DE715024C - Fersenbandanordnung fuer Fersenzwickmaschinen - Google Patents

Fersenbandanordnung fuer Fersenzwickmaschinen

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Publication number
DE715024C
DE715024C DEM136247D DEM0136247D DE715024C DE 715024 C DE715024 C DE 715024C DE M136247 D DEM136247 D DE M136247D DE M0136247 D DEM0136247 D DE M0136247D DE 715024 C DE715024 C DE 715024C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heel strap
heel
pressure
strap
pieces
Prior art date
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Expired
Application number
DEM136247D
Other languages
English (en)
Inventor
Leopold Koehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Moenus AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Moenus AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Moenus AG filed Critical Maschinenfabrik Moenus AG
Priority to DEM136247D priority Critical patent/DE715024C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE715024C publication Critical patent/DE715024C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Fersenband'anordnung für Fersenzwickmaschinen Die bei Bettzwickmaschinen, insbesondere bei Fersenzwickmaschirnen u. dgl., verwendeten Fersenbänder, welche zum Festklemmen des Fersenteiles eines Schuhes in der Maschine dienen, bestehen gewöhnlich aus einem hufeisenförmigen, aus mehreren Schichten Leder aufgebauten Gurt oder Band, das vor dem Beginn des eigentlichen Zwickvorganges vom Antrieb der Maschine über eine Kurve und Winkelhebel fest gegen die Seiten des zu bearbeitendenSchuhes am Fersenende desselben gepreßt wird. Zu diesem Zwecke und zur gleichmäßigen Verteilung des Druckes sind auf jeder Seite des Bandes Druckstücke an schwenkbaren Tragarmen vorgesehen, die gegen das offene Ende des Fersenbandes gepreßt werden, während an dem geschlossenen Ende des Bandes befindliche Druckstücke unabhängig von den ersten mittels federnder Puffer angepreßt werden.
  • Diese Einrichtung hat verschiedene Nachteile, deren wesentlicher darin besteht, daß der Schuh an seinem äußeren Fersenende nicht genügend festgehalten wird, weil eine wirksame Anpressung nur an dein offenen Ende des Fersenbandes erfolgt. Ferner werden an dem geschlossenen Ende des Fer senbandes die Druckkörper durch ihre Federn auch dann gegen das Fersenband gedrückt, wenn sich kein Schuh in der Maschine befindet. Die dadurch hervorgerufene Verformung des Fersenbandes ist bei der Einführung eines neuen Schubes hinderlich und muß erst unter VTberwindung der Federspannung rückgängig gemacht werden.
  • Bei einer anderen bekannten Einrichtung wird das Fersenband.durch Druckstücke angepreßt, die an einem in der Längsrichtung des Schuhes bewegten Kreuzkopf angelenkt sind. . Hierbei wirken aber die Anpreßdrücke nicht senkrecht gegen den Leisten, .sondern unter Zuhilfenahme von Federanordnungen im Winkel zu diesem, so daß ein einwandfreies Festhalten des Schuhes ebenfalls nicht erfolgt. Es ist ferner eine Einrichtung bekannt, in welcher eine große Anzahl in Paketform zusammengefaßter Druckstäbe zwischen scherenartigen Platten gelagert sind, die durch htimniipolster gegen das Fersenband gedrückt werden. Diese Anordnung hat deii :Kachteil, daß die Druckstäbe beim Schließen des Fersenbandes auf diesem gleiten und e dadurch vorzeitig abnutz--ti und daß die seitlich an dem geschlossenen Ende des Fersenbandes torgesehenen Druckkörper ebenso wie bei der zuerst genannten Einrichtung auch bei offenem Fersenband einen Druck gegen dieses ausüben, während sie beim Schließen das Bestreben haben, den Schuh aus @ler Maschine hinauszudrücken.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt, indem ein ausreichender, rechtwinklig gegen den Leisten erfolgender Prefdruck nicht nur auf das offene Ende des Fersenbandes, sondern auch auf dessen geschlossenes Ende ausgeübt und gleichzeitig das Gleiten der Druckstücke auf dem Leder vermieden wird. Erfindungsgemäß geschieht das Andrücken der Druckstücke an dem geschlossenen Ende in Abhängigkeit von dein auf das offene Ende ausgeübten Druck, incleir die gegen das geschlossene Fer senbaridende wirkenden Druckkörper auf den gleichen Tragarmen angeordnet sind, auf denen sich auch die gegen das offene Fersenbandende wirkenden Druckkörper befinden. Sie sind daher beim Einrücken der Maschine zunächst drucklos, werden aber beim Anpressen der Druckkörper gegen das offene Ende des Fersenbaitdes mitgenommen und in einem der Form des Leistens entsprechenden Verhältnis gegen das geschlossene Fersenbandende gepreßt. Dadurch läßt sich die bauliche Anordnen,;; der Druckvorrichtung sehr einfach gestalten, und die Form des Fersenbandes kann besser als bisher der Form des Schuhes angepasst werden, so daf ein willkommenes Festhalten des Schuhes in der Maschine gewäbrleistet ist. Außerdem wird das Einführen eines Schuhes erleichtert, da sämtliche Druckglieder erst mit dem Schließen des Fersenbandes Druck erhalten.
  • Weiterhin sind erfindungsgemäß die an dem offenen .Ende des Fersenbandes wirkenden Druckkörper mit Balligen Angriffsflächen versehen, mit denen sie sich auf den am Fersenband selbst befestigten Druckstücken abzuwälzen vermögen. Diese Druckstücke weisen Hohlräume auf, in welche Mitnehmer eingreifen, die mit den Druckkörpern bz,#v. deren Tragarmen in Verbindung stehen und mit abgesetzten Schultern versehen sind, auf denen die Druckstücke aufruhen, wodurch die bisher übliche gleitende Reibung im Leder des Fersenbandes völlig vermieden wird. Das neue Fersenband ist in der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar ist Fig. i eine Gesaintansicht der Anordnung, während Fig. einen Schnitt durch eins der vorderen Druckstiicke darstellt.
  • Das Fersenband i befindet sich, wie üblich. an dem Schieber 2, an dein es mittels des Bolzen'; 3 angelenkt ist und mit dem es in Richtung des zu bearbeitenden Schuhes verstellt werden kann. An dem Bolzen 3 sind auch die Arme d. gelagert, welche die rechts und links des geschlossenen Fersenbandende# befindlichen Druckstücke 5 tragen und die unter der `Wirkung von Drückern 6 stehen. welche abgefedert oder starr sein können. Div Druch#tücke am vorderen, offenen Ende de, F ersenbandes bestehen aus der Druckfläche ; . die am Fersenband beispielsweise durch Vernietung befestigt ist, und d(#-in eigentlichen Druckstück 8:, welches mittels des Bolzens o in der üblichen Weise an dein uni den Bolzen io schwingenden Hebelarm i i gelagert ist. Da: Anpressen erfolgt in ebenfalls bekannter tVeise durch den Winkelhebel 12, der niittel# eine: Zahntriebes 13 von dem von der Antriebskurve (nicht dargestellt] liewe";teis Schieber i-i. zum _Ausschlag gebracht wirel. Zur Einstellung der Druckstücke S entsprechend der Schuhbreite ist die llnrdelinutter i; vorgesehen.
  • Wie aus Fig. i zu ersehen ist, sind cii,#-Drücker C an den Hebeln i i befestigt bzw. angelenkt, an denen sich auch die Druckstücke 8 befinden. Wenn daher unter der Einwirkung der Winkelhebel 1,3 die Druckstücke 8 gegen das Fersenband bewegt «erden, so «erden auch die Drücker d gegen die an ihren Enden abgeflachten Arnie _1 bewegt, wodurch die Druckstücke ; entsprechend ihrer am Ende des Fersenbandes befindlichen Lage im gleichen Verhältnis zti den Druckstücken S einwärts bewegt werden und das Fersenband auch an dieser Stelle genau an die Form des Schuhes anpressen.
  • Während in Anbetracht des geringen Weges. den das Fersenband beim Zusammengehen finit :einem geschlossenen Ende ausführt, clie Druckstücke 5 unmittelbar auf (fein Fersenband .aufliegen können und ihre Auflagefläche daher der Forni des Ferrsenbandes an dieser Stelle entspricht, sind die Druckstücke ballig ausgebildet. so dass sie sich beim Zusamniengehen der Schenkel des Ferienbande: auf den Druckflächen i abwälzen und somit jede schädliche Reibung zwischen den Teileis vermieden wird. Die Bewegung des Fersenbandes und seine Anpressung an den' Schub wird dadurch eine nahezu vollkommene, da der Eingriffspunkt am Fersenband immer genau im Kräftemittel liegt, ohne dabei zii gleiten, während andererseits das Fersenband eine vollkommen freie Bewegung nach allen P ichtungen auszuführen vermag.
  • Zum auswechselbaren Einhängen des Fersenbandes in die Tragarme i i, an denen sich auch die Druckstücke 8 befinden, werden die Druckflächen 7 unter Belassung eines Zwischenraumes 16 am Fersenband befestigt. In diesen Zwischenraum greift ein auf dem Bolzen 9 des Hebels i i gelagerter Mitnehmer 17, der das Fersenband mittels der Druckfläche 7 auf einer abgesetzten Schulter 17` abstützt, so daß das Band nicht mehr wie bisher unsicher im Leder hängt, sondern einwandfrei abgestützt und während seiner Offnungs- und Schließbewegung geführt wird. Der Mitnehmer 17 wird zum Auswechseln des Fersenbandes mittels der Flügelmutter 18 so weit gelockert, daß das Fersenband nach oben entfernt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fersenbandanordnung für Fersenzwickmaschinen u. dgl. mit auf schwenkbaren Traghebeln angeordneten, gegen das offene Ende des Fersenbandes angepreßten vorderen Druckkörpern und weiteren auf schwingbaren Tragarmen gelagerten seitlichen Druckkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Traghebel (i i) außer den gegen die offenen Enden des Fersenbandes (i) gepreßten vorderen Druckkörpern (8) abgefederte oder starre Druckkörper (6) tragen, die beim Schließen des Fersenbandes auf die die seitlichen Druckkörper (5) tragenden Arme (.I) einwirken und die seitlichen Druckkörper (5) in einem durch die Gestalt des Schuhwerks gegebenen Verhältnis gegen das Fersenband,andrücken.
  2. 2. Fersenbandanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsflächen der frei beweglich gelagerten Druckkörper (6, 8) ballig ausgebildet sind und sich beim Anpressen gegen unmittelbar auf das Fersenband wirkende Druckstücke (j, 7) abwälzen.
  3. 3. Fersenbandanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Druckkörpern (8) an dem offenen Fersenbandende in Verbindung stehenden Mitnehmer (17) mit einer abgesetzten Schulter (17') zur gleitenden :#,bstützung der an dem Fersenband befestigten Druckstücke (7) versehen sind.
DEM136247D 1936-11-08 1936-11-08 Fersenbandanordnung fuer Fersenzwickmaschinen Expired DE715024C (de)

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DE715024C true DE715024C (de) 1941-12-12

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DEM136247D Expired DE715024C (de) 1936-11-08 1936-11-08 Fersenbandanordnung fuer Fersenzwickmaschinen

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DE (1) DE715024C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971515C (de) * 1951-05-22 1959-02-05 United Shoe Machinery Corp Maschine zum Anwalken eines Schuhschaftrandteiles an eine Naehlippe am Schuhende

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971515C (de) * 1951-05-22 1959-02-05 United Shoe Machinery Corp Maschine zum Anwalken eines Schuhschaftrandteiles an eine Naehlippe am Schuhende

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