AT55235B - Destillierapparat zur direkten Gewinnung von Schwefel aus schwefalhaltigen Gesteinen. - Google Patents
Destillierapparat zur direkten Gewinnung von Schwefel aus schwefalhaltigen Gesteinen.Info
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Description
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von Schwefeldämpfen in die Atmosphäre hintanhält, indem diese Dämpfe auf dem ihnen im Apparate vorgeschriebenen Weg einen geringeren Widerstand vorfinden. Der obere Teil des Gehäuses dient zur Erwärmung des Minerals und zur Verflüssigung des Schwefels und wird mittels in der Kammer o, o zirkulierender Verbrennungsprodukte, die aus einem beliebigen Ver- breunungsraume stammen können, auf der erforderlichen Temperatur erhalten.
Der eigentliche Gehäusekörper M, M besitzt die Form eines geraden Zylinders, seine Oberfläche kann aber ge-
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Gehäuses wird mit Hilfe von aus einem Feuerraum zugeführten Verbrennungsprodukten, die durch die Züge A eintreten und durch die Kanäle p abziehen, auf genügend hohe Temperatur erhitzt, um den in dem Mineral vorhandenen Schwefel zu verdampfen. Unten endigt das Gehäuse in einen umgekehrten Kegelstumpf, dessen untere Basis die Entleerungsöffnung L darstellt.
Die Kolonne Z, Z setzt sich aus einer Reihe von übereinander angeordneten, oben und unten offenen Glocken zusammen, deren äussere Oberfläche eine für das bwärtsgleiten des Minerals genügende Neigung aufweist, wobei die Mineralmasse genötigt wu 1, ihre Abwärts- bewegung 111 dem Raum zwischen der Kolonne und dem diese einschliessenden Gehäuse zu vollführen und während dieses Durchganges von dem in ihr enthaltenen Schwefel befreit wird, um schliesslich in entschwefeltem oder verschlacktem Zustande zur Entleerungsöffnung L zu gelangen.
ein Verschlussschieber i regelt den Austritt der Schlacken, die vorher nut Hilfe einer durch die Probeöfnnung d eingeführten Stange auf ihre Beschaffenheit geprüft werden können, wie dies bei den Retorten zum Raffinieren des Rohschwefels gebräuchlich ist.
Die Schwefeldämpfe, die sich aus dem der Destillation unterworfenen Mineral in dem Raume zwischen je zwei benachbarten Glocken entwickeln, streichen im Sinne der in der Zeichnung ersichtlichen, strichlierten Pfeile durch den freien zentralen Raum N, N und ziehen durch die Leitung H ab.
Der Apparat gestattet einen kontinuierlichen Betrieb und ergibt die besten Resultate bei Verarbeitung von nicht übermässig reichen, schwefelhaltigen Mineralien. Sehr schwefelreiche Mineralien werden-falls man nicht vorzieht, deren Verarbeitung in einem speziell für solche Mineralien geeigneten, jedoch in seinem Wesen dem vorstehend beschriebenen analogen Apparat
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sodann von dem überschüssigen Schwefel durch Dekantieren befreit und schliesslich der direkten Destillation mit Hilfe des beschriebenen Apparates unterworfen.
Claims (1)
- PATIENT-ANSPRUCH : Destillierappalat zur direkten Gewinnung von Schwefel aus schweflhaltigen Mineralien oder Gesteinen, bei welchem das feste Destilliergut auf den Raum zwischen der Wandung eines EMI2.4 befindlichen, oben und unten offenen Glocken beschränkt ist. während die sich aus dem Destilliergut im Verlaufe des Destillationsprozesses entwickelnden Dämpfe in den von den Glocken eingeschlossenen leeren Raum eindringen, um von dort a abgeleitet zu werden, gekennzeichnet durch die Anordnung ! eines Abzugsrohres für die Abgase, dessen Eintrittsöffnung sieh ausserhalb des von den Glocken umsclossenen Raumes bzw. oberhalb der obersten Glocke befindet, um das Mitführen von festen Teilchen des Destillationsgutes mit den abzuleitenden Schwefeldämpfen hintanzuhalten.
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