AT54445B - Nachstellfräser, insbesondere zur Steinbearbeitung. - Google Patents

Nachstellfräser, insbesondere zur Steinbearbeitung.

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AT54445B
AT54445B AT54445DA AT54445B AT 54445 B AT54445 B AT 54445B AT 54445D A AT54445D A AT 54445DA AT 54445 B AT54445 B AT 54445B
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AT
Austria
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holder
knives
blades
screw
knife
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Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Stapf
Hans Hundrieser
Original Assignee
Alfred Stapf
Hans Hundrieser
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    Nachstellfräser,   insbesondere zur   Steinbearbeitung.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Fräser, insbesondere für Steinbearbeitung, bei welchem Einsatzmesser in einfacher Weise nachgestellt und ausgewechselt werden können. Die Messerklingen sind entweder als Doppelmesser ausgebildet, d. h. es liegen die beiden Schneidkanten an den Messern einander gegenüber oder die Schneidkanten befinden sich auf der unteren Schmalseite einer nach einem Rechteck geformten Klinge. Bei den Klingen, bei denen die Schneidkanten einander gegenüberliegen, laufen die Schneidkanten nicht parallel, sondern sie schneiden sich in ihrer   Verlängerung.   Zwei Messerklingen sind nun derartig angeordnet, dass sich die Ebenen dieser Messer kreuzen.

   Die Messer mit einander gegenüberliegenden Schneidkanten sind in kegel-   förmige Halter. eingesetzt, derart,   dass die Schneidkanten parallel zur Aussenfläche des Halters laufen. Bei Abnutzung der Messer erfolgt ein Vorschieben der letzteren nach der Spitze des kegel-   fiirmigen Halters hin. Die nach einem Rechteck geformten   Messer sind in einen zylindrischen Halter eingesetzt, welcher an seinem unteren Ende etwas abgerundet ist, so dass die gebogenen Schneidkanten parallel zur unteren Stirnfläche des   zvlinderfiirmigen Halters laufen.   



   Es sind nun bereits Bohrer bekannt geworden, bei welchen messerartige Schneidklinge derartig angeordnet sind, dass die Flächen dieser Klingen sich kreuzen. Hiebei sind die beiden messerartigen Klingen jedoch fest miteinander verbunden. Der so aus zwei Klingen gebildete Schneidkopf wird in der Weise im Halter befestigt, dass die sich kreuzenden Messerklingen in einen Kreuzschlitz an der unteren   Stirnfläche   des Bohrhalters oder Bohrschaftes eingreifen. 
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 geschraubt ist. Der Halter a erhält zwei einander kreuzende Schlitze al und a2 (Fig. 2) zur Aufnahme der Messer c und   d,   welch letztere in den Fig. 3,4 und 5 dargestellt sind. Entsprechend dem nach vorn sich verjüngenden Messerhalter a laufen die Schneidkanten der Messer c und d nicht parallel, sondern sie schneiden sich in ihrer   Verlängerung   nach vorn.

   Das Messer c hat an dem vorderen spitzen Ende einen Schlitz cl (Fig. 3), während das zweite Messer c am hinteren Ende   einen Schlitz   besitzt (Fig. 4). Durch die Anordnung dieser Schlitze ist es möglich, die beiden Messer derart 
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 hineinzuschrauben, wobei die Klingen weiter aus dem Halter a hervortreten. Die Schneidkanten der Messer bleiben hiebei immer parallel zur Fläche des   Halters a.   Sollen die Messer geschliffen 
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 eingreift. Sollen die Messer vorgeschoben und der Schaft b weiter in den Halter   a   hineingeschraubt werden, so wird zunächst die   Sicherung88Chmube   g gelöst. 



   Bei der eine Ausführungsform der beschriebenen Anordnung darstellenden Vorrichtung, 
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 zylindrisch geformt. Die    Messer tA und-d3   entsprechen in ihrer Breite dem Durchmesser des Halters   as.'Die Schneidkanten   an den Schmalseiten der Messer sind, wie aus der Zeichnung Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, bogenförmig gestaltet und laufen parallel der abgerundeten vorderen   Stirnnäche   des Halters   a3 ;   wie aus der Fig. 6 ersichtlich ist. Das Vorschieben der Messer3 und   d3   wird durch   Vorschrauben   des Schaftes b in dem Halter a3 ebenso bewirkt, wie es für die Konstruktion Fig. 1 und 2 angegeben ist. 



   Um ein Herausgleiten des Messers   d3   aus dem Halter a3 (Fig. 6) oder des Messers d aus dem Halter a   (Fig. l) zu   verhüten, ist der hintere Teil des Schlitzes d4 der Klinge da etwas erweitert und mit Schraubengewinde versehen, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist. In dieses Gewinde wird eine Schraube m eingeschraubt, welche mit ihrem hinteren stangenförmigen Teil n in einer Längs- bohrung des   Schaftes   b ruht. Auf die Stange n ist am hinteren Ende eine Mutter o aufgeschraubt. 
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 und die Klingen um das gewünschte Stück vorgeschoben. Nach beendetem Vorschieben der
Klingen wird die Mutter o wieder angezogen und verhindert so, dass die Klinge d3 und dadurch auch die Klinge c3 sich selbsttätig vorschieben bzw. aus dem Halter a3 nach vorn herausfallen kann.

   Das Festhalten der Klingen im Halter a3 ist namentlich dann erforderlich, wenn der Halter a3 aus dem Bohrloch zurückgezogen wird. Wie aus der Fig. 7 ersichtlich ist, hat die Klinge c2 hinten eine erweiterte Aussparung c5, welche in ihrer   Länge etwa   derjenigen der Schraube m entspricht, m der Breite jedoch etwas grösser ist als der äussere Durchmesser der Schraube m. 



   Die in Fig. 6,8 und 9 veranschaulichte Sicherung der Klingen gegen das Herausfallen aus dem Halter kann in gleicher Weise bei der Konstruktion nach Fig. 1 und 2 angewendet werden. 



   Die Schraube m mit daran anschliessendem Schaft n kann eine Bohrung in der Längs- achse erhalten, zum Zwecke der Wasserzuführung während des Bohrens. Von dem vorderen Ende der Schraube m wird das Wasser durch geeignete Kanäle in den Messerhaltern zu den Schneidkanten der Klingen geführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Nachstellfräser,   insbesondere zur Steinbearbeitung, gekennzeichnet durch einen kegelförmigen Halter   (a)   mit einem Kreuzschlitz (al,   a2)   zur Aufnahme der mittels der gegeneinander versetzt angeordneten Schlitze   (Cl,   dl) in Verbindung gebrachten Messer (c, d), welche mit ihren 
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 vorgeschoben und nachgestellt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Nachstellfräser nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter zylindrische Form besitzt und am vorderen Ende etwas abgerundet ist, während die Messer (c3, d3) nur an der einen Schmalseite eine Schneidkante besitzen, welche parallel zur Abrundung der vorderen Stirnfläche des zylinderförmigen Halters läuft.
    3. Nachstellfräser nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraube (m) in das Gewinde des Schlitzes (d4) der Klinge (d3) eingreift, wobei die schaftartige Verlängerung (n) der Schraube ) durch eine Bohrung des Schaftes (b) nach hinten geführt und dort durch eine Mutter (o) gesichert ist, zum Zweck. ein Herausfallen der Klingen aus dem konischen oder zylindrischen Halter (a bzw. a3) zu verhindern.
AT54445D 1911-07-12 1911-07-12 Nachstellfräser, insbesondere zur Steinbearbeitung. AT54445B (de)

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AT54445B true AT54445B (de) 1912-07-25

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