AT59024B - Einrichtung zum Antriebe von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren und elektrischer Maschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Antriebe von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren und elektrischer Maschinen.

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AT59024B
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    Einrichtung zum Antriebe von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren und elektrischer Maschinen.   



   Wählt man beim Antrieb von Fahrzeugen und Zügen mittels   Wärmemotoren   die mitteloder unmittelbare mechanische   Kraftübertragung,   so laufen die Motoren, die für   die grösste   notwendige Triebkraft bemessen werden   müssen,   nur bei Steigungen mit Vollast, bei Horizontalfahrt dagegen mit schwacher Belastung und der durchschnittliche Wirkungsgrad ist daher gering. 



  Dazu kommt noch die Schwierigkeit der Anlaufperiode. die nur durch sehr verwickelte mechanische Vorrichtungen umgangen werden kann. Wird andererseits die   thermische   Energie elektrisch unter Vermittlung einer mit   dem Wärmemotor gekuppelten Dynamo   und eines auf die Räder arbeitenden Elektromotors an das Fahrzeug übertragen, so ergibt sich zwar   ei".   sehr vorteilhafte 
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   Man hat bereits versucht. den Antrieb durch Wärmemotoren durch günstig zu gestalten.     dass die Möglichkeit vorgesehen wird.   den Wärmemotor je nach   Wunsch entweder unmittelbar   mechanisch oder unter Zwischenschaltung einer   elektrischen Maschine   auf dle Triebachse wirken 7.

     können.   Eine solche Anordnung trägt aber nicht den zahlreichen Besonderheiten des Fahr-   betriebes Rechnung.   Findet nämlich mit   Rücksicht   auf eine vorteilhafte Abmessung des Wärmemotors und auf einen guten Wirkungsgrad der   mechanischen Übertragung   die mechanische Kupplung zwischen Wärmemotor und Fahrzeug bei der Höchstgeschwindigkeit statt, so wird 
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 Wert eines nur mit elektrischer Übertragung arbeitenden Antriebes in bemerkenswertem Masse erheben wird. Wird andererseits die mechanische Kraftübetrragung bereits bei einer weit unter 
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   rüatung des Fahrzeuges ist   die gleiche wie bei der Anordnung der Fig. 1 und 2.

   Das Anlassen des Fahrzeuges geschieht hier in der Weise, dass der   Wärmemotor   14 zuerst mittels des der Batterie 24 entnommenen Stromes und der als Motor laufenden Dynan o 26 angekurbelt wird. Der Elektromotor 18 wird dann durch Spannungserhöhung bei der Dynamo 15 mittels des Feldreglers 28 auf Touren gebracht, wobei der Motor 18 voll erregt ist. Eine weitere Erhöhung der Geschwindigkeit des Fahrzeuges   kann   durch Feldschwächung beim Elektromotor 18 durch den   Regler : 29   bewirkt werden. Diese doppelte Geschwindigkeitsregelung ist hier ebenfalls vorteilhaft, obwohl sie nicht so wichtig ist wie bei der Schaltung nach Fig. 1, da die Batterie 24 bei Fig. 3 dauernd infolge Anordnung einer besonderen Pufferdynamo   26   eingeschaltet bleiben kann.

   Sobald das Fahrzeug genügende Geschwindigkeit hat, wird der   Wärmemotor   9 in gleicher Weise wie bei der 
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 in geeignetem Zusammenarbeiten beider vollzogen, wobei die Batterie 24 mit Hilfe der bald als Generator bald als Motor laufenden elektrischen Maschine 26 den Energieausgleich besorgt. 



   Das den Erfindungsgegenstand bildende Antriebssystem kann selbstverständlich auch auf Fahrzeuge mit einer grösseren Anzahl von Triebachsen als in den Beispielen der Fig. 1 bis 4 angenommen sowie auch auf Lokomotiven mit mehreren Drehgestellen angewendet werden. In diesem Falle kann jede Achse motorischen Antrieb erhalten, indem ein oder mehrere zusätzliche Wärmemotoren unmittelbar auf eine oder mehrere Achsen wirken und die   übrigen   Achsen von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben werden. Im allgemeinen ist es vorteilhaft, das gesamte   Adhäsionsgewicht   für den Antrieb durch Elektromotoren ntuzbar zu machen, während dies für den Antrieb durch direkte Kupplung nicht in gleichem Masse von Bedeutung ist.

   Bei Fahrzeugen. deren Triebachsen nicht durch Kuppelstangen verbunden sind. ist es zweck mässig, alle Triebachsen durch Elektromotoren anzutreiben und ausserdem auch noch einige der elektrisch   getnebenen   Achsen mit den Wärmemotoren zu kuppeln. 



   Die in den   Fig. l bis   4 für einen einzigen Elektromotor gezeigte Schaltung kann ebenso mit Vorteil bei Vorhandensein mehrerer Elektromotoren benutzt werden. Ferner können die Elektromotoren untereinander und mit der   Dynamo mittels Regelwiderständen   in bekannter Weise zu einer   Reihenparallelschaltung   vereinigt werden. Die Umkehrung der Fahrtrichtung lässt sich   ni   einfacher Weise durch Umkehrung des   Erreger-oder Ankerstromes   des elektrischen Teiles erreichen, während der unmittelbar auf die Räder arbeitende Wärmemotor eine beliebige Vor-   )'K')) tung   zur   Umsteuerung seiner Drehrichtung erhält.   



   Als   Wärmemotor   kann ebenso gut ein verbrennungs- oder Explosionsmotor. wie eine Dampfmaschine oder   Dampfturbine   angewendet werden. Bei einer   D. 1mpflokomotive   lässt sich die Erfindung in der Weise verwirklichen, dass eine für die Horizontalfahrt   genügende.     verhältnismässig   kleine Kolbendampfmaschine mit mechanischer Übertragung auf die Räder wirkt und eine zweite 
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 führungsmöglichkeiten der Erfindung nicht   erschöpft,   welche alle Anordnungen umfasst, bei denen die zum Betrieb von Fahrzeugen vorgesehene Wärmekraft in zwei voneinander   unabhängig   erzeugte Teile zerlegt und der eine Teil mittels elektrischer, der andere mittels   mechanischer   
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Claims (1)

  1. Pufferbatterie, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Geschwindigkeitsregelung unter Ab- schaltung der Pufferbatterie (24) in an sich bekannter Weise durch Änderung der Dynamo- EMI3.5
AT59024D 1911-04-29 1912-03-23 Einrichtung zum Antriebe von Fahrzeugen und Zügen mittels Wärmemotoren und elektrischer Maschinen. AT59024B (de)

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