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Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmitteln.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Maschine zum Einsetzen von Befestigungsmittel nach dem Patente Nr. 54025.
Die Erfindung bezweekt, Maschinen dieser Gattung derart auszubilden, dass die die Länge der Befestigungsmittel bestimmende Vorrichtung beim Unterbrechen des Einsetzens der Befestigungsmittel stets in einer bestimmten Lage zum Stillstand kommt, so dass das erste ein-
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mittel bestimmende Vorrichtung beim Unterbrechen des Einsetzens der BefestigungsmittJ selbsttätig in einer mn, Bezug auf die Befestigungsmittel-Einsetzvorrichtung vorherbestimmten Lage zum Stillstand gebracht wird.
Die Maschine nach dem genannten Patente besitzt mehrere Vorratsquellen. von denen verschiedene Befestigungsmittel selbsttätig entnommen werden. Gemäss der Erfindung wird auch die die Wahl der Befestigungsmittel beaufsichtigende Vorrichtung mit Bezug auf die Vorratsstreifen und auf die Befestigungsmittel-Einsetzvorrichtung in einer vorherbestimmten
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Die Kurvenscheibe, die die Länge der Befestigungsmittel bestimmt und die Wahl derselben von den verschiedenen Vorratsquellen beaufsichtigt, gelangt beim Unterbrechen des Einsetzens der Befestigungsmittel und bei ununterbrochener Bewegung der Befestigungsmittel-Einsetz- vorrichtung in einer bestimmten Winkelstellung zum Stillstand. Beim Unterbrechen des Einsetzens des Befestigungamureis setzt die Kurvenscheibe ihre Umdrehung bis zum Erreichen einer bestimmten Winkelstellung fort, worauf die die Kurvenscheibe mit ihrer Welle verbindende Kupplung ausgeriickt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 und 2 zeigen Seitenansichten des oberen Teils der Maschine. Fig. 3 ist ein Sehau-
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Die Befestigungsmittel-Einsetzvorrichtung ist an einem schwingenden Rahmen 2. angeordnet, der von einer auf die Welle 14 aufgesteckten Mune getragen wird. Die Schwingbewegung des Rahmens 24 wird von einer auf dem vorderen Ende der Welle 14 sitzenden Kurvenscheibe 34 abgeleitet. Die Bewegung der Befestigungsmittel-Einsetzvorrichtung wird durch die Kurvenscheibe 34 und durch emen, auf der Hauptwelle 14 sitzenden Exzenter herbeigefült.
Wenn das Einsetzen der Befestigungsmittel unterbrochen werden soll, und wenn der Werk- s. tückträger in die Stellung gebracht werden soll, in der er zur Aufnahme des Werkstückes bereit
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gebracht, von der die Bewegungen des Werkstückträgers abgeleitet werden. Eine Mantelfläche der Kurvenscheibe 194 steht mit einer Rolle 280 eines mit dem Schwingarm 284 verbundenen Armes 282 in Berührung. An dem Schwingarm 284 ist ein Finger 286 angebracht, der auf einen Gleitbolzen 290 einwirkt und das Sperren oder Auslösen des Befestigungsmittelhalters mit Bezug auf den hin und her gehenden Messerkopf bewirkt, so dass der Einsetzvorgang begonnen oder unterbrochen wird. Einzelheiten der erwähnten Vorrichtungen sind im Stammpatent eingehend beschrieben.
Das Einrücken der die Scheibe 194 mit der Welle 114 verbindenden Kupplung wird durch eine Verbindung mit einem Trethebel oder dgl. bewirkt. Diese Verbindung schliesst einen Hebel 304 ein, der bei 260 an dem Maschinenkopf drehbar ist. Das eine Ende des Hebels 304 ist als Gabel ausgebildet. Das andere Ende des Hebels 304 ist durch ein mit einer Büchse versehenes Glied 312, durch ein Kniegelenk 322, 324 und dru h eine Stange 320 mit einer Stange 374 verbunden. Das untere Ende der Stange 314 steht in unmittelbarer Verbindung mit dem Trethebel.
Wenn die Maschine im Ruhezustand ist, so steht der Gabelarm 306 des Hebels 304 mit einem Arm 300 des Kupplungsgliedes 298 in Berührung, und zwar wird die Kupplung zu dieser Zeit ausgerückt gehalten. Wenn der Trethebel zwecks Anlassens der Maschine herabgedrückt wird, so führt der Gabelarm des Hebels 304 eine Schwingbewegung im Sinne des Uhrzeigers aus, wobei das Gabelende 306 von dem Arm 300 hinwegbewegt wird. Unmittelbar hierauf erfolgt das Einrücken der Kupplung der Kurvenscheibe194 und der Welle11, und die Kurvenscheibe 194 und der Arm 300 beginnen an den Drehbewegungen der Welle 114 teilzunehmen. Die Kurven nuten und Kurvenflächen der Kurvenscheibe 194 sind so ausgebildet, dass die Maschinenelemente während einer halben Umdrehung der Kurvenscheibe 194 zur Einwirkung gelangen.
Wenn mehrere Befestigungsmittel aufeinanderfolgend eingesetzt werden sollen, so muss die Kupplung der Kurvenscheibe 194, nachdem die letztere eine halbe Umdrehung ausgeführt hat, ausgerückt werden, damit die Maschinenteile'mit Bezug aufeinander wirksam verbleiben. Dies wird durch einen an dem Gabelarm 308 angeordneten Haken 310 bewirkt, weller mit dem Arm 300 des
Kupplungsgliedes 298 in Eingriff tritt. Der Haken 310 wird in die Bewegungsbahn des Armes 300 gebracht, wenn der Gabelarm 306 aus seiner mit Bezug auf den Arm 300 wirksamen Lage heraus- bewegt wird.
In der im Stammpatent beschriebenen Maschine wird das Einrücken der Kupplung der Kurvenscheibe 194 und der Welle 114 verhindert, wenn der Gabelarm 306 von dem Arm 300 hinwegbewegt. wird, vorausgesetzt, dass die die Länge der Befestigungsmittel bestimmende Kurvenscheibe 110 nicht diejenige Lage einnimmt, die eine Anzahl von Umdrehungen bedingt, ehe die Befestigungsmittel-Einsetzvorrichtung zur Einwirkung gebracht werden kann (vgl. auf h Patent Nr. 47304). Die Kurvenscheibe 110 wird dann in diejenige Lage gedreht, dass das erste m das Werkstück einzusetzende Befestigungsmittel durch diejenige Kurvenflüche 108 bestimmt wird, die das Einsetzen langer Befestigungsmittel herbeiführt.
Die Hauptwelle 14 muss drei Um- drehungen ausführen, um die einzelnen Teile der Maschine vor dem Einsetzvorgang in wirksame Lage mit Bezug auf einander zu bringen. Wenn demnach die Kurvenscheibe 110 nur mit einer Kurvenfläche JM versehen ist. die das Einsetzen eines langen Befestigungsmittels bewirkt, und wenn diese Kurvennache sich gerade an dem Punkt, an dem das Einrücken der Kupplung der Kurvenscheibe 194 und der Welle 114 stattfindet, vorbeibewegt, so könnte unter Umständen die grosse Anzahl wirkungsloser Umdrehungen der Hauptwelle 14 die Bewegungen des Trethebels beeinflussen. Der Hebel 304 führt dann nicht das Einrücken der Kupplung der Kurvenscheibe 194 und der Welle 114 herbei und in diesem Falle würden keine Befestigungsmittel eingesetzt werden.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, werden gemäss der Erfindung die Bewegungen der Kurvenscheibe 110 mit Bezug auf die Kurvenscheibe 194 so geregelt, dass die Kurven- scheibe 110 diejenige Lage einnimmt, in der das Einrücken der Kupplung der Kurvenscheibe 19. J und der Welle 1J. augenblicklich stattfinden kann, wenn der Hebel 304 zwecks Ermöglichens des Einrückens der genannten Kupplung bewegt wird. Die Kurvenscheibe HO befindet sich demnach in solcher Lage, dass der Einsetzvorgang unter allen Umständen mit einem langen Hefestigungsmitte ! beginnt.
Die Kurvennut 136, die die Bewegungen des Befestigungsmitteldarbieters beaufsichtigt. und das Befestigungsmittel von den verschiedenen Vorratsquellen auswählt, ist ebenso wie in der bekanntenMaachine an derselbenKurvenscheibe ausgebildet, an der die die Länge der Befestigung- mittel bestimmenden Kurvenstücke 108 angebracht sind. Demzufolge werden die einzelnen, verschieden langen Befestigungsmittel stets von der beabsichtigten Vorratsuuelle entnommen,
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der Kurvennut 136 gegenüber immer dieselbe bestimmte Lage einnimmt.
Das lange Befestigungsmittel soll nicht von der die kurzen Befestigungsmittel liefernden Vorratsquelle entnommen werden. Die Vorratsquelle, von der die langen Befestigungsmittel entnommen werden, besteht zweckmässig aus gerauhtem oder geriffeltem Draht. In der vorliegenden Bauart ist die Kurvennut 136 derart gestaltet, dass alle kurzen Befestigungsmittel von derselben Vorratsquelle entnommen werden, während das lange Befeatigungamittel, deaaen Einsetzen durch. das Kurvenstück 1081 bestimmt wird, von einer anderen Vorratsquelle herstammt. Die Richtung der Kurvennut 136 erfährt bei 1360 eine Änderung, ao dass der Befestigungsmitteldarbieter mit Bezug auf die das Befestigungsmittel erfassenden Messer, kurz bevor das Kurven- stück 1081 in wirksame Lage gelangt, in eine andere Lage bewegt wird.
Die Bewegungen der Kurvenscheibe 110 mit Bezug auf die Kurvenscheibe 194 werden gemäss der Erfindung mit Bezug aufeinander geregelt, indem die Kupplung der Kurvenscheibe 110 und der Welle 114 ausgerückt wird, wenn das Einsetzen der Befestigungsmittel unterbrochen wird und wenn die Kurvenscheibe 110 mit Bezug auf die Ruhestellung der Kurvenscheibe 194 eine vorherbestimmte Lage erreicht. Die Kupplung der Kurvenscheibe 1,, 7 und der Welle 114 besteht aus einer Scheibe 450, die starr an der Welle 114 befestigt ist und an den Drehbewegungen
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Geschwindigkeitsverhältnis der Welle 14 und der Welle 114 entspricht.
Die Scheibe 450 bildet ein Kupplungsglied, während das andere Glied aus einem Stift 454 besteht, der in einer Öffnung der Kurvenscheibe 110 und in einer, mit der letzteren verbundenen
Scheibe 456 geführt ist. Die Scheibe 4J6 steht in genügender Entfernung von der Kurven- scheibe 110, um das Eintreten eines die Kupplung steuernden Keilstückes 458 zu ermöglichen.
Das Keilstück 458 ist an einem Arm 460 einer in der Querrichtung des Maschinenkopfes gelagerten i Schwingwelle 462 angebracht. In einer Kammer des Stiftes 454 ist eine Feder 464 untergebracht,
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zu pressen sucht.
An dem Stift 454 ist ein Fortsatz 466 angebracht, der zwecks Ausrückens der Kupplung der Scheiben 110 und 450 mit dem Keilstück 458 zusammenwirkt. Die Bewegungen des Keilstückes 458 werden durch Verbindungen mit dem die Bewegung der Ahle beaufsichtigenden Hebel 188 und der Schwingwelle 462 hervorgebracht.
Diese Verbindung schliesst ein Lenk- stück 468 ein, das einerseits mit dem Hebel 188 und andererseits mit t'jenem auf der Schwing-
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der Scheibe 450 sind uni die Drehachse der Welle 114 herum angeordnet und nehmen mit Bezug auf die Stellen, an denen das Einr@cken der Kupplung der Kurvenscheibe 194 und der Welle 114 stattfindet, eine solche Lage ein, dass die Scheibe 110 und die Kurvenscheibe 194 mit Bezug auf- einander in vorherbestimmter Lage sind, wenn der Stift 4, 54 zwecks Einrückens der Kupplung der Scheibe 110 der Welle 114 in eine der Offnungen 452 einfällt.
Die den Befestigungsmittel- darbieter bewegende Kurvenscheibe 136 und die die Länge der Befestigungsmittel bestimmenden
Kurvenstücke 108 der Kurvenscheibe 110 nehmen dann eine bestimmte Lage ein, von der die
Art des erst emzusetzenden Befestigungsmittels abhängt, und zwar ist diese Lage beim Beginn des Einsetzens des Befestigungsmittels stets dieselbe.
Wenn die Kupplung der Kurvenscheibe 194 und der Welle 114 zwecks Unterbrechens des
Einsetzens vom Befestigungsmittel wieder eingerückt wird, so wird der Arm 188 in dem dem
Uhrzeiger entgegengesetzten Sinne (Fig. 2) bewegt. Der Arm 460 der Schwingwelle 462 wird dann in derjenigen Richtung gedreht, in der er das Keilstück 458 mit Bezug auf den Stift 454 und die Kurvenachelbe 77 in die Lage bringt, in der der Fortsatz 466 mit dem Keilstück 458 zusammentrifft und das Ausrücken der Kupplung der Kurvenscheibe 110 und Welle 114 bewirkt.
Die dem Ausrücken der Kupplung der Kurvenscheibe 194 vorausgehende Anzahl der Um- I drehungen der Hauptwelle 14 kann nach erfolgtem, zwecks Unterbrechens des Einsetzens der
Befestigungsmittel stattfindenden Ausrücken der Kupplung der Kurvenscheibe 194 und der
Welle 114 die zum Zurückführen der Kurvenscheibe 194 in ihre normale oder Ruhestellung not-
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und der Welle 114 stattfindet, sobald der Hebel3 304 zwecks Freigebens des Armes. 300 bewegt wird.
@ Das Ausrücken der Kurvenscheibe 11U und der Welle 114 kann nur in einer Lage stattfanden, die mit Bezug auf die normale Ruhelage der Kurvenscheibe 794 eine vorherbestimmte ist. Die beiden Kupplungen kommen nicht gleichzeitig zur Einwirkung, doch bringt dieser Umstand keine Nachteile mit sich, da die Einwirkung dei KurvnFcheibe 17 aufhört, wenn die Befestigungs@ mitte ! Einsetzvorrichtung unwirksam gemacht wird.
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