AT60853B - Verfahren zur Herstellung von Seifen, welche die Kohlenwasserstoffe der Benzolreihe in wasserlöslicher Form enthalten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Seifen, welche die Kohlenwasserstoffe der Benzolreihe in wasserlöslicher Form enthalten.

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AT60853B
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Description


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 EMI1.1 
 
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   allmählich wasserlöslich   und zeigt überraschenderweise die   Eigentümlichkeit,   auch auf Zusatz von 4 bis   5%   Kochsalz nicht mehr aus der Lösung ausgefällt zu werden. Ebenso ist das neue Reaktionsprodukt auch direkt in 4 bis 55igem Salzwasser, wie in mit Soda vorbehandeltem   Nordseewasser   klar löslich, es bleibt auch in der Salzwasserlösung, nachdem man das Produkt, wie üblich, heiss gelöst hat, beim Abkühlen auf 20 bis 300 in Lösung, während alle Kern-und Schmierseifen durch Zusatz von Salz sofort ausgeschieden werden. 



   Namentlich diese Salzwasserlöslichkeit beweist, dass eine innige Bindung von Kohlenwasserstoff und Seife eingetreten ist. 



   Dieses Resultat ist durchaus überraschend und nicht vorauszusehen. Arbeitet man nämlich nach Vorschrift der englischen Patente Nr. 19732/1893, 300/1879 und 8982/1909, so erhält man Seifen, die in   Lösung   Toluol, Xylol und Benzol abscheiden, also niemals eine klare Lösung geben können. Der Grund hiefür liegt in der Mitverwendung von   überschüssigem   Wasser und darin, dass die Masse nicht lange genug unter Erwärmen durchgerührt worden ist. Die Vereinigung von Kohlenwasserstoff mit Seife kann unter diesen Umständen niemals eintreten und daher sind die nach den englischen Vorschriften erhältlichen Seifen weder in Wasser, noch in 4-bis 5% igem Kochsalzwasser löslich.

   Versucht man eine solche Seife in heissem salzhaltigem Wasser aufzulösen, so tritt sofort eine käsige Abscheidung der gesamten Seife ein ; diese Seifen sind aus diesem Grunde für viele technische Zwecke, wo es sich um die Verwendung von salzhaltigem Wasser handelt, völlig unbrauchbar. 



   Nun zeigen die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Seifen, abgesehen von ihrer Löslichkeit in Salzwasser, noch insoferne ein besonderes Verhalten, als sie in wässeriger Lösung den elektrischen Strom wesentlich schlechter leiten als gewöhnliche Seifen. Es mass dies als ein weiterer Beweis angesehen werden, dass   tatsächlich   eine innigere Bindung zwischen Kohlenwasserstoff und alkalifettsäure eingetreten ist. Die Leitfähigkeit einer reinen Natron-oder Kali-   seifenlösung   erleidet durch nachträglichen Zusatz von Kohlenwasserstoffen, z.

   B. von Xylol. keine Änderung.   Die Leitfähigkeit   einer Lösung der gemäss vorliegenden Verfahrens hergestellten
Seife ist dagegen wesentlich geringer, was sich nur durch eine Bindung des   Kohienwaerstones   an das Fettsäureanion erklären lässt. dessen Beweglichkeit durch   Vergrösserung des Komplexes   bedeutend herabgesetzt ist. 



   Das Verfahren sei an   foigenden Beispieten eriäutert   : 
BeispielI. 
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 EMI3.1 
 zustellen. 



   Als Beispiel diene folgendes Verfahren :
Die Reinigung von schmutziger Wäsche, schmutzigen Gewebestoffes und anderen Gegenständen, welche mit Salzwasser gewaschen werden sollen, geschieht in der Weise, dass man 4 bis 10 kg flüssige oder feste Kohlenwasserstoffseife oder die entsprechende Menge kohlen-   wasserstoffhältiger   Seifenpulver in zirka 200   1 3-bis 5% igem Salzwasser auflöst   und in dieser Lösung die zu reinigenden Gegenstände eine Zeitlang umrührt und darauf in   üblicher   Weise durchwäscht. Die Seifenlauge zeigt das gleiche Verhalten, wie gewöhnliche, aus   Fluss-oder   Quellwasser hergestellte Lauge. Die   salzhaltige Seifenbrühe   bewirkt in kürzester Zeit eine vollständige Säuberung von allen Schmutzteilen, besonders auch von Harz, Fett und ölflecken. 



   Soll jedoch gewöhnliches Meerwasser zur Herstellung von Seifenlauge nutzbar gemacht werden, so ist zunächst eine ausreichende Menge Alkali oder Alkalikarbonat, beispielsweise 2      Soda, den 200 l Meerwasser zuzusetzen und darauf das Ganze aufzukochen. In diese so vorgerichtete und eventuell filtrierte heisse sodah ltige Lauge gibt man 4 bis 10 kg der nach vorliegendem Verfahren hergestellten Kohlenwasserstoffseife und benutzt nun die vollständig klare Seifenlösung zum Waschen von Wäsche und dgl. 



   Es ist dann ferner noch zu bemerken, dass die nach dem neuen Verfahren hergestellten
Seifen auch beliebig mit Wasser verdünnt werden können und in dieser Form als Bohrseifen,
Bohröle, Reinigungsmittel und dgl. verwendbar sind. Die Lösungen sind unbegrenzt haltbar. 



   Man hat bisher in der Metallindustrie als Kühlwasser beim Bohren, Drehen, Hobeln, Fräsen und Schneiden der Metallstücke nur wässerige Lösungen von Seifen oder wasserlöslichen Ölen verwendet. Bei dieser Arbeitsweise zeigte sich aber stets der Nachteil, dass diese wässerige Seifen- 
 EMI3.2 
   schmiert. sie   vorzeitig abstumpft und die Rostbildung begünstigt. 



   Es wurde nun gefunden, dass ein Zusatz von Kohlenwasserstoffen zu derartigen Seifen   oder Olen, welche für Kühlwasser Verwendung   finden sollen, ausserordentliche Vorteile bietet. wenn durch die besondere Art der Herstellung dieser Produkte die Kohlenwasserstoffe in eine   t in Wasser lösliche Form übergeführt   worden sind. Die Lösungen bleiben gleichmässiger und sind ausgiebige. 



   Ein Verschmieren der Werkzeuge wird vermieden, da der in   Wasser gelöste Kohlenwasser-   stoff die Fett- und Schmutzteile in Lösung hält. Die Werkzeuge werden weniger angegriffen, hehalten ihre Schärfe und rosten nicht. Ein solches Produkt erhält man beispielsweise, wenn man nach dem oben angegebenen Beispiel 111 arbeitet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Seifen, welche die Kohlenwasserstoffe der Benzolreihe in wassertosiicher Form enthalten, darin bestehend, dass man diese Kohlenwasserstoffe mit un- EMI3.3
AT60853D 1911-03-22 1911-03-22 Verfahren zur Herstellung von Seifen, welche die Kohlenwasserstoffe der Benzolreihe in wasserlöslicher Form enthalten. AT60853B (de)

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