AT129483B - Telegraphenapparat mit Aufspeicherung der zu sendenden Signale. - Google Patents

Telegraphenapparat mit Aufspeicherung der zu sendenden Signale.

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AT129483B
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Creed & Co Ltd
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Description


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  Telegraphenapparat mit   Aufspeicherung   der zu sendenden Signale. 



   Die Erfindung bezieht sich auf   Telegraphen-Signalapparate   und besonders auf solche, bei denen die nach einem Schlüssel zusammengesetzten Signalkombinationen in der Reihenfolge, in der sie gesendet werden sollen, eingestellt oder   aufgespeichert   werden. 



   Bisher erfolgte die Speicherung von Nachrichten in den in der Telegraphentechnik bekannten, verhältnismässig komplizierten Speichersendern oder mit Hilfe von gelochten Streifen. 



  Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wurde keine leicht zugängliche, sichtbare Anzeige der eingestellten Nachricht gegeben, so dass diese nicht bei der Einstellung oder vor der Sendung überprüft werden konnte. In vielen Fällen, beispielsweise bei Feuermeldern, ist es äusserst erwünscht, eine ständige Übersicht   über'die   eingestellten Signale vor der Sendung zu haben. 



   Die Erfindung bezweckt vor allem, einen einfachen und zweckmässigen Apparat zu Einstellung von Nachrichten oder Signalen zu schaffen, die durch Impulskombinationen nach einem vereinbarten Signalschlüssel gesendet werden, wobei die Nachricht dem Bedienenden jederzeit sichtbar sein soll. Es wird eine Speichereinrichtung für die Signalkombinationen verwendet, die unabhängig von dem Sendemechanismus die gesamte Nachricht sichtbar macht, bis die Vorrichtung zur Aussendung einer weiteren Nachricht neu eingestellt wird. 



   Bei zahlreichen nach einem Signalschlüssel arbeitenden Signalsystemen, z. B. Feuermelder, bestehen die   übermittelten   Signale hauptsächlich aus Ziffern. In derartigen Systemen ist es erwünscht, das Senden von telegraphischem Nachrichtenmaterial neben einer Anzahl von Signalen über ein und dieselbe Leitung zu ermöglichen, ohne dass jedoch eine Störung der Ziffernsignalisierung eintreten kann. 



   Die Erfindung bezweckt daher auch, Einrichtungen vorzusehen, um eine Mehrzahl von Nachrichten in unabhängigen Signalschlüsseln über denselben Signalstromkreis zu senden, wobei eine Verstümmelung der Signale der verschiedenen Signalschlüssel vermieden werden soll. 



   Gemäss der Erfindung sind Sendeeinrichtungen für Signale vorgesehen, die in Wirkungsverbindung mit Signalsteuereinrichtungen gebracht werden können, die aus einer Mehrzahl von für sich einstellbaren Organen bestehen, von denen jedes die Aussendung irgendeiner Mehrzahl von geschlüsselten Signalkombinationen steuert. Dies erfolgt mittes eines schrittweise betätigten Verteilers, der die Aussendung der aufeinanderfolgenden Signale gemäss der Einstellung jedes der genannten Organe bewirkt. 



   Bei der im nachfolgenden in ihren Einzelheiten beschriebenen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Steuerung der ausgesendeten Signale gemäss der Einstellung des Satzes der erwähnten Einstellorgane auf elektrischem Wege. Es werden Gruppen von Stromkreisen, die die Elemente eines jeden durch die Einstellung dieser Organe ausgewählten Signals darstellen, vorbereitet und jede dieser Gruppen wird in den eigentlichen Signalsendeeinrichtungen wirksam gemacht, um die Signalkombinationen im richtigen Augenblick mittels eines Zwischenverteilers auszusenden, der in diesem Falle wie ein Kollektor wirkt. 



   Da aber das Hauptmerkmal der geschilderten Erfindung darin besteht, die zu sendende Nachricht sichtbar zu machen, so kann gewünschtenfalls auch an Stelle mancher der genannten elektrischen Einrichtungen eine mechanische Steuerung einer einzigen Kontaktfeder, wie sie bei   start-stop"-Telegraphen bekannt   ist, zur Sendung verwendet worden. Dem Fachmann ist es 

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 ohne weiteres   mognch,   die Kontakte, Segmente, Stromverteiler und andern Bestandteile der Erfindung durch Unrundscheiben, Hebel und andere an sich bekannte Einrichtungen zu ersetzen. ohne den Bereich der Erfindung durch solche Änderungen zu verlassen. 



   In der Zeichnung stellen die Fig. 1 und 2 schematisch den Apparat und die Schaltunganordnungen einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dar. 



   In Fig. 1 bedeutet   A   einen Sender mit mehreren Wahlscheiben oder Trommeln, von denen nur vier dargestellt sind, während jede gewünschte Zahl, je nach der Anzahl der zu gleicher Zeit einzustellenden und aufzuspeichernden Signale, verwendet werden kann. Bei der dargestellten   Ausführungsform   ist die Anzahl dieser Signale mindestens fünfundzwanzig. Die Scheiben oder Trommeln 1 können von beliebiger Bauart sein und, wie aus der Zeichnung ersichtlich, an ihrem Umfang mit Ausnehmungen für einen Finger versehen sein, auf deren Grund Zeichen angebracht sind. Ein am Apparatrahmen befestigter Anschlag 2 erstreckt sich über den Umfang der Trommeln und dient als Führung für das Einstellen der zu sendenden Signale, wie aus dem Folgenden hervorgeht. 



   Jede der Trommeln   1   ist mit einer Nabe 3 versehen, die auf der Welle 4 drehbar gelagert ist, welche auf dem nicht dargestellten Apparatrahmen befestigt ist. Mit jeder der Nahen 3 ist ein Zahnbogen 5 verbunden, dessen Zähne mit einem Zahnbogen 6 kämmen, der auf einer am Rahmen befestigten Welle 7 drehbar gelagert ist. 



   Mit den Zahnbögen 6 sind Arme 8 verbunden, an denen Verbindungsglieder 9 mittels der Zapfen 10 angelenkt sind. Die andern Enden dieser Verbindungsglieder sind durch Zapfen   11   mit den nach oben reichenden Armen der Winkelhebel 12 gelenkig verbunden, die drehbar auf der am Apparatrahrnen befestigten Welle 13 sitzen. Jeder der Winkelhebel 12 trägt einen Kontaktbogen 14, in dem Querreihen von Kontakten 15 vorgesehen sind, die in Isoliermaterial eingebettet sind und deren Anordnung dem zu übermittelnden Zeichen, die in den Ausnehmungen der Trommeln 1 erscheinen, und dem verwendeten   Signalschlüssel   entsprechen. 



  Die Kontakte 15 sind durch die leitenden Platten 17 und die   Leitung 18 mit   einem Pol einer geerdeten Batterie B verbunden. Die Art der gesendeten Signale wird durch die Anordnung der Kontakte 15 bestimmt. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, bietet jeder Bogen 14 Raum für fünf Kontaktreihen 15, so dass Kombinationen von fünf Signaleinheiten, u. zw. von Arbeitsund Leerimpulsen (marking und spacing), gesendet werden können, wie noch genau beschrieben werden wird. 



   Für jede Trommel ist ein Satz von fünf Kontaktfingern oder Bürsten 16 vorgesehen, deren Enden in einer Horizontalen liegen und die in geeigneter Weise befestigt sind und mit den Bogen 14 im Eingriff gehalten werden. Bei Betätigung der Trommeln   1   werden die entsprechen- 
 EMI2.1 
 um den die Trommeln bewegt werden. Auf diese Weise kann eine Mitteilung zur Sendung eingestellt und vom Bedienenden quer oberhalb des Anschlages 2 abgelesen werden. Da jede der Trommeln 1 den ganzen Satz von Zeichen steuern kann, für die eine besondere Impulskombination vorgesehen ist, können die Trommeln unabhängig voneinander für die Sendung irgendeines bestimmten Zeichens eingestellt werden und in dieser Stellung während des ganzen Sendezeitraumes verbleiben.

   Jeder Bürstensatz 16 ist durch Leiter 20 mit einem besonderen Satz oder einer Gruppe von leitenden Segmenten 21 bis 25 verbunden, welche, wie dargestellt, in radialen Gruppen auf dem Verteiler 26 angeordnet sind, so dass jeder Bürstensatz einer Gruppe von radialen Segmenten 21 bis 25 auf dem Verteiler 26 zugeordnet ist Ein Bürstensatz 27 bis 31 ist derart angeordnet, dass er nacheinander die Gruppen von radialen Segmenten 21 bis 25 berührt, wobei jede Bürste über ein bestimmtes Segment in jeder radialen Gruppe streicht. Die Bürsten 27 bis   31   sind voneinander isoliert und auf einem   Bürstenarm 32   angebracht, der mit der Nabe 33 versehen ist, die fest auf der Welle 34 angeordnet ist und sich mit ihr mitdreht. 



   Jede der Bürsten. 27 bis   31   ist durch zugehörige Leiter 35, die durch die Mitte der Welle 34 hindurchgehen, mit besonderen Kontaktringen 40 bis 44 verbunden. die voneinander isoliert sind und mit der Welle 34 umlaufen. Auf den Ringen 40 bis 44 schleifen bei der Drehung der Welle 34 die Bürsten 45 bis 49, die durch Leiter 50 bis 54 mit Segmenten 55 bis 59 eines mit einer Umdrehung   arbeitenden. start-stop"-Verteilers 60   verbunden sind. 



   Dieser Verteiler 60 enthält ausser den mit den Leitern 50 bis 54 verbundenen Segmenten 
 EMI2.2 
 vorgesehen, der nacheinander mit den Segmenten 55 bis 59 und 61 bis 63 in Verbindung gebracht wird. Hiezu dient ein Paar miteinander elektrisch verbundener Bürsten 65 und 66. die auf einem Bürstenarm 67 sitzen. Der durchlaufende Ring 64 ist ferner mit der Linie 68 bunden, die die Sendestation mit den fernen Stationen verbindet. 

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   Wenn einer der   Kombinationsbögen 14,   wie früher beschrieben, mit Hilfe der ihm zugeordneten Trommel eingestellt worden ist, werden Stromkreise über die Leiter 20 zu den 
 EMI3.1 
 Anordnung der mit den Bürsten 16 in Eingriff stehenden Kontakte 15 mit diesen Segmenten verbunden. Wenn die Bürsten 27 bis 31 mit der betreffenden radialen Gruppe von Segmenten   21 bis 25, die dem eingestellten   Bogen zugeordnet sind, in Eingriff sind, werden diese vorbereiteten Stromkreise über die Kontaktringe 40 bis 44, Bürsten 45 bis 49, Leiter 50 bis 54 den Segmenten 55 bis 59 an den Hauptverteiler 60 übermittelt.

   Wenn nun die Bürste dieses Hauptverteilers 60 in der noch zu beschreibenden Weise umläuft, werden die von den   Bürsten 16   vorbereiteten Stromkreise nacheinander vervollständigt und die entsprechenden Signalkombinationen werden auf die Linie 68 übertragen. 



   Der Verteilerarm 67 ist an einem Ende der ihn antreibenden Welle 69 befestigt, die in der Nähe ihres andern Endes den auf ihr festsitzenden Bund 70 trägt. Am Ende der Welle sitzt, verschiebbar aber auf Drehung mit ihr verbunden, ein Reibungskupplungsteil 71, der mit einer   Antriebsfläche   des Zahnrades   72,   das drehbar auf der Welle 69 sitzt, durch eine Feder 73, die zwischen dem Bund 70 und der Scheibe 71 eingesetzt ist, in Reibungsschluss gehalten wird. Das Zahnrad 72 kämmt mit einem Antriebsritzel 74, das von dem Motor 75 angetrieben wird, der mit einem   Geschwindigkeitsanzeiger   75'von bekannter Bauart versehen ist, um die entsprechende Einstellung der Motortourenzahl durch eine Bedienungsperson zu ermöglichen. 



   Auf der Welle 69 ist eine mit einer Nabe versehene Steuerscheibe 76 befestigt, deren Schulter 77 mit dem Ende des Ankers 78 in Eingriff steht. Dieser Anker 78 des Magneten 79 wird durch die Feder 80 in der in der Zeichnung dargestellten Lage gehalten, die mit einem Ende am Anker und mit dem andern Ende am nicht dargestellten Apparatrahmen befestigt ist. Der Magnet 79 ist normalerweise nicht erregt und in dieser Stellung rutscht die Kupplung   71,   wenn das Zahnrad 72 durch den Motor 75 gedreht wird, da die Welle 69 infolge des Eingriffes des Ankers 78 an der Schulter 77 festgehalten ist.

   Wenn nun der Magnet 79 erregt wird, wie später genau beschrieben werden wfrd, wird der Anker 78 entgegen der Wirkung der Feder 80 ausser Eingriff mit der Schulter 77 gebracht, die Welle 69 wird freigegeben und wird durch den Motor 75 mittels des Ritzels 74, des Zahnrades 72 und der Kupplung 71 angetrieben. 



   Eine Scheibe 81 mit einem Fortsatz 82 ist auf der Antriebswelle 69 derart angeordnet, dass bei jeder Umdrehung der Fortsatz 82 einen Zahn eines Sperrades 83 ergreift und dieses um einen Schritt, entsprechend seiner Teilung.   fortgeschaltel wird.   Das Sperrad 83 sitzt auf der Welle 84 und treibt diese entgegengesetzt der Richtung des Uhrzeigers an. Eine Halteklinke 85, die am Apparatrahmen befestigt ist, verhindert die Drehung dieser Welle im Uhrzeigersinne und wird durch die Feder 87 in Eingriff mit den Zähnen des Sperrades gehalten, deren eines Ende an der Klinke 85 und deren anderes Ende mit dem Rahmen verbunden ist. 



  Die Welle 84 ist in nicht dargestellten Lagern gelagert und trägt ein Antriebsritzel 88, das mit dem Zahnrad 89   kämmt,   das auf der Verteilerwelle 34 sitzt und diese antreibt. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass bei jeder vollständigen Umdrehung der Welle 69 das Sperrad 83 durch Eingriff des Fortsatzes 82 um einen Zahn weitergeschaltet und die Welle 84 und das Ritzel 88 um einen entsprechenden Winkel verdreht wird. Hiedurch wird das mit dem Ritzel 88 kämmende Zahnrad 89 um einen bestimmten Winkel verdreht und bei der gewählten Anordnung die Bürsten 27 bis 31 von einer Gruppe von Segmenten 21 bis 25 zur nächsten Gruppe verschoben. Auf diese Weise bewirkt jede vollständige Umdrehung der Welle 69, dass die Bürsten 27 bis 31 auf den folgenden Satz von   Verteilersegmenten 21 bis 25 verschoben   werden. 



   Am Ende der Welle 34 und von dieser angetrieben sitzt eine Steuerscheibe 90 mit einer Steuernut 91. Ein Federkontakt mit einem V-förmigen Steuerglied 92 gleitet über die Oberfläche der Scheibe 90, wenn sich diese mit der Welle 34 dreht, und fällt in der dargestellten Normallage in die Steuernut 91 der Scheibe 90 ein. Eine zweite, von dem Federkontakt mit dem Steuerglied 92   bei 94   isolierte Kontaktfeder 93   berührt   bei 95 die an dem Teil 92 sitzende Kontaktfeder, wenn dieser Teil aus der Nut 91 am Umfange der Scheibe 90 herausgehoben wird, und schliesst einen Stromkreis von der geerdeten Batterie 96 über die Leitungen 97 zum Magneten 79, wodurch dieser Magnet während der Dauer der Drehung der Scheibe 90 in später zu beschreibender Weise erregt gehalten wird. 



   Wie bereits erwähnt, wird die Drehung der   We ! le 69 dadurch bewirkt, dass   der Anker 78 durch Erregung des Magneten 79 die Schulter 77 freigibt. Die Wicklung des Magneten 79 ist einerseits geerdet und anderseits über Leiter 98, Anlauf kontakt 99 und Leiter 100 mit der geerdeten Batterie 96 verbunden. Die Anlaufkontakte 99 werden durch den bei 102 drehbar gelagerten Anlasshebel 101 gesteuert, und wenn dieser aus der in vollen Linien 

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 gezeichneten Stellung in die gestrichelt angedeutete gebracht wird, werden die Kontakte 99 und damit der Erregerstromkreis für den Magnet 79 von der Batterie 96 über die Leiter 100 und 98 geschlossen. Im Betriebe wird der Anlasshebel nur so lange zum Schliessen der Kontakte 99 betätigt, als zur Einleitung der Betätigung des Apparates erforderlich ist. 



   Der bisher beschriebene Sendeapparat ist besonders zur Aussendung von Feueralarmsignalen geeignet, kann aber selbstverständlich auch zum Senden anderer Nachrichten dienen. 



  Wenn aber gewöhnliche Nachrichten in grösserem Ausmass gesendet werden sollen, wird ein normaler   Start-Stop" -Telegraphensender   in die Leitung eingeschaltet, wie er in der schematischen Fig. 2 mit 104 bezeichnet ist. Eine Reihe von Kontakten 105 zur Aussendung von Impulssignalkombinationen gemäss der Betätigung der Tastenhebel 106 ist zwischen die Linie 68 und den fernen   Drucktelegraphen-Empfängern 113 und 114 eingeschaltet.   Der Motor 107 treibt bei seiner Drehung die Welle 108 an, die ihrerseits mittels der   Schnecke 109,   die mit dem Schneckenrad 110 auf der Welle 111 in Eingriff steht, letztere antreibt.

   Eine Reihe von Steuerscheiben 112 auf der Welle 111 sind derart angeordnet, dass die Kontakte 105 nacheinander geschlossen werden, so dass   Imputskombinationen   von sechs Signaleinheiten in bekannter Weise gesendet werden, um die   Drucktelegraphen-Empfänger   113 und 114 in den fernen Stationen zu betätigen. Diese Drucker 113 und 114 sind von bekannter   üblicher   Bauart, jedoch vorzugsweise zum Empfang von aus sechs Einheiten bestehenden Signalen eingerichtet und nicht für den gebräuchlicheren fünf Einheiten umfassenden Signalschlüssel. 



   Da die Sender A und 104 unabhängig voneinander zu betätigen sind, ist ein Verriegelungsmagnet für die Tastatur vorgesehen, der schematisch bei 115 dargestellt ist und über 
 EMI4.1 
 aus erregt wird, wenn die Kontakte 95 (Fig. l) geschlossen sind und der Sender   fil   in Tätigkeit tritt. Der Magnet 115 betätigt irgendeine Vorrichtung zur Verriegelung der Tastatur, 
 EMI4.2 
 Motor 75, da aber der Magnet 79 nicht erregt ist, ist die Welle 69 an der Drehung durch den Anker 78 verhindert, der in die Schulter 77 der Scheibe 76 eingreift.

   Die Bürsten 27 bis 31 stehen auf dem blinden Segment 117 des Verteilers   26,   und gleichzeitig wird ein Stromkreis geschlossen, der von Erde durch Batterie B, Leiter 118,   Anhaltekontakt 6. 3   des Verteilers   M,   Bürsten 66 und 65, Ring   64,   Leiter 68, die geschlossenen Kontakte des Senders 104 zur Fernstation und   zurück   zur Erde verläuft. 



   Dies ist die   Anhaltestellung,   und die Apparate sind in allen Stationen in Ruhe. 



   Zur Verdeutlichung sei nun angenommen, dass der Bedienende das Signal 4 Stern 5 18 mittels des Senders A aussenden will. Um diese Signalgruppe auszusenden, werden die Signaltrommeln in die in Fig. l dargestellte Stellung gebracht, in der die Nummer 4 der ersten Trommel, das Zeichen "Stern" der zweiten, die Nummer 5 der dritten und die Nummer 18 der vierten Trommel zu der Anschlagschiene gebracht werden, wie aus der Zeichnung ersichtlich. 



  Dadurch werden die Kombinationssektorcn 14 in die dargestellte Lage gebracht. so dass die entsprechende Kombination der Kontakte 15 in Eingriff mit den   Bürsten 16 gebracht wird.   



   Wenn die Signalscheibe oder-trommeln in die entsprechende Stellung gebracht worden sind, wodurch auch die   Kombinationsscktoren   14 eingestellt worden sind, kann der Bedienende die eingestellte Meldung längs der Anschlagschiene 20   überprüfen,   und verdreht dann den Anlasshebel 101 um seinen Zapfen   102, wodurch   die Kontakte 99 geschlossen werden. Nach dem Schliessen der Kontakte 99 wird ein Stromkreis von Erde durch die Wicklung des Magneten 79 über die Leitung 98, über die Kontakte 99, Leiter 100 und durch die Batterie 96 zur Erde geschlossen. Infolgedessen wird der Magnet 79 erregt und bringt seinen Anker 78 ausser Eingriff mit der Schulter 77 der Scheibe 76. Dadurch wird die Welle 69 freigegeben und kann durch den Motor 75 mittels der Kupplungsscheibe 71 angetrieben werden.

   Wenn die Welle 69 angetrieben wird, werden die Wellen 84 und 34 Schritt für Schritt weiterbewegt. Die Bürsten 27 bis 31 stehen zunächst auf dem blinden Segment 117. 



   Während der ersten Umdrehungen der Welle 69, bis die bewegten Teile die erforderliche Geschwindigkeit erreicht haben, befinden sich die Bürsten 27 bis 31 auf den blinden Kontakten 117. Während dieses Zeitabschnittes sind die Kontakte 55 bis 59 des Verteilers 60 unwirksam und der Verteiler 60 übermittelt eine Reihe von leeren Signalen, die von einem Anlaufimpuls eingeleitet und von einem Halteimpuls in der Linie 68 gefolgt werden. In diesem Zeitabschnitt beginnen die Empfänger in jeder der Stationen zu arbeiten und erreichen bei Sendung der   aufeinanderfolgenden Anlauf-und Halteimpulse   den Gleichlauf. 



   Bei der ersten Drehung der Welle   84   wird der V-förmige Teil 92 aus der Nut 91 herausgehoben und die Kontakte 95 werden geschlossen. Hiedurch wird ein Haltestromkreis für den Magnet 79 gebildet, der von Erde durch den Magnet 79, Leiter 97, Kontakte 95 und Batterie 96 zur Erde verläuft und den Magnet 79 unabhängig von den Anlaufkontakten 99 

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 erregt hält. Gleichzeitig wird ein Haltestromkreis für den Magneten 115 gebildet, der von Erde durch Magnet   115,   Leiter 116, Kontakte 95 und Batterie 96 zur Erde   verläuft. dite   Erregung des Magneten 115 sperrt den Sender 104 gegen Betätigung während des Betriebes des Senders A. 



   Nachdem sich die Welle 69 um einen bestimmten Winkel verdreht hat, ist die Welle 34 genügend verdreht worden, um die Bürsten 27 bis 31 in Berührung mit den radialen Segmenten 21 bis 25 des ersten Verteilers zu bringen. Wenn nun die rotierende Bürste 66 des Verteilers 61 auf das erste Segment 55 des Verteilers 61 gelangt, wird ein Stromkreis geschlossen, der von Erde durch Batterie B, den Leiter   18   zum rechten Ende des leitenden Segmentes 15 des Sektors   14,   zur Bürste   16,   die mit 15 in Berührung steht, Leiter 20, Segment 21, Bürste 27, Leiter 35, Bürste 45, Leiter 50, das erste Segment 55 des Verteilers   61,   Bürsten   66,   die in Verbindung mit Segment 55 stehen, Bürste 65, Ring 64,

   Leiter 68 und über den Linienmagnet des Empfangsapparates in der fernen Station zur Erde führt. 



   Die Wählermagnete in der Empfangsstation werden auf diese Weise beim Empfang des ersten, durch die mit einem leitenden Segment in Berührung gelangenden Bürsten   18,   ausgesendeten Impulses betätigt. Wenn sich nun die Bürste 66 des Verteilers 61 von dem Segment 55 zum Segment 56 bewegt, wird ein Stromkreis von ähnlichem Verlauf, wie früher angegeben, geschlossen, mit der Ausnahme, dass dieser Stromkreis nun über die folgende Bürste 16, den Leiter 20, Segment 22 über Leiter 51 und das zweite Segment 56 des Verteilers, die   Verteilerbürsten   66 und 65 und über die Linie 68 zu den Empfangsstationen   verläuft.   Bei dem dargestellten Beispiel sei angenommen, dass die zweite Bürste 16 gerade einen nichtleitenden Teil des Sektors 14 berührt,

   so dass der zweite Leitungsimpuls oder Leitungszustand ein Leerimpuls (spacing) ist. In ähnlicher Weise werden, wenn die Bürste 66 über die Segmente 57, 58 und 59 des Verteilers 60 streicht, Impulse gesendet, die den leitenden bzw. nichtleitenden Segmenten auf dem Sektor 14, mit dem die dritte, vierte und fünfte Bürste 16 in Verbindung steht, entsprechen. Wenn die Bürste 66 über die Segmente 61, 62 und 63 streicht, wird ein stromloser Zustand in der Linie hervorgerufen und während dieses Zeitabschnittes werden die   Bürsten27   bis 31 des Verteilers 26 von der ersten Gruppe der Segmente 21 bis 25 zur zweiten Gruppe dieser Segmente weitergeschaltet, wodurch die Stromkreisverhältnisse des zweiten Satzes von   Bürsten 16 auf   die Kontakte 55 bis 59 des Verteilers 60 übertragen werden.

   Das Arbeitsspiel wiederholt sich nun, wodurch das zweite Signal in die Linie gegeben wird. 



   Bei jeder Umdrehung der Welle 69 wird eine Signalkombination von Impulsen gesendet, der ein Anlaufimpuls vorausgeht und auf die ein Leerimpuls und ein Anhalteimpuls folgt. Die Sendung erfolgt in Übereinstimmung mit der Einstellung der Trommeln 1 und der durch diese   gesteuerten Bogen-M.   Die Bürsten 27 bis 31 werden schrittweise von einer Gruppe von Segmenten 21 bis 25 zur nächsten Gruppe von radialen Segmenten weitergeschaltet, und während die Bürsten 27 bis 31 auf einer der Gruppen von radialen Segmenten stehen, machen die Verteilerbürsten 67 eine vollständige Umdrehung zur Aussendung von Signalimpulskombinationen über die Linie 68 gemäss der Einstellung der Trommeln   1,   und die entsprechenden Zeichen werden auf den Streifen der Drucktelegraphen-Empfänger 113 und 114 gedrückt. 



   Wenn die Bürsten 27 bis 31 nacheinander in Eingriff mit jeder Gruppe von radialen Segmenten gelangt sind, hat die Welle 34 eine vollständige Umdrehung gemacht und der V-förmige Teil 92 fällt wieder in die Nut 91 der Scheibe 90 ein, so dass die Kontakte 95 und der Stromkreis des Magneten 79 geöffnet wird. Dieser wird aberregt und lässt seinen Anker 78 wieder mit der Schulter 77 in Eingriff gelangen, so dass die Welle 69 zur Ruhe kommt. Auf diese Weise wird der Apparat in diese Normalstellung rückgestellt. 



   Wenn der Bedienende gewöhnliche telegraphische Nachrichten senden will, betätigt er die Tasten des Senders 104, wenn der Verteiler 60 sich in der dargestellten Normallage befindet. 



   Bei jedem Tastendruck beginnt die Welle 111 sich zu drehen und die Kontakte 105 werden nacheinander geschlossen, um sechs Signalimpulse zu senden, denen ein Anlaufimpuls vorangeht und auf die ein Anhalteimpuls folgt, in Übereinstimmung mit der betreffenden betätigten Taste. Diese Signalkombinationen werden von den Empfängern 113 und 114, wie oben geschildert, aufgenommen, und die entsprechenden Zeichen werden gedrückt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Telegraphenapparat mit Aufspeicherung der zu sendenden Signale durch Signal- steuerorgane in der Reihenfolge, in der sie gesendet werden sollen, dadurch gekenn- EMI5.1 <Desc/Clms Page number 6> oder Scheiben 1) bestehen, von denen jede das Aussenden einer von einer Mehrzahl von Signalkombinationen steuert, wobei die Betätigung der Sendeeinrichtungen durch einen Ver- EMI6.1 wird, welche der Einstellung der Trommeln oder Scheiben (1) entsprechen.
    2. Telegraphenapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der unabhängig einstellbaren Einrichtungen aus einer drehbaren Scheibe oder Trommel (1) besteht, die in jeder einstellbaren Stellung eine sichtbare Anzeige des Signals bewirkt und eine Reihe von Kontaktsteuereinrichtungen (15) betätigt, die den Elementen des ausgewählten Signals entsprechen.
    3. Telegraphenapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerscheibe EMI6.2 jede gesendete Signalkombination den Verteiler (26) mittels eines Sperradmechanismus (83) um einen Schritt weiterschaltet. EMI6.3 vollführt hat und in seine Ausgangslage zurückgekehrt ist.
    5. Telegraphenapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalsendeeinrichtung aus einer Reihe von Signalsendesegmenten (55 bis 59) besteht, die nacheinander von einer Bürste (66) bestrichen und für jedes Signal wahlweise eingeschaltet werden : gemäss der Betätigung einer entsprechenden Serie von Kontaktorganen durch jede der einstellbaren Einrichtungen dz 6.
    Telegraphenapparat nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Reihe von Kontaktorganen (15, 16), die den einstellbaren Einrichtungen (1) zugeordnet sind und von ihnen betätigt werden, mit einer Serie von Kontaktsegmenten (21 bis 25) verbunden ist, die je einer Stellung eines Verteilers (26) zugeordnet sind und welche schrittweise betätigt werden, so dass jede Serie von Kontaktorganen (15, 16) mit einer entsprechenden Serie von Signalsendesegmenten (55 bis 59) verbunden wird.
    7. Telegraphenapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede der drehbaren Scheiben oder Trommeln (1) am Umfange Ausnehmungen für den Finger des Bedienenden trägt, die eine sichtbare Bezeichnung des jeder Ausnehmung entsprechenden Signals tragen, und dass die Scheiben bzw. Trommeln nebeneinander auf einer gemeinsamen Achse (4) angeordnet sind und dass ein allen Scheiben bzw. Trommeln gemeinsamer Anschlag vorgesehen ist, an dem die ausgewählten Signale für jede Scheibe bzw. Trommel leicht ablesbar sind.
    8. Telegraphenapparat nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass normalerweise geschlossene Kontakte (105, Fig. 2) eines durch Tastatur gesteuerten Senders (104) in den Linienstromkreis der Signalsendeeinrichtungen eingeschaltet sind und dass Verriegelungseinrichtungen (115) vorgesehen sind, um den Tastatursender gegen Betätigung zu sperren, solange die Signalsendeeinrichtungen (60) in Betrieb sind.
AT129483D 1931-10-14 1931-10-14 Telegraphenapparat mit Aufspeicherung der zu sendenden Signale. AT129483B (de)

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