AT80543B - Verfahren zur Abscheidung des Zinks aus zinkhaltigVerfahren zur Abscheidung des Zinks aus zinkhaltigen Metallegierungen und Vorrichtung hiezu. en Metallegierungen und Vorrichtung hiezu. - Google Patents

Verfahren zur Abscheidung des Zinks aus zinkhaltigVerfahren zur Abscheidung des Zinks aus zinkhaltigen Metallegierungen und Vorrichtung hiezu. en Metallegierungen und Vorrichtung hiezu.

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AT80543B
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Bruno Schwittlin Schwittlinsky
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Bruno Schwittlin Schwittlinsky
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  Verfahren zur Abscheidung des Zinks aus zinkhaltigen Metallegierungen und Vorrichtung hiezu. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung, mittels welcher das Zink aus   zinkhaltigen   Metallegierungen in ununterbrochenem Betrieb durch Destillation in Form von Dämpfen abgeschieden wird. um es dann in bekannter Weise wieder zu festem Zink zu verdichten, wobei ausserdem die übrigen Metalle der Legierung als Rückstand wiedergewonnen werden. 



   Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, die Legierung, welche auf Zink verarbeitet oder verhütet werden soll, zunächst in einem bestimmten Raum eines Destillierofens niederzuschmelzen und in geschmolzenem Zustande zu erhalten, um sie von dort absatzweise einem zweiten Raum   zuzuführen,   in welchem sie zerstäubt und destilliert wird, worauf die dabei auftretenden Zinkdämpfe in bekannter Weise zu metallischem Zink verdichtet werden. Der hiezu verwendete Ofen wird zweckmässig wie folgt ausgeführt :
Ein mit Öl oder einem anderen Brennstoff befeuerter Doppelofen a enthält in seinem unteren Retortenraum      eine aus Graphit oder aus einem Gemisch von Graphit und hochfeuerfestem Ton hergestellte, stehende oder liegende, zylindrische, runde oder vieleckige Retorte   c.   



  Die Retorte c, die durch eine Decke d dicht gegen das Eindringen von Luft und von Heizgasen geschlossen ist. besitzt in ihrem oberen Teil mehrere Öffnungen e zur Aufnahme der Enden von   Kondensationsröhren f.   Ausserdem ist in der Mitte des Deckels d eine   Öffnung g angebracht,   durch welche die Retorte   c   zeitweise mit dem im oberen Raum des Ofens befindlichen Schmelztiegel in Verbindung gebracht werden kann. 



   Über dem unteren Retortenraum b ist ein aus feuerfestem oder sonst geeignetem Material gefertigter   Schmelztiegel A angeordnet,   der durch die abziehenden Heizgase aus dem Retortenraum b beheizt wird, erforderlichenfalls aber auch durch eine besondere Heizvorrichtung befeuert werden kann. Im Boden des   Schmelztiegels h   ist ein Auslassventil   1   angeordnet, das von einer Transmission i aus, z. B. durch eine   gelröpfte Welle k,   zeitweise geöffnet und geschlossen wird. 



   Die zinkhaltige Metallegierung wird in den oberen Schmelztiegel h in festem oder bereits geschmolzenem Zustand eingebracht und dort entweder zum Schmelzen gebracht oder in geschmolzenem Zustande erhalten. Die flüssige Metallegierung wird nun zum Zwecke der Abscheidung des Zinks nach Öffnen des Ventils l mit Hilfe der Transmission durch ein Verbindungsoder Führungsrohr   w   in die Retorte c eingeführt, jedoch nicht in einem kontinuierlichen Strom, sondern in genau abgemessenen kleinen Mengen. Das von der   Transmission t   aus zwangläufig betätigte Auslassventil Im Boden des   Schmelztiegels     h   öffnet und schliesst sich in bestimmten 
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 Retorte c ausgebildeten Destillierraum fallen.

   Das flüssige Metall tropft durch das senkrecht über der Retorte   c   angeordnete. in die Öffnung g derselben mündende Verbindungsrohr   m   auf den aus der Zeichnung ersichtlichen. besonders ausgebildeten, d. h. erhöhten Boden o der Retorte c, wird heim Auffallen in feine Metallteilchen zerstäubt und gegen die hoch erhitzten Wandungen der Retorte c geschleudert. an denen die Metallteilchen der Legierung alsdann herabrieseln.

   Durch die Berührung mit den heissen Wänden der Retorte c verdampft das in der Metallegierung enthaltene Zink. während die übrigen Bestandteile der Legierung des höheren Siedepunktes wegen flüssig bleiben ; die Zinkdämpfe ziehen alsdann durch die im oberen Teil 
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 kammern, wo sie zu metallischem Zink in bekannter Weise verdichtet werden, während die nicht flüchtigen Metalle der Legierung sich am Boden der Retorte   c   ansammeln, von wo sie von Zeit zu Zeit durch eine Öffnung   11   am Boden der Retorte abgestochen oder in zweckdienlich angeordnete und mit der Retorte c verbundene Behälter gesammelt werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Abscheidung des Zinks aus zinkhaltigen Metallegierungen, dadurch gekennzeichnet, dass die in einem Raume flüssig erhaltene Legierung absatzweise in einen zweiten stark beheizten Raum in kleinen Mengen eingeführt und darin zerstäubt wird, worauf dann das Zink in bekannter Weise abdestilliert getrennt aufgefangen und verdichtet werden kann. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Abscheidung des Zinks aus zinkhaltigen Metallegierungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. dass die in einem über dem Destillierraum des Ofens angeordnetem Schmelztiegel geschmolzene und flüssig erhaltene Metallegierung in unterbrochenem Strom durch ein zwangläufig, beispielsweise von einer gekröpften Welle aus betätigtes Ventil am Boden des oberen Schmelztiegels und ein senkrecht zwischen Schmelztiegel und Retorte angeordnetes Verbindungsrohr in das Innere der DestiIIierretorte, zum Zwecke der Wiedergewinnung des Zinks durch Verdampfen, übergeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT80543D 1916-02-19 1916-02-19 Verfahren zur Abscheidung des Zinks aus zinkhaltigVerfahren zur Abscheidung des Zinks aus zinkhaltigen Metallegierungen und Vorrichtung hiezu. en Metallegierungen und Vorrichtung hiezu. AT80543B (de)

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