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Zylinder sich ab- oder aufwärts bewegt, Die Wand 20 ist mit oinem an sich bekanuten dreizahn 21 (Fig. 3,8) ansgestattet und auf der debenliegenden Gestellwand 1 sind zwei bekannte Stifte befestigt, derart, dass wenn der Dreizahn bei der Abwärts-oder Aufwärtsbewegung an diese Stifte gelangt, der Pumpenzylinder um 180 sich verdreht. Andererseits ist. in die Wand 20 eine Schraube 23 eingeschraubt, die zur Führung des Pumpenzylinders im Schlitze 9 dient und beim Verdrehen des Pumpenzylinders in eine Schlitzerweiterung 24 eintritt. Den Kolben der Pumpe bildet eine herausragende Hülse 25, die im Pumpenzylinder achsial nicht verdrehbar eingesetzt ist.
Sie trägt oben einen mit länglichem Loch versehenen Teller 26. in welchem eine Gummi-
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ist geschlossen (Fig. 2), so dass der Zylinderraum beiderseits abgeschlossen ist.
Wie es bereits erwähnt wurde, ist die Grundplatte 3 des Gestelles rahmenförmig gestaltet und es ist in diesem Rahmen der Befeuchter D angeordnet. Er besteht aus dem Kissen 31, welches oben mit einem Behälter 32 für Wasser ausgestattet ist ; aus dem Behälter kann das Wasser mittels einer Stellschraube 33 in beliebiger Menge in das Kissen eingelassen werdeu (Ji'ig. 2, 3).
Der ganze Befeuchter D ist mittels seitlicher Bolzen 34, 35 in dem Gestelle A drehbar gelagert. Der Bolzen 34 (Fig. 1, 3,4) besitzt an der Aussenseite des Gestelles eine Kurbel 36, die im steten Eingriffe mit einem dreiteiligen Hebel 37, 38, 39 in Verbindung steht ; dieser ist im Raume, zwischen der Wand 1 des Gestelles und der Wand 10 des Druckstüekes angeordnet und dessen mittlerer Teil 38 ist federnd und der obere. 39 auf dem Gestelle um den Zapfen 40 drehbar gelagert. Der Hebelteil 39 trägt eine Schraube 41, deren Kopf in den Schlitz 42, 4, 4J des Druck- stückes B eingreift.
Der Schlitz ist in seinem unteren Teil 42 schräg und im oberen Teil 43 lotrecht. Wenn das Druckstück niedergedrückt wird, wird der Hebel 37, 39 samt der Kurbel 36 mittels der Schraube 41 und des schrägen Schlitzteiles verdreht, so dass der Befeuchter aus der Grund-
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Befeuchter in der lotrechten Stellung hält.
Endlich ist der Befeuchter D mit einer Nase 44 ausgestattet, gegen welche bei der Ruhestellung des Apparates (Fig. 1) ein Zahn 45 des Hebels 46 gerichtet ist. Dieser Hebel ist um den Zapfen 47 drehbar gelagert und steht einerseits unter Wirkung der Feder 48, anderseits besitzt er einen Vorsprung 49, gegenüber welchem auf dem Druckstücke Bein Anschlagstift 50 befestigt ist. In dem Augenblicke des Auflegens des Apparates auf das Papier hält der Zahn 45 den Befeuchter am Papier, damit es genügend befeuchtet wird. Wenn jedoch das Druckstück niedergedrückt wird, so verdreht der Anschlagstift 50 den Hebel aus der Ruhestellung und sein Zahn lässt den Befeuchter los, so dass der letztere aussehwingen kann.
Die Gesamtwirkung des Apparates ist folgende : Bei der Ruhestellung (Fig. 1 bis 3) ist das Druckstück. B mittels der Feder 14 hochgehoben und die Pumpe C nut ihrer Gummiplatte 27 mittels der Feder 29 auf den Markenblock F angedrückt. Der Befeuchte ist mittels der Nase JJ und des Hebels 46 in der Gestellgrundplatte 3 gehalten. Beim Auflegen des Apparates auf den Bestimmungsort der Marke wird der letztere unmittelbar befeuchtet. In dem ersten Augenblicke des Niederdrückens des Druckstückes wird mittels des Anschlagstiftes 50 der Hebel 46 verdreht und somit der Befeuchter D losgelassen, der bei weiterem Druck mittels des schrägen Schlitzteiles 42, des Schraubenkopfes 41 und des federnden Hebels samt Kurbel verdreht wird, so dass er den befeuchteten Bestimmungsprt der Marke freigibt.
Der Hebel 46 wird mittels der Feder 48 111 seine Ursprungslage gebracht (Fig. 6).
Inzwischen wirkt auch das Druckstück. B auf den Pumpenzylinder 19, der beim Beginn des Niederdrücken geradlinig abwärts sieh bewegt, während der Kolben mit der Gummiplatte : ! 7 mittels der Feder 29 auf dem Markenblocke angedrückt bleibt ; es vergrössert sich somit der geschlossene Raum des Zylinders, wodurch in demselben eine Luftverdünnung entsteht, mittels welcher die unterste Marke auf der Uumnùplat, te haften bleibt und vom Blocke abgenommen
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die ganze Pumpe mit der anhaftenden Marke f um 180 verdreht wird ; die mittlere Stellung der Pumpe während dieses Verdrehens ist in Fig. 8 gezeichnet.
Bei weiterem Niederdrücken des Druckstückes gelangt die Marke mit ihrer gummierten Seite nach unten gewendet auf den gefeuchteten Bestimmungsort ; der Pumpenzylinder bewegt sich geradlinig weiter, der Kolben
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Es tst ersichtlich, dass dabei der Pumpenraum sich wieder verkleinert und demzufolge die Luftverdünnung aufhört, so dass die Ventilkugel durch eigene Schwere herabfällt (Fig. 9).
Wenn sonach der Apparat von der aufgeklebten Marke abgehoben wird, so vergrössert sich
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aufwärts und wird durch Wirkung der beiden Federn 14 und 29 auf den Block angedrückt. Dabei verkleinert sich wieder der Zylinderraum, wobei die überschüssige Luft aus demselben unter der Ventilkugel entweicht, so dass zum nächsten Absaugen die Luftverdünnung wieder hervorgerufen wird. Inzwischen schwingt auch der Befeuchter in die Grundplatte 3 ein.
Dieser Vorgang wiederholt sich beim Aufkleben einer jeden Marke ; durch ein einziges Andrücken des Apparates auf den Markenbestimmungsort wird derselbe befeuchtet und auf denselben die Marke aufgeklebt.
Nach Massgabe des Verbrauches der Marken wird das Kästchen E aufwärtageschoben, damit die Marken dicht aneinanderliegen ; dieses Aufwärtsschieben erfolgt dadurch, dass der Teller 26 mit seinem Rand oder geeigneten Vorsprüngen mittels der Feder 29 auf den unteren
Kästchenrand drückt.
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