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LängenmeBapparat.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung durch die auf einem Fahrzeug jedesmal dann. wenn eine bestimmte Strecke an einem ausgespannten Draht entlang durchfahren ist, ein Signal gegeben wird. Derartige Vorrichtungen kommen namentli (h beim Auslegen von Minen, die von einem Schiff aus während der Fahrt geworfen werden, in Betracht. Zu dem gleichen Zwecke sind vielfach Uhrabstandsmesser im Gebrauch, doch haben diese den Nachteil, dass stets die Fahrtgeschwindigkeit bekannt sein muss und dass die Angaben des Apparates unrichtig werden, falls eine unrichtige Fahrtgeschwindigkeit angenommen wird.
Der Messapparat nach der vorliegenden Erfindung zeigt die auslaufende Länge eines verankerten Messdrahtes an und arbeitet daher unabhängig von der Fahrtgeschwindigkeit des Schiffes.
Von einer Trommel, von welcher der Messdraht abläuft, wird die Bewegung auf eine Scheibe übertragen, die bei jeder Umdrehung eine Signalvorrichtung in Tätigkeit setzt. Die Übertragung geschieht mittels eines auf seiner Achse verschiebbaren und einstellbaren Rades. Derartige Ohertragungsräder sind auch sonst in der Messtechnik üblich. An dem Erfindungsgegenstand ist dip Anordnung so getroffen, dass die Länge des auslaufenden Messdrahtes, der einer Umdrehung der Signalseheibe entspricht, durch. Verschiebung und Feststellung des Ubertragungsrades in gewissen Grenzen beliebig eingestellt werden kann.
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vorn aus gesehen sowie in Fig. 3 in Ansicht von oben dargestellt.
Die Trommel 7 liegt in den oben offenen Lagern 2, die in den Böcken 3 mittels der Schraubenfedern 4 federnd gelagert sind. Die Trommel ist beiderseitig mit einem breiten Rand-) versehen, auf dorn die Bremsfeder 6 aufliegt. Mittels der Schraube 7, die aus dem Deckel des die Vorrichtung einschliessenden Gehäuses herausragt, und des Handrades 8, kann die Bremsfeder 6 so eingestellt werden, dass so ein Voreilen der Tronunel I verhindert wird.
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federnd gelagerte Druekrolle 15 fest an diese angedrückt, so dass die Umfangsgeschwindigkeit des Messrades genau der Geschwindigkeit des Drahtes entspricht, wenn dieser über das Messrad hinweggezogen wird.
Auf der Achse des Messrades 11 ist das Zahnrad 16 befestigt, das die'Drehung des Messrades
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das 111 ein grösseres Zahnrad 19 eingreift, welch letzteres durch seine Welle mit der Trommel 20 verbunden ist.
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g gen die Trommel 20 anlegen kann. Die Rolle 23 ist an ihrem Umfang mit einem Gummiwulst 29 versehen, der ihre Reibung an der Trommel 20 und der Scheibe 25 erhöht, so dass die Drehungen der Trommel 2 ? auf die Scheibe 25 genau übertragen werden, ohne dass irgend welche Gleitung dabei sl-attfiiidet.
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Die Rolle 23 ist auf einer Büchse 30 drehbar gelagert, die auf der Stange M verschoben und auf ihr durch eine Klemme 31 festgestellt werden kann. Je weiter die Rolle 23 nach dem Umfange der Scheibe 25 hin verschoben wird, um so kleiner wird der Winkel, um den sich die Scheibe 25 bei einer Umdrehung der Trommel 20 dreht.
Die Scheibe 25 trägt an einer Stelle ihres Randes einen elektrischen Kontakt 32, der mit einem Element 33 und der elektrischen Klingel 34 oder auch mit einem elektrischen Registrierwerk oder dgl. in Verbindung steht. Die Zahnräder 16 bis 19 und die Trommeln 14 und 20 sind so bemessen, dass die Scheibe 25 eine Umdrehung ausführt und somit einmal den Kontakt 32 schliesst, wenn eine bestimmte Länge Draht, beispielsweise 25 bis 50 m, je nach Einstellung der Rolle 23, über das Messrad 14 abgelaufen ist. Zur richtigen Einstellung des Übertragungsrades 23 ist an der Stange 24 eine Skaleneinteilung angebracht.
Die Zahlenbezeichnung eines jeden Teilstriches gibt die Anzahl der Meter Draht an, die bei einer Umdrehung der Scheibe 25, also zwischen je zwei Stromschlüssen, über das Messrad 14 ablaufen, wenn das Übertragungsrad auf diesen Strich eingestellt ist.
Die ganze Vorrichtung ist in einem Kasten 35 eingeschlossen, dessen Vorderseite mit einer Öffnung 36 zum Austritt des Drahtes versehen ist. Der Deckel des Kastens besteht aus zwei Teilen, von denen der Teil 37 durch ein Scharnier 38 mit dem Teil 39 verbunden ist. Der Teil 39 trägt die Bremsschraube 7 und ist durch einen Haken 40 während der Benutzung des Apparates geschlossen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Das Ende des Drahtes 9 wird von der Vorratstrommel 2 durch die Leitrollen 10, 11 unter der Druckrolle 15 hindurch über das Messrad 14 geführt, durch die Leitrollen 12 und 13 hindurchgezogen und alsdann an einem Grundeisen befestigt. Die Schraube 7 wird so angezogen, dass die Trommel 1 einem Ablaufen des Drahtes einen mässigen Widerstand entgegensetzt. Die übertragungsrolle 23 wird auf einem Skalenstrich eingestellt, dessen Bezeichnungszahl den Abstand angibt, nach dessen Durchfahren jedesmal ein Klingelzeichen erfolgen soll. Beim Beginn der Messung wird das Grundeisen, an dem der Messdraht befestigt ist, über Bord gegeben und dieser dadurch verankert. Die Umdrehungen des Messrades 14 entsprechen genau der durchfahrenden Strecke.
Sie werden durch die Zahnrad- übersetzung auf die Trommel 20 übertragen und teilen sich von dieser durch die übertragung- rolle 2. 3 der Scheibe 25 mit. So oft die eingestellte Meterzahl des Messdrahtes abgelaufen ist, schliesst die Scheibe 25 den Kontakt 32, so dass die Klingel 24 oder der sonst eingeschaltete Apparat in
Tätigkeit gesetzt wird.
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