<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
festen Teil und énem abnehmbaren Teil 486, die durch eine Schraube 448 zusammengehalten werden. Die Sperrplatten sind an dem beweglichen Teil 486 des Gehäuses angebracht. Damit die Sperrplatten nieht gegen die Seitenfläche des Schiebers 440 gepresst werden und diese abnutzen, ist eine Platte 490 dazwischen geschoben, deren vorspringende Seitenränder in Nuten des Gehäuses geführt werden.
Um die Sperrung hervorzubringen, werden die Sperrplatten durch einen Bolzen 492 zusammengepresst, der durch eine Öffnung des Gehäuses 442 hindurchragt und von der Maschine hin und her bewegt wird. Eine Blattfeder 494, die gegen einen Vorsprung 496 des Bolzens 492 drückt, sucht den Bolzen in der zurückgezogenen Lage zu erhalten, ill welcher die Sperrung gelöst ist. Das äussere Ende des Bolzens 492 (Fig. 2) ist gelenkig mit einem Hebel 498 verbunden, der auf einer in Augen 502 des Gestellteils 504 gelagerten Exzenterwelle 500 drehbar ist. Das obere Ende des Hebels 498 stützt sich mit einer Rolle 506 gegen die kurvenförmig gestaltete
Endfläche JM eines dritten Armes 510, welcher an dem Winkelhebel 476 sitzt.
Ein Ende der Exzenterwelle trägt einen Arm 512, der durch einen Lenker 514 mit einem Vorsprung 516 der Stange 264 verbunden ist.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende :
Bei der Stellung Fig. 1 und 2 hat das Horn die besonders tiefe Anfangsstellung. Die Stange 264 ist so weit angehoben, dass die Feder 268 keine Aufwärtsbewegung des Hornes hervorbringt, so dass das Horn, wenn die Spervorrichtung 480, 484 gelöst ist, durch sein Eigengewicht in die tiefste Lage sinken kann. Durch die Verbindung der Exzenterachse 500 mit der Stange 264 ist die Drehachse des Hebels 498 so weit nach hinten gelegt, dass trotz der Schwingbewegung des
EMI2.2
EMI2.3
genug vorwärtsbewegt.
Wenn nun die Maschine durch den üblichen Trethebel angelassen wird, so macht zunächst die Kurvenscheibe 194 eine halbe Umdrehung und wird dann wieder stillgestellt. Bei dieser Bewegung drückt sie die Stange 264 nieder. Diese Stangenbewegung bringt zunächst durch die Feder 268 eine Aufwärtsbewegung des Hornes Zf hervor, so dass letzteres das Werkstück gegen die
EMI2.4
übertragen.
Die Abwärtsbewegung der Stange 264 bringt des weiteren eine Drehung des Exzenterzapfens 500 hervor, wobei der Hebel 498 seine Stellung verändert. Während dieser Stellungs- änderung stützt sich die Rolle 506 gegen die Kurventläche 508 und infolgedessen wird, wenn
EMI2.5
EMI2.6
semen Stutzpunkt nicht verändert, so dass der Schieber 440 gesperrt bleibt und eine Einwirkung der Hubfeder 268 auf das Horn verhindert wird. Nach dem Vorschube Schwingt der Hebel 476
EMI2.7
xurückschwmen und die Sperrplatten freigeben kann. In diesem Moment kann die Hubfeder 268 auf das Horn H einwirken und dessen Höhenlage gemäss der Werkstückdicke regeln.
Nunmehr s@ ( ! er Hebel 476 wieder nach rechts. und zwar bis die Streeklage des Kniegelenkes erreicht
<Desc/Clms Page number 3>
ist, worauf das Einschlagen des Befestigungsmittels erfolgt, dann tritt sofort wieder die rechte Knicklage ein, um eine neue Hornsenkung für den neuen Vorschub zu ermöglichen. Während dieser beiden Bewegungen ist wieder der Schieber 440 gesperrt und der Einflul3 der Feder 268 ausgeschaltet. Somit ist die Sperrung des Schiebers wirksam, solange nicht das Kniegelenk die linke Knicklage erreicht hat.
Bei dieser Ausführungsform tritt, wie ersichtlich, eine, wenn auch geringe, Hornhebung
EMI3.1
kann diese Aufwärtsbewegung des Hornes vom Werkstück ohneweiters aufgenommen werden, wenn jedoch die Abweichungen der Werkstückdicke von der normalen, auf welche das Horn in bekannter Weise eingestellt ist, sehr gross sind und unvermittelt eintreten, so kann diese Hornbewegung zu Beschädigungen führen. Deshalb ist bei der in Fig. 4 dargestellten abgeänderten Ausführungsform eine besondere Steuervorrichtung für die Sperrvorriuhtung vorgesehen. Zu diesem Zweck ist an einer Kurvenscheibe 400 eine Kurvennut 520 ausgebildet, von welcher aus ein Winkelhebel 526 bewegt wird.
Die Bewegung dieses Hebels wird durch eine Stange 528 auf einen Winkelhebel 52 übertragen, der um einen festen Zapfen 524 schwingt und mit der End- fläc he 629 gegen den Bolzen 4920 drückt, der, wie bei der ersten Ausführungsform, die Sperrvorrichtung betätigt. Die Kurvenscheibe 400 läuft beständig um. Die Form und Stellung der
EMI3.2
der Schieber 440 gesperrt ist. Bei der Bewegung auf die Strecklage zu wird zunächst der Schieber 440 ausgelöst, so dass die Feder 268 das Horn einstellen kann, und darauf wieder festgestellt, so dass der gestreckte Kniehebel dem Schlage der Nagelvorrichtung Widerstand leistet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum periodischen Heben und Senken und Feststellen des Werkstück- tragers bei Schuhmasehinen mittels eines Kniegelenkes und einer Hubfeder, dadurch gekenn-
EMI3.3
senkrechte Verschiebung gesichert wird, sowohl wenn der Arbeitsdruck der Maschine auf das Werkstück ausgeübt wird, als auch wenn bei geknicktem Kniegelenk die Senkung der Werkstückstütze (H) zum Zwecke des Vorschubes eingetreten ist.