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zylindrisch ausgebildeten Ende des Schaftes 10 des Spitzengreifers ist ein Block 22 angeordnet, der mit einer eine Feder 24 aufnehmenden Kammer versehen ist. An dem Block 22 sind auch Aussparungen angebracht, in die die drehbaren Stiele 25 der festen Greiferbacken 26 eintreten.
Die beweglichen Greiferbacken 28 sind bei 29 drehbar an den äusseren Seiten der festen Greiferbacken angebracht. Die oberen gegabelten Teile der beweglichen Greiferbacken umfassen die Stiele 25, während die inneren Enden der Gabelteile der Backen 28 in Zusammenwirkung mit genuteten Fortsätzen der Muffen 30 eine Sperrung bilden. An den einander gegenüberliegenden
Seiten der Muffen 30 sind Nuten angebracht, die zur Aufnahme einer Scheibe oder Platte 32 dienen.
An der Scheibe 32 ist ein länglicher Schlitz angebracht, der den T-förmig ausgebildeten Kopf 33 der Stange 10 aufnimmt. Auf diese Weise wird während des Zurückdrehens der Stange 10 und 'des Blockes 22 in die normale Lage eine verlässliche Sperrung gebildet. An einer federnden Platte 23 sind Stifte 21 angebracht, die durch die Wandungen des Blockes 22 hindurchgeführt sind und in ringförmige Nuten der Köpfe der Stiele 25 eintreten. Diese Verbindung der Stiele 25 mit dem
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auf den das Oberleder aufgebracht werden soll, einstellen können. Der Block 22 kann zweckmässig auch begrenzte Winkelbewegungen auf der Stange 10 ausführen, so dass sich die Teile des Spitzengreifers nicht nur um die Achsen der Stiele 25, sondern auch zusammen um die Achse der Stange 10 einstellen können.
Es ist zu ersehen, dass die Teile des Spitzengreifers sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung des Schuhes entsprechend der Gestalt und Lage des Leistens verstellt werden können, um das Oberleder in der erforderlichen Weise auf den Leisten zurechtzurücken.
Zwecks bequemer Handhabung ist an dem Block 22 ein Handgriff 35 angebracht.
Die Seitengreifer 8 und 9 können bekannter Bauart sein und sind mittels Kugelgelenken an den Hebeln 14 angebracht. Die schmalen Teile der Blöcke 40 der Seitengreifer bewegen sich in verhältnismässig breiten Führungen des Maschinenkopfes, so dass die Seitengreifer den Bewegungen des Oberleders folgen können, wenn das letztere durch Drehung des Blockes 22 des Spitzengreifers zurechtgerückt wird. Die Beweglichkeit der 8eitengreifer erleichtert besonders das Zurechtrücken der Spitzellkappennaht. Das Zurechtrücken der Spitze oder Spitzenkappe mit Bezug auf die Mittellinie des Leistens wird durch Winkelbewegungen des Handgriffes 35 bewirkt.
Die Spitzenkappe muss auch in der Längsrichtung des Schuhes verstellt werden, damit die Länge der Spitzenkappe eine gleichmässige ist. In der vorliegenden Ausführungsform wird die letztgenannte Einstellung vorgenommen, indem der von dem Spitzengreifer auf das Oberleder ausgeübte Zug mittels des an dem Hebel li angebrachten Handgriffes erhöht oder vermindert wird-Mit Rücksicht auf den Umstand, dass der kurvenförmig ausgebildete Spitzengreifer das Oberleder sowohl an den Seiten als auch an der Spitze des Leistens erfasst, werden Verzerrungen der Spitzenkappennaht vermieden.
Ausserdem trägt auch die Beweglichkeit der Seitengreifer wesentlich zur vorteilhafteren
Einstellung der Spitzenkappennaht bei. An den vorderen und rückwärtigen Seiten der Blücke 40 der Seitengreifer sind entgegenesetzt geneigte Flächen 42 angebracht, die mit entsprechend
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Die Stange 35 und die Platte 23 werden durch dieselbe Schraube 36 in ihren Lagen gehalten.
Die Platte 2. und der Handgriff kann sowohl bei gelockerter, als auch bei festgezogener Stellung der Schraube 36 gedreht werden, so dass die Stiele 21 blossgelegt werden und aus den Stielen 25
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wurde. Die Stiele der Greiferbacken können dann abgenommen werden. Dadurch dass die Greiferbacken mit Leichtigkeit abgenommen und durch andere Greiferbacken ersetzt werden können, ist es möglich, ein und dieselbe Maschine zur Bearbeitung von verschieden grossem Schuhwerk, z. B. von Kinder- und Damenschuhwerk. zu verwenden. Die Platte 23 übt durch Vermittlung
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stücken 48 zusammentreffen. Exzentrische Teile 50 der Stifte 52 bilden die Drehzapfen der Hebel 46.
Die Stifte 52 sind drehbar gelagert und können mittels Stiften 53 verstellt und durch Stellschrauben 54 festgelegt werden. Durch die Verstellung der exzentrischen Teile 50 wird die Winkelstellung der Hebel 46 gegen die Achse der Rollen 47 verändert, so dass die vorderen Enden der Hebel und die Greiferstangen mehr oder weniger einwärts-oder auswärtsbewegt werden. Durch Verstellung der exzentrischen Teile 50 werden die Stangen der Seitengreifer auch verschoben, da die Hebel 46 in der Längsrichtung der Keilstücke 48 bewegt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Überholmaschine nach dem Patente Nr. 54751, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile der Backen des Spitzengreifers unabhängig voneinander drehbar sind (25, 25) und auch Drehbewegungen um eine gemeinsame Achse (10) ausführen können.