AT39903B - Tastensender für Telegraphen. - Google Patents

Tastensender für Telegraphen.

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AT39903B
AT39903B AT39903DA AT39903B AT 39903 B AT39903 B AT 39903B AT 39903D A AT39903D A AT 39903DA AT 39903 B AT39903 B AT 39903B
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Telegraph Transmitting Instr C
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Description


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    Tastensender für Telegraphen.   
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 der Erfindung   sind Stromkreise und   die zugehörigen Verbindungen vorgesehen, wodurch durch   Niederdriicken einer dem betreffenden   Zeichen entsprechenden Taste der Sender selbsttätigt so in Tätigkeit gesetzt wird, dass durch die Leitung das der Taste entsprechende Zeichen gesandt wird, worauf der Apparat seine   Anfangsstellung wieder einnimmt und für das nächste Zeichen   bereit steht. 



   Die verschiedenen Zeichen bestehen aus einem Punkt, oder einem Strich, oder einer Ver-   bindung von   Punkten oder von Strichen oder von Punkten und Strichen, die nach   irgend einem     geeigneten Telegraphencode zusammengestellt sind. Der Sender besteht   aus einer Mehrzahl von elektrischen Tastenkontakten, die   von den entsprechenden Tastenhebeln   beeinflusst werden, und   einem   Kontaktsender, der eine Anzahl von elektrischen Kontakten enthält, die nacheinander geöffnet und geschlossen und mit entsprechenden Tastenkontakten verbunden sind :

   ferner ist eine durch die Tastenhebel beeinflusste Einrichtung vorgesehen, um in   regelmässiger   Aufeinander-   folge die verschiedenen Kontakte des Senders zu schliessen   und zu   öffllrn.   Der   Sender besteht   
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 von   einem Segment zum anderen   nicht unterbrochen zu werden braucht. Ein einziger Kontaktsender dieser Art kann alle Zeichen übertragen ; da aber verschiedene Zeichen gewisser Telegraphen-   codes,   7.   P.   der gewöhnliche Morse-Code, viel weniger Zeit zur Übertragung als andere Zeichen 
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Fig. 4 bis 8 Einzelheiten. 



     I   ist die Grundplatte für die Tasten und B der Motor, der hier als Federmotor angenommen ist und eine Spiralfeder mit den zugehörigen   Zahnrädern   und Achsen zur Übertragung der Be-   wiegung   auf die Arme der beiden Schleifkontakte enthält. ('und D sind die   Geschwindigkeits-     wechsier.   E   bezeichnet die verschiedenen Tasten und F   die Stange in welcher die   Tastenhebel   

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 drehbar gelagert sind. Die Federn G dienen dazu, um die Tastenhel) el gewöhnlich in der Aufwartestellung zu halten und sind mit ihren oberen Enden an einer Querstange H befestigt, die an den Ständern I befestigt ist, von welchen auch die Stange F gelagert ist.

   V, W und die Zahlen 2 bis 12 bezeichnen die verschiedenen Kontaktstreifen, die quer unterhalb der Tastenhebel angeordnet und   nüt   nach oben gerichteten Kontaktfedern versehen sind, die den Kontakt mit den verschiedenen Hebeln herstellen, wenn diese niedergedrückt werden. 



   Was zunächst die   Geschwindigkeitswechsler   anlangt, und zwar den für die niedrigere   Ge-   schwindigkeit, so besteht diese als Ganzes mit C bezeichnete Einrichtung (Fig. 1, 4,6, 7) aus dem Schleifarm Q, der auf einer Hülse u (Fig. 4) angeordnet ist ; R bezeichnet die Kontaktfeder oder Bürste des Schleifarmes, die verdoppelt ist, so dass, wenn der Schleifarm von dem einen Kontaktsegment nach dem anderen übergeht, ein Teil der Feder mit dem einen Segment und der andere mit dem anderen Segment in Berührung ist, damit während des Gleitens des Schleifarmes über die Isolierung zwischen benachbarten Segmenten eine momentane Unterbrechung des Stromes nicht erfolgen muss. 8 und T bezeichnen die Kontrollmagneten der Kommutatoren C und D 
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 zu der Stange F oder einem anderen Teil des Maschinenrahmens führen.

   Der   Leitungsstreifen   W ist durch eine Leitung 26 mit dem Magnet T und dann durch Leitungen 24,27 mit der Batterie   t   und dem Maschinenrahmen verbunden. Die verschiedenen   Leitungsstieifen   2 bis 12 sind durch Leitungen   ; 2a, 3/10 u. S. w.   mit den entsprechenden Segmenten 2b, 3b   u.   s. w. des   Kommutators   C 
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 Segmenten 2e, 3c u. s. w. des Kommutators D verbunden. Der Maschinenrahmen ist durch Leitung 17 mit der Leitung 1a und dann durch 1a mit dem ersten Segment   1b des Kouunu-   
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 des   Kommutators   D. 



   K und J bezeichnen die Hauptleitungen : K ist bei 20 mit der Leitung P verbunden, die zu dem Schleifarm des Kommutators   C führt. Eine Zweigleitung 52 verbindet   den Schleifarm Ql des Kommutators D mit der Leitung P bei 53. 



   Die Einrichtung des Kommutators D für die höhere Geschwindigkeit ist dieselbe, wie die 
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   unmittelbar   auf einer Welle 34 befestigt ist, während, wie oben erwähnt, der Schleifarm Q des   Kommutators   C auf einer Hülse u befestigt ist, die gemäss Fig. 4 auf einer Welle p liegt. 



   Gemäss Fig. 2,4 und 5 werden diese   Kommutatoren   durch die Hauptwelle b angetrieben, 
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 Welle l in Eingriff steht, die das grosse, beständig sich drehende Rad o trägt. 



     Der Kommutator C ist   also auf der Rahmenplatte c gelagert und seine Segmente sind gegeneinander und gegen die Rahmenplatte isoliert. Die Welle p, auf welcher die Hülse u gelagert ist, trägt den Schleifarm Q und ferner das lose Zahnrad q, das mit dem treibenden Rad o auf der 
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     Dei Auu :   ist mit zwei Anschlägen 32, 33 versehen, von denen 32 gewöhnlich an dem Vorsprung y anliegt,   um   die Drehung des Schleifarmes q zu verhindern. Wenn der Arm z durch den Magneten S beeinflusst wird, um den Schleifarm Q auszulösen, dann wird der Anschlag 32 aus 
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    Das Segment 14b (Fig. 1 und 4), auf welchem der Schleifarm Q gewöhnlich ruht, ist isoliert, und es geht daher kein Strom durch das Segment, wenn der Schleifarm sich in seiner gewöhnlichen Stellung befindet. 



  Der Schleifarm Q1 des Kommutators D wird durch eine Einrichtung boeinnusst, die im   
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 eine feste Anschlagscheibe 35 mit einem   Vorsprung 381. Die Vorsprünge 37 und M   auf   einem   Anschlagarm 39 können mit dem Vorsprung 38' zur Berührung kommen. Der Arm 39 sitzt auf einer Welle 40 (Fig. 2), auf welcher auch der Anker 41 des Magneten T befestigt ist. Der Anker 41 steht unter der Spannung einer Feder, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist.

   Der Vorsprung   ! 381     wird gewöhnlich durch den Vorsprung 37 (Fig.. 8) an der Drehung verhindert : wenn aber der Magnet T erregt wird, dann wird der Vorsprung 37 aus der Bahn des Vorsprunges 381 bewegt,   und der   Vorsprung-M   wird in die Stellung gebracht, in welcher er den Anschlag 381 aufhält, wenn dieser fast eine Umdrehung vollendet hat. Beim Loslassen der Taste, die beim Nieder-   drücken   den Magnet erregt, wird der Anker   41   durch seine Feder gehoben, und der Anschlag.   38l   bewegt sich vom Anschlag 38 zu dem Anschlag   37,   wobei er eine Umdrehung   vollendet.

   Das   Kommutatorsegment 15 , auf welchem der Schleifarm Q1 gewöhnlich aufruht, ist aus Isolermaterial hergestellt (Fig. 1 und 5) und es geht daher gewöhnlich kein Strom durch den Schleifarm   Ql.   
 EMI3.2 
 
Angenommen, der Tastenhebel E (Fig. 3) sei   niedergedrückt,   dann sind die Kontaktfedern L nicht imstande, mit dem Tastenhebel zusammen zu arbeiten, weil der Buchstabe E in dem MorseAlphabet einen einzigen Punkt bedeutet, und die Stromkreise und Verbindungen so eingerichtet 
 EMI3.3 
 
Beim Niederdrücken des Hebels E wird ein Kontakt zwischen dem Hebel und dem Finger 50 hergestellt, der mit dem im Stromkreise des Magneten T liegenden Streifen   Tr verbunden   ist. 



   Ein Stromkreis wird wie folgt geschlossen : Von der Batterie   U,   Leitung 24, Magnet T, Leitung 26, Streifen W, Kontakt 50, Hebel E,
Maschinenrahmen bis zum Punkt 28,   Rückleitung   27, Batterie   F.   Der Magnet T wird erregt und zieht den Arm 41 an. Hierdurch schwingt die Welle 40 und bringt den   Arm. 39   ausser Kontakt 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 Arm er den Kontakt auf dem   Kommutator   D schleifte, Arm Q1, Leitung 52, zurück durch deise Leitung bis zum Punkt 53, Leitung P, Punkt 20 und zurück durch Leitung K. 



     Der Schleifarm kommt   wieder auf dem isolierten Segment 15e zur Ruhe. Da keines der 
 EMI3.6 
   niedergedrückt   wurde, so werden durch die Leitung keine anderen Zeichen gesandt, und der Beamte an der entfernten Station empfängt das Zeichen eines Punktes, der den Buchstaben E darstellt. 



   Da der Schleif arm Q oder Ql aus der Ruhestellung zu einer Umdrehung übergeht, so wird   immer   augenblicklich ein Stromkreis entweder dulch den Kontakt   1b   oder den Kontakt   le Ire-   
 EMI3.7 
 auf dem Kommutator D zustande kam ; ein ähnlicher Stromkreis wird von dem Kontakt   1b   auf   dem   Kommutator C bei jeder Umdrehung des Schleifarmes Q hergestellt. Wenn der Magnet S anstatt des Magneten T erregt worden wäre, dann würde der Arm Q freigegeben werden und würde   beim Schleifen   über die Segmente einen Stromkreis durch den Kontakt   1b wie   folgt schliessen :
Leitung J, Punkt 19, Punkt 16, Leitung 1a, Segment 1b, Scleifarm Q, Leitung P, Punkt 20, Leitung K und hierdurch das Zeichen eines Punktes in die Leitung senden. 



   Wenn jeder andere Hebel   niedergedrückt   wird, dann wird ein Kontakt durch einen oder den anderen der Streifen V oder W hergestellt, hierbei der eine oder der andere der Kontroll- 
 EMI3.8 
 ein Stromkreis durch das eine oder das andere Segment 1b oder le geschlossen wird. 



   Wenn z.   B.   der Hebel niedergedrückt werden würde, durch welchen der Buchstabe 0 des Morse-Apparates durch die Leitung gesandt werden soll, dann sind zwei Punkte notwendig. Gemäss Fig. 1 ist nur eine Kontaktfeder   5J   auf dem Streifen 4 und ebenso ein Kontakt 56 auf 
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 wenn der Kontaktarm Q1 über den Kontakt 1  achleift, weil, wenn der Hebel 0   niedergedrückt   wird, ein Stromkreis durch den Magneten T geschlossen wird, der den Arm   Ql freigibt.   Ein anderer Stromkreis wird zwischen dem Hebel 0 und dem Kontakt 55 auf dem Streifen 4 wie folgt geschlossen, um den den zweiten Punkt darstellenden Impuls zu geben : 
 EMI4.1 
 



   Im allgemeinen kann gesagt werden, dass, wenn ein gegebener Tastenhebel niedergedrückt wird, die Stromkreise durch entsprechende Segmente auf dem einen oder dem anderen Kommutator geschlossen werden, um selbsttätig Punkte und Striche durch die Leitung zu senden, die den betreffenden Buchstaben oder Zahlen oder anderen Zeichen entsprechen. Ein Strich wird durch drei Kontaktfedern L, die auf benachbarten Streifen 0 liegen, dargestellt. 



   Angenommen, der Buchstabe K soll durch die Leitung gesandt werden. Dieser Buchstabe wird in dem Morse-Alphabet durch-.-dargestellt. Wenn der Hebel K niedergedrückt wird, dann wird der Stromkreis zuerst durch den Hebel und den   Kontakt 6C   auf   dem Streifen V ge-   schlossen. Hierdurch wird der Stromkreis für den Magneten S geschlossen, der Magnet erregt, der Anker 31 angezogen, die Welle 30 zum Schwingen veranlasst, so dass der Arm   z   ausser Be-   rührung mit   der   Scheibe v   kommt, und der Schleifarm Q eine Umdrehung machen kann.

   Wenn der Schleifarm über den   Kontakt 1b auf   dem Kommutator C schleift, dann wird folgender Stromkreis geschlossen :
Leitung J, Punkt 19,   Punkt 16, Leitung Jf", Kontakt j, Schleifarm   Q, Leitung P, Leitung K. 



   Die Federn   61,   62 auf den Streifen 2, 3 jedoch stellen auch einen Kontakt mit dem Hebel   K   her, und die Segmente 2b,   3b werden   auch erregt, wenn der Kontaktarm Q darüber schleift. Da der Kontakt R auf dem Kommutator zwischen benachbarten Kontakten liegt, so wird ein langer Impuls, der einen Strich darstellt, durch die Leitung J-K gesandt, weil der Stromkreis nicht unterbrochen wird, bis der Kontakt R das Segment 3b verlässt. Ein zweiter Impuls, der einen Punkt darstellt, wird durch die Leitung geschickt, wenn der Kontakt R auf dem Segment   5h   liegt, weil dieses Segment in den Stromkreis durch die   Feder 63   auf dem Streifen 5, die den Kontakt mit dem Hebel K herstellt, eingeschlossen ist.

   Ein zweiter Strich wird durch die Leitung gesandt, wenn der Kontakt über die   Segmente 7b, 8b, 9b   schleift, weil diese Segmente in den Stromkreis durch die Kontakte 64, 65, 66 auf den Streifen 7, 8, 9 eingeschlossen sind, die den Kontakt mit dem Hebel K herstellen. 



     Um,   wie es oft gewünscht wird, Zeichen durch die Hand zu übersenden, ist ein gewöhnlicher   Handhebel 2J (Fig. l) angeordnet,   der durch Leitungen 21,   22 mit   der Hauptleitung verbunden ist. 



   Wenn der Apparat mit einer Schreibmaschine verbunden ist, dann werden die Tastenhebel   fortgelassen,   die Kontakte auf dem Tastenbrett unterhalb des   Tastenbrpttes   der Schreibmaschine   angeordnet, wo   die Kontaktfedern mit den Tastenheheln zusammenarbeiten, ebenso, wie es bei der dargestellten Einrichtung für die Tastenhebel beschrieben ist. In diesem Falle ist die   Rück-   leitung   27'nut   dem Rahmen der Schreibmaschine verbunden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Tastensender für Telegraphen, bestehend aus einer Reihe von Senderkontakten und einem   Schleifarm,   der sich nach Auslösung durch einen Tastenkontakt über die Senderkontakte bewegt, die nut den Tastenkontakten in elektrischer Verbindung stehen, wobei die Tastenkontakte so   angeordnet sind, dass sie   durch Niederdrücken einer Taste je. nach dem betreffenden Codezeichen   beeinfluit werden, und   für kurze und lange Zeichen zwei getrennte und getrennt auslösbare Kontaktsender vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Tastensender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass quer zu den Tasten Leitungsstreifen angeordnet sind, mit denen die in Reihen angeordneten Kontakte verbunden sind, wobei jede Kontaktreihe dem Codezeichen entspricht.
AT39903D 1908-08-28 1908-08-28 Tastensender für Telegraphen. AT39903B (de)

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AT39903T 1908-08-28

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AT39903B true AT39903B (de) 1909-12-10

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ID=3558158

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AT39903D AT39903B (de) 1908-08-28 1908-08-28 Tastensender für Telegraphen.

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