AT21729B - Verfahren und Vorrichtung zur Trennung graphitischer Substanzen von beigemengten Gesteinsteilen durch die auswählende Wirkung von Öl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Trennung graphitischer Substanzen von beigemengten Gesteinsteilen durch die auswählende Wirkung von Öl.

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AT21729B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Trennung graphischer Substanzen von beigemengten
Gesteinsteilen durch die auswählende Wirkung von Öl. 



    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Trennung graphitischer Substanzen von beigemengten Gesteinsteilen, durch die auswählende Wirkung von Öl, wie Kerosen oder Paraffinöl. Nach den bekannten Verfahren wurde gewöhnlich das Gemisch von Material, Wasser und Öl in einen Wasserbehälter einfach eingeschüttet, so dass das Gemisch in der Flüssigkeit niedersank und die vom 01 umhüllten, nach aufwärts strebenden Graphitteilchen zwischen den niedersinkenden Gesteinsteilen ihre Bewegungrichtung umkehren mussten, um sich am Flüssigkeitsspiegel zu sammeln, wodurch die Scheidung wesentlich erschwert wurde. 



  Der Erfindung gemäss wird die Mischung unter Druck derart unter den Wasserspiegel eingeführt, dass die Graphitteilchen sofort, und zwar ohne ihre Bewegungsrichtung umkehren zu müssen an die Oberfläche emporsteigen können, um von dort abgezogen zu werden. Am besten wird diese Wirkung dadurch erreicht, dass das Gemisch wagrecht oder fast wagrecht in Form einer dünnen Schicht unter den Wasserspiegel eingeführt wird, wobei das Öl und die demselben adhärierende graphitische Substanz vorteilhaft möglichst rasch zum Abfluss gebracht wird. 



  Zur Durchführung des Verfahrens dient eine Vorrichtung zum Mischen von Material, Wasser und Ol, in welcher das Mischen ohne Rührer oder dgl. einfach durch Schwerkraft-   
 EMI1.1 
 
Bei der   Behandlung von graphithaltigem Material   gemäss vorliegender Erfindung wird vorteilhaft die in der Zeichnung schematisch dargestellte Vorrichtung verwendet. Das mit 
 EMI1.2 
 eine Anzahl Scheiben oder sonstige Platten a enthält, die gelocht sind, wagrecht liegen und in Abständen voneinander angeordnet sind. Die   Löcher   in den Platten a sind zueinander versetzt angeordnet und verschiedener Grösse, damit das zu mischende Gut möglichst   unregelmässig   bewegt und so gründlich vermischt wird.

   Utnerhalb des Mischgefässes befindet sich ein   Gefäss   c, welches Wasser enthält, in das die Mischung vermittelst des Rohres e in einem dünnen, wagrechten,   ringförmigen   Strahl d eingelassen wird. Der Ausströmungsschlitz liegt etwa 60   cw   unterhalb der höchsten Stelle des Gefässes und ist nach unten von einer vontilartigen   Scheibe f begrenzt. Diese'kann   mittels eines Handrades m in lotrechter Richtung verstellt worden, um den Querschnitt der Ausflussöffnung zu regeln. 



  Das Öl und das von demselben mitgenommene graphitische Material steigt sofort an die Oberfläche des in dem Gefässe enthaltenen Wassers und   fliesst   über den Rand desselben in eine schräge Rinne g, aus der es in ein   Absetzgefass h   (oder eine Reihe solcher) fliesst.

   Von hier aus gelangt das an der   Oberfläche befindliche Material   in ein geschlossenes Gefäss i, von wo ans es durch Druckluft durch ein Rohr j in eine Filterpresse k gedrückt wird.
Das in dem   Presskuchen   zurückbleibende Öl kann durch darauffolgendes Waschen ganz   odr zum Teite verdrängt und so ganz   oder zum Teile wiedergewonnen werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Oligo Material emporleiten, in einen verengton Ringraum   p   von etwa 120 cm Durchmesser und einer Breite von ungefähr 4   ci.   Eine andere   Schrl1g8Uche   r leitet das herabsinkende Wasser samt den Gesteinsteilen oder der Gangart nach einer Ausflussöffnung   8,   die zentral angebracht ist und etwa 120 cm unterhalb des unteren Endes des Rohres e liegt. 



   Die Mischung des zu behandelnden Materials mit Öl erfolgt in dem oberen Teil dos   Mischgefiissos,   und zwar in der Rinne t. Das aus der Rinne u zufliessende Material ist hier bereits mit Wasser vermischt, das aus dem   gelochten Hohl'0   dem   Matoria ! o zu-   geführt wird. Die Zuführung des Öles geschieht durch eine Anzahl feiner Öffnungen, die unterhalb der Oberfläche des bewegten Materials münden. Das Öl kann durch eine Anzahl Röhren x zugeführt werden, die unter rechtem Winkel zu der Richtung stehen, in der das Material zufliesst, und Lochungen haben, weiche das Öl in derselben Richtung ausfliessen lassen, in der das Material fliesst. Vor jedem Zuführungsrohre liegt eine Schrägflä. che y, welche das zu behandelnde Material etwas aufwärts und über die Lochungen des entsprechenden Ölrohres x lenkt.

   Die aus dem Gefässe austretende Gangart kann, wenn nötig, zu einer anderen, gleichen Mischvorrichtung geleitet werden, um in derselben eine gleiche Behandlung zu erfahren. 



     Selbstverständlich können   die im vorstehenden angegebenen Abmessungen je nach der Menge des in einer bestimmten Zeit zu behandelnden Materials abgeändert werden ; sie sind hier bloss als Beispiel, und zwar deshalb angeführt, weil sie sich in der Praxis bewährt haben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Trennung graphitischer Substanzen von beigemengten Gesteinsteilen durch die auswählende Wirkung von Öl, darin bestehend, dass die Mischung aus fein verteiltem Material, Wasser und dünnem Öl unter Druck unter den Wasserspiegel eingelassen wird, derart, dass das 01 mit anhaftenden Graphitteilchen sogleich an die Flüssigkeitsoberflächesteigenkann.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des unter Anspruch 1 angegebenen Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemenge aus Material, Wasser und Öl, wagrocht oder fast wagrecht in Form einer dünnen Schichte oder diinner Schichten mit beträchtlicher Geschwindigkeit in ein mit Wasser oder mit Wasser und Öl gefülltes Gefäss eingeführt wird, um das Auf- EMI2.2 leichtern.
    3. Ausführungsform dos Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Öl und die an demselben adhärierende graphitischo Substanz gezwungen werden, aufwärts zu einer verengten, vorteilhaft ringförmigen Ausflussöffnung zu gehen, um es möglichst rasch zum Abfluss zu bringen.
    4. Bei der Anwendung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2 das Mischen des Öles mit dem Material, in der Weise, dass das Öl gezwungen wird, durch eine Anzahl enger Öffnungen in ein Gemenge des Materials mit Wasser einzutreten, die derart angeordnet sind, dass das Öl unterhalb der Oberfläche des Wassers und in derselben Richtung, in welcher dieses strömt, ausgegeben wird und vor jeder der Öffnungen eine Schrägfläche angeordnet ist, welche das zu behandelnde Material von der entsprechenden Öffnung ablenkt und über dieselbe strömen lässt.
    5. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3 eine Vorrichtung, bestehend aus einem Mischer (b), welcher das Material, 01 und Wasser, vorteilhaft unter dem Einfluss der Schwerkraft, ohne Benutzung beweglicher Teile, vermischt und unterhalb mit einem EMI2.3 geführt wird, in welchem Gefässe eine oder mehrere Schrägflächen (o, ti) vorgesehen sind, welche die aufsteigenden ölartigen Bestandteile des Gemenges in eine verengte Ausström- öffnung lenken.
    6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der den Mischer und das Scheidegefäss verbindende Schlitz die Form eines Ringes hat, der zu der ebenfalls ringförmigen Abflussöffnung für das ausgeschiedene Material konzentrisch ist.
AT21729D 1903-07-16 1903-07-16 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung graphitischer Substanzen von beigemengten Gesteinsteilen durch die auswählende Wirkung von Öl. AT21729B (de)

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