DE735564C - Drucktelegrafenempfaenger mit Typenrad - Google Patents

Drucktelegrafenempfaenger mit Typenrad

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Publication number
DE735564C
DE735564C DEH161868D DEH0161868D DE735564C DE 735564 C DE735564 C DE 735564C DE H161868 D DEH161868 D DE H161868D DE H0161868 D DEH0161868 D DE H0161868D DE 735564 C DE735564 C DE 735564C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
arrangement according
steering wheel
type wheel
receiving magnet
Prior art date
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Expired
Application number
DEH161868D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rudolf Hell
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Individual
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/16Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L17/26Apparatus or circuits at the receiving end using aggregate motion translation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Drucktelegrafenempfänger mit Typenrad Es sind bereits Drucktelegrafenempfänger für Fünferalphabet (Springschreiber) mit Typenrad bekannt, bei denen fünf Übertragungsschienen vom Empfangsmagneten nacheinander eingestellt und nach erfolgter Einstellung gleichzeitig fünf Antriebsräder steuern, die über fünf hintereinandergeschaltete Planeten- oder Hebelgetriebe das Typenrad antreiben. Die von den einzelnen Planeten- oder Hebelgetrieben herrührenden Winkelwege nehmen mit jedem Getriebe um die Hälfte ab. Die Summe aus den Einzelwegen ergibt die resultierende Einstellung des Typenrades.
  • Es ist auch bereits bekannt, unter Vermeidung von besonderen Speichern und getrennten Getrieben für jedes einzelne der fünf Zeichenelemente das Typenrad unmittelbar und fortschreitend während der einzelnen Stromschritte um je Stromschritt abnehmende Winkelwege fortzuschalten. Zu diesem Zweck ist mit dem Typenrad eine Steuervorrichtung verbunden, die in Abhängigkeit von den empfangenen Zeichenelementen das Typenrad mit einer Antriebsquelle kuppelt und die Dauer der Fortschaltung je Stromschritt bestimmt. Die als Rad oder Trommel ausgebildete Steuervorrichtung ist dabei mit Anschlägen bzw. Rippen versehen, in die entsprechend den Zeichenelementen gesteuerte Klinken eingreifen und das Steuerrad bzw. die Steuertrommel zusammen mit dem Typenrad je Zeichenelement freigeben, bis nach einem durch die Anordnung der Anschläge bzw. Rippen festgelegten Winkelweg Steuerrad bzw. Steuertrommel und Typenrad wieder verklinkt werden. Diese Anordnungen haben den Nachteil, daß die Steuervorrichtung, insbesondere das Steuerrad bzw. die Steuertrommel sehr kompliziert und schon deshalb betriebsunsicher sind. Für jedes Zeichenelement müssen eine besondere Anschlagreihe und Klinke oder Gruppen von Rippen und eine längs der Trommel verschiebbare Klinke vorgesehen sein.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile bei Drucktelegrafenempfängern mit Typenrad, dessen Fortschaltung vom Empfangsmagneten eingeleitet und von einem Steuerrad um je Stromschritt zu- oder abnehmende Winkelwege gesteuert wird, auf einfache und betriebssichere Weise vermieden und eine unmittelbare und fortschreitende Einstellung des Typenrades während des Strornstoßempfanges dadurch erzielt, daß das Steuerrad bei jedem Zeichen unabhängig vom Typenrad, jedoch in einem bestimmten Geschwindigkeitsverhältnis zu diesem umläuft und bei seinem Umlauf die Anzahl der Schritte bnv. die Größe des Winkelweges des Typenrades je Stromschritt bestimmt.
  • Das Steuerrad kann ebenso wie das Typenrad durch 'lnlsupplung an eine dauernd umlaufende Antriebsvorrichtung angetrieben werden. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß der Empfangsmagnet die Fortschaltung oder die Kupplung des Typenrades elektrisch oder mechanisch steuert.
  • Die Erfindung soll an Hand von zwei schematischen Darstellungen erläutert werden, auf die die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist.
  • In der Abb. i ist ein Beispiel für eine mechanische Lösung, in der Abb. 2 ein Schaltungsschema für eine elektrische Lösung gezeigt. Die Anordnungen sind in der Ausgangs- bzw. Nullage gezeichnet.
  • In der Abb. i stellt a das Typenrad dar, das in bekannter Weise Buchstaben und Ziffern in zwei Reihen trägt. Die Tvpen sind auf dem Tvpeiirad entsprechendy den die Zeichen bildenden Stronistoßfolgen verteilt. Dem ersten Schritt des Typenrades und Zahnrades b entspricht das Zeichen mit einem Stromstoß an fünfter Stelle. In dein bekannten Alphabet 32 ist dies Zeichen der Buchstabe T. Es folgt beim zweiten Schritt die Type für das Zeichen niit einem Stromstoß an vierter Stelle, dann das Zeichen mit je einem Stromstoß an vierter und fünfter Stelle (Buchstabe 0) usw. Dem letzten Schritt entspricht das Zeichen mit fünf Stromstößen.
  • Es sei angenommen, daß zu Anfang eines jeden Zeichens ein Startstromstoß und am Ende der fünf Zeichenelemente ein Stoppstrainstoß übertragen wird, so daß sich iin ganzen sieben Stromschritte ergeben. Der Start kann unmittelbar durch den Empfangsmagneten oder durch einen besonderen Startmagnet ausgelöst werden.
  • Mit dem Typenrad a ist ein Zahnrad b verbunden, das entsprechend dem 32teiligen Typenrad 32 Zähne hat. An dem Zahnrad b greift die Klinke c des Empfangsmagneten h an und gibt das Rad b bei Ansprechen des Magneten frei. Das Rad b ist über eine Reibungs- oder Zahnklinkenkupplung d mit einem Zahnrad i verbunden, das über ein Zahnrad j das Steuerrad ä antreibt.
  • Das Steuerrad g trägt auf seinem Umfang die Nocken n. bis gas, deren Länge mit jedem Stromschritt um die Hälfte abnimmt. Einer Drehung der Nockenscheibe um die Länge der -rocke n., entspricht eine Drehung des Zahnrades b um 16 Zähne und des Typenrades um 16 Typen. Der Nocke 11,3 entsprechen acht Schritte des Zahnrades b und Typenrades, der Nocke 114 vier Schritte, der Nocke n,; zwei und der Nocke n6 ein Schritt. Die Übersetzung der Zahnräder i und j ist entsprechend zu wählen.
  • An dem Steuerrad greift ein Fühlliebel f an, mit dem eine Stange ,verbunden ist, die in die Klink: c bei angesprochenem Magneten lt und Auflaufen des Hebels f auf die Nocken einfällt.
  • Auf dem Steuerrad sind gleichzeitig Kontaktstücke k. bis k6 aufgebracht, die im Stromkreis des Empfangsmagneten k liegen. Die Kontaktstücke wählen aus jedem Empfangsstromstoß nur einen bestimmten, für die Steuerung besonders günstigen Abschnitt aus. Durch Verteilung der Kontakte 7 entsprechend dem Beginn der Nocken zi. läßt sich erreichen, daß der Empfangsmagnet lt unabhängig von Stronistoßverzerrungen die Fortschaltung des Zahnrades b und damit des Typenrades jeweils erst freigibt, wenn der die Dauer der Fortschaltung bestimmende Nocken ia wirksam wird.
  • Durch die Auswahl eines bestimmten Abschnittes aus jedem Empfangsstromstoß ist es gleichzeitig möglich, die Freigabe des Zahnrades b innerhalb eines Stromschrittes, besonders nach dein Startstromstoß, so weit vorzuverlegen, daß der Magnet la unmittelbar nach dem Startstromstoß über das Kontaktstück l" erregt wird. Das Kontaktstück k., wird dagegen an das Ende des Sektors 3 gelegt. Auf diese Weise wird für die Drehung des Zahnrades b um igo', entsprechend der Länge der Nocke a., Zeit gewonnen und die Fortschaltung des Zahnrades b um 16 Schritte gesichert.
  • Der Antrieb des Steuerrades g wird durch einen besonderen Startmagnet ausgelöst. Während des Startstromstoßes und der Drehung des Steuerrades g um den Sektor i erhält der Empfangsmagnet la keinen Strom. Im Sektor 2 wird der Empfangsmagnet h über Kontakt h2 angeschaltet. Wird der Magnet erregt, so löst er durch Anziehen der Klinkec die Fortschaltung des Zahnrades b und des Typenrades aus. Der Fühlhebel f wird durch Auflaufen auf die Nocke n2 gedreht. Die Stange z kann an der angezogenen Klinke c angreifen und hält diese nach Aberre-gung des Magneten h fest, bis der Fühlhebel am Ende der Nocke ^n2 rückdreht und die Stange z wieder abhebt.
  • In dieser Zeit sind Zahnrad b und Typenrad um 16 Schritte fortgeschaltet worden. Es befindet sich dann die Type E in der Druckstellung. Dieser Buchstabe wird nach dem sechsten Stromschritt abgedruckt, falls keine weiteren Stromstöße folgen.
  • Während des dritten Stromschrittes schaltet Kontakt k ; den Magneten la an. Führt dieser Strom, so werden Zahnrad b und Typenrad durch die Klinke c freigegeben und die Klinke c während der Wirksamkeit der Nocke n, gehalten. Zahnrad b und Typenrad machen acht Schritte. Wird während des dritten Stromschrittes kein Stromstoß empfangen, so dreht sich lediglich das Steuerrad, während Zahnrad b und Typenrad gesperrt bleiben.
  • Dieselben Vorgänge wiederholen sich während des vierten, fünften und sechsten Stromschrittes. Im Anschluß an diesen wird der Druckhammer ausgelöst und die vor dem Druckhammer befindliche Type zum Abdruck gebracht. Druckhammer und Streifenvorschub können durch eine unmittelbar auf die Nocke n, folgende, nicht dargestellte Nocke ausgelöst werden. Die Auslösung kann jedoch auch durch den Stoppstromstoß erfolgen.
  • Im Anschluß an den Druckvorgang werden Zahnrad b und Typenrad in ihre Nullstellung zurück- oder weitergeschaltet. Es steht dafür der siebente und der erste Stromschritt des neuen Zeichens zur Verfügung. Die Weiterschaltung des Zahnrades b und Typenra-des kann gemäß Abb. 2 erfolgen.
  • In der Abb. 2 ist die mechanische Verriegelung der Klinke c durch eine elektrische ersetzt. Dem Steuerrad g sind drei Kontakte k, iz und p zugeordnet, denen drei Kontaktbahnen entsprechen. Die Klinke c steuert einen Kontakt z. Ferner ist ein Kontakt O vorgesehen, der in der Nullstellung des Zahnrades den Stromkreis des Empfangsmagneten h öffnet. Das Steuerrad g wird durch Ansprechen des Startmagneten h' ausgelöst_ der parallel zum Empfängereingang-geschaltet ist.
  • Die Vorgänge beim Umlaufen des Steuerrades sind im übrigen die gleichen wie in der Abb. i. Der Empfangsmagnet h wird während des zweiten Stromschrittes über den Kontakt l i, Sektor 2 angeschaltet. Klinke c wird bei Erregung des Magneten h über Kontakt z und Kontakt n., Sektor 2 gehalten. Zahnrad b und Typenrad werden um 16 Schritte und Typen fortgeschaltet. Bei Öffnung des Kontaktes n wird Magnet h aberregt, Klinke c fällt ab und öffnet Kontakt,-.
  • Die Weiterschaltung des "Zahnrades b und Typenrades in die Nullstellung wird durch den Kontakt p gesteuert, der durch eine Nocke während des siebenten und ersten Stromschrittes geschlossen wird. Kontakt p erregt Magnet h so lange, bis Kontakt O öffnet, d. h. Zahnrad b und Typenrad sich in der Nullstellung befinden. Sind Typenrad und Zahnrad nach dem siebenten Stromschritt noch nicht in der Nullstellung angelangt, d. h. Kontakt O noch geschlossen, so wird die Weiterschaltung beim ersten Stromschritt des folgenden Zeichens über Kontakt p fortgesetzt.
  • Die Umschaltung von Buchstaben auf Zahlen _ wird durch das Typenrad ausgelöst, das eine bestimmte Umschaltstelle hat. Die Auslösung kann elektrisch oder mechanisch z. B. durch einen Mitnehmer erfolgen. Die Umschaltung wird zweckmäßig durch #Terschieben bzw. Heben oder Senken des Schreibstreifens bewirkt.
  • Arbeitet der Empfänger als Blattschreiber, so wird das Typenrad vorteilhaft über eine biegsame Welle mit dem Zahnrad b und der Antriebswelle verbunden. Die Umschaltung von Buchstaben auf Zahlen erfolgt dann in bekannter Weise durch Verschieben des Typenrades

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drucktelegrafenempfänger mit Typenra,d, dessen Fortschaltung vorn Empfangsmagneten eingeleitet und von einem Steuerrad um je Stromschritt zu- oder abnehmende Winkelwege gesteuert wird, insbesondere für das Fünferalphabet, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrad (g) bei jedem Zeichen unabhängig vom Typenrad (a), jedoch in einem bestimmten Geschwindigkeitsverhältnis zu diesem umläuft und bei seinem Umlauf die Anzahl der Schritte bzw. die Größe des Winkelweges des Typenrades je Stromschritt bestimmt. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufdauer des Steuerrades der Zeichendauer einschließlich Start und Stopp entspricht. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung des Typenrades mit der Antriebsquelle unmittelbar durch den Empfangsmagneten erfolgt. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrad die durch den Empfangsmagneten eingeleitete Fortschaltung mechanisch oder elektrisch aufrechterhält. 5. Anordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrad den Anker des Empfangsmagneten in der die Fortschaltung freigebenden Stellung hält. 6. Anordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrad und der Anker einen Haltestromkreis für den Empfangsmagneten schließt. 7. Anordnung nach Anspruch :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung des Empfangsmagneten über Kontakte (h) des Steuerrades erfolgt, die so angeordnet sind, daß der Empfangsmagnet jeweils unmittelbar vor Wirksamwerden der die Dauer der Fortschaltung bestimmenden Kontakte oder Nocken (n) des .Steuerrades erregt wird. S. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung des Empfangsmagneten innerhalb eines Stromschrittes vorverlegt wird. 9. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrad die Rückschaltung des Typenrades unmittelbar nach dem Druckvorgang bewirkt. io. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrad den Empfangsmagneten über einen in der Nullstellung des Typenrades öffnenden Kontakt einschaltet. i i. Anordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiterschaltung des Typenrades in die Nullstellung während des Stopp- und Startschrittes erfolgt. 1.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Papiervorschub und der Druckvorgang durch das Steuerrad ausgelöst wird. 13. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß die Umschaltung von Buchstaben auf Zahlen durch Verschieben des Schreibpapiers erfolgt. 1q.. Anordnung nach Anspruch i für Blattschreiber, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenrad über eine biegsame Welle angetrieben wird.
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