AT60298B - Verfahren zur Herstellung von Glühkörpern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glühkörpern.

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  Verfahren zur Herstellung von Glühkörpern. 



   Das Verfahren bezieht sich auf die Herstellung von Glühkörpern von grosser Zugfestigkeit aus Kunstseide. Es besteht darin, dass die mit Thor-und Zernitrat in der üblichen Weise imprägnierten Glühkörper in einem auf eine bestimmte Temperatur (etwa 40 bis   500)   gebrachten Bade nachbehandelt werden, um die Nitrate der Edelerden in unlösliche oder schwer lösliche Verbindungen überzuführen, die sich beim Veraschen und Abbrennen der Glühkörper nicht aufblähen. Das erwähnte Bad besteht aus einer Lösung von oxalsauren Salzen flüchtiger Basen, wie Ammoniak und Aminen. 



   Die nachzubehandelnden, imprägnierten   Glühkörper   werden unmittelbar nach dem Zeitpunkte in das Bad eingebracht, in dem die   Alkalilösung   oder Aminbase mit der Oxalsäure 
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 wärme frei wird. Die mit den Leuchtsalzen imprägnierten Glühkörper werden vorher nicht getrocknet, sondern im feuchten Zustande in das Bad eingebracht, nachdem sie vorher nur von überschüssiger   ImprägnierfljStsseit   befreit worden sind. Die Verwandlung der Nitrate in unlösliche oder schwer lösliche Verbindungen vollzieht sich hiebei fast momentan auf der Faser, so dass kein nennenswertes Auslaugen der Leuchtsalze stattfinden kann. Wendet man die Alkalien bzw. Amine im Überschusse an, so werden die auf   der Faser gebitdetcn   Oxalate mehr oder weniger in Oxyde bzw. Hydroxyde verwandelt.

   Die Anwendung eines   Atkaliüberschusses   ist aber nicht notwendig, da sich beim Abbrennen die Oxalate leicht und ohne Aufblähen in die Oxyde der Edelerden verwandeln. 



   Als Ausführungsbeispiel für das Bad sei das folgende   genannt-20 1 destilliertes   Wasser werden auf 70 bis   750 erwärmt.   In dieses Wasser werden 2 kg kristallisierte 
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 belassen. Das Bad muss dann eine Temperatur von 40 bis 50  haben. Nach der erfolgten Nachbehandlung werden die   Glübkörper   etwa fünf Minuten lang in destilliertem Wasser gewaschen, zentrifugiert und dann nochmals 15 Minuten lang gewässert und   wieder zenth-   fugiert. Der Waschprozess wird etwa sechsmal wiederholt. Dann werden die   Glühkörper   getrocknet und in der üblichen Weise weiter behandelt. 



     Glühkörper,   die nach diesem Verfahren   hergestellte   werden, zeichnen sich durch ausserordentlich grosse Zugfestigkeit aus. In   veraschtem   Zustande vertragen sie eine Gewichtsbelastung von   ;) 0 his GO g und   sind dabei elastisch und biegsam. Da sich die chemische Reaktion auf der Glühkörperfaser sehr   rasch vollziebt,   so geht von den auf die Faser auf- 
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 gleichmässiger Zusammensetzung, die dementsprechend auch eine grosse   Leuchtkraft anf-     wisen. Die schnelle Reaktion   wird wesentlich dadurch gefordert, dass   die imprägnterten     Glühknrper   nicht trocken, sondern im feuchten Zustande der Nachbehandlung unterworfen werden. 

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  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Giühkörpern aus mit den Salzen von Edelerden EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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