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wirkung der Lasche eine Verminderung erfährt.
In Fig. 4 ist das Profil der Lasche gemäss vorliegender Eriindung im vergrösserten Mass- stabe veranschaulicht.
Um die Bildung eines Grates, der dem Eindringen der Lasche in die Laschenkammer einen Widerstand bietet, zu verhindern, ist die Lasche in dem Teile, welcher aussen an dem Schienen- kopf anschliesst, der Länge nach mit einer Abschrägung (Fig. 4) versehen.
Bei einer Aussenlasche, deren obere ebene Anlagefläche weit über die ebene Anlagefläche der Schiene herausragt, wird die Bildung einer Stufe dadurch verlundert, dass die Laschenfläche der Länge nach mit einer rillenartigen Ausnehmung 18 (Fig. 2) versehen wird. Die Mindestbreite und die Mindesttiefe der Ausnehmung 18 muss so bemessen sein, dass die abgenutzte Lasche bis zur Endstellung in die Lasehenkammer vordringen kann, ohne dass die Lasche hiebei einen Widerstand an der äusseren Abrundung des Schienenkopfes findet.
Damit die Lasche möglichst weit in die Laschenkammer der Schiene unter steter Beibehaltung der ursprünglichen, der Spannkraft der Laschenbolzen entsprechenden Keilwirkung vordringen kann, sind die an dem Schienenkopf bzw. an dem Schienenfuss anliegenden Teile der dem Schierensteg zugekehrten Fläche der Lasche mit je einer Stufe 19, 20 (Fig. 4) bzw. je einer
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beim Schienenfusse ist symmetrisch zur oberen (Fig. 8).
Diese Stufen bzw. Ausnehmungen können verschieden gestaltet sein, doch wird der grösste Erfolg dann erzielt werden, wenn dieselben derart geformt sind, dass die Lasche in die Laschenkammer der Schiene soweit vordringen kamt, bis sie zum Anliegen an den Schienensteg kommt. ohne dass hiebei die ursprüngliche Keilwirkung der Lasche eine Verminderung erfährt. Bei der
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Festhaltung der nötigen Breite der ebenen Anlageflächen der Lasche die zulässige Abnutzung, d. i. die, welche die Lasche beim Vordringen aus der Anfangs-bis zur Endstellung erfährt.
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dass auch bei der Endstellung der Lasche noch ein Raum zur Aufnahme eventuell verdrängter Massenteilchen freibleibt.
In den Fig. 5, 6 und 7 sind die Flächen veranschaulicht, um welche sich die Lasche abnutzt, wenn sie aus der Anfangs-in die Endstellung vorrückt sowie der hiebei zurückgelegte Weg.
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vorliegender Erfindung. (Der frühere Laschenquerschnitt ist in den Fig. 6 und 7 mit punktierten Linien eingezeichnet.) In sämtlichen Figuren ist die Abnutzungsfläche mit 21 und der zurück-
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der Lasche abgenutzt, so dass durch diese Verbreiterung die ursprüngliche Keilwirkung der Lasche keine Verminderung erfährt.
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Flächen 21 in den Fig.
5, 6 und 7 hervorgeht, wesentlich grösser, was zur Folge hat, dass die Lasche mit dem Querschnitt gemäss vorliegender Erfindung bei unveränderter Keilwirkung bedeutend länger in Verwendung bleiben kann. Ein weiterer wesentlicher Vorteil vorliegender Erfindung ist darin gelegen, dass jede bisher gebräuchliche Lasche ohne besondere Mühe durch Ausfräsen
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Erfindung anhaftenden Vorteile gegeben werden können.
Eine Lasche mit den Stufen 19, 20 bzw. Ausnehmungen (Fig. 8), welche so geformt sind, dass die Lasche bei unveränderter Keilwirkung bis zum Schienensteg vordringen kann, bietet noch den Vorteil, dass man aus der Stellung einer solchen Lasche in der Laschenkammer sofort ersieht, ob die Lasche noch in Verwendung bleiben kann ; dagegen kann man bei einer Lasche mit dem gebräuchlichen Querschnitt nur durch eine genaue Messung der Entfernung der Lasche vom Schienensteg bestimmen, ob eine solche Lasche noch die ursprüngliche Keilwirkung übt, was jedoch meistens gar nicht beachtet wird und dann zur Folge hat, dass der Schienenstoss ausgeschlagen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schienenlasche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schienensteg zugekehrte Fläche der Lasche an ihrem an dem Schienenkopf bzw. Schienenfuss anliegenden Teiie mit je einer Stufe (19, 20) bzw. mit je einer Ausnehmung (Fig. 8) versehen ist, zum Zwecke, 0die Lf\8che ent- sprechend ihrer Abnutzung bis über den Beginn der Kopf-bzw. Fussabrundung gegen den Steg vorschieben bzw. bei entsprechend breiter Abstufung bzw. tiefer AusncLmung bis zum Anliegen an den Steg bringen zu können, wobei die ursprüngliche, der Spannkraft der Laschenbolzen entsprechende Keilwirkung der Laschen stets beibehalten wird.