AT54917B - Verfahren zur Beheizung von Trockenvorrichtungen. - Google Patents

Verfahren zur Beheizung von Trockenvorrichtungen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Beheizung von Trockenvorrichtungen. 



   Nach dem vorliegenden Verfahren soll nicht nur die gesamte Wärme der zum Verdampfen gebrauchten Luft oder anderer Gase nutzbar gemacht werden, sondern es findet auch die Flüssigkeitswärme des Heizdampfes Verwendung. Hiedurch ist es   iii     ! ich,   mit sehr geringen Dampfmengen eine verhältnismässig sehr grosse Menge Flüssigkeit aus dem Trockengut zu verdampfen. Als Heizmittel dient nach diesem Verfahren gleichzeitig Dampf, das heisse Kondensat und die mit dem Wrasen des Kondensats vollkommen   gesäctigte   warme tbluft.

   Da der Wärmewert der Abluft von beliebiger Temperatur bei völliger Sättigung bedeutend hoher liegt als bei geringerer Sättigung und gleicher Temperatur, eine volle Sättigung der Abluft bei möglichst hoher Endtemperatur aber bei dem Trocknen durch Verdunsten des Wassers praktisch nicht möglich ist, so ist die künstliche Sättigung der Abluft bei gleicher Temperatur zwecks Erhitzung der   Trockentuft   von ausserordentlich hoher Bedeutung. Wie schnell der   Wärmewert   der Luft bei zunehmender Sättigung gesteigert wird, geht daraus hervor, dass z. B. Luft von 40 C und   G0"Sättigung, weiche   auf   30" ('abgekühlt wird. nur   erst voll gesättigt ist und noch nicht 
 EMI1.1 
 Abständen Steigert.

   Die auf diese Weise aus dem Kondensat und der   Abluft gewonnene Wärme-   menge   beträgt ungefähr   die Hälfte der zum Verdunsten des Wassers aus dem Trockengut auf- 
 EMI1.2 
 mit weniger als 1 kg Frischdampf zu verdunsten. 



   Die zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Trockeneinrichtung ist beispielsweise in der   Zeichnung veranschaulicht, und   zwar ist   Fig. 1 ein senkrechter Längsschnitt nach X#Y   
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 Zi kzackpfeil andeutet, immer abwechselnd einmal oben und das andere Mal unten und so fort.   Diese Anordnung ist an sich bekannt   und bildet keinen Teil der   Erfindung. Aus   dem Quer- 
 EMI1.4 
 

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 den Ventilator J bei N (Fig.   l,   2 und 3) aufwärts und sodann durch den an dieser Stelle das feuchteste Trockengut enthaltenden Trockenkanal oberhalb des Kalorifers gesaugt.

   Der gleiche Ventilator J drückt dann die Luft   durch, den : Kanal 8   (Fig. 2) in den Raum G und schliesslich durch das Rohrbündel H, aus dem sie bei P ausströmt und in den Abzug 9 gelangt. 



   Unterhalb des Eintrittes für das nasse Trockengut (links in Fig. 1 und 2) ist der Dampfkalorifer B untergebracht. An diesen ist, wie üblich, ein Kondenstopf   C   angeschlossen, welcher das heisse Kondenswasser in eine Schlangenrohrgruppe D (rechts in Fig. 3) drückt, aus welcher es, nachdem es seine Wärme zum grössten Teil an diese abgegeben hat, in ein Gefäss E von möglichst grosser Oberfläche   fliesst.   Aus diesem   fliesst   das abgekühlte Kondensat durch das Siphonrohr F zur weiteren beliebigen Verwendung ab, während der aus dem Kondensat sich entwickelnde Wrasen (d. h.   der   ich   aus dem heissen Kondenswasser entwickelnde Dampf unter atmosphärischer Spannung)   dr. abgeschlossenen   Raum G erfüllt, in welchen die Rohre H einmünden.

   In diesem Raum sättigt sich nun die durch Kanal 8 eingeblasene Abluft vollkommen mit dem Wrasen des Kondensats und durchströmt als warme gesättigte Luft die Röhren H, an die sie ihre Wärme abgibt, wobei sie das Wasser wieder abscheidet, so dass am entgegengesetzten Ende der   Röhren I1   Luft und Wasser dieselben abgekühlt und getrennt verlassen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Beheizung von Trockenvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass in EMI2.1 verwendeten Dampf entstehende Kondenswasser und in einer dritten, neben der zweiten Gruppe (D) angeordneten (H) ein Gemisch den Kondenswasserwrasens mit der aus dem Trockner abziehenden Luft zur Heizung eines oberhalb sämtlicher Rohrgruppen (B, D, H) befindlichen Trockenkanals (A) dient, wobei die an der Austrittseite des Trockenkanales (A) bei (L) eintretende Luft in an sich bekannter Weise den Trockner schraubenförmig unter abwechselnder Bestreichung des Gutes und der Heizrohren (D und H) durchzieht (Pfeil L, Fig.
    2 und 3), sich unter dem Eintrittsende des Trckenkanales an dem Dampfkalorifer (B) hocherhitzt, durch das frische Trockengut tritt und mittels Ventilators (J) in den Wrasenraum (G) sowie von hier, mit dem Wrasen des Kondensates gesättigt, durch das Rohrbündel (11) in den Abzug (9) gedrückt wird.
AT54917D 1910-12-14 1911-09-01 Verfahren zur Beheizung von Trockenvorrichtungen. AT54917B (de)

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