DE615845C - Verfahren und Vorrichtungen zum Verdampfen von Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zum Verdampfen von Fluessigkeiten

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DE615845C DEI38108D DEI0038108D DE615845C DE 615845 C DE615845 C DE 615845C DE I38108 D DEI38108 D DE I38108D DE I0038108 D DEI0038108 D DE I0038108D DE 615845 C DE615845 C DE 615845C
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Description

Es ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung, Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, aus Lösungen mit Hilfe einer möglichst kleinen und billigen Wärmemenge zu verdampfen. Erhebliche Ersparnisse werden bereits durch die Anwendung des sogenannten Mehrfachleistungsprinzipes erzielt.
Die Erfindung hat ein Verfahren zum Verdampfen von Wasser oder irgendeiner anderen Flüssigkeit aus Lösungen zum Gegenstand, dessen Merkmale darin bestehen, daß die Flüssigkeit in der Verdampfanlage umgetrieben und ihr dabei unter ungefähr demselben Druck in jeder Verfahrensstufe teils hauptsächlich Verdampfungswärme aus einer kondensierenden Gas-Dampf-Mischung- von ungefähr Atmosphärendruck zugeführt wird, teils ,die Verdampfung bei ebenfalls Atmosphärendruck durch einen mit der Flüssigkeit
so in unmittelbare Berührung gebrachten Gasstrom von geringerem Wärmeinhalt als die mittelbar heizende Mischung begünstigt und das bei der Verdampfung erhaltene Gas-Dampf-Gemisch, soweit erforderlich, nach, vorheriger Wärmezufuhr und/oder Sättigung, als wärmeabgebende Mischung verwendet wird. Erfindungsgemäß kann stets dasselbe gasförmige Mittel als Wärmeträger benutzt werden, indem z. B. der in eine Abdunstungskammer eingeführte kühlende Gasstrom aus dem heizenden Gasstrom, soweit erforderlich nach vorhergehendem Wärmeentzug, entnommen und die aus einer Abdunstungskammer kommende frische Gas-Dampf-Mischung1, wie bereits erwähnt, in eine Heizkammer als Heizmittel geleitet wird. Daraus folgt, daß die zu verdampfende Flüssigkeit stufenweise behandelt werden und auch der Wärmeträger in der Verdampfanlage kreisen kann. Sowohl die mittelbare Erwärmung als auch die unmittelbare Abdunstung führt man am besten so durch, daß das Eindampfgut im Gegenstrom zum heizenden bzw. kühlenden Gasstrom fließt. Bei gleichzeitiger Erwärmung und Verdunstung ist es zweckmäßig, die direkt und indirekt" wirkenden Mittel im Gegenstrom zueinander zu bewegen und die zu verdampfende Flüssigkeit an der Heizfläche entlang fließen zu lassen. Die Temperatur des Abdunstungsmittels wird so geregelt, daß sein Wärmeinhalt geringer ist als der Wärmeinhalt des kondensierenden Heizmittels beim Verlassen der zur selben Stufe gehörenden Heizfläche. Zur Durchführung des neuen Verfahrens können Apparate verwendet werden, bei denen eine Abdunstkammer von Heizkammern umgeben ist und besondere Vorrichtungen zur Verbesserung
des gegenseitigen Wärmeaustausches vorgesehen sind.
Die wesentlichen Vorteile des neuen Verfahrens und der Vorrichtungen der Erfindung liegen in der guten Ausnutzung von geringwertigen Wärmemengen, in der Vermeidung von Druckunterschieden sowohl innerhalb der Verdampfanlage wie nach außen hin und in der Verhütung von Krustenbildung an den ίο Wandungen des Verdampfapparates, wodurch der Wärmeübergang aus dem Heizmittel an die Flüssigkeit stets hochgehalten werden kann und erheblich über den bisher erreichbaren Werten liegt. Daraus folgt, daß die Apparate sehr verbilligt werden; können; denn je größer der Wärmeübergangskoeffizsiient, desto kleiner die Heizfläche, und je geringer die Druckunterschiede, desto schwächer dürfen die zum Bau der Apparate verwendeten Materialien sein.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung und zur Veranschaulichung von Vorrichtungen zur Durchführung des neuen Verfahrens dienen die Abbildungen.
Der Grundgedanke, von dem die Erfindung ausgeht, ist in Abb. I schematisch dargestellt, die eine Ausführungsform mit zwei Verdampfern A und B darstellt. Bei dem ersten Verdampfer A wird durch das Rohr a Heizdampf in die Kammer b eingeleitet, aus der bei c Kondensat abfließt. Die in der Kammer b enthaltene Wärme überträgt sich auf die im Behälter d befindliche Lösung. Über die Oberfläche der Lösung streicht Luft oder ein anderes geeignetes Gas, das bei e eingesaugt wird. Die Luft nimmt Wasser aus der Lösung auf, wodurch Wasser ohne Kochen verdampft wird. Um eine kräftige Verdampfung zu erreichep, muß .die Berührungsfläche zwischen Luft und Lösung groß sein, und.damit die Luft sich mögliehst mit Wasserdampf sättigt, muß der Luftweg über die Oberfläche der Lösung lang sein; die Dicke der Luftschicht kann ziemlich gering bleiben. Die von dem ersten Verdampfer A kommende, mit Wasserdampf gesättigte oder annähernd gesättigte Luft wird durch das Rohr/ in .die Heizkammer g des zweiten Verdampfers B eingeleitet, wo ein Teil des Wasserdampfes sich So verflüssigt, wenn die im Gefäß h befindliche Lösung eine niedrigere Temperatur als die in die Kammer^ geleitete Luft-Dampf-Mischung besitzt. Bei / entweicht Kondensat und mit Wasserdampf gesättigte Luft, wobei die Temperatur des Luft-Dampf-Gemisches bei / niedriger ist als bei /. Bei i wird Luft oder ein anderes geeignetes Gas eingesaugt und über die Oberfläche der Lösung geleitet, wobei die Luft Wasserdampf aufnimmt. Luft und Dämpf entweichen durch, die Leitung" k, und diese Luft-Dampf-Mischung kann als Heizdampf in der Heizkammer einer dritten Leistung ausgenutzt werden und so fort. Die einzige Bedingung, die erfüllt sein muß, besteht darin, daß die Temperatur und der Sättigungsgrad, also der gesamte Wärmeinhalt der für die Verdampfung verwendeten Luft, gieringer ist als der Wärmeinhalt der Dampfmischung in der zugehörigen Heizkammer b bzw. g. Im Gefäß d bzw. h befindet sich Lösung beliebiger Temperatur, die durch geeignete Vorrichtungen fortgeleitet wird, so daß eine bestimmte Flüssigkeitshöhe und eine gewisse Konzentration erhalten bleiben. Die Anlage läßt sich für beliebige Lösungen verwenden. Bei e und i kann an Stelle von Luft ein anderes geeignetes Gas oder eine Gasmischung·, z. B. Stickstoff, Kohlensäure o. dgl., zugeführt werden. Es können waagerechte, senkrechte oder gieneigte Wärmeflächen An-Wendung; finden.
Entscheidend für die technische Anwendbarkeit des Verfahrens ist die Menge .der übertragbaren Wärme. In den Abb. 2a und ab ist die Wärmeübertragung von einer kondensierenden Luft-Dampf-Mischung auf eine strömende Flüssigkeit durch eine Metallwand hindurch veranschaulicht worden. In Abb. 2a ist schematisch die Wärmeabgabe mit Wasserdampf gesättigter Luft im Raum a6 durch die MetaÜwand be an strömendes Wasser im Raum ce gezeigt. Die Wärmemenge, .die in einer Stunde je Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von einem Grad zwischen % und ce übertragen wird, ist für 95 * Wasser bestimmt worden; die Werte sind im Diagramm der Abb. 2b wiedergegeben, dessen x-Achse die Sättigungstemperatur der Luft-Dampf- Mischung· in. Grad C, dessen y-Achs e die zugehörigen Übertragungskoeffizienten enthält. Die Geschwindigkeit, mit der das Gas und das Wasser an der Metallwand 'entlang strömen, beeinflußt den Wärmeübergang; die Werte in Abb. 2b beziehen sich auf normale Geschwindigkeiten. Aus der Kurve in Abb. 2b ist leicht ersichtlich, daß dieser Übertragungskoeffizient sehr groß ist.
In Abb. 3 ist eine Verdampfeinrichtung für das Verfahren der Erfindung veranschaulicht, die aus vier nebeneinander angeordneten Apparaten von zweifacher Leistung besteht. Die aus der Verdampferleistung .des letzten Apparates entweichende Luft-Dampf-Mischung wird nach geeigneter Wärmezufuhr als wärmeabgebendes Mittel in den Heizleistungen verwendet; das als Wärmeträger dienende Gas, ζ. Β. Luft, zirkuliert innerhalb des Systems. Die vier Apparate sind mit I, II, III und IV bezeichnet; die Temperatur ist in I am niedrigsten und in IV am hochsten. Die zu verdampfende Lösung wird in jedem Apparat bei av a2, a$ bzw. a4 mit ent-
sprechender Temperatur eingespritzt, und zwar bei O1 mit der niedrigsten, bei O4 mit der höchsten Temperatur. Die Lösung wird so auf die Heizflächen gespritzt, daß diese von der herabfließenden Flüssigkeit vollkommen bedeckt sind. Von den Böden der Apparate wird die eingedickte Lösung bei bv b.z, bs bzw. bi fortgeleitet, um .dann entweder wieder, gegebenenfalls nach vorheriger
to Erhitzung, nach dem Kopfteil desselben Apparates, also nach ax, a.2, as bzw. #4, zurückgeführt oder nach einem anderen Apparat, z. B. von b.2 nach O1, geleitet zu werden. Durch einen Ventilator oder Verdichter A1 wird Luft durch den Kanal H in den Verdampfraum Cx des Apparates I gesaugt, wo die Luft Dampf von der Lösung aufnimmt, so daß ihr Sättigungsgrad gesteigert wird. Von hier wird die Luft durch das Rohr dx in den Verdampfraum c2 des Apparates II geleitet, wo sie über eine Lösung mit höherer Temperatur als die Temperatur der Lösung im Raum C1 streicht. Im Räume c2 nimmt daher die Luft eine weitere Dampfmenge auf.
Dann fließt die Luft durch das Rohr<£> nach dem Verdampfraum C3 des Apparats III, wo die Temperatur höher ist als in c2, so daß Dampf aufgenommen wird. Schließlich gelangt die Luft durch das Rohr ds nach dem Verdampfraum c4 des Apparats IV, wo die Temperatur höher ist als in C3. Hier nimmt die Luft wieder Dampf auf. Danach wird die Luft durch das Rohr Ci4 nach einem Apparat C1 geleitet, wo ihr sowohl Wasser oder Lösung durch das Rohr B1 als auch Wärme zugeführt wird. Hierdurch sättigt sich die Luft mit Wasserdampf, und die Luft-Dampf-Mischung nimmt eine höhere Temperatur als vorher an. Die Wärme kann auch durch unmittelbares Einleiten von Dampf zugeführt werden. Die Luft muß, wenn sie aus dem Wärmeapparat C1 austritt, mit Wasserdampf gesättigt sein und eine Temperatur haben, die höher ist als die Temperatur der Flüssigkeit im Räume C4. Die warme gesättigte Luft wird vom Apparat C1 durch das Rohr gt nach der Heizkammer C4 des Apparats IV geleitet. Dadurch, daß die in die Kammer C4 gelangende Luft eine höhere Temperatur als die bei O4 einströmende Flüssigkeit hat, findet eine Kondensation von Wasser in der Kammer c4 statt, wodurch Wärme von der Kammer C4 auf die Flüssigkeit im Räume C4 übertragen wird; diese Wärmemenge wird bei der Dampfbildung in C4 verbraucht. Das in der Kammer c4 erhaltene Kondensat wird am Boden gesammelt und von .dort bei /4 fortgeleitet. Von der Kammer c4 fließt die Luft-Dampf-Mischung durch das Rohr ^3 nach der Wärmekammer es des Apparats III. Da die Temperatur der bei as einströmenden Lösung niedriger ist als die Temperatur der bei O4 einströmenden Lösung, so wird die der Kammer e3 zugeführte Luft eine höhere Temperatur haben als die Lösung im Räume c3, 6S wodurch die Wärme von C8 nach cs übertragen wird. Ein Teil des in der Luft-Dampf^- Mischung enthaltenen Wassers kondensiert in ea und fließt durch das Rohr f3 ab. In gleicher Weise wird Wärme von e2 nach c2 und von C1 nach C1 übertragen. Das Kondensat aus C2 wird bei /2 und das Kondensat aus C1 bei ft fortgeleitet. Die die Kammer C1 verlassende Luft wird durch das Rohr g5 nach .dem Kondensationsraum D geleitet, wo sie durch unmittelbare oder mittelbare Kühlung gekühlt wird. Das Kondensat oder bei unmittelbarer Kühlung Kondensat und Kühlwasser entweichen durch das Rohr E. Die abgekühlte Luft wird durch das Rohr // zurück nach dem Verdampfraum C1 .des Apparates I geleitet, worauf die Luft von neuem durch die Verdampfräume sämtlicher Apparate, durch den Ventilator A1 und den Wärmeapparat C1 zurück durch die Heizkammern strömt. Durch die Flüssigkeitssperre F wird, wenn der Druck im Apparat sinken sollte, Luft selbsttätig lemgesaugt; wenn der Druck steigen sollte, wird durch .die Flüssigkeitssperre E Luft selbsttätig ausgeblasen. Diese beiden Flüssigkeitssperren lassen sich regelbar ausführen, so daß der Druck im Apparat annähernd gleich dem Druck der Außenluft gehalten werden kann. Anstatt Was,ser kann im Apparat C1 eine Lösung zugeführt werden, so daß eine Konzentration dieser Lösung erreicht wird. Der Überschuß an Wasser bzw. Lösung fließt aus dem Wärmeapparat C1 durch die Flüssigkeitssperre G ab.
In Abb. 4 ist eine Anlage dargestellt, bei der .drei Verdampfräume c parallel geschaltet sind, also mit derselben Temperatur arbeiten. Die zu verdampfende Lösung rieselt an den beiden Blechwänden herab, welche die Verdampfräume c von den sie umgebenden Heizräumen c trennen. Sämtliche Verdampfräume und sämtliche Heizkammern können zweckmäßig mit Leitungen für die Zu- und Abfuhr von Luft, Luft-Dampf-Mischung, Lösung bzw. Kondensat versehen sein. no
Wenn die Dampf aufnehmende Luft bei einer bestimmten Temperatur möglichst gesättigt werden soll, dann ist es notwendig, daß die Luft einen ziemlich langen Weg über die Flüssigkeitsoberfläche strömt. Dies ist besonders bei den Apparaten, die mit der höchsten Temperatur arbeiten, erwünscht und kann, ohne die Höhe des Apparates zu vergrößern, dadurch erreicht werden, daß .die den Dampf aufnehmende Luft nacheinander durch zwei oder mehrere Verdampfräume strömt, denen Lösung von derselben Tempe-
ratur zugeführt wird. Die Heizkammern arbeiten bei diesen Apparaten zweckmäßigerweise parallel. Ein solcher Apparat ist in Abb. 5 gezeigt, wo die Wärme abgebende Luft-Dampf-Mischung in die Heizkammer e gelangt, während .die Luft, die Wasserdampf aufnehmen soll, zunächst durch die Verdampfkammer C1 und dann durch die Kammer c2 strömt.
ίο Wenn die wärmeabgebende Luft möglichst weit abgekühlt werden soll, dann braucht man nur zwei oder mehrere Heizkammern in Serie zu schalten und in allen Verdampfräumen die Temperaturen der zugeführten Lösung und der Luft gleich zu halten; natürlich muß aber zwischen den Temperaturen der Lösung und der Luft in jedem Verdampf raum ein Unterschied sein.
Im Abb. 6 ist ein Apparat dargestellt, in dem je zwei Heizkammern und zwei Verdampfräume hintereinander geschaltet werden, wo aber die wärmeabgebende Luft-Dampf-Mischung in der Kammer e2 in entgegengesetzter Richtung zur Strömungsrichtung in der zweiten Kammer <ex strömt und wo ebenfalls .die Dampf aufnehmende Luft im Räume C1 in entgegengesetzter Richtung zur Strömungsrichtung im Räume c2 strömt. Hierdurch strömen auch die wärmeabgebende Luft-Dampf-Mischung und die Dampf aufnehmende Luft in entgegengesetzten Richtungen zueinander. Dieses Gegenstromprinzip kann in einer Anlage mit beliebig vielen Heizkammern und Verdampfräumen angewendet werden.
Steht gewöhnlicher Wasserdampf, ζ. Β. mit einer Temperatur von 1000C, zur Verfügung, so kann die Verdampfung zweckmäßig in der Weise angeordnet werden, daß der Apparat für die höchste Temperatur mit diesem Dampf erhitzt wird. Eine solche Anlage ist in Abb. 7 dargestellt, wo Dampf in die Kammer e4 und Kondensat fortgeleitet wird. Die aus dem Verdampfraum c4 abströmende Luft wird mit einer geeigneten Menge Wasserdampf versetzt, gegebenenfalls wird Wasser eingespritzt, worauf dieses Luft-Dampf-Gemisch in eine Heizkammer niedrigerer Temperatur eingeleitet wird und so fort.
Die Wärmemenge, .die beim Verfahren der Erfindung der Verdampfanlage zugeführt wird, kann aus Abgasen oder anderen sonst nicht mehr verwertbaren Wärmeträgern gewonnen werden, so daß sich ihr Wärmeinhalt auf diese Weise doch noch ausnutzen läßt. Hierbei müssen die Gase, zunächst mit Wasserdampf gesättigt werden, was in der bei Abb. 3 beschriebenen Weise geschehen kann. Darauf strömt das Gas-Dampf-Gemisch durch 'die Heizkammer oder -kammern der Anlage, worauf das Gas durch die Verdampf-I räume zurückgeleitet werden kann und Wasserdampf aufnimmt. Die aus dem Verdampfraum höchster Temperatur (c4 in Abb. 3) entweichende Luft-Dampf-Mischung kann dann entweder mit heißen Abgasen gemischt, gesättigt und erhitzt anderweitig verwendet oder auch, unter Umständen mach bloßer Sättigung, als Heizgas in demselben oder in einem anderen Verdampfsystem benutzt werden, indem .die Mischung in einen Apparat mit geeigneter Temperatur eingeleitet wird. Der durch die Rauchgaszufuhr entstehende Gasüberschuß läßt sich leicht entfernen, z. B. bei E in Abb. 3.
Die dampfaufnehmende Luft wie auch die zum Beizen verwendete Luft braucht nicht unbedingt durch alle Apparate zu strömen, sondern nur durch einen Teil der Apparate. Ein solches Verfahren kommt dann zur Anwendung, wenn die Temperatur in den Apparaten geregelt werden soll. Desgleichen kann jeder der einzelnen Apparate mit frischer Luft, warmer Luft oder der umlaufenden Luft versorgt werden. Wenn nötig kühlt man die Luft vorher, um Kondensation zu erhalten. Aus jedem Apparat kann, wenn es erwünscht ist, Luft an beliebigen Stellen abgenommen werden. So können z. B. in den Apparat mit der niedrigsten Temperatur heiße go Gase, ζ. B. Rauchgase, am einen Ende eingeführt und dann teilweise aus diesem Apparat wieder für andere Zwecke entnommen werden. Um Luft und Dampf gut zu mischen, können besondere in Abb. 8a bzw. 8b als Beispiele gezeigte Vorrichtungen benutzt werden, die Wirbelbewegungen erzeugen. Zum Zwecke der Ausbreitung der Flüssigkeit über die ganze Heizfläche kann das Blech mit Drähten, Drahtnetzen, Stäben o. dgl. versehen sein oder auch derart gepreßt sein, daß waagerecht liegende Wülste oder Nuten entstehen, wie in Abb. 9a, 9b und 9c als Beispiele veranschaulicht.
Der Wärmeinhalt der von den verschiedenen Apparaten anfallenden Kondensatmengen kann zweckmäßig dadurch ausgenutzt werden, daß die Kondensatmengen durch die verschiedenen Apparate von höherer zu niedrigerer Temperatur geleitet und in die betreffenden n0 Heizkammern in solcher Weise eingeführt werden, daß das Kondensat Dampf abgibt und sich abkühlt.
Das Verfahren nach der Erfindung kann auch bei umlaufenden Wärmeflächen, beispielsweise zum Eindicken von dicken Lösungien, zum Trocknen von Cellulose usw. angewandt werden. In Abb. 10 ist eine solche Vorrichtung zum Eindicken von Lösungen nach dem Prinzip der Erfindung schematisch dargestellt. Die Lauge wird hier im Kreislauf einer indirekten Erwärmung und einer direk-
ten Kühlung ausgesetzt. Es sind hohle Trommeln ι und 2 vorgesehen, die in geeigneter Weise in Umdrehung um ihre hohlen Wellen 5 und 6 versetzt werden. Die Trommeln tauchen in die Behälter 3 und 4 ein, denen dünne Lauge zugeführt und aus denen eingedickte Lauge abgeleitet wird. Über den Trommeln sind mit Wärmeschutz versehene Hauben 7 und 8 angeordnet.
Der Eindickungsprozeß wird in der Weise durchgeführt, daß der Ventilator A durch das Rohr 9 Luft einsaugt, die im Gegenstrom über die auf den sich, drehenden Trommeln befindliche Laugenschicht streicht und dabei Dampf aus der Laugenschicht aufnimmt. Gleichzeitig wird die Lauge vom Inneren der Trommeln her indirekt durch eine kondensierende Gas-Dampf-Mischung, die in Apparat 12 erzeugt wurde, erhitzt. Nachdem die Luft über die Trommel / hinweggestrichen ist, gelangt sie, mit Dampf beladen, durch das Verbindungsrohr 10 in den nächsten Apparat, den sie ebenfalls im Gegenstrom zur Lauge durchfließt, bis sie durch das Rohr 11 in den Wärme- und Sättigungsapparat 12 gelangt. Hier wird das Luftgemisch je nach Bedarf durch die Heizschlange 13, durch die z. B. Abdampf fließt, bis zu einer gewünschten Temperatur erwärmt und, z. B. durch Einblasen von Dampf mit Hilfe des Mundstückes 14, mit Feuchtigkeit gesättigt. Der im Apparat 12 durchgeführte Wärme- und Sättigungsprozeß muß so ausgeführt werden, daß der Ventilator^ durch das Rohr 15 ein Gas-Dampf-Gemisch zur Heizung der Innenseite der Trommel zum Zweck der indirekten Wärmeübertragung an die Lauge aus dem Apparat 12 entnimmt und durch das Rohr 16 sowie z.B. durch die hohle Welle 6 dem Inneren der Trommel 2 zuführt, dessen Wärmeinhalt in Verhältnis zu Temperaturen der Lauge und dem Wärmeinhalt des kühlenden Luftstroms steht. An dem der Zuführung des Heizmittels entgegengesetzten Ende der hohlen Welle 6 tritt das Geniisch nach Durchströmen der Trommel und Wärmeabgabe an die Lauge aus der Trommel aus und gelangt durch das Rohr 17 auf die gleiche Weise, wie eben beschrieben, in die Trommel 1. Von dort strömt das Gemisch durch das Rohr 18 ab. Es ist offensichtlich, daß eine große Reihe von derartigen Eindickungsapparaten (1 und 2) hintereinander geschaltet sein können, bei denen das Verfahren der Erfindung ausgenutzt wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum Verdampfen von Flüssigkeit, bei dem der Flüssigkeit Wärme mittelbar zugeführt und die Verdampfung durch einen mit der Flüssigkeit in unmittelbare Berührung gebrachten Gasstrom unterstützt sowie die beim Verdampfen gewonnene Gas-Dampf-Mischung zur mittelbaren Erwärmung der Flüssigkeit benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit in der Verdampfanlage umgetrieben und ihr dabei unter ungefähr .demselben Druck in jeder Verfahrensstufe teils hauptsächlich Verdampfungswärme aus einer kondensierendien Gas-Dampf-Mischung von. ungefähr Atmosphärendruck zugeführt wird, indem Flüssigkeit und kondensierende Mischung am besten im Gegenstrom über verschiedene Seiten einer wärmeleitenden Trennwand geführt werden, teils die Verdampfung durch leinen mit der Flüssigkeit in unmittelbare Berührung gebrachten Gasstrom von geringerem Wärmeinhalt als die mittelbar heizende Mischung begünstigt und das bei der Verdampfung- erhaltene Gas-Dampf-Gemisch, soweit erforderlich nach Wärmezufuhr und/oder Sättigung mit Dampf, Wasser, Lösung- usw. als wärmeabgebende Mischung verwendet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abdunstung begünstigende Gasstrom aus dem heizenden Gasstrom, soweit erforderlich nach vorhergehendem Wärmeentzug, entnommen wird, wobei bei gleichzeitiger Erwärmung undAbdunstung dieser Gasstrom vorzugsweise im Gegenstrom zu dem mittelbar heizenden Gasstrom geführt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß den Ansprüchen iund2, bestehend aus hintereinander geschalteten Heiz- und hintereinander geschalteten Verdunstungskammern, Einrichtungen zur Zu- und Abfuhr eines kondensierenden Heizmittels zu den Heizkammern, Zu- und Auslässe für Flüssigkeit und Gas an den Verdunstungskammern, die alle so angeordnet sind, daß das kondensierende Heizmittel und die direkt wirkende Luft-Dampf-Mischung sich im Gegenstrom zueinander bewegen, sowie Anordnung der Heizflächen als Rieselflächen für die Flüssigkeit.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Verdunstungskammern hintereinander, die entsprechenden Heizkammern aber parallel geschaltet sind.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdampfvorrichtung aus einer oder mehreren drehbaren Trommeln (1, 2) besteht, die in Behälter (3, 4) mit zu verdampfender Flüssigkeit tauchen, wobei Einrichtungen
    zur Zu- und Ableitung eines als Wärmeträger dienenden gasförmigen Mittels vorgesehen sind, das zuerst als unmittelbar wirkendes Verdunstungsmittel über die Flüssigkeitsschicht auf der Oberfläche der Trommeln und danach, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Wärmeaustauschern und/oder Sättigern, durch das Innere der Trommeln als Heizmittel geleitet wird (Abb. io).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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