AT59024B - Einrichtung zum Antriebe von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren und elektrischer Maschinen. - Google Patents
Einrichtung zum Antriebe von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren und elektrischer Maschinen.Info
- Publication number
- AT59024B AT59024B AT59024DA AT59024B AT 59024 B AT59024 B AT 59024B AT 59024D A AT59024D A AT 59024DA AT 59024 B AT59024 B AT 59024B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- trains
- electrical machines
- heat engines
- driving vehicles
- drive
- Prior art date
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 230000009347 mechanical transmission Effects 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
- Hybrid Electric Vehicles (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zum Antriebe von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren und elektrischer Maschinen.
Wählt man beim Antrieb von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren die mitteloder unmittelbare mechanische Kraftübertragung, so laufen die Motoren, die für die grösste notwendige Triebkraft bemessen werden müssen, nur bei Steigungen mit Vollast, bei Horizontalfahrt dagegen mit schwacher Belastung und der durchschnittliche Wirkungsgrad ist daher gering.
Dazu kommt noch die Schwierigkeit der Anlaufperiode. die nur durch sehr verwickelte mechanische Vorrichtungen umgangen werden kann. Wird andererseits die thermische Energie elektrisch unter Vermittlung einer mit dem Wärmemotor gekuppelten Dynamo und eines auf die Räder arbeitenden Elektromotors an das Fahrzeug übertragen, so ergibt sich zwar ei". sehr vorteilhafte
EMI1.1
Man hat bereits versucht. den Antrieb durch Wärmemotoren durch günstig zu gestalten. dass die Möglichkeit vorgesehen wird. den Wärmemotor je nach Wunsch entweder unmittelbar mechanisch oder unter Zwischenschaltung einer elektrischen Maschine auf dle Triebachse wirken 7.
können. Eine solche Anordnung trägt aber nicht den zahlreichen Besonderheiten des Fahr- betriebes Rechnung. Findet nämlich mit Rücksicht auf eine vorteilhafte Abmessung des Wärmemotors und auf einen guten Wirkungsgrad der mechanischen Übertragung die mechanische Kupplung zwischen Wärmemotor und Fahrzeug bei der Höchstgeschwindigkeit statt, so wird
EMI1.2
Wert eines nur mit elektrischer Übertragung arbeitenden Antriebes in bemerkenswertem Masse erheben wird. Wird andererseits die mechanische Kraftübetrragung bereits bei einer weit unter
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
EMI2.2
<Desc/Clms Page number 3>
rüatung des Fahrzeuges ist die gleiche wie bei der Anordnung der Fig. 1 und 2.
Das Anlassen des Fahrzeuges geschieht hier in der Weise, dass der Wärmemotor 14 zuerst mittels des der Batterie 24 entnommenen Stromes und der als Motor laufenden Dynan o 26 angekurbelt wird. Der Elektromotor 18 wird dann durch Spannungserhöhung bei der Dynamo 15 mittels des Feldreglers 28 auf Touren gebracht, wobei der Motor 18 voll erregt ist. Eine weitere Erhöhung der Geschwindigkeit des Fahrzeuges kann durch Feldschwächung beim Elektromotor 18 durch den Regler : 29 bewirkt werden. Diese doppelte Geschwindigkeitsregelung ist hier ebenfalls vorteilhaft, obwohl sie nicht so wichtig ist wie bei der Schaltung nach Fig. 1, da die Batterie 24 bei Fig. 3 dauernd infolge Anordnung einer besonderen Pufferdynamo 26 eingeschaltet bleiben kann.
Sobald das Fahrzeug genügende Geschwindigkeit hat, wird der Wärmemotor 9 in gleicher Weise wie bei der
EMI3.1
in geeignetem Zusammenarbeiten beider vollzogen, wobei die Batterie 24 mit Hilfe der bald als Generator bald als Motor laufenden elektrischen Maschine 26 den Energieausgleich besorgt.
Das den Erfindungsgegenstand bildende Antriebssystem kann selbstverständlich auch auf Fahrzeuge mit einer grösseren Anzahl von Triebachsen als in den Beispielen der Fig. 1 bis 4 angenommen sowie auch auf Lokomotiven mit mehreren Drehgestellen angewendet werden. In diesem Falle kann jede Achse motorischen Antrieb erhalten, indem ein oder mehrere zusätzliche Wärmemotoren unmittelbar auf eine oder mehrere Achsen wirken und die übrigen Achsen von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben werden. Im allgemeinen ist es vorteilhaft, das gesamte Adhäsionsgewicht für den Antrieb durch Elektromotoren ntuzbar zu machen, während dies für den Antrieb durch direkte Kupplung nicht in gleichem Masse von Bedeutung ist.
Bei Fahrzeugen. deren Triebachsen nicht durch Kuppelstangen verbunden sind. ist es zweck mässig, alle Triebachsen durch Elektromotoren anzutreiben und ausserdem auch noch einige der elektrisch getnebenen Achsen mit den Wärmemotoren zu kuppeln.
Die in den Fig. l bis 4 für einen einzigen Elektromotor gezeigte Schaltung kann ebenso mit Vorteil bei Vorhandensein mehrerer Elektromotoren benutzt werden. Ferner können die Elektromotoren untereinander und mit der Dynamo mittels Regelwiderständen in bekannter Weise zu einer Reihenparallelschaltung vereinigt werden. Die Umkehrung der Fahrtrichtung lässt sich ni einfacher Weise durch Umkehrung des Erreger-oder Ankerstromes des elektrischen Teiles erreichen, während der unmittelbar auf die Räder arbeitende Wärmemotor eine beliebige Vor- )'K')) tung zur Umsteuerung seiner Drehrichtung erhält.
Als Wärmemotor kann ebenso gut ein verbrennungs- oder Explosionsmotor. wie eine Dampfmaschine oder Dampfturbine angewendet werden. Bei einer D. 1mpflokomotive lässt sich die Erfindung in der Weise verwirklichen, dass eine für die Horizontalfahrt genügende. verhältnismässig kleine Kolbendampfmaschine mit mechanischer Übertragung auf die Räder wirkt und eine zweite
EMI3.2
führungsmöglichkeiten der Erfindung nicht erschöpft, welche alle Anordnungen umfasst, bei denen die zum Betrieb von Fahrzeugen vorgesehene Wärmekraft in zwei voneinander unabhängig erzeugte Teile zerlegt und der eine Teil mittels elektrischer, der andere mittels mechanischer
EMI3.3
EMI3.4
Claims (1)
- Pufferbatterie, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Geschwindigkeitsregelung unter Ab- schaltung der Pufferbatterie (24) in an sich bekannter Weise durch Änderung der Dynamo- EMI3.5
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE59024X | 1911-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT59024B true AT59024B (de) | 1913-05-10 |
Family
ID=5629809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT59024D AT59024B (de) | 1911-04-29 | 1912-03-23 | Einrichtung zum Antriebe von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren und elektrischer Maschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT59024B (de) |
-
1912
- 1912-03-23 AT AT59024D patent/AT59024B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2225868B2 (de) | Steuervorrichtung für eine elektrische Maschinenanordnung | |
| EP0082932A2 (de) | Antriebsbaugruppe für Kraftfahrzeuge mit einem Elektromotor und einem Verbrennungsmotor | |
| AT59024B (de) | Einrichtung zum Antriebe von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren und elektrischer Maschinen. | |
| DE589763C (de) | Einrichtung zum Bremsen von Asynchronmaschinen | |
| DE2434253A1 (de) | Kraftwagenantrieb mittels verbrennungsund elektromotor | |
| AT137609B (de) | Einrichtung zur Bremsung von verbrennungs-elektrischen Fahrzeugen. | |
| DE527878C (de) | Elektrische Akkumulatoren-Verschiebe-Lokomotive mit Nutzbremsung unter Verwendung von Motoren mit Hauptstromwicklung | |
| AT29895B (de) | Antriebsvorrichtung für Motorwagen mit gemischtem Betrieb. | |
| DE246781C (de) | ||
| DE487122C (de) | Schaltung von elektrischen Triebfahrzeugen mit mehreren Motoren, bei der zur Erhoehung der Geschwindigkeit ein oder mehrere Motoren als Generatoren geschaltet werden | |
| DE731485C (de) | Anordnung zur Beseitigung der Pendelungen und Erhoehung der Stabilitaet von Synchronmaschinen | |
| DE587434C (de) | Elektrische Lokomotive mit aus Generator und Motor gebildeter elektrischer Kraftuebertragung | |
| DE386044C (de) | Selbsttaetige Regelungs- und Bremseinrichtung durch Stromrueckgewinnung von Bahnmotoren | |
| DE399716C (de) | Elektrischer Schiffsantrieb | |
| AT81658B (de) | Anordnung zur Kraftübertragung bei teils mit elektAnordnung zur Kraftübertragung bei teils mit elektrischem, teils mit direktem Antrieb getriebenen Krrischem, teils mit direktam Antrieb getriebenen Kraftfahzrzeugen. aftfahrzeugen. | |
| DE404516C (de) | Anordnung zum Antrieb von Schiffsschrauben durch Asynchronwechselstrommotoren | |
| AT34310B (de) | Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von Kraftmaschinen, insbesondere Turbinen. | |
| DE926556C (de) | Fahrzeugantrieb mit einem durch eine Kraftmaschine angetriebenen Wechselstromgenerator mit zwei oder mehr Phasen, der die Fahr-motoren speist | |
| AT17733B (de) | Einrichtung zum Betrieb von elektrischen Fahrzeugen. | |
| AT118487B (de) | Energieumformer für Kraftantriebe aller Art. | |
| AT34121B (de) | Schaltungseinrichtung zur Steuerung von selbstfahrenden Fahrzeugen. | |
| AT98115B (de) | Maschinensatz mit in weiten Grenzen regelbarer Spannung. | |
| AT41602B (de) | Einrichtung zum Betrieb von Wagen oder Wagenzügen mit elektrischer Kraftübertragung. | |
| AT91652B (de) | Elektrische Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. | |
| DE331617C (de) | Vorrichtung zum Regeln und Einstellen der Geschwindigkeit von Wechselstrommotoren |