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Der zweite Pol der Lokalstromquelle a'ist mit einem Kontakt 7 des Relaisschalters verbunden, während der zweite Kontakt 8 des Relaisschalters mit der Kontaktwalze 6 mittels der Scbleifbürate 9 verbunden ist.
Oberhalb der Taste b'ist ein Gewicht c'um d'drehbar angeordnet, so dass dieses Gewicht die Taste b'oder das Kontaktstück e'berühren kann. Liegt das Gewicht c'auf dem Kontaktstück e', so ist der Draht der den Relaisachalter betätigenden Spule 10 zur Erde abgeleitet, so dass das Relais ansprechen kann, während dies bei der Lage des Gewichtes c'auf der Taste b' unmöglich ist. Liegt das Gewicht c' auf der Taste b', so drückt es dieselbe, wodurch die Schalter f'. b, c, y'geschlossen werden und die Schreibmaschine zum Senden dienen kann.
Durch die Schliessung des Schalters f' wird die Dynamo 5 angelassen. Durch die Schliessung des Schalters c wird der eine Pol der Stromquelle a an die Achse e, durch die Schliessung des Schalters g'die Schleifbürste 9 an die Fernleitung 27 angeschlossen. Durch die Schliessung des Schalters b wird die Dynamo 11 gleichzeitig mit der Dynamo 5 angelassen. Der Strom nimmt dabei folgenden Weg : von dem einen Pol der Stromquelle a für die Fernleitung fliesst der Strom durch den Schalter b, die Quecksilberzelle d, durch die Walze 6, die Schleifbürste 9, die Glocke 12, den Schalter g', die Fernleitung 27, die Spule 13, das Kontaktstück e", das Gewicht c", durch die Erde zum zweiten Pol der Batterie a.
Durch den die Spule 13 durchfliessenden Strom wird der Relaisschalter, dessen Kontakte durch 17 und 18 bezeichnet sind. und somit der Kreis der Lokalstromquelle al' geschlossen. Der Lokalstrom nimmt dadurch @ol@enden Weg : von dem einen Pol der Strom-
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in Berührung gelangt, so dass der Stromkreis der Stromquelle a/'geschlossen wird und das Anlassen der Dynamo 77 gleichzeitig mit dem Anlassen der Dynamo j erfolgt.
Die richtige Funktion der Vorrichtung beruht darauf, dass die auf vorstehend beschriebene Weise in Bewegung gesetzten Walzen 6 und 15 beider identisch eingerichteten Stationen synchron rotieren und von den Kontaktstücken 22 und 23, die nach einer oder mehreren Schraubenlinien
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dem Quecksilber einer Zelle in Berührung gelangt, die einander in beiden Stationen entsprechenden Kontaktstückpaare und nur diese zugleich wirksam sind.
Nachdem die Walzen in synchrone Rotation gesetzt worden sind, wird jeder Bewegung der m der Aufgabestation betätigten Schreibmaschine eine gleiche Bewegung der in der Empfangs- station befindlichen Schreibmaschine entsprechen.
Der Weg, den der Strom bei der Betätigung einzelner Organe der chreih11laschine nimmt. soll durch folgende zwei beispielsweise angeführte Fälle klargelegt werden :
1. Es werde die Taste f niedergedrückt. Dadurch wird der Fernstromkreis geschlossen und
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quelle a1' durch die Kontakte 18 und 17 des Relaissehalters, die Walze 15, die Zelle w', zum zweiten Pol der Stromquelle al'. Da in diesen Lokalkreis die Spule s/gescl) altet ist, so wird der mit dem Hebel s verbundene Wei'cheisenkern s/'in dieselbe gezogen und dadurch der Papierbogen ill der Empfangsstation gleichzeitig mit dem in der Aufgabestation vertikal verschoben.
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. Nachdem die Korrespondenz fertig geschrieben ist, wird der Schalter 24 durch das Niederdrücken der Taste 25 geschlossen und das Gewicht c'auf das Metallstück e'gelegt. Durch das erstere wird die Dynamo 11 in der Empfangsstation angehalten, da der Hebel 20 durch den Elektromagneten 26 nach rechts gezogen und der Kreis der Stromquelle a1" für den Antrieb der Dynamo 11 unterbrochen wird ; für den Weg des Fern-und Lokalstromes beim Niederdrücken der Taste 25 gilt folgendes : des ersteren Weg führt von der Achse e durch den Schalter 25 und die Walze 6, sonst ist er derselbe wie in den beispielsweise angeführten Fällen ; des letzteren Weg führt durch die Walze 15, die Spule 26 und sonst auch wie in den angeführten Beispielen.
Durch das Niederlegen des Gewichtes c'auf das Metallstück e'wird, da dadurch der Schalter, t' geöffnet wird, die Dynamo 5 angehalten.
Um bei beiden Walzen konstante Geschwindigkeit während des Beharrungszustandes zu erzielen, werden vorteilhaft Regulatoren geeigneter Konstruktion angeordnet.
Die Glocke 12 dient :
1. dazu, dem Aufgeber anzuzeigen, ob der Apparat des Adressaten nicht vergeben ist,
2. dazu, der die Schreibmaschine bedienenden Person jeden erfolgten Stromschluss anzuzeigen, so dass sie die betreffende Taste rechtzeitig freigeben kann, um einen mehrmaligen Stromschluss in einer und derselben Zelle zu vermeiden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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um die Ac, hse der Kontaktwalze (6) schleifenden Kontaktes (9) mit der Fernleitung (27) dienend - unter derselben Taste (b') angeordnet sind, so dass gleichzeitig mit dem Anlassen der Dynamos (5. 11) beider Stationen, welches durch das Schliessen jenes Doppelschalters (f', b) bewirkt wird, infolge des gleichzeitigen Stromschlus8es in den unter derselben Taste (b') befindlichen Schaltern (c, g') der Sender in den Stromkreis eingeschaltet wird.
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