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Die vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, einen selbsttätigen Schrankenschliessapparat mit gleichzeitig betätigter Alarmvorrichtung zu schaffen und besteht darin, dass etwa 300 m vor ler Barriere ein Anschlag von einer an der nahenden Lokomotive angebrachten Rolle so bewegt wird, dass er vermittelst eines bis zur Barriere gehenden Seilzuges dort eine Sperrklinke aus dem Sperrzahn einer Seilrolle löst und dadurch ein Gewicht freigibt, welches durch Drehen eines auf einer Welle sitzenden Exzenters eine zweite Sperrklinke auslöst, die dadurch eine Welle, welche unter dem Einfluss des Übergewichtes der geöffneten Barriere steht, freigibt, so dass die Schranke sich schliesst.
Dabei wird mit der sich drehenden Welle durch den Exzenter die zuerst ausgelöste, von dem fallenden Gewicht gedrehte Rolle gekuppelt, wodurch ein Aufziehen des Gewichtes bewirkt wird, bis ein Anschlag der gekuppelten Rolle die Kupplung wieder löst und die erste Sperrklinke das Gewicht wieder festhält. Zum Aufziehen dsr Schranke ist bei dieser, an einer Fahrschiene entlanglaufend, eine etwa 10 m lange Schiene vorgesehen, welche durch einen nach innen vorspringenden Radkranz der Lokomotive niedergedrückt wird und dabei eine Feder spannt, welche auf eine in ein Zahnrad greifende Zahnstange drückt.
Das Zahnrad sitzt auf der mit der Barriere verbundenen Welle, die jetzt wieder durch eine Sperrklinke festgehalten wird und hinter der Schranke, wenn also der ganze Zug vorübergefahren ist, durch Betätigen eines Hebels, der von der Rolle an der Lokomotive heruntergedrückt wird, durch Auslösen der Sperrklinke wieder freigegeben wird, so dass die Barriere sich unter Einfluss der gespannten Feder wieder öffnet. Nun ist noch eine elektrische Alarmvorrichtung vorgesehen, die beim Schliessen der Schranken in Tätigkeit tritt. Es wird nämlich vor der Schranke, durch Umschlagen des ersten Hebels, der eine elektrische Glocke betätigende Stromkreis geschlossen und der Hebel mittels eines Elektromagneten solange in dieser Stellung festgehalten, bis die Schranke etwa bis zur Hälfte geschlossen ist.
Dann wird durch eine auf der von der Barriere gedrehten Welle sitzende
Unterbrecherscheibe der Stromkreis wieder unterbrochen und die Glocke dadurch abgestellt sowie der Hebel von dem Elektromagneten wieder losgelassen.
In der Zeichnung zeigen : Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 einen Grundriss hiezu,
Fig. 3 eine Ansicht der Alarmvorrichtung, Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Schliess- vorrichtung, Fig. 5 einen zweiten Vertikalschnitt durch diese.
1 ist die rechte Schiene des sich von links nähernden Zuges. Etwa 3 (jt) m vor der Schranke befindet sich d3T Anschlaghebel 2, der von einer in dieser Höhe an der Lokomotive befindlichen
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schnappt letztere unter die Sperre 29, von welcher sie festgehalten wird. Dieses Spannen einer Feder ist dazu notwendig, dass die Schranke wieder selbsttätig geöffnet werden kann.
Dies geschieht in entsprechender Entfernung hinter ihr durch einen Hebel, ähnlich wie der Hebel 2, der von der Lokomotive herumgeschlagen wird, so dass der diesen Hebel mit der Sperrklinke 21 verbindende Seilzug 30 die letztere auslöst und somit die Welle 10 mit dem Zahnrade 24 freigibt, was zur Folge hat, dass die gespannte Feder 27 vermittelst der Zahnstange 26 und des Zahnrades 24 die Welle 10 so dreht, dass sich das Seil 22 auf die Rolle 20 aufwindet, wodurch die Schranke 7 geöffnet wird.
Auf der Welle 10 ist ausserdem von einem Gehäuse 31 (Fig. 3) umgeben, eine isoliert angebrachte Unterbrecherscheibe 32 angeordnet, auf welcher zwei Schleifkontakte 33 liegen, von denen der eine durch einen Leitungsdraht 34 mit dem elektrischen Läutewerk 8 und der andere durch einen Leitungsdraht 35 mit der Stromquelle verbunden ist. Der andere, von dieser ausgehende Draht 36 ist mit dem Kontakt 6 des Hebels 2 verbunden. Von dem anderen Kontakt 6 geht ein Draht 37 durch die Spulen des Elektromagneten 9 und von da aus zu der Alarmvorrichtung 8. Ist nun die Schranke 7 im Schliessen begriffen, so dreht sich beispielsweise in der Fig. 3 die Welle mit dem Unterbrecherring 32 links herum.
Letzterer ist lurch eine Isolierung unterbrochen, die, wenn die Schranke halb geschlossen ist, bis an den einen Schleifkontakt 33 kommt und dadurch den Stromkreis unterbricht. so dass der Hebel 2 in seine alte Lage zurückspringt und die Glocke 8 aufhört zu läuten.
Das Aufziehen des Gewichtes 12 geschieht folgendermassen : Durch eine kurze Drehung der Exzenterscheibe 14 wird die auf ihren Umfang laufende Rolle 38 abgedrückt und mit ihr der Winkelhebel 39, der den Teil 25 der Klauenkupplung in die mit der Rolle 4 verbundene Kupplungshälfte 40 schiebt, wodurch die Rolle 4 durch die fallende Barriere 7 mit der Rolle 10 sofort gedreht und ein Aufziehen des Gewichtes 12 bewirkt wird.
Dieses dauert solange, bis die Sperrklinke 5 die Rolle 4 wieder festhält und dann die Kupplung dmch einen an der Rolle 4 vorgesehenen Anschlag 41, indem derselbe den Winkelhebel 39 herumdrückt, gelöst wird.
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Schranke (7) herunterfallen lässt und der zweite eine Kupplung (25) betätigt, die eine von dem fallenden Gewicht (12) gedrehte Rolle (4) mit einer von der fallenden Schranke (7) betätigten Welle (10) kuppelt, wodurch das Gewicht (12) wieder aufgezogen wird.