AT56848B - Markenaufklebeapparat. - Google Patents

Markenaufklebeapparat.

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AT56848B
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Austria
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humidifier
pressure piece
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pump
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Frantisek Kaspar
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Frantisek Kaspar
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 Zylinder sich ab- oder aufwärts bewegt, Die Wand 20 ist mit oinem an sich bekanuten dreizahn 21 (Fig. 3,8) ansgestattet und auf der debenliegenden Gestellwand 1 sind zwei bekannte   Stifte   befestigt, derart, dass wenn der Dreizahn bei der Abwärts-oder Aufwärtsbewegung an diese Stifte gelangt, der Pumpenzylinder um 180  sich verdreht. Andererseits ist. in die Wand   20 eine   Schraube 23 eingeschraubt, die zur Führung des Pumpenzylinders im Schlitze 9 dient und beim Verdrehen des Pumpenzylinders in eine Schlitzerweiterung   24   eintritt. Den Kolben der Pumpe bildet eine herausragende Hülse 25, die im Pumpenzylinder achsial nicht verdrehbar eingesetzt ist.

   Sie trägt oben einen mit   länglichem   Loch versehenen Teller 26. in welchem eine   Gummi-   
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 ist geschlossen (Fig. 2), so dass der Zylinderraum beiderseits abgeschlossen ist. 



   Wie es bereits erwähnt wurde, ist die Grundplatte 3 des Gestelles rahmenförmig gestaltet und es ist in diesem Rahmen der Befeuchter D angeordnet. Er besteht aus dem Kissen   31,   welches oben mit einem Behälter 32 für Wasser ausgestattet ist ; aus dem Behälter kann das Wasser mittels einer Stellschraube 33 in beliebiger Menge in das Kissen eingelassen   werdeu (Ji'ig. 2,   3). 



   Der ganze Befeuchter D ist mittels seitlicher Bolzen 34, 35 in dem Gestelle   A   drehbar gelagert. Der Bolzen 34 (Fig. 1, 3,4) besitzt an der Aussenseite des Gestelles eine Kurbel 36, die im steten Eingriffe mit einem dreiteiligen Hebel   37,     38,   39 in Verbindung steht ; dieser ist im Raume, zwischen der Wand 1 des Gestelles und der Wand 10 des Druckstüekes angeordnet und dessen mittlerer Teil 38 ist federnd und der obere. 39 auf dem Gestelle um den Zapfen 40 drehbar gelagert. Der Hebelteil 39 trägt eine Schraube 41, deren Kopf in den Schlitz   42, 4, 4J des Druck-   stückes B eingreift.

   Der Schlitz ist in seinem unteren Teil 42 schräg und im oberen Teil   43 lotrecht.   Wenn das Druckstück niedergedrückt wird, wird der Hebel 37, 39 samt der Kurbel 36 mittels der Schraube   41   und des   schrägen Schlitzteiles   verdreht, so dass der Befeuchter aus der Grund- 
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 Befeuchter in der lotrechten Stellung hält. 



   Endlich ist der Befeuchter D mit einer Nase 44 ausgestattet, gegen welche bei der Ruhestellung des Apparates (Fig. 1) ein Zahn 45 des Hebels 46 gerichtet ist. Dieser Hebel ist um den Zapfen 47 drehbar gelagert und steht einerseits unter Wirkung der Feder   48,   anderseits besitzt er einen Vorsprung   49,   gegenüber welchem auf dem Druckstücke Bein Anschlagstift 50 befestigt ist. In dem Augenblicke des Auflegens des Apparates auf das Papier hält der Zahn   45 den   Befeuchter am Papier, damit es genügend befeuchtet wird. Wenn jedoch das Druckstück niedergedrückt wird, so verdreht der Anschlagstift 50 den Hebel aus der Ruhestellung und sein Zahn lässt den Befeuchter los, so dass der letztere   aussehwingen   kann. 



   Die Gesamtwirkung des Apparates ist folgende : Bei der Ruhestellung (Fig. 1 bis 3) ist das Druckstück. B mittels der Feder 14 hochgehoben und die Pumpe C nut ihrer Gummiplatte 27 mittels der Feder 29 auf den Markenblock F angedrückt. Der Befeuchte ist mittels der Nase   JJ   und des Hebels 46 in der Gestellgrundplatte 3 gehalten. Beim Auflegen des Apparates auf den Bestimmungsort der Marke wird der letztere unmittelbar befeuchtet. In dem ersten Augenblicke des Niederdrückens des Druckstückes wird mittels des   Anschlagstiftes 50   der Hebel 46 verdreht und somit der Befeuchter D losgelassen, der bei weiterem Druck mittels des schrägen Schlitzteiles 42, des Schraubenkopfes 41 und des federnden Hebels samt Kurbel verdreht wird, so dass er den befeuchteten Bestimmungsprt der Marke freigibt.

   Der Hebel 46 wird mittels der Feder   48     111   seine Ursprungslage gebracht (Fig. 6). 



   Inzwischen wirkt auch das   Druckstück.   B auf den Pumpenzylinder   19,   der beim Beginn des   Niederdrücken   geradlinig abwärts sieh bewegt, während der Kolben mit der   Gummiplatte     : ! 7   mittels der Feder 29 auf dem Markenblocke angedrückt bleibt ; es   vergrössert   sich somit der geschlossene Raum des Zylinders, wodurch in demselben eine Luftverdünnung entsteht, mittels welcher die unterste Marke auf der    Uumnùplat, te haften   bleibt und vom Blocke   abgenommen   
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   die ganze Pumpe mit   der   anhaftenden   Marke f um 180  verdreht wird ; die mittlere Stellung der Pumpe während dieses Verdrehens ist in Fig. 8 gezeichnet.

   Bei   weiterem     Niederdrücken   des   Druckstückes gelangt die Marke mit ihrer gummierten   Seite nach unten gewendet auf den gefeuchteten Bestimmungsort ; der Pumpenzylinder bewegt sich geradlinig weiter, der Kolben 
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  Es   tst ersichtlich, dass dabei   der Pumpenraum sich wieder verkleinert und demzufolge die Luftverdünnung   aufhört,   so dass die Ventilkugel durch eigene Schwere herabfällt (Fig. 9). 



   Wenn   sonach   der Apparat von der aufgeklebten Marke abgehoben wird, so vergrössert sich 
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 aufwärts und wird durch Wirkung der beiden   Federn 14 und 29   auf den Block angedrückt. Dabei verkleinert sich wieder der Zylinderraum, wobei die überschüssige Luft aus demselben unter der Ventilkugel entweicht, so dass zum nächsten Absaugen die Luftverdünnung wieder hervorgerufen wird. Inzwischen schwingt auch der Befeuchter in die Grundplatte 3 ein. 



   Dieser Vorgang wiederholt sich beim Aufkleben einer jeden Marke ; durch ein einziges Andrücken des Apparates auf den Markenbestimmungsort wird derselbe befeuchtet und auf denselben die Marke aufgeklebt. 



   Nach Massgabe des Verbrauches der Marken wird das Kästchen E   aufwärtageschoben,   damit die Marken dicht aneinanderliegen ; dieses   Aufwärtsschieben   erfolgt dadurch, dass der Teller 26 mit seinem Rand oder geeigneten Vorsprüngen mittels der Feder 29 auf den unteren
Kästchenrand   drückt.   
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Claims (1)

  1. 3. Markenaufklebeapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befeuchter (D) mittels einer Kurbel (36) und eines drehbaren Hebels (37, 38, 39) mit seinem Stifte (41) unter Wirkung eines gekrümmten Schlitzes (42, 4. des Druckstückes (B) steht. derart, dass bei Beginn des Niederdrückens des Druckstückes der Befeuchter sich lotrecht aufstellt und den befeuchteten EMI3.2 steht, bis sich die Pumpe wieder entfernt hat.
    4. Markenaufklebeapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befeuchter vorne eine Nase (44) besitzt, gegen welche eine hebelartige drehbare Stütze (46) gerichtet ist, die einerseits unter Wirkung einer Feder (48), andererseits unter Wirkung eines Stiftes (50) des Druckstückes steht, zum Zwecke im ersten Augenblicke des Niederdrückens des Apparates den Befeuchter zwecks genügenden Befeuchtens auf dem Papier zu halten.
AT56848D 1911-08-12 1911-08-12 Markenaufklebeapparat. AT56848B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT56848T 1911-08-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT56848B true AT56848B (de) 1912-12-27

Family

ID=3578523

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT56848D AT56848B (de) 1911-08-12 1911-08-12 Markenaufklebeapparat.

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