DE3441069A1 - Seriendrucker - Google Patents
SeriendruckerInfo
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Classifications
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- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41J7/34—Type-face selected by operation of rotary members
Landscapes
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Description
441U39
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Seriendrucker und insbesondere
einen Seriendrucker, der in der Lage ist, alphanumerische
Zeichen zu drucken.
Bekannte Seriendrucker wählen die zu druckenden Typen im allgemeinen durch Vertikalverschiebung und Drehen eines
Typenzylinders aus. Da der Typenzylinder eine große Höhe besitzt und sich über ein entsprechend großes Stück bewegt,
ist ein großer Wagen erforderlich. Ein Schubwählmechanismus und ein Typenwählmechanismus bestehen aus
einer komplexen Anordnung, die sich aus Elektromagneten, Kupplungen, Nockenscheiben und Hebeln zusammensetzt, die
nach einem komplizierten Steuerprozeß gesteuert werden. Aus diesen Gründen ist es schwierig gewesen, zu einem
kleinen billigen Seriendrucker zu kommen.
Der in der JP-OS 57-109677 beschriebene Seriendrucker hat on diese Schwierigkeiten beseitigt. Wie in Fig. 11 gezeigt,
umfaßt eine Schubeinrichtung zur Verschiebung einer Typenradanordnung 10 eine zusätzliche Kupplungsanordnung an
einem Wagen 18 zur übertragung der Antriebskraft zur Schubauswahl von einer Schubnockenwelle 40 auf einen
Schubnocken 7 im Wagen. Ein Detektor 46 ist erforderlich, um die Verschiebestellung der Typenradanordnung 10 festzustellen.
Dieser bekannte Seriendrucker besitzt daher keinen einfachen Aufbau.
3Q Bei dem in der JP-OS 57-173188 beschriebenen Seriendrucker
werden ein Druckhammer und eine Typenradanordnung, die einander unter Zwischenlage des Druckpapiers gegenüberliegen,
von unabhängigen Schrittmotoren angetrieben, um die Schubauswahl aufgrund der unterschiedlichen Dauer des
Vorschubs des Druckhammers und der Typenradanordnung in
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8 3441089
Zeilenrichtung zu bewirken. Dieser Seriendrucker ist jedoch teuer, da er teure Einzelteile wie Schrittmotoren
und einen Übertragungsmechanismus mit Drähten zur Schubauswahl erfordert. Ferner ist d,er Steuerungsprozeß für
den Antrieb zweier unabhängiger Schrittmotoren .komplex. Dieser Seriendrucker kann nicht für niedrigeren Stromverbrauch
ausgelegt werden und kann speziell nicht batteriebetrieben werden^ da die Schrittmotoren selbst im allgemeinen
keine effiziente Leistungsquelle sind.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Seriendrucker zu
schaffen, der klein ist, billig ist und alphanumerische Zeichen drucken kann. Dieser Drucker soll einen Druckmechanismus
mit geringem Stromverbrauch besitzen, der batte-•J5
riebetrieben werden kann, so daß der Drucker tragbar ist.
Ein kleiner billiger Seriendrucker wird gemäß der Erfindung dadurch geschaffen, daß die Typenradwelle horizontal
auf dem Wagen angeordnet ist und ein Schubnockenmechanis-
2Q mus sowie eine Schubkupplung koaxial zur Typenradwelle
liegen, so daß eine geringe Größe und ein leichterer Zusammenbau erreicht wird. Diese Mechanismen sind aus
billigen Teilen aufgebaut, und ein die Verschiebestellung erfassender Detektor dient zugleich als Typenpositions-
oder Typendetektor mit der Folge, daß der Seriendrucker einen billigen Aufbau besitzt. Ein geringer Stromverbrauch
wird dadurch erreicht, daß die Antriebskraft für die Schubauswahl einer Typenradgruppe von der Drehkraft einer von
einem kleinen Gleichstrommotor getriebenen Typenradwelle
3Q abgeleitet wird.
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein Seriendrucker geschaffen, der sich leicht und
in ökonomischer Weise zusammenbauen läßt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Hauptmechanismen des Druckers, die
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34410G9
nichts mit der Bewegung des Wagens oder dem Papiervorschub
zu tun haben, auf dem Wagen angeordnet sind.
Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird ein billiger kleiner Seriendrucker mit geringem Energieverbrauch geschaffen, der aus wenigen Teilen besteht
und eine hohe Druckgeschwindigkeit aufweist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Antriebskraft auf dem Wagen
einen einzigen Motor umfaßt, der in Verbindung mit einem Differentialmechanismus und einer 1/n-Umdrehungskupplung
verwendet wird, so daß drei Auslösemechanismen mittels zwei Auslösemagneten ausgelöst werden können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
unter bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Draufsicht auf ein
erstes Ausführungsbeispiel des Druckers,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht, hauptsächlich zur Illustration eines Schubwählmechanismus
des Druckers von Fig. 1,
Fig. 3 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der
Typenauswahl,
in einer schematischen Draufsicht ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung,
in einer perspektivischen Explosionsdarstellung wesentliche Teile des Druckers
von Fig. 4,
in einer perspektivischen Darstellung
| Fig. | 4 | |
| 30 | ||
| Fig. | 5 | |
| 35 | ||
| Fig. | 6 |
A3
ίο 3441Ö69
Teile des Druckers von Fig. 4,
Fig. 7A bis 7E 'Ansichten zur Erläuterung der Arbeitsweise
des Druckers von Fig. 4,
Fig. 8 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der
Betriebsweise des Druckers,
Fig. 9 in einer schematisehen Draufsicht ein
drittes Ausführungsbexspxel des Druckers,
Fig. 10 eine Explosionsdarstellung ähnlich der
Fig. 5 für den Drucker von Fig. 9 und
■J5 Fig. 11 in einer schematischen Draufsicht einen
bekannten Drucker.
Anhand der Fig. 1 bis 3 soll zunächst ein erstes Ausführungsbexspxel
des Druckers beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Draufsicht den grundsätzlichen
Aufbau des Druckers. Zwischen zwei Seitenplatten 19 und 20 eines Druckerchassis ist ein Wagen 18 längs
Führungsstangen 28 und 29 verschiebbar angeordnet. Die
Verschiebung des Wagens 18 erfolgt mittels eines Schrittmotors 21 über einen Seilzug umfassend ein Seil 23, eine
vom Schrittmotor angetriebene Seiltrommel 22 und eine Seilrolle 22'.
Auf dem Wagen 18 befindet sich eine Typenradanordnung 10,
die im vorliegenden Fall vier Typenräder umfaßt, von denen jedes auf seinem Umfang vierundzwanzig Typen trägt, so daß
insgesamt sechsundneunzig Typen zur Verfügung stehen. Ein Druckhammer 16, der von einem Drucknocken 15 gesteuert
wird, greift in die Typenradanordnung hinein, um bei Be-
3 1 Ι Λ ■"·. r>
4 4 i j ο
3 r
Λ Ί 4 4 i j ο
tätigung eine ausgewählte Type eines ausgewählten Typenrads von innen nach außen auf das Druckpapier 27 zu drucken,
das um eine nicht dargestellte Druckwalze geführt ist. Wie später im einzelnen erläutert wird, sind die Typenräder
10 zur Typenwahl um ihre Achse drehbar. Außerdem kann die
Typenradanordnung relativ zum Wagen 18 so verschoben werden,
daß jedes der vier Typenräder mit dem Druckkopf des Druckhammers 16 ausgerichtet werden kann.
Der Papiervorschub des Druckpapiers 27 erfolgt mit Hilfe von Transportrollen 25, die auf einer Papiervorschubwelle
34 angeordnet sind. Die Papiervorschubwelle 34 kann entweder manuell mittels eines Rads 50 oder elektrisch auf
später erläuterte Weise gedreht werden.
Es sei nun zunächst auf Fig. 2 Bezug genommen, die ein Ausführungsbeispiel eines Typenradwählmechanismus zur Einstellung
der jeweils erforderlichen axialen Lage der Typenradanordnung 10 in bezug auf den Wagen 18 zeigt. Der Wagen
18 ist in Richtung des Pfeils ß längs einer Druckzeile beweglich. Eine Typenradwelle 12 ist auf dem Wagen 18
angeordnet und erstreckt sich in Richtung des Pfeils ß. Die Typenradwelle 12 ist um ihre Achse drehbar, in Axialrichtung
gegenüber dem Wagen 18 jedoch fest. Die Typenräder sind auf die Typenradwelle 12 aufgekeilt und stehen unter
der Vorspannung einer Rückholfeder 11, die eine Nabe 35
gegen einen Nockenfolger8 und diesen gegen einen Schubnocken
7 drückt. Die Rückholfeder 11 wird durch ein abnehmbares
Sicherungsteil 37, das an einem Ende der Typenradwelle befestigt ist, gehalten. Der Schubnocken 7 wird von einer
Seitenplatte 38 des Wagens so gehalten, daß er zwar drehbar ist, jedoch in Axialrichtung der Typenradwelle fest
ist. Die Typenradwelle 12 ist in der Mitte des Schubnockens
7 gelagert. Der Nockenfolger8 wird mittels einer Schubführungsstange
36, die mit einem Ende am Wagen 18 befestigt
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ist, an einer Drehung gehindert. Der Schubnocken 7 besitzt eine geneigte Nockenfläche, mit der der Nockenfolger8
in Berührung steht, und die so viele stabile Punkte aufweist, wie Typenräder vorhanden sind (vier bei dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel).
Mit 6-1 bis 6-11 sind in Fig. 2 Teile einer Typenradwählkupplung 6 bezeichnet. Ein Klinkenrad 6-1 ist auf der
Typenradwelle 12 verkeilt und mittels eines Sicherungsrings oder durch einen Pressitz gehalten. Eine Klinkenwelle
6-5 ist am Schubnocken 7 befestigt, und zwar an einer der Nockenfläche abgewandten und auf der anderen
Seite der Seitenplatte 38 gelegenen Stelle. Eine Klinke 6-2 ist um die Klinkenwelle 6-5 verschwenkbar. Ein Stift
6-6 ist an dem der Klinkenwelle 6-5 abgewandten Ende der Klinke 6-2 befestigt und greift in ein Langloch 6-7
in einer Kupplungsscheibe 6-4 ein. Der Schwenkbereich der Klinke 6-2 wird von der Form des Langlochs 6-7 und dem
Drehwinkel der Kupplungsscheibe 6-4 bestimmt. Der Drehwinkel
der Kupplungsscheibe 6-4 ist begrenzt, da die Klinkenwelle 6-5 in ein weiteres Langloch 6-8 in der Kupplungsscheibe
6-4 eingreift. Das Langloch 6-8 ist so geformt, daß, wenn die Kupplungsscheibe 6-4 nach einer Drehung in
Richtung des Pfeiles #■ gestoppt wird, die Klinke 6-2 mit
dem Klinkenrad 6-1 im Eingriff steht. Im Normalzustand
(Fig. 2) wird die Klinke 6-2 von einer Klinkenfeder 6-3 gespannt und die Kupplungsscheibe 6-4 wegen des Eingriffs
des Stiftes 6-6 in das Langloch 6-7 in Richtung des Pfeiles X gedrückt. Deshalb steht eine von mehreren am Außenrand
der Kupplungsscheibe 6-4 vorgesehenen Ausnehmungen 6-11 im
Eingriff mit dem Anker eines elektrisch erregbaren Schubauslösemagneten 5, wodurch die Klinke 6-2 außer Eingriff
mit dem Klinkenrad 6-1 gehalten wird. Die Anzahl von Ausnehmungen 6-11 ist gleich der Anzahl von Typenrädern. Eine
Rastfeder 6-9 liegt mit einem Ende in einer von mehreren
.13
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Ausnehmungen 6-10, wenn die Kupplung nicht betätigt ist
(Fig. 2), um die Lage des Schubnockens 7 genau zu fixieren und die Lage der Klinkenwelle 6-5 zu stabilisieren. Ein
Rückstelldetektor 9 dient dazu, eine Bezugslage des Schubnockens und damit eine Bezugsstellung der Typenradanordnung
10 in Axialrichtung zu erfassen.
Koaxial auf der Typenradwelle 12 befinden sich außerdem
Teile eines Typenwählmechanismus (Zeichenwählmechanismus) zur Typenauswahl durch Drehung der Typenräder, sowie ein
Typenraddrehstellungsdetektor (Zeichenpositionsdetektor). Ein Wählzahnrad 3-2 und ein Wählklinkenrad 4-2 sind zusammen
mit der Typenradwelle 12 drehbar und über ein Wählantriebszahnrad 3-1 antreibbar. Das Wählklinkenrad
4-2 besitzt so viele Zähne wie die Typenräder Drehstellungen aufweisen. Wenn eine Wählklinke 4-1 in Richtung eines
Pfeiles £ gedreht wird, kommt sie zur Auswahl einer Type mit dem Wählklinkenrad 4-2 in Eingriff. Der Typenraddrehstellungsdetektor
17-1, 17-2 erfaßt das Ausmaß der Drehung der Typenradwelle und erzeugt ein Typenraddrehste1lungssignal
sowie ein Typenraddrehstellungsbezugssignal. Der Typenraddrehsteliuhgsdetektör umfaßt eine Detektorplatte
17-1, die sich zusammen mit der Typenradwelle 12 dreht.
Es soll nun die Arbeitsweise der beschriebenen Mechanismen erläutert werden. Da die Antriebskraft für die Axialverschiebung
der Typenräder 10 von der Drehung der Typenradwelle 12 abgeleitet wird, muß die Verschiebung, also die
Wahl des Typenrads, beendet sein, bevor die Typenwahl beendet ist.
Ein spezielles Beispiel soll unter bezug auf das Zeitdiagramm in Fig. 3 beschrieben werden. Wie schon erwähnt,
sind beim vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Typenräder vorhanden, von denen jedes vierundzwanzig Typen oder
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Zeichen trägt, so daß die vier Typenräder zusammen sechsundneunzig
Typen besitzen. Es wird davon ausgegangen, daß der Schubnocken 7 eine Nockenfläche besitzt, bei der ein
Bezugshub während einer Umdrehung des Schubnockens von S-zu Sj zu S3 zu S1 wechselt. Wenn der Schubauslösemagnet
5 erregt wird, nachdem die Typenradwelle 12 begonnen hat, sich zu drehen, dann wird der Anker des Schubauslösemagneten
5 (Fig. 2) angezogen, so daß sich die Kupplungsscheibe 6-4 um einen bestimmten Winkel in Richtung des Pfeiles φ
drehen kann. Die Klinke 6-2 kommt dadurch in Eingriff mit dem Klinkenrad 6-1, woraufhin sich der Schubnocken 7 mit
der Typenradwelle 12 zu drehen beginnt. Die Nockenfläche
des Schubnockens 7 besitzt die vier stabilen Punkte S1, S0,
S3, S4, und die Typenradwelle 12 dreht sich um eine Viertelumdrehung,
während der Nockenhub bzw. die Typenradanordnung 10 von einem stabilen Punkt zum nächsten verschoben
wird. Während dieser Zeit nimmt der Typenraddrehstellungsdetektor 1/4 χ 24 = 6 Impulse war. Wenn die Typenradanordnung
10 um j Stufen (j έ 3) verschoben wird, nimmt
der Typenraddrehstellungsdetektor 6 χ j Impulse des Drehstellungssignals war. Der Schubauslösemagnet 5 wird jedesmal
erregt, wenn 6 Impulse des Drehstellungssignals erzeugt wurden.
Da keine Type bzw. kein Zeichen ausgewählt werden kann, solange die Typenradwahlkupplung eingerückt ist, ist der
Typenwählvorgang während 6 χ j Impulsen, nachdem die Typenradwahlkupplung
betätigt wurde, unmöglich. Fig. 3 zeigt einen Hub beginnend mit einer Typenraddrehstellung TP Q
eines S1 entsprechenden Typenrads bis zur Auswahl einer
Type entsprechend der Typenraddrehstellung TP1- eines S3
entsprechenden Typenrads. Wenn eine Type entsprechend TP10
von S3 beispielsweise ausgewählt werden soll, dann muß die
Typenradwelle 12 zur Auswahl von TP34 um eine weiter Umdrehung
gedreht werden.
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Wie in Fig. 1 dargestellt, wird bei dem Drucker dieses Ausführungsbeispiels der Erfindung die Antriebskraft von
einem am Wagen 18 befestigten Motor 1 über ein Untersetzungsgetriebe
2 und ein Untersetzungsgetriebe 3 auf eine Typenwählkupplung 13 und eine Druckkupplung 14 übertragen. Wenn
ein elektrisch betätigter Wähl/Druck-Auslösemagnet 4 erregt wird und auf die beiden Kupplungen einwirkt, dann
hält die Drehung der Typenradwelle 12 an, wodurch die Typenwahl bewirkt wird. Dann wird der Aus lösemagnet 4 abgeschaltet,
so daß ein Druckzyklus beginnt. Die Typenradwelle 12 dreht sich, bis der Auslösemagnet 4 das erste Mal
erregt wird, währenddessen der Schubauslösemagnet 5 in dem oben beschriebenen Funktionsablauf zur Betätigung der
Typenradwähikupplung 6 zum Verschieben der Typenradanordnung
10 erregt ist.
Beim Ausführungsbeispiel von Fig. 1 wird die Drehkraft vom Schubnocken 7 auf ein Antriebszahnrad 30 für den
Papiervorschub übertragen. Wenn der Schrittmotor 21 reversiert wird, um den Wagen 18 in eine Ruhestellung zurückzuholen,
nachdem eine Zeile gedruckt wurde, kommen das Zahnrad 30 und ein über tr agungs zahnrad 31 miteinander in
Eingriff, so daß über eine Kette von Zahnrädern 30, 31, 32 und 33 die Drehung des Schubnockens in eine Drehung
einer Papiervorschubwelle 34 umgesetzt wird. Dadurch, daß der Schubnocken um ein bestimmtes Stück gedreht wird,
während sich der Wagen in seiner Ruhestellung befindet, kann das Papier mit einem jeweils gewünschten Zeilenabstand
oder mit einem Schnellvorschub vorgeschoben werden.
Bei dem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung setzt sich der Typenradwählmechanismus für die
Typenradanordnung 10 aus einem Klinken-Klinkenrad-Kupplungsmechanismus,
einem Auslösemagnet und einem Nocken zusammen.
Es sind deshalb keine teuren Teile erforderlich. Der Schub-
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Stellungsdetektor wirkt zugleich als Drehstellungsdetektor, abgesehen von einer Bezugsstellung, und die meisten Teile
des Typenradwählmechanismus sind koaxial zur horizontalen Typenradwelle angeordnet. Der Drucker kann daher klein
sein, leicht zusammengebaut werden und infolge einer geringen Teilezahl kostengünstig hergestellt werden. Die
Antriebsquelle für die Typenradwahl und die Antriebsquelle für die Typenwahl und den Druck wird von einem gemeinsamen
kleinen Gleichstrommotor gebildet, so daß ein geringer Stromverbrauch erreicht wird. Als Folge davon ist die beschriebene
Ausfuhrungsform des Druckers optimal als kleiner,
billiger, batteriebetriebener Typendrucker, der alphanumerische Zeichen drucken kann.
Es soll nun ein weiteres Beispiel eines Druckers gemäß der Erfindung beschrieben werden, das in einer schematischen
Draufsicht in Fig. 4 gezeigt ist. Der grundsätzliche Aufbau des Druckers dieses Ausführungsbeispiels ist dem des
ersten Ausführungsbeispiels ähnlich, übereinstimmende Teile
bei beiden Ausführungsbeispielen sind mit denselben Bezugszahlen bezeichnet. Der Motor 1 treibt über Untersetzungszahnräder
62, 63 die Typenradwelle 12 an. Das Zahnrad 62 entspricht im Aufbau einem später erläuterten Wählantriebszahnrad
43. Das Zahnrad 63 wird im folgenden wegen seiner Funktion bei der Auswahl der zu druckenden Type als Wählzahnrad
bezeichnet. Die Richtung, in welche sich die Typenradanordnung 10 zusammen mit der Typenradwelle 12 dreht,
ist beschränkt, aber die Typenradanordnung 10 ist in Richtung des Pfeiles Ot axial frei beweglich. Die Rückholfeder
11 übt auf die Typenradanordnung 10 eine Vorspannung aus.
Ein Auslösemechanismus 64 für die Funktionen Typenwahl und Druck umfaßt einen Auslösemagnet der, wenn er erregt ist,
die normalerweise rotierende Typenradanordnung 10 anhält.
Die so lange vom Motor 1 auf die Typenradwelle 12 übertragene Antriebskraft wird dann an einen sich normalerweise
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17 344'iöoö
in Ruhe befindenden ersten Druckwählmechanismus 73 übertragen, der sich daraufhin zu drehen beginnt. Wenn dann
der den Auslösemagnet durchfließende elektrische Strom abgeschaltet wird, treibt der erste Druckwählmechanismus
73 einen zweiten Druckwählmechanismus 74 an, der sich ebenfalls normalerweise in Ruhe befindet. Der zweite
Druckwählmechanismus 74 beginnt sich dann zu drehen und treibt den Drucknocken 15 an. Dieser veranlaßt den Druckhammer
16 ein Type der Typenradanordnung 10 von innen nach außen in Richtung auf das Druckpapier 27 und eine Druckwalze
26 zu drücken. Mittels einer nicht gezeigten Farbwalze werden die Typen gefärbt. Als Folge dieses Vorgangs
wird ein Zeichen auf das Druckpapier 27 gedruckt. Dieser Vorgang soll nachfolgend im einzelnen beschrieben werden.
65 ist ein Schubauslösemechanismus für die Verschiebung der Typenradanordnung 10. Er bringt einen Typenradwählmechanismus
66:in Eingriff mit der Typenradwelle 12, so
daß sich der Typenradwählmechanismus, der normalerweise in Ruhe und nicht mit der Typenradwelle 12 in Kontakt ist,
dreht. Dies treibt den Schubnocken 7 an, welcher den Nockenfolger 8 in Richtung des Pfeiles <& bewegt. Der Nockenfolger
8 kann sich nicht drehen. Da der Nockenfolger 8 mit der Typenradanordnung 10 in Kontakt steht, bewegt er
die unter der Vorspannung durch die Rückholfeder 11 stehende Typenradanordnung 10 in Richtung des Pfeiles <& . Hierdurch
wird der Hammerkopf 16-1 des Druckhammers 16 mit
einem gewünschten Typenrad der Typenradanordnung 10 ausgerichtet. In Fig. 5 ist der Schubauslösemechanismus 65
zum besseren Verständnis der Hauptteile dieses Ausführungsbeispiels weggelassen. Der Schubstellungsdetektor oder
Rückstelldetektor 9 erfaßt die Winkelstellung des Schubnockens
7 und damit die Lage der Typenradanordnung 10 in Richtung des Pfeiles <& . Ein Typendetektor oder Typenraddrehstellungsdetektor
17 erfaßt die Winkelstellung der Typen-
C3/4
radanordnung 10. Die Teile 1 bis 17 befinden sich auf dem
Wagen 18. Durch Bewegen des Wagens 18 in Richtung des
Pfeiles ß ist es möglich, auf dem Druckpapier 27 in Zeilenrichtung nebeneinander Zeichen zu drucken. Eine Vorwärts-
oder Rückwärtsdrehung des Schrittmotors 21 wird über das Seil 23, das auf die Seiltrommel 22 gewickelt ist und
mit dem Wagen 18 verbunden ist, übertragen, wenn der Wagen
bewegt werden soll. Die Drehung des Schrittmotors 21 wird über einen Papiervorschubwählmechanismus 24 auf die Transportrollen
25 übertragen, damit diese zum Zwecke des Papiervorschubs schrittweise gedreht werden. Der Drucker
umfaßt ferner ein Anschlußstück (SPC) 83 zur Versorgung verschiedener elektrischer Teile auf dem Wagen 18 mit
elektrischer Energie und elektrischen Signalen.
Unter bezug auf die Fig. 4 bis 6 sollen nun die Haupteile der Drehzahluntersetzungs- und Auslösevorrichtung beschrieben
werden. Fig. 5 zeigt in einer Explosionsdarstellung die Hauptteile dieser Vorrichtung im Bereich des Wagens
mit Ausnahme eines Klinkenhebels 55 und eines Auslösehebels 56, die in Fig. 6 gemeinsam mit einigen Teilen von Fig.
im zusammengebauten Zustand dargestellt sind. In Fig. 5 sind einteilige und untereinander verbundene Teile aus
Illustrationszwecken auseinandergebrochen.
Bei Drehung der Welle 1-1 des Motors 1 in Richtung des Pfeiles A dreht sich das am vorderen Ende der Welle 1-1
festgemachte Motorritzel 40 in gleicher Weise. Das Motorritzel 40 stellt das Sonnenrad eines Zahnradplanetengetriebes
dar, das einen Differentialmechanismus bildet.
Verschiedene Zahnräder sind auf der Welle 1-1 angeordnet. Das Planetengetriebe setzt sich aus dem Ritzel 40 als
Sonnenrad, Planetenrädern 41, die auf Achsen 43-1 montiert sind, dem schon erwähnten Wählantriebszahnrad 43,
an dem die Achsen 43-1 befestigt sind, und einem innen-
verzahnten Hohlrad 42 zusammen. Das Wählantriebszahnrad
43 treibt das Wählzahnrad 63 an, während das Hohlrad 42 den Drucknocken 15 über eine 1/3-ümdrehungs-Kupplung antreibt,
die sich aus den Teilen 45 bis 49 und 80 zusammensetzt und später beschrieben wird. Wenn die Typenradanordnung
10 in Richtung des Pfeiles D gedreht werden soll, sperrt ein Klinkenhebel 55 mit einer Klinke 55-1 ein einstückig
mit dem Hohlrad 42 ausgebildetes Klinkenrad 44. Dadurch wird das Hohlrad 42 an einer Drehung gehindert,
so daß sich die Planetenräder 41 in Richtung des Pfeiles B drehen und ihrerseits über die Achsen 43-1 das Wählantriebszahnrad
43 in Richtung des Pfeiles C drehen. Das Wählantriebszahnrad 43 treibt das Wählzahnrad 63 an,
welches die Typenradwelle 12 in Richtung des Pfeiles D dreht. Hierdurch wird die Typenradanordnung 10 in gleiche
Richtung gedreht. Der Klinkenhebel 55 besitzt eine weitere Klinke 55-2 (nur in den Fig. 7A bis 7E gezeigt), mit
deren Hilfe ein einstückig mit dem Wählzahnrad 63 ausgebildetes Klinkenrad 51 gesperrt werden kann. Sobald die Klinke
55-2 die Drehung des Klinkenrads 51 und damit die des Wählzahnrads 63 stoppt, wird die Klinke 55-1 aus dem Eingriff
mit dem Klinkenrad 44 gelöst, so daß nun eine Drehung des Ritzels 40 zu einer Drehung des Hohlrads 42 in
Richtung des Pfeiles E führt.
Eine Auslöseplatte 42, eine Auslösespule 43 und ein Auslösejoch
54 bilden ein Auslöseglied. Wenn die Auslösespule 53 erregt wird, wird die Auslöseplatte 52 in Richtung des
Pfeiles F zum Auslöse joch 54 gezogen, das sich mit der Typenradwelle 12 dreht. Das sich drehende Auslösejoch 54
verschwenkt dann die Auslöseplatte 52 in Richtung des Pfeiles D, woraufhin die Auslöseplatte 52 den Klinkenhebel
55 und einen Auslösehebel 56 (Fig. 6) in Richtung des Pfeiles G bewegt.
Die relativen Axialstellungen von Klinkenrädern und Hebeln
n«;
gehen aus Fig. 6 hervor. Die Klinke 55-1 kann sowohl mit dem Klinkenrad 44 als auch mit jeweils einer (46-1 in
Fig. 6) von drei Nocken 46-1 bis 46-3 einer Steuerscheibe 46 in Eingriff treten. Die Steuerscheibe 46 ist Teil der
schon erwähnten 1/3-Umdrehungs-Kupplung. Das vordere Ende
56-1 des Auslösehebels 56 kann ebenfalls mit einem der Nocken der Steuerscheibe 46 in Eingriff treten (46-2 in
Fig. 6). Eine weitere Klinke 55-3 des Klinkenhebels 55 steht mit einem Rückholnocken 80 im Eingriff/ der einstückig
mit einem Hauptteil 49 der 1/3-Umdrehungs-Kupplung ausgebildet ist. Eine bistabile Feder 59 gewährleistet
eine reibungslose Funktion des Klinkenhebels 55.
Jene einstückigen Teile, die in Fig. 4 auseinandergebrochen dargestellt sind, umfassen die Motorwelle 1-1, das
Ritzel 40 und die Typenradwelle 12. Jene Teile, die zu einem Stück verbunden sind, umfassen das Wählantriebszahnrad
43 und die Achsen 43-1 der Planetenräder 41, das Hohlrad 42 und das Klinkenrad 44 und das Klinkenrad 45,
das Hauptteil 49 der 1/3-Umdrehungs-Kupplung und den
Rückholnocken 80 und den Drucknocken 15 sowie das Wählzahnrad
63 und das Nockenrad 51.
Die Arbeitsweise der Hauptteile des beschriebenen Ausführungsbexspiels
soll nun unter bezug auf die Fig. 7A bis 7E erläutert werden. Fig. 7A zeigt den Zustand, in welchem
sich das Klinkenrad 51 dreht, das heißt also den Bereitschaftszustand für die Typenwahl. In diesem Zustand werden
das Klinkenrad 44 und die Steuerscheibe 46 über den Nocken 46-1 von der Klinke 55-1 des Klinkenhebels 55 arretiert,
während die Klinke 55-2 nicht im Eingriff mit dem Klinkenrad 51 ist. Das Hauptteil 49 der Kupplung trägt eine
Achse 49-1, die eine Kupplungsklinke 47 hält. Diese wird von einer Kupplungsfeder 48 (Fig. 5) in Richtung des
Pfeiles I vorgespannt. Ein von der Kupplungsklinke 47 ge-
C5/6
21 3441033
tragener Stift 47-2 ist lose in ein Loch 46-4 in der Steuerscheibe 46 eingeführt, so daß in bezug auf das
Hauptteil 49 ein Drehmoment in Richtung des Pfeiles E auf die Steuerscheibe 46 einwirkt bzw. bezogen auf die
Steuerscheibe 46 ein Drehmoment auf das Hauptteil 49 einwirkt (siehe Fig. 5).
Fig. 5B zeigt den Zustand, nachdem der Klinkenhebel 55 und der Auslösehebel 56 in Richtung des Pfeiles G geschwenkt
wurden, und zwar aufgrund der Drehung der Auslöseplatte 52 in Richtung des Pfeiles D (Fig. 6). Jetzt wird
das Nockenrad 51 von der Klinke 55-2 festgehalten, während das Klinkenrad 44 und die Steuerscheibe 46 aus den Eingriff
mit der Klinke 55-1 gelöst sind und sich aufgrund der Antriebskraft vom Motor bzw. aufgrund der Kupplungsfeder
48 in Richtung des Pfeiles E zu drehen beginnen. Das Klinkenrad 44 beginnt dabei eine anhaltende Drehung, während
die Steuerscheibe 46 nach der Freigabe durch die Klinke 55-1 nur um einen Winkel J gedreht und dann vorübergehend
wieder gestoppt wird, da das vordere Ende 56-1 des Auslösehebels 56 mit dem zweiten Nocken 46-2 in Eingriff kommt.
Bei dieser Bewegung der Steuerscheibe 46 dreht sich das Hauptteil 49 der Kupplung nicht mit, da es vom Drucknocken
15 und Druckhammer 16 festgehalten wird (Fig. 2), die hierbei
eine Zusatzfunktion als Raste ausüben. Der Außenrand 46-5 der Steuerscheibe 46 hat einen Durchmesser, der etwas
größer als derjenige des Außenrands des Klinkenrads 44 ist, so daß die Klinke 55-1 nicht das Klinkenrad 44 an
einer Drehung hindert. Auch reicht die Drehung der Steuerscheibe
46 um den Winkel J nicht aus, einen Zahn 47-1 der Kupplungsklinke 47 in Eingriff mit dem Kupplungsklinkenrad
45 zu bringen. Der beschriebene Zustand hält an, solange die Auslösespule 53 (Fig. 5) ohne unterbrechung erregt
ist.
Wenn die Auslösespule 53 abgeschaltet wird, kommen die
rfi/7
Teile in die in Fig. 7C gezeigte Lage. In Fig. 7C ist der Auslösehebel 56 unter der Wirkung einer Feder 57 in
Richtung H zurückgeschwenkt. Der Klinkenhebel 55 wird dagegen noch vom Außenrand 46-5 der Steuerscheibe 46
an einem Zurückschwenken in Richtung H gehindet. Wenn das
vordere Ende 56-1 des Auslösehebels 56 den Nocken 46-2 der Steuerscheibe 46 freigegeben hat, wird die Steuerscheibe
46 unter der Wirkung der Kupplungsfeder 48 (Fig. 5) um einen Winkel K in Richtung des Pfeiles E gedreht.
Zugleich verschwenkt sich die Kupplungsklinke 47, so daß ihr Zahn 47-1 in die Bahn des Kupplungsklinkenrads 45 gerät.
Das Kupplungsklinkenrad 45, das kontinuierlich gedreht wird, veranlaßt die Kupplungsklinke 47 das Hauptteil
49 der Kupplung in Richtung des Pfeiles E zu drehen (Fig.
5). Hierdurch wird der Drucknocken 15 gedreht und treibt den Druckhammer 16 an. Diese Drehung hält an, bis der
Druckvorgang abgeschlossen ist. Wenn dies der Fall ist, kommt der Rückholnocken 80 mit der Klinke 55-3 des Klinkenhebels
55 in Eingriff und verschwenkt diesen in Richtung des Pfeiles H, wie in Fig. 7D gezeigt. Fig. 7E zeigt, daß,
bevor die Klinke 55-2 des Klinkenhebels 55 aus dem Eingriff mit dem Klinkenrad 51 gelöst wird, die Klinke 55-1 mit
dem Nocken 46-2 der Steuerscheibe 46 in Eingriff kommt und die Steuerscheibe blockiert. Der Drucknocken 15, der
Druckhammer 16 und eine Druckhammerfeder 60 (Fig. 5), die einen Druckzyklus beendet haben, bringen das Hauptteil
49 der Kupplung in eine Haltestellung. Da das Hauptteil von der Feder 60 in Richtung des Pfeiles E gedrängt wird,
wird die Steuerscheibe 46, die gegenüber dem Hauptteil um den Winkel K (Fig. 7C) verstellt war, in ihre Ausgangslage
zurückgebracht. Die Kupplungsklinke 47 bewegt sich dann außer Eingriff mit dem Kupplungsklinkenrad 45, und
der Drucker nimmt wieder den Zustand von Fig. 7A an.
Fig. 8 zeigt ein Zeitdiagramm des Funktionsablaufs des
C8/9
Druckers gemäß dem beschriebenen Ausführungsbeispiel. In Fig. 8 sind T.P. und R. P. Zeitsteuerimpulse bzw. Rücksetzimpulse
des Typenraddrehstellungsdetektors 17. Pro Umdrehung der Typenradanordnung 10 werden zehn Zeitsteuerimpulse
erzeugt. Im Fall (A) wird eine Type ausgewählt und gedruckt, die in Drehrichtung um zehn Impulse nachläuft
und sich auf einem Typenrad befindet, das in Zeilenrichtung zwei Stufen weiter liegt. Durch zweifaches Anschalten
des Schubauslösemechanismus 65 wird die Typenradanordnung 10 um zwei Stufen verschoben, und der Schrittmotor
21 wird zur Verschiebung des Wagens 18 erregt. Die Type wird dadurch ausgewählt, daß nach zehn Impulsen der
Auslösemechanismus 64 erregt wird. Die Type wird gedruckt, indem der Auslösemechanismus 64 abgeschaltet wird, nachdem
■J5 die Verschiebung der Typenradanordnung 10 und die Verschiebung
des Wagens 18 beendet sind (beim Ausführungsbeispiel in Fig. 8 wird der Auslösemechanismus 64 abgeschaltet,
nach Abschluß der Verschiebung des Wagens). Im Fall (B) beginnt der Wagenvorschub gleichzeitig mit dem Anstieg des
ersten Zeitsteuerimpulses nach Beendigung eines Druckvorgangs, und die auszuwählende und zu druckende Type befindet
sich auf demselben Typenrad fünf Impulse weiter. Der Auslösemechanismus 64 wird mit dem Zeitsteuerimpuls T3
eingeschaltet und bleibt eingeschaltet bis der Wagenvorschub beendet ist. Der Auslösemechanismus 64 wird unmittelbar
nach dem Ende des Wagenvorschubs abgeschaltet und dadurch der Druck bewirkt. Da der Druckzyklus einem sehr
zeitsparenden Zyklusabschluß im Wählzyklus folgt, entsteht keine nutzlose Wartezeit, so daß ein Drucken mit hoher
Geschwindigkeit ohne einen zusätzlichen Auslöser möglich ist. Da der Haltestrom gesenkt werden kann, wie durch die gestrichelte
Linie im Fall (B) angedeutet, kann mit dem Drucker auch ein geringer Energieverbrauch erzielt werden.
Der Drucker des beschriebenen Ausführungsbeispiels eignet
sich für sehr schnellen Druck, ist klein und billig und besitzt einen geringen Energiebedarf.
Die Typenräder werden ausgewählt gedruckt und verschoben mittels einer einzigen Antriebsquelle, und zwischen Auswahl
und Druck der Typenräder wird mittels derselben Schalteinrichtung umgeschaltet. Daher ergibt sich ein einfacher
Druckermechanismus, der in einer geringen Anzahl von Teilen resultiert.
Anhand der Fig. 9 und 10 soll nun ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Druckers beschrieben
werden. Dieses Ausführungsbeispiel entspricht weitgehend demjenigen der Fig. 4 bis 8, so daß sich die folgende Er-
Ίς läuterung auf das für dieses Ausführungsbeispiel Wesentliche
beschränken soll. Fig. 9 zeigt schematisch eine Draufsicht auf den Drucker, während Fig. 10 in einer
perspektivischen Explosionsdarstellung die wesentlichen Teile im Bereich des Wagens illustriert. Der Seriendrucker
dieses Ausführungsbeispiels ist durch den Aufbau im Bereich des Wagens 18 charakterisiert. Der elektrische Motor
1 des Druckers ist mit Hilfe von Schrauben 1-2 an einer Wagenplatte 79 befestigt, die aus einer Metallplatte besteht.
Auf der Welle 1-1 des Motors 1 sind eine Zahnradanordnung und ein Nocken angebracht. Die Typenradwelle
wird während des Zusammenbaus des Druckers lediglich dadurch gehalten, daß sie in ein Loch 79-1 in der Wagenplatte
79 gesteckt wird. Nach dem Zusammenbau des Druckers wird die Typenradwelle 12 außerdem in ein Loch 18-4 in einem
Wagenkörper 18-0 gehalten, so daß sie fest im Drucker verankert ist. Eine Achse 58 für die Lagerung des Klinkenhebels
55 und des Auslösehebels 56 (siehe Fig. 6) ist durch Einpressen an der Wagenplatte 79 befestigt. Die Wagenplatte
79 ist ferner mit einem Einschnitt 79-4 und mit Gewindelöchern 79-2 und 79-3 versehen. Die Führungsstange
B3/4
25 3441063
29 ist in den Einschnitt 79-4 vertikal fest und seitlich lose eingeführt. Der Wagenkörper 18-0 ist als ganzes aus
Kunststoff in einer Kastenform (vgl. Fig. 10) ausgebildet
und besitzt ein ausreichendes Volumen zur Aufnahme der Zahnradanordnungen und der genannten Hebel, wie durch gestrichelte
Linie in Fig. 10 angedeutet. Der Wagenkörper 18-0 besitzt Löcher 18-1 und 18-2, in die die Führungsstange 28 eingreift, einen Einschnitt 18-5, der die Nabe
16-2 des Druckhammers 16 aufnimmt und Gewindelöcher 18-3,
18-4 und 18-6. Der Motor 1, die ihm zugeordneten Zahnräder, die Typenradwelle 12, die ihr zugeordneten Zahnräder, der
Druckhammer 16, der Schubauslösemechanxsmus 65 und der Detektor 9 sind zur Bildung einer Baugruppe an der Wagenplatte
79 befestigt. Der Schubauslösemechanxsmus 65 und der Detektor 9 sind in Zusammenhang mit dem vorigen Ausführungsbeispiel
bereits beschrieben worden. Nach Fertigstellung der Baugruppe werden Gewindelöcher 18-3 und 18-6
des Wagenkörpers 18-0 mit den Gewindelöchern 79-2 bzw. 79-3 der Wagenplatte 79 ausgerichtet. Der Wagenkörper 18-0
und die Wagenplatte 79 werden dann mit Hilfe von Schrauben
miteinander verbunden. Auf diese Weise sind die Zahnradanordnungen und die anderen Teile vom Wagenkörper 18-0
abgedeckt. Die Wagenplatte 79 ist noch mit einem Loch 19-5 versehen, durch das der Druckhammer 16 ragt.
Der Vorteil dieses zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiels
eines Seriendruckers liegt darin, daß der Wählmechanismus zur Auswahl einer gewünschten Type der Typen
auf den Typenrädern, der Druckhammermechanismus, der Mechanismus zur Verschiebung der Typenradanordnung zur
Änderung der Relativlage von Druckhammer und Typenrädern, der Antriebsmechanismus für den Druckhammer und der Wählmechanismus
zum Umschalten zwischen dem Typenwählbetrieb und dem Druckbetrieb an der Wagenplatte oder im Wagenkörper
angeordnet sind. Auf diese Weise sind nahezu die
B4/5
26 34410G9
gesamten Mechanismen, die für den Drucker erforderlich sind/ auf den Wagen konzentriert. Dadurch kann die Antriebskraft
einfach und ohne Verlust zwischen den Mechanismen übertragen werden/ was nur eine begrenzte Leistung für die
zuverlässige übertragung erfordert. Da nahezu alle für den Drucker erforderlichen Mechanismen auf den Wagen konzentriert
sind, können sie als eine Einheit zusammengesetzt werden. Deshalb kann der Drucker sehr effizient hergestellt
werden. Da ferner diese Mechanismen mit Ausnahme der Typenradanordnung vom Wagenkörper überdeckt sind, wird Staub
ferngehalten und werden Probleme aufgrund von Staub vermieden.
- Leerseite -
Claims (1)
- Patentansprüche1. Seriendrucker, umfassendein Chassis (19, 20),einen im Chassis in Druckzeilenrichtung verschiebbaren Wagen (18),eine auf einer Typenradwelle (12) auf dem Wagen (18) verschiebbar aber drehfest angeordnete Typenradanordnung (10),einen Typenradwählmechanismus (7, 8) zur Auswahl eines Typenrads durch Verschieben der Typenradanordnung (10) längs der Typenradwelle (12),einen Typenwählmechanismus (4-1, 4-2) zur Auswahl einer Type durch Drehen der Typenradanordnung (10),einen Typenraddetektor (17) zum Erfassen der Stellung der Typenradanordnung (10) längs der Typenradwelle (12), einen Typendetektor (17) zum Erfassen der Drehstellung der Typenradanordnung (10) undeinen Druckhammer (16) zum Drucken der mittels des Typenradwählmechanismus und des Typenwählmechanismus ausgewählten Type,
dadurch gekennzeichnet , daß der Typenrad-RedEdcestroBe 43 8000 München 60 Telefon (089) 883603/883604 Telex 5212313 Telegramme Patentconsult Sonnencerger Strefie 43 6200 Wiesbaden Telefon (06121) 562943/561998 Telex 4186237 Telegramme Palenlconsultdetektor und der Typendetektor von einem einzigen Detektor(17) gebildet sind unddaß eine übertragungseinrichtung (Typenradwählkupplung6) vorgesehen ist zur übertragung der Drehung der Typenradwelle (12) auf den Typenradwählmechanismus (7, 8) und die übertragungseinrichtung von einer Elektromagnetanordnung (Auslösemagnet 5) gesteuert ist, welche auf ein Signal des Detektors (17) anspricht.2. Seriendrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Typenradwelle (12) horizontal auf dem Wagen (18) angeordnet ist und daß der Typenradwählmechanismus (7, 8) mit einem Schubnocken (7) und die übertragungseinrichtung (Typenradwählkupplung 6) koaxial zur Typenradwelle (12) angeordnet sind.3. Seriendrucker nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Typenradwelle mittels eines kleinen Gleichstrommotors angetrieben wird.4. Seriendrucker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Druckhammer (16) auf dem Wagen (18) angeordnet ist und mit einem Ende in die Typenradanordnung (10) hineinreicht.5. Seriendrucker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß ein Druckwählmechanismus (44 bis 49) vorhanden ist, der sich im Ruhezustand befindet, wenn der Typenradwählmechanismus (66) und der Typenwählmechanismus (63) in Betrieb sind, und ein Hammerantriebsglied (Drucknocken 15) zum Druck eines Zeichens durch den Druckhammer (16) aktiviert, wenn der Typenradwählmechanismus und der Typenwählmechanismus im Ruhezustand sind, daß der Wagen (18) eine Wagenplatte (79) und einen3441059Wagenkörper (18-0) aufweist,daß der Hammer (16) und die Typenradanordnung (10) auf der einen Seite der Wagenplatte (79) und der Typenradwählmechanismus (66) , der Typenwählmechanismus (Wählzahnrad 63) und der Druckwählmechanismus (44 bis 49) auf der anderen Seite der Wagenplatte (79) angeordnet sind, unddaß der Wagenkörper (18-0) als eine Baugruppe die genannten Mechanismen trägt.6· Seriendrucker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß der Wagenkörper (18-0) so an der Wagenplatte (79) befestigt ist, daß er den Typenradwählmechanismus (66) , den Typenwählmechanismus (Wählzahnrad 63) , das Hammerantriebsglied (Drucknocken 15) und den Druckwählmechanismus (44 bis 49) überdeckt.7. Seriendrucker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Auslösemechanismus , umfassendeine erste Übertragungseinrichtung (40, 41, 43, 63) zum Drehen der Typenradanordnung (10) mittels einer einzigen Antriebsquelle (1),eine zweite übertragungseinrichtung zum Verschieben der Typenradanordnung (10) in bezug auf den einzigen Druckhammer (16),eine dritte übertragungseinrichtung (45 bis 49, 80) zur Lieferung des Antriebs für den Druck, wobei die erste und die dritte übertragungseinrichtung mittels einer ersten Schalteinrichtung (44, 46, 51, 55) alternativ wählbar sind und die zweite übertragungseinrichtung (7, 8) von der ersten Übertragungseinrichtung über eine zweite Schalteinrichtung (66) antreibbar ist, während die erste übertragungseinrichtung angetrieben wird, wobei die dritte übertragungseinrichtung zur Bewirkung des Drucks vermittels einer dritten Schalteinrichtung (47) ausgelegt ist.4 4 ' ■ ~eine erste Auslöseeinrichtung (52 bis 54) zur Auslösung der ersten Schalteinrichtung, undeine zweite und eine dritte Auslöseeinrichtung zur Auslösung der zweiten bzw. der dritten Schalteinrichtung/ wobei die zweite Auslöseeinrichtung unabhängig von der ersten und der dritten Auslöseeinrichtung ist und die. erste und die dritte Auslöseeinrichtung durch einen einzigen Auslösemagneten auslösbar ist und die zweite Auslöseeinrichtung nach Abschalten der ersten Auslöseeinrichtung, nachdem diese durch Erregung des Auslösemagneten erregt war, auslösbar ist.8. Seriendrucker umfassendeinen Wagen, der verschiebbar in einer Richtung längs Zeichenstellungen angebracht ist,eine auf dem Wagen für eine Drehung und eine Verschiebebewegung in axialer Richtung einer drehbaren Welle montierte Typenradgruppe,eine Typenwähleinrichtung zur Steuerung der Drehung der Typenradgruppe,eine Verschiebewähleinrichtung zur Verschiebung der Typenradgruppe um ein vorgeschriebenes Intervall in bezug auf den Wagen,eine Abstandseinrichtung zur Bewegung des Wagens in Richtung längs der Zeichenstellungen,eine einzige Detektoreinrichtung zur Erfassung einer Typenstellung auf der Typenradgruppe und einer Verschiebestellung der Typenradgruppe,eine Übertragungseinrichtung zur Übertragung der Drehung der drehbaren Welle auf die Verschiebewähleinrichtung undeine elektromagnetische Einrichtung, die auf ein Signal von der Detektoreinrichtung anspricht, um die Übertragungseinrichtung zu steuern.
353441ÜG39. Seriendrucker umfassend
eine Wagenplatte,ein Typenrad mit einer Vielzahl von Typensätzen, einen Hammer, dessen eines Ende in dem Typenrad angeordnet ist, wobei der Hammer und das Typenrad auf einer Seite der Wagenplatte angeordnet sind,einen Verschiebemechanxsmus zur Verschiebung des Typenrads längs einem Druckpapier und zur Änderung der Stellung der Typensätze des Typenrads in bezug auf die Stellung des Hammers,einen Wählmechanismus zur Auswahl einer der Typen auf dem Typenrad,einen Druckwählmechanismus, der in Ruhe ist, wenn der Verschiebemechanxsmus und der Wählmechanismus in Betrieb sind, und der ein Hammerantriebsglied veranlaßt, den Hammer zum Druck eines Zeichens zu aktivieren, wenn der Verschiebemechanxsmus und der Wählmechanismus in Ruhe sind, wobei der Wählmechanismus, der Verschiebemechanxsmus und der Druckwählmechanismus auf der entgegengesetzten Seite der Wagenplatte angeordnet sind,einen Motor als Antriebsquelle, eine Führungswelle, undeinen Wagenkörper, der unter der Führung durch die Führungswelle längs dem Papier bewegt wird und alle diese Mechanismen als eine Einheit trägt.10. Auslösemechanismus in einem Seriendrucker mit einem Wagen, der in einer Richtung längs Zeichenstellungen bewegbar ist zur Auswahl und zum Druck einer gewünschten Type auf einer Vielzahl von Typenrädern auf dem Wagen, wobei der Auslösemechanismus umfaßt:Eine erste übertragungseinrichtung zum Drehen der Typenräder von einer einzigen Antriebsquelle, eine zweite Übertragungseinrichtung zur Positionsverschiebung der Typenräder in bezug auf einen einzigen Hammer, eine dritte4410übertragungseinrichtung für den Druckantrieb, wobei die erste und die dritte übertragungseinrichtung mittels einer ersten Schalteinrichtung alternativ wählbar sind, die zweite übertragungseinrichtung von der ersten übertragungseinrichtung über eine zweite Schalteinrichtung antreibbar ist, während die erste übertragungseinrichtung angetrieben wird und die dritte übertragungseinrichtung angeordnet ist zum Bewirken des Drucks über eine dritte Schalteinrichtung, eine erste Auslöseeinrichtung zum Auslösen der ersten Schalteinrichtung sowie eine zweite und eine dritte Auslöseeinrichtung zum Auslösen der zweiten bzw. der dritten Schalteinrichtung, wobei die zweite Auslöseeinrichtung unabhängig von der ersten und der dritten Auslöseeinrichtung ist, die erste und die dritte Auslöseeinrichtung von einem einzigen Auslösemagnet auslösbar sind und die zweite Auslöseeinrichtung nach Abschalten der ersten Auslöseeinrichtung, nachdem sie durch Erregen des Auslösemagneten erregt worden ist, auslösbar ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SEIKO EPSON K.K., SHINJUKU, TOKIO/TOKYO, JP |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SEIKO EPSON CORP., SHINJUKU, TOKIO/TOKYO, JP |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |