nachdem sie mit einer Leimschicht überzogen worden sind und bevor sie in den Sammelbehälter fallen, über 
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 zu werden, von welchen aus sie in Mulden gefüllt werden, entweder direkt, wenn sie von dem geneigten Tisch herunterfallen, oder nachdem sie durch einen geeigneten Mischer gelangt sind, in Mulden gefüllt werden. 



   In der Fig. 5 sind die oben erwähnten Einzelheiten in Verbindung mit einer Vorrichtung, bei welcher ein Mischer zwischen dem geneigten Tisch und den Mulden angeordnet ist, veranschaulicht. Die einstellbaren Mittel zur Abgabe der Tropfen, Kohlenwasserstofföl, Bindematerial, fester und zum Härten Verwendung findender Substanzen bestehen aus gleitenden oder drehbaren durchlochten Platten a, e, j und n, welche an den Behältern   A,   E, J bzw.

     N   derart angeordnet sind, dass ihre Durchlochungen mehr oder weniger mit den entsprechenden, in den Wänden oder Böden besagter Behälter vorgesehenen Öffnungen in Register gebracht werden   können,   Die auf der Zeichnung veranschaulichten Schwimmer zwecks Beibehaltens einer bestimmten Höhe der Flüssigkeit in dem Behälter sind allgemein bekannt und brauchen nicht weiter beschrieben zu werden. Der durch einen geeigneten Motor Q getriebene Mischer B ist zweckmässig mit einem   Kühlmantel   versehen. Die von einem endlosen Band T getragenen Mulden erhalten ebenfalls von dem Motor Q ihre Vorschubbewegung. 



   Um das Entweichen der'in den Behältern J und N befindlichen Substanzen zu erleichtern und ein Ansammeln des Materials auf dem Tisch 0 zu vermeiden, werden zweckmässig Abstreif- arme   J1,     ,   01 verwendet, welche vermittelst geeigneter, von dem Motor Q durch Einschaltung geeigneter Riemenscheiben getriebener Daumen U betätigt werden. 



   Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden zwei Strahlen von Bindematerial bzw. 01 gegeneinander gerichtet und, wenn ausserdem Kohlenstaub oder dgl. oder irgend ein Härtemittel verwendet wird, derselbe bzw. dasselbe in pulverisierter Form auf die sich treffenden Strahlen von 01 und Bindemittel gestreut und die herabfallenden eingehüllten Oltropfen in einem geeigneten Behälter gesammelt, wobei sie zuweilen, obgleich dies nicht unbedingt erforderlich ist, vor dem Ansammeln durch einen geeigneten Mischer gelangen und zweckmässig durch kalte Luft oder anderweitig gekühlt werden. 



   Diese Abänderungsform ist in der Fig. 6 veranschaulicht, in welcher V, W und   K   drei einstellbare Düsen bezeichnen. Von letzteren gelangt 01, Bindematerial und Kohlenstaub oder Eisenvitriol in pulverisierter Form nach einem geeigneten Mischer P,   welcher tit   einem Kaltwassermantel umgeben ist und von welchem das Material nach dem Sammelbehälter geleitet wird. 



   Es erhellt, dass man bei dem Verfahren gemäss der Erfindung vollständige Kontrolle über das Mischen der verschiedenen Materialien zwecks Einhüllens des   018   in Leimschichten und andere Substanzen, welche der Masse einverleibt werden sollen. hat. Selbstverständlich soll die Erfindung nicht auf die beschriebenen Einzelheiten beschränkt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren. um Kohlenwasserstofföle, insbesondere Petroleum, in feste Form umzuwandeln, dadurch gekennzeichnet, dass das Kohlenwasserstofföl und eine geeignete   Pindesubstanz   in Tropfen geteilt und die Tropfen Kohlenwasserstofföl und Bindesubstanz in innige Berührung miteinander gebracht werden, so dass die Tropfen   Kohlenwasserstonöl   in eine mehr oder weniger dünne Schicht Bindesubstanz eingehüllt und die so eingehüllten Tropfen   Kohlenwasserstofiöl   gesammelt werden und die ganze Masse durch Trocknen oder Kühlen oder durch die Verwendung eines Härtemittels gehärtet wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den eingehüllten Tropfen Kohlenwasserstofföl feste Substanzen, Füllmittel, Härtemittel, wie zum Beispiel Kohlenstaub oder Eisenvitriol, in gepulverter Form zugeführt werden.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tropfen Kohlenwasserstoföl abwechselnd mit Bindematerial und festen Substa"izen gemengt werden.
    4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kohlenwasserstofföl, Bindematerial und die festen und zum Härten Verwendung findenden Substanzen vermittelst konvergierender Düsen miteinander in innige Berührung gebracht werden.
    5. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eingehüllten Tropfen Kohlenwasserstofföl vor dem Härten der Masse in einem geeigneten Mischer gemischt werden.
AT61809D 1911-10-12 1911-10-12 Verfahren, um Kohlenwasserstofföle, insbesondere Petroleum, in feste Form umzuwandeln. AT61809B (de)

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AT61809B true AT61809B (de) 1913-10-25

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