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und den Kurbelzapfen auf dem Zahnrade M bewirkt. Die Teile 27, 28, 29 vermitteln oeim jedesmaligen Abheben des Werkstückes die Teildrehung des Glases von Anschliff zu Anschliff.
Um nun mit der Maschine durch automatische Verlegung'der Hubzone während der
Bearbeitung eines Werkstückes verschieden lange Anschliffe hervorzubringen, ist der Angriffs- punkt 12 der Schubstange 13 an dem Schlitten 9 veränderlich, d. h. der Schlitten selbst gegen den stets zwischen den gleichen Endpunkten auf-und niedergehenden Bolzen 12 verstellbar.
Mit dem Schlitten 9 geht die Spindel 6 auf und nieder, auf der im Schlitten 9 verschiebbar, die Mutter 8 sitzt, die den Bolzen 12 trägt. Den langen Vierkant der Spindel 6 umfasst darauf ver- schiebt ich der im Gestell drehbar aber unverschieblich gehaltene Zahntrieb 5. Dieser steht im
Eingriff mit dem Zahnbogen 3 (Fig. 6) am Hebelarm 2, der durch Schubstange Z mit der Kurbel- 'Scheibe verbunden ist. Der die Teile 2 und Z verbindende Gelenkbolzen 1 ist in Schlitzen ver- stellbar, ebenso der Kurbelzapfen auf der Kurbelscheibe X in der radialen Nut Y. Auf der Achse der Kurbelscheibe X sitzt fest das Sperrad W, dessen Sperrklinke F, die an einem um diese Achse schwingenden Arme sitzt, durch Schubstange U und Kurbelzapfen 32 an der Kurbelscheibe S hin-und herbewegt wird.
Auch hier ist der Kurbelhub durch Verstellen des Kurbelzapfens auf der geschlitzten Kurbelscheibe verstellbar. Eine weitere Verstellungsmöglichkeit gewährt die Ver- änderung der wirksamen Länge des Schlitzes 31 in der Schubstange l'durch die vom Ende der
Schubstange her eindringende, auf einen Gleitstein wirkende Schraube Fig. 6), denn je kürzer der
Schlitz durch die Schraube eingestellt ist, desto eher setzt die Rückwärtsbewegung der Schub- stange U ein, und desto weiter holt folglich die Schaltklinke aus. Im übrigen bewirkt der Schlitz 31, dass ein Teil der Kurbeldrehung im Leerlauf verläuft, weil erst beim Anlegen des Zapfens 32 an das vordere Schlitzende 33 die die Schaltung des Gesperres t-M vollziehende Verschiebung der Schubstange einsetzen kann.
Das Schaltgesperre V-W bestimmt im Verein mit der Kurbelscheibe X das Muster, und zwar bestimmt das Schaltgesperre die Anzahl der Abstufungen, das l" Kurbelgetriebe den Abstieg und Anstieg der Stufen innerhalb einer Periode, weil bis zu einer gewissen Stellung des Kurbelzapfens eine Vorwärtsdrehung, dann wieder eine Rückwärtsdrehung des Zahnbogens 3, und folglich zuerst ein relatives Herausschrauben, dann ein relatives Herabschrauben der Mutter 8 mit dem Bolzen 12 eintritt. Daraus ergibt sich auch, dass und wie die Anzahl der Abstufungen innerhalb einer Periode und die Grösse der Abstufungen verändert werden kann.
Der Antrieb des die Schaltklinke F bewegenden Kurbelgetriebes S, 32, U erfolgt durch Räder 0, P, Q, R, S.
Der Hub des Schlittens 9 entspreche reichlich dem längsten Anschliff. Dann erfolgt beim Heben des Werkstückes 21 nach einem kleinen Leerlauf der Angriff der Schleifscheibe und der Anschliff des längsten Strahles, dessen Länge durch die Hubgrösse abzüglich des kleinen Leerlaufes bestimmt ist. Nach dem Abheben des Werkstückes und vor dem erneuten Wiederanstellen erfolgt, nun eine Schaltung des Gesperres 1'-W, durch welche der Schlitten 9 gegen den Bolzen 12 etwas gesenkt wird. Geht der Schlitten jetzt erneut empor, so entfällt schon ein grösserer Teil des an sich unveränderten Hubes auf den Leerlauf vor dem Angriff der Schleifscheibe ; der Anschliff wird kürzer.
Beim dritten Anschliff wird die Hubzone noch mehr nach unten verlegt und die Berührung der Schleifscheibe mit dem Werkstück tritt noch später ein, so dass der Anschliff abermals verkiirzt wird. Nach Überschreitung der Totpunktstellung der Kurbelscheibe X haben (Le Schaltungen die umgekehrte Wirkung : Die Hubzone wird wieder mehr und mehr nach oben verlegt und die Anschliffe werden wieder länger.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Schleifmaschine zur Herstellung verschieden langer Facetten an Gläsern, dadurch gekenn- zeichnet, dass der konstant um die gleiche Weglänge hin-und herbewegte Werkstückträger während eines Teiles seines Hubes durch eine feste Schiene, an welcher er mit einem Führungsorgan anliegt, von der Schleifscheibe abgehalten wird und von einer Musterscheibe aus in bezug auf den Angriffs- punkt des Schlittenantriebes verstellt wird, 80 dass das Führungsorgan früher oder später von der
Schiene abgleitet und demgemäss die Dauer des Schleifsteinangrines am Werkstück, somit auch die Länge der angeschliffenen Facette verändert wird.