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Backofen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Backofen mit Klapptt1r, welche von dem darunter her bewegten Herd verdrängt und offen gehalten wird. Die Klapptür ist nach der Erfindung durch Hebel und Zugstange mit einem Schwinghebel zwangläufig verbunden, welcher beim Ausziehen der Backplatte durch diese gehoben wird und damit die Tür öffnet. Beim Einschieben des Herdes wird dieser Hebel unter Vermittlung der in bekannter Weise durch einen am Herd sitzenden Hebel mit Rolle geöffnete Tür angehoben.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargstellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Backofen mit der neuen Vorrichtung im Längsschnitt bei eingeschobenem Herde, Fig. 2 denselben Backofen im Längsschnitt, wobei die Backplatte in einer Stellung sich befindet, die der Stellung im letzten Augenblick des Herausziehens bezw. im Anfang des Hineinschieben entspricht, Fig. 3 einen entsprechenden Querschnitt, Fig. 4 einen entsprechenden Grundriss.
Die Klapptür 1 ist in Scharnieren 2 drehbar bzw. aufklappbar gelagert und durch Gegengewichte 3 teilweise soweit ausgewuchtet, dass sie noch von selbst zufallen kann. Die Gegengewichte 3 sind andererseits so angebracht, dass sie die Türe in geschlossenem Zustande (Fig. 1) an die Anschlagsflächen dicht andrücken An der Tür 1 ist an einer, eventuell auch an beiden Seiten je ein Augenhebel 4 angebracht, der durch die Zugstange 5 mit dem auf einem Bolzen schwingenden Hebel 6 zwangläufig verbunden ist.
Wenn man nun den Herd 7 mitsamt dem Fahrgestell 8 in Richtung des Pfeiles a (Fig. 1) aus dem Ofen herauszieht, so stösst der Herd 7 gegen den Hebel 6 und hebt diesen bis in die Lage der Fig. 2. Der Hebel 6 legt sich dabei auf den Rand des Herdes 7 auf (Fig. 3), wonach der letztere unter dem Hebel 6 hindurchgezogen werden kann. Durch das Anheben des Hebels 6 hat sich gleichzeitig mittels der Zugstange 5 auch die Tür 1 geöffnet, die nunmehr durch den auf dem Rand der Backplatte gleitenden Hebel 6 solange in ihrer Offenstellung gehalten wird, bis der Herd unter der geöffneten Tür 1 hindurchgefahren ist.
Der Herd 7 besitzt ausserdem an seinem hinteren Ende einen Hfhel 9, gegebenen-
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gleitet und sich langsam schliesst. Die Tur bleibt nunmehr solange geschlossen, bis die Backlatte entleert und wieder neu beschickt ist bzw. von neuem eingeschoben werden soll.
Beim Einfahren des Herdes 7 in Richtung des Pfeiles b (in Fig. 1 punktiert angedeutet) stösst der Herd 7 zuerst gegen die Türe 1 und beginnt diese zu öffnen, worauf in bekannter Weise der Hebel 9 mit Rolle 10 das vollständige Öffnen der Tür 1 bewirkt. Hiedurch ist der Hebel 6 wieder in wagerechte Lage gebracht worden und schleift, die Tür 1 in Offenstellung haltend, auf dem Rand des Herdes 7 (Fig. 2 und 3), bis der Herd 7 eingeschoben ist. Schliesslich gleitet der Hebel 6 an der vorderen Kante des
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In der Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt, wenn die Tür 1 sich nach dem Innern des Ofens öffnet. Wenn dieselbe sich dagegen nach aussen öffnen soll, so bleibt die Vorrichtung zum Öffnen der Türe 1 (abgesehen von der Änderung der Reihenfolge) im wesentlichen die gleiche.
Durch Anbringen von Federn, Ruffern oder dgl. lässt sich ein allzuheftiges Öffnen bzw. Schliessen der Tür beseitigen.
Die zwangläufige Verbindung zwischen der Tür 1 und dem Hebel 6 kann statt durch Hebel 4 und Zugstange 5 auch beispielsweise durch zwei Zahnsegmente erfolgen.
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