AT61060B - Verfahren zur Entphosphorung des Eisens beim Bessemern unter Verwendung von Eisenoxyd und Kalk. - Google Patents

Verfahren zur Entphosphorung des Eisens beim Bessemern unter Verwendung von Eisenoxyd und Kalk.

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  Verfahren zur Entphosphorung des Eisens beim Bessemern unter Verwendung von Eisenoxyd und Kalk. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Entphosphorung des Eisens beim Bessemern unter Verwendung von Eisenoxyd und Kalk. Das Verfahren besteht darin, dass unter unmittelbarer Einführung der Mischung von Eisenoxyd und Kalk in den Gebläsewind eine periodische Abführung der gebildeten Schlacken während der Arbeit erfolgt, so dass sämtlicher Phosphor des Eisens als pbosphorsaurer Kalk in den Schlacken gebunden und mit denselben ohne Notwendigkeit des Nachblasens und   Rückkohlens   entfernt werden kann. 



   Die Einführung von Kalk oder Eisenoxyd in die Gebläseluft ist zwar bekannt. Auch ist schon versucht worden, durch Eingabe von Kalk und   Eisenoxyd unmittelbar in d) o   Birne eine gewisse Entphosphorung zu erzielen. Beide Verfahren lassen aber nur einen teilweisen Erfolg erzielen, insbesondere ermöglichen sie nicht, das Xachblasen und die Rückkohlung fortfallen zu lassen, sondern gerade bei der nur oberflächlichen Wirkung der unmittelbar in die Birne gegebenen Mischung geht der Phosphor nur im Augenblick des   Nachblasens,   also wenn das Eisen fast vollständig entkohlt ist, in grösserer Menge fort. Es bildet sich in der Eisenmasse Eisenoxyd, welches sich mit dem Phosphor zu unbeständigem   Ei & enphosphat   verbindet, das in die Schlacke übergeht.

   Es ist also nicht möglich, eine vollständige Entphosphorung vor der Entkohlung zu erzielen. 



   Bei dem Verfahren gemäss der Erfindung werden Kalk und Eisenoyxd gleichzeitig in die   Gebläseluft eingeführt   und gelangen auf diese Weise zur Wirkung. Dad Eisenoxyd wandelt schnell den Phosphor des Eisens in   Phosphorsäure um,   welche infolge der Anwesenheit des gleichzeitig mit dem Eisenoxyd eingeführten Kalks in die Schlacke in Form von   Kalkphosphat   übergeht. Der Phosphor wird auf diese Weise hinausgeschafft und in der Schlacke in Gestalt von   phosphorsaurem   Kalk gebunden. Diese Schlacke dient alsdann als   beständiges   Entfernungsmittel des Phosphors, indem sie zu   wiederholtcnlllalen   fort-   genommen wird.

   Es   gelingt auf diese Weise, ohne Nachblasen und Rückkohlen den
Phosphor aus der   Eisenmasse     herauszuschaffen. Ks   lassen sich somit phosphorfreie   Stubt-   sorten verschiedener Härtegrade in einfachster Weise erzielen. 



   Im Gegensatz zu anderen Verfahren gestattet dieses neue Verfahren die Behandlung von Eisenerzen ganz beliebiger Zusammensetzung. Die Vermeidung des Nachblasens und der   Rückkohlung   hat eine   Verminderung   der Dauer des Betriebes zur Folge und lässt auch eine Ersparnis an   teuren Zusätzen   von   Manganeisen   usw. erzielen. 



   Der Kalk lässt sich ebenso wie das Eisenerz durch gleichwertige Verbindungen oder
Stoffe ersetzen. Für die Behandlung von Eisen, welches sehr hohe Temperatur erfordert. ist die Verwendung von kohlensaurem Kalk zweckm2ssig. Die Zusätze werden dem Gebläse- wind in Pulverform zugegeben,   und   zwar in einer dem   jeweiligen Zweck angepassten Mengen-   verteilung. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Entpbosphorung des Eisens beim Bessemern unter Verwendung von Eisenoxyd und Kalk, dadurch gekennzeichnet, dass unter unmittelbarer Einführung der EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT61060D 1911-11-25 1912-11-02 Verfahren zur Entphosphorung des Eisens beim Bessemern unter Verwendung von Eisenoxyd und Kalk. AT61060B (de)

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