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SelbsttätigerZuleitungs-undSchneidmechanismusfürplastischesMaterial.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Mechanismus zum selbsttätigen Zuleiten und Zer- schneiden von plastischem Material, namentlich Zuckerwerkteig und dgl. Die Erfindung bezweckt. das Material von mehr oder weniger plastischer Natur selbsttätig zuzuleiten, in Stücke von gleichmässiger Grösse und Gestalt zu zerschneiden und die einzelnen Stücke dann zur beliebigen Weiterbehandlung an einer geeigneten Ausgabestelle abzuliefern.
Das plastische Material, welches in Streifenform in den Apparat eingeführt wird. wird in eine zur Einwirkung der Schneidmesser geeignete Stellung gezogen und durch geeignete Vorrichtungen gegen die Messer gepresst. Bruchstücke oder zu kleine Materialstück können aus dem Apparat austreten, ohne dessen Tätigkeit zu stören. Schliesslich wird der Streifen an den den Messern gegenüberliegenden Seiten eingekerbt, um das Zerschneide"desselben zu erleichtern und etwaige Brüche nach den Kerben hin zu dirigieren.
In den Zeichnungen zeigt Fig. l den Erfindungsgegenstand in Draufsicht. Fig. 2 einen
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ansicht. Fig. 6 das Genevarad und den Anschlag für dasselbe in Kinzeiheitsansicht. Fig. 7 den Hehel und die Habscheibe zur Betätigung des Auswerfens in Einzelheitsansicht, Fig. 8. 9, 10 und 11 zeigen die Schneid- und Zuleitungsplatte in Draufsicht mit den Pressstempeln teilweise im Schnitt bei verschiedenen Betriebsstufen. Fig. 12, 13, 14,15 und 16 weitere Einzelheitsansichten.
Das den Mechanismus tragende und vorzugsweise aus ge@@ssenem Metall hergestellte Gestell 1 besitzt Seitenwände a zur Verstärkung und zur Anbringung verschiedener Teile des Betriebsmechanismus. Unterhalb der Gestellplatte ist die Haup@antriebswelle B gelagert, welche an ihrem einen Ende mit der Antriebsriemscheibe b und an ihrem anderen Ende mit einem Zahnrad h1 "ersehen ist, durch welches der Antrieb auf den Schneidmechanismus übertragen wird.
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Der Schneidtisch ist mit von der Peripherie des Tisches strahlenförmig nach innen vor stehenden und in gleichem Abstand zueinander angeordneten Schätzen versehen, in weichen die feststehenden Messer d2 befestigt sind (Fig. 3. 5. 10 und 11). Die Messer sind an ihren gegen- überliegenden Seiten in Winkel von der Schneidkante nach aussen abgeschliffen. um genügend Raum für die Vorder-und Seitenkante der abgeschnittenen Materialstücke zu schaffen, so da dieselben sich nicht festklemmen können (Fig. 15 und 16). Für diesen Zweck ist ein Winkel von ungefähr 13 hinreichend.
Der Schenkel D10 jedes Messers ist vorzugsweise in gleicher Linie mit der Schneidkante abgeschliffen, so dass die Schneidkanten immer die gleiche Kreisstellung auf der Schneidplatte einnehmen und die Nachstellung derselben bedeutend vereinfacht wird : diese Einrichtung gestattet überdies das Nachschleifen der Messer, bis dieselben vollständig abgenützt sind ; die Messer schneiden jedoch trotzdem immer nur eine bestimmte Grösse des Materials. Sie sind vermittelst der Stellschrauben d3 abnehmbar (Fig. 3) in ihren Stellungen auf dem Schneidtisch befestigt. Die Messer sind mit ihren Schneidkanten nach innen gegen den Mittelpunkt der Schneid-
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Stücke zu verhindern.
Auf dem Gestell ist eine Zuführungsbahn gelagert, deren unteres Ende nahe den Schneidkanten der Messer des Schneidtisches nach abwärts und auswärts abgebogen ist ; diese Bahn ist mit Seitenwänden (P, f versehen, welche, zur Führung der Masse dienen. rm den Angriff des austretenden Materialstreifens mit den Schneidmessern zu sichern, ist eine Feder d7 an der Innenwand d6 der Bahn befestigt, die sich bis dicht an die Schneidkanten der Messer erstrecken, so dass sie immer einen getinden Druck auf den an den Messern anliegenden Materialstreifen ausübt.
Während der weiteren Drehung der Schneidtischplatte wird der plastische Materialstreifen
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(Fig. 1 und 7) versehen ist ; von diesem steht ein mit einer Antifriktionsrolle versehener Stift iS in die Nute der vorhergenannten Hubscheibe vor. An das obere Ende des genannten Hebels greift eine V crbindungssto. nge i6 an, dercn entgegengesetztes Ende auf dem Drehzapfen für das Glied, : 1 an das Ende des Kolbens angelenkt ist, so dass das hintere Ende des Kolbens unterstützt wird. Der
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nahme der Rolle ist und dessen Enden abgerundet sind.
Auf dem Ende der Stange i6 ist drehbar ein Hebel 19 (Fig. 14) gelagert, dessen hinteres Ende durch einen Schlitz in dem oberen Teile der Stange hindurchgeht ; das innere Ende dieses Hebels greift in die Rolle i7 an, und zwar oberhalb des Mittelpunktes derselben und presst ihn gegen das hintere Ende des Schlitzes in der Verbindungsstange i6. Eine Feder i10 ist zwischen dem äusseren Ende des Hebels und dem Ende der genannten
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derselben, wenn der Druck anormal wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Das vordere Ende des über die Zuführungsbahn D4 auf die sich aussetzend drehende Sehneid- platte geleiteten Streifens des plastischen Materials wird durch die Feder d7 gegen ein Messer gepresst ; die teilweisen Drehungen des Schneidrades zichen dann das Ende des Streifens zwichen die Messer und die Pressstempel (Fig. 8 und 9). Wenn der Schneidtisch durch den Angriff eines Armes
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dieser Welle die. Pressstempel nach auswärts. Der Pressstempel trat mit einer leichten Schwingbewegung zuerst mit dem Streifen in Angriff und presst und 1 netet den Streifen gegen die Messer, bis ein Stück des inneren Streifenendes abgelöst ist.
Dann tritt der Pressstempel mit dem Streifen in Angrit und schwingt nach vorwärts, wenn das Exzenter sich nach hinten dreht ; hiedurch wird der Streifen an den den Messern gegenüberliegenden Stellen eingekerbt. Der Angriff des Prepstemples G mit dem Streifen beginnt erst, wenn der Pressstempel G1 seine Rückwärtsbewegung
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in eine zum Austritt aus dem Apparate geeignete Stellung geführt.
Wenn der Schneidtisch zur Ruhe gelangt, hat die Hubscheibe die Stellung erreicht, in welcher sie ihren Auswärtshub beginnt ; sie führt die mit ihr in Angriff befindliche Rolle auf dem Hebel i4 auswärts und drängt (durch die Betätigung des Kolbens vermittelst der Verbindungs-
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