AT55050B - Verfahren zum Prallmachen schlaff gewordener hohler Gummikörper. - Google Patents

Verfahren zum Prallmachen schlaff gewordener hohler Gummikörper.

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  Verfahren zum Prallmachen schlaff gewordener hohler Gummikörper. 



   Hohle, mit Luft oder anderen Gasen gefüllte Gummikörper, z. B. Tennisbälle, werden nach einiger Zeit, auch ohne sichtbare Beschädigungen der äusseren Hülle, schlaff und verlieren einen grossen Teil ihrer ursprünglichen Elastizität. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun das nachstehend beschriebene Verfahren zum Prallmachen derartiger Körper. 



   Kautschuk   lässt,   bekanntlich einige Gase, insbesondere Kob : endioxyd, durch seine Masse besonders gut hindurchdiffundieren. So wird z. B. ein mit   Kohlondioxyd   angefüllter, abgeschlossener Gummischlauch nach einiger Zeit völlig eingetrieben, da das im Innern befindliche Gas einen weit grösseren Druck besitzt, als der Partialdruck des Kohlendioxyds in der atmosphärischen Luft beträgt, in welcher es nur zu etwa   0'040/0   enthalten ist. 



  Nach den Gesetzen der Diffusion entweicht daher solange Kohlendioxyd aus dem Schlauch, bis es innen denselben Druck wie aussen ausübt. 



   Auch das Schlaffwerden von hohlen Gummibällen ist zum Teil darauf   zurückzuführen,   dass unter den zahlreichen starken Drucksteigerungen allmählich ntwas Gas aus dem Innern entweicht. Es gelingt nun auf sehr einfache Weise, den ursprünglichen Innendruck wiederherzustellen, wenn man den schlaff gewordenen Körper in die Atmosphäre eines   durch Gummi diffundierbaren Gases, z. B. Kohlendioxydes, bringt, die einen gewissen vom Grade der Schlafflheit abhängigen Überdruck aufweist. Wird nach einiger Zeit der Körper   aus dieser Atmosphäre genommen, so erscheint er wieder völlig straff. Besonders gut wirkt diese Operation, wenn an dem Ball eine Neuvulkanisierung vorgenommen wird. Ein der- artig regenerierter Körper verliert natürlich nach einiger Zeit wieder seine Straffheit.

   Das obige einfache Verfahren kann jedoch beliebig oft wiederholt werden. 



   Man kann die Geschwindigkeit des Aufprallens dadurch erhöhen, dass man die   Gummikörpcr   der Einwirkung des Gases unter Druck aussetzt. Der Druck wird je nach den   Umständen-Stärke   des Gummis und Art des verwendeten   Gases gewählt   und kann eine bis 25 und mehr Atmosphären betragen. 



   Bei Anwendung von Überdruck kann man auch Gase verwenden, welche weniger gut durch Gummi diffundierbar sind, wie beispielsweise Sauerstoff, Luft, Methan, Kohlen- oxyd usw. 



   Bälle, wie beispielsweise Tennisbälle, können in die Atmosphäre des aufprallenden
Gases   gehracht   werden, ohne dass die Hülle des Balles in irgend einer Weise verletzt wird. 



   Durch das beschriebene Verfahren kann die Lebensdauer beispielsweise von Bällen, 
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1. Verfahren zum Prallmachen schlaff gewordener hohler   Gummikörper,   dadurch gekennzeichnet, dass die Körper in einen Raum gebracht werden, der ein durch Gummi gut   d) Sund) erendes   Gas enthält, dessen Partialdruck ausserhalb des Körpers grösser als innerhalb desselben'ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das diffundierende Gas unter Druck steht. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT55050D 1910-07-19 1911-07-14 Verfahren zum Prallmachen schlaff gewordener hohler Gummikörper. AT55050B (de)

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