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die Stifte 25, 26, 27 des Hemmwerkes keine Wirkung aus, fängt sich aber beim Niedergang des Kernes an einem derselben. Der Anschlagstift 29 drückt beim Heben des Kernes auf die Arms 27 und 22 zweier Winkelhebel 28, die an ihren aufrechtstehenden Schenkeln Kontakte 23 tragen, die sich im Ruitezustande des Solenoids berühren und den Stromschluss für dessen Erregung ver- mitteln. Die Kontakte werden durch eine Feder 30 gegeneinander gezogen.
Das Kernstück 19 wirkt, in seiner tiefsten Stellung auf einen Stromschlusshebel 16, der einerseits mit einem Kontaktmesser 17, andererseits mit einem magnetisierbaren Klotz 18 ausgerüstet ist.
Bei Erregung des Solenoids wird das Kernstück 79 magnetisch und nimmt den Klotz 18 mit, so dass der Schalter 77 geschlossen wird. Sobald der Stift 19 die Arme 21, 22 nach oben gedrängt und die Kontakte 23 voneinander gedrängt hat, ist das Solenoid ausgeschaltet und das Kern- gewicht vom Schalthebel 76 getrennt.
Ein sofortiges Zurückfallen des Kernes ist aber nicht möglich, weil die Klinke 20 von einem der Stifte 25, 26,27 zurückgehalten und die Drehung des Hemmwerkes 13 durch irgend eine bekannte Vorrichtung verzögert oder auch ganz verhindert wird, wie oben beschrieben wurde.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist nun folgende : Beim Eintritt der Dunkelheit löst der Stift 2 das Klinkwerk 5 aus, der Schaltstern 6 wird in die Stellung. 4 gedreht und das Segment der Scheibe 10 drückt den Sperrhebel 77 herunter und sperrt das Zahnrad 75. Kurze Zeit darauf werden die Kontaktfedern 8 und 9, welche bisher auf einer Isolierfliiehe auflagen, auf die Kontakt- näche'7 gebracht ; hiedurch wird der Strom über 9, 31, 8, Kontakte 23 und Spule 24 geschlossen. Der Solenoidkern 19 bewegt sich daher nach oben und wird durch die einseitig ausweichende Klinke 2C an dem Stift. 2-3 gefangen. Der Stromkreis durch das Solenoid ist wieder unterbrochen, da sich die Kontakte 23 durch den Einfluss des Stiftes 29 voneinander getrennt haben.
Der
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erlöschen.
Durch die vorerwähnte Stellung der Kontaktfedern 7 und 8 ist der Stromkreis für die Druckknopfleitung bereit gestellt ; erfolgt eine Kontaktgabe mittels eines der Druckknöpfe D. so wird der Stromkreis durch diesen Druckknopf über 7, 32, 8, 23 und Spule 24 geschlossen. Der Solenoidkern wird nach oben gezogen und die Lampen L werden durch den Schalter 76 eingeschaltet. Sie brennen einige Minuten. bis der Solenoidkern, von der Klinke freigegeben, herabfällt und den Schalter wieder öffnet. Diese Beleuchtung kann beliebig oft während der Nachtzeit benutzt werden. Sobald der Stift 4 das Klinkwerk 5 nochmals auslöst, werden (lie sämtlichen Kontaktfedern auf die Isolierfläche T. d. i. in die Tragstellung gebracht.
Die Beleuchtung kann von diesem Zeitpunkt ab nicht mehr benützt werden. Erst durch weitere Auslösung seitens des , Stiftes 2 beginnt das Spiel von neuem.
Die in den Fig. 4 bis 14 dargestellte Ausführungsform zeichnet sich durch die einfache Ver-
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einfache Regelung für die dauernde und periodische Beleuchtung gegenüber der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführung aus. In den Zeichnungen zeigen die Fig. 4 bis 7 lediglich den Zeit-
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zugehörigen festen Arm 44 abgehoben ist. Die Spule 24 steht durch eine Leitung mit den Druckknöpfen D in Verbindung, die Lampen L sind durch eine Leitung mit dem Arm 44 verbunden.
Die Wirkungsweise ist folgende : Bei Kontaktgabe mittels eines der Druckknöpfe wird ein Stromkreis vom positiven Pol über den Schalthebel 43, Feder 47, Schalthebel 45, Arm 46, Spule 24 und Druckknopf D zum negativen Pol geschlossen. Der Solenoidkern 19 wird in die Spule 24 eingezogen, wobei der Stift 29 den Schalthebel 43 freigibt (Fig. 6). Durch die Wirkung der Feder 47 kommt dieser mit dem Arm 44 in Berührung, wodurch der Lampenstromkreis geschlossen wird.
Gegen das Ende der Bewegung des Solenoid kernes 19 trifft der Stift 29 an den Schalthebel 45 (Fig. 7) und hebt ihn vom Arme 46 ab, wodurch der Solenoid stromkreis unterbrochen wird. Beim Aufwärtsgang des Solenoidkernes wird gleichzeitig das Zahnrad 34 mit der Klinke. 36 bewegt.
Der Stift 39 der Klinke 36 gleitet hiebei von dem Segment 40 ab, so dass die Klinke 36 in das Sperrrad 38 eingreift. Gegen Ende der Bewegung des Solenoidkernes befindet sich die Sperrklinke 36 in der in Fig. 4 gestrichelt gezeichneten Stellung. Der Solenoidkern ist nun in seinem Abwärtsgang gehemmt und treibt durch sein Gewicht das Zahnrad 34 und dadurch das Hemmwerk langsam
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Stift 29 trifft auf den Schalthebel 43 und entfernt ihn vom Arme 44, wodurch der Lampenstrom- kreis schnell unterbrochen wird.
Da der Schalthebel 4J mit dem Arm 46 kurze Zeit nach Beginn des Rückganges des Solenoidkernes wieder in Berührung kommt, kann von nun ab die Beleuchtung durch Druck auf einen der Druckknöpfe verlängert werden, indem hiebei die Spule 24 wieder erregt wird und der Solenoidkern sich von neuem emporbewegt. Die Dauer der Beleuchtung kann beliebig eingestellt werden. und zwar wird dies durch einfaches Verstellen des an der Platine 41 befestigten Segmentes 4C erreicht. Es wird hiedurch der Stift 39 der Klinke 36 früher oder später auf die Oberfläche des Segmentes40 geführt und somit die Klinke 36 auch früher oder später aus dem Sperrad, 38 ausgelöst,
Der in Fig. 8 bis 10 dargestellte Apparat besteht aus dem oben beschriebenen in Verbindung
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Stifte 52, 53 trägt.
Diese Stifte stossen bei ihrer Drehung an einen Hebel 54. wejcher durch eine Feder 55 in seiner Ruhelage gehalten wird und sich um den Punkt 56 dreht. Der Hebel 54 greift an seinem einen Ende in ein Zahnrad. 57. sobald der Stift. 52 oder. 53 das andere Ende bewegt.
Das Zahnrad 57 stellt in Verbindung mit dem Hemulwerk.
Die Wirkungsweise ist folgende : Bei eintretender Dunkelheit, z. B. 6 Uhr abends, bewegt der Stift 2 den Hebel 5 und hidurch mittels der Klinke 48 das Schaltrad 49 und die Schalttrommel 60 Der Stift 2 gleitet vom Hebel J ab, sobald die Kontaktfedern 7, 8, 9 auf ihren zu-
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die Kontaktfedern 7, 8, 9 auf die isolierte Fläche (Stellung T, Tag) gebracht werden. Der Apparat kann jetzt nicht in Tätigkeit gesetzt werden. Sobald der Stift 2 wieder den Hebel 5 bewegt, beginnt das Spiel von neuem.
Es wird also jedesmal durch den Stift 2 die abendliche Dauerbeleuchtung auf elektrischem Wege eingeschaltet, durch den Stift 3 erfolgt die Ausschaltung der Abendbeleuchtung und die gleichzeitig Bereitstellung der periodischen Beleuchtung und durch den Stift 4 wird die Benützung jeglicher Beleuchtung unmöglich gemacht. An Stelle der Stifte 52 und 53 können auch Daumenscheiben oder dgl. Verwendung finden.
Der Zeitschalter nach Fig. 11 bis 13 enspricht demjenigen nach Fig. 8 bis 10, nur ist statt eines besonderen Hemmwerkes das den Schalter beeinflussende Uhrwerk zu gleichem Zwecke benützt. Das Uhrwerk selbst nebst der Antriebsvorrichtung für die Schalttrommel 6 wurde der Einfachheit halber weggelassen und nur die Trommel mit der Scheibe J7 gezeichnet. Das Zahnrad 34 ist genau wie vorher mit einer Sperrklinke 36 ausgerüstet, welche in das Sperrad 38 bei entsprechender Stellung eingreift.
Ausser dem Sperrad 38 ist auf der Achse 35 ein Zahnrad 58 befestigt, welches mit einem Zahnrade 59 in Verbindung steht ; das letztere steht wieder in Eingriff mit der Minutenscheibe des Uhrwerkes, so dass dieses die Hemmung des sinkenden Solenoidkernes be\\itkt. In das Zahnrad 34 kann eine Sperrklinke 60 durch Wirkung der Feder 61 eingreifen. Die Bewegung der Sperrklinke wird durch den Stift 62 begrenzt. Diese Teile sitzen auf dem Hebel 6" ;, der durch die Feder 64 in seiner Ruhelage gehalten wird.
Sobald der Stift 52 oder 53 bei seiner Bewegung an den Hebel 6- ? anschlägt, wird die Klinke 60 mit dem Zahnrad 34 in Eingriff gebracht und dieses derart gesperrt, dass es nur noch im Sinne des Uhrzeigers bewegt werden kann, um ein Emporziehen des Solenoidkernes zu ermöglichen. Eine Bewegung in entgegengesetzter Richtung und somit ein Niedersinken des Solenoidkernes ist aber durch die Klinke 60 verhindert. Da das Zahnrad 34 lose auf der Welle 35 sitzt, werden durch seine Sperrung die vom Uhrwerk bewegten Räder 58 und 38 nicht ebenfalls gesperrt, sondern letzteres bewegt sich einfach unter der Sperrklinke 36 hinweg, indem es sie stetig anhebt und wieder abgleiten lässt. Dies geschieht solange, bis der Stift 52 (oder 53) den Hebel 36 wieder freigibt und hiedurch die Sperrung des Zahnrades 34 aufgehoben wird.
Dann sinkt der Solenoidkern unter Hemmung durch das Uhrwerk mittels der Zahnräder 58 und 59 langsam herab. Die Wirkungsweise dieses Zeitschalters ist im übrigen gleich der für die Fig. 8 bis 10 beschriebenen und ohneweiters verständlich.
Die in Fig. 15 und 16 dargestellte Ausführungsform zeigt eine Abänderung speziell der Feder, welche den Licht-und Solenoidschalter miteinander verbindet, und zwar besteht die Änderung darin, dass die Spannung d3r die beiden Schalthebei des Zutz- und Solenoidstromkreises ver- bindenden Feder durch die Öffnung des Solenoidschalters vergrössert wird. Der Schalthebel des
Solenoids, welcher sich von oben gegen einen Anschlagstift des Solenoidkernes legt. steht alsdann unter einer so hohen Federspannung, dass diese einmal genügt, den Kern beim Einziehen in das
Solenoid an seinem Hubende zu bremsen, dann aber auch dem Kern nach Ausschaltung des Solenoids einen Antrieb zu geben, welcher das Angehen des Hemmwerkes sichert.
Das Solenoid 24 ist so angebracht, dass der Kern 19 von unten nach oben eingezogen wird.
Der Kern selbst ist mit einer Verzahnung parallel zur Achse und mit einem Stift 29 versehen.
Seine Verbindung mit dem Hemmwerk erfolgt durch eine nicht gezeichnete, ausrückbare Klinken- kupplung. Durch den Stift 29 am Kern 19 werden sämtliche Bewegungen der einzelnen Teile eingeleitet. Dieser Stift bewirkt beim Aufwärtsgang des Kernes das Einlegen des Schalthebels 65 für den Lampenstromkreis und das Anheben des Schalthebels 4. 5 zur Ausschaltung des Solenoids, t'pini Huckgang des Kernes zunächst den Schluss des Schalthebels 4 ?. um eine erneute Erregung des So ! pnoids 24 zu ermöglichen, sodann die Auslösung eines Sperrhebels 66 zum Festhalten des
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Wird nun der Schalthebel 65 des Lampenstromkreises in die Strnmschlussstellung gebracht. dann wird die Feder 47 gespannt und dadurch der Kontakt zwischen den Klemmteilen des Aus-
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veranlasst (vergl. Fig. 16). Sobald dies eintritt, das Solenoid 24 also ausgeschaltet ist, wird gemäss der Erfindung durch den sich noch bewegenden Kern 19 die Spannung der Feder 47 vergrössert, welche nunmehr bestrebt ist. den Kern 19 zurückzuhalten, d. h. der letztere wird am Ende seines Hubes durch die Feder 47 gebremst, Nachdem er zum Stillstand gelangt ist, beginnt sein Rückgang, durch welchen in bekannter Weise das Hemmwerk in Betrieb gesetzt wird.
Ist dessen Reibung zufallig grösser. als sie dem Geicht der Kernes 19 entspricht, so würde dieser in seiner gehobenen Stellung festgehalten werden: das verhindert aber die stark gespannte Feder 47, welche durch den Hehel Jj auf den Stift. 29. am Kern 79 einwirkt und damit den Antrieb des Hemmwerkes einleitet.
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und darauf durch die Feder 47 plötzlich in die Ausschaltlage gebracht wird. Auf diese Weise wird mit Hilfe einer einzigen Feder die Bremsung des Kernes beim Einziehen, der Antrieb des Hemm- werkes beim beginnenden Fallen des Kernes und die Ausrückung des Hauptschalters bewirkt.
. Die in den Fig. 17 und 18 dargestellte Ausführungsform bildet eine Abänderung der Sperrvorrichtung des Hemmwerkes nach der ersten Ausführungsform, und soll hiedurch diese Sperrung mit möglichst wenig Kraftaufwand erreicht werden. Zu diesem Zwecke ist die Anordnung so getroffen, dass das Rad der Unruhe selbst gebremst wird, und zwar durch einen leicht federnden Körper.
Auf der Zeichnung zeigt die Fig. 17 die Vorrichtung in schematischer Darstellung, die Unruhe ist freigegeben. Fig. 18 zeigt die Sperrvorrichtung in der Sperrlage.
Die Vorrichtung besteht aus dem Gangwerk 13 mit Ankerhemmung 73 und Unruhe 74, 75, deren Rad 74 unter dem Einfluss eines federnden Körpers 76 steht, der aus einem Drahte oder Bande aus Stahl besteht, welche gegen den Umfang des Rades passend abgebogen sein können, so dass dieser Teil als bremsendes Glied wirkt. Dieser federnde Körper 76 ist an einem Schenkel eines n : n die Achse 77 schwingenden Winkelhebels 78 befestigt, dessen anderer Schenkel unter dem Einfluss einer Feder 79 gegen ein Sternrad 80 sich legt, so dass er von den Armen des Rades 80, das sich um eine Achse 81 dauernd oder in Unterbrechung dreht, zurückgedrängt werden.
Die Wirkungsweise ist folgende : Ist der federnde Körper 76 von dem Umfange des Rades 74 (Fig. 17) abgehoben, so kann sich das Gangwerk13 entsprechend der Bewegung der Hemmung 73,74 und 75 drehen. Diese Stellung des Sperr-und Bremskörpers 76 findet statt, wenn der obere Arm des Winkelhebels 78 unter der Wirkung der Feder 79 im Sternrad 80 seine tiefste Lage hat. Unter der Drehung des Rades 74 wird allmählich der betreffende Arm des Winkelhebels 78 zurückgedrängt und letzterer so gedreht, dass der Federkörper 76 mit seinem äussersten umgebogenen Ende das Rad 74 berührt. Die Pressung ist anfänglich noch zu gering, um die Drehwirkung der Spiralfeder 75 zu überwinden.
Je mehr aber der Winkelhebel gedreht wird, mit umso grösserer Kraft wird das Ende der Feder 76 gegen das Rad der Unruhe gepresst, bis das Rad schliesslich festgehalten wird. Die Lage der Spiralfeder 75 zur Feder 76 ist hiebei eine solche, dass beim Gleiten des Bremsstückes über das Rad 74 dieses in solcher Weise mitgenommen wird, dass die Feder 75 gespannt wird (vergl. Fig. 18). Bei Lösung des federnden Bremskörpers 76, d. i. nach erfolgtem Abgleiten ded
Kniehebels von dem Arme des Sternrades 80, wird auch sofort wieder die Unruhe 74, 75 in Gang gesetzt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Treppenschalter, bei welchem der Kern eines Solenoides während des Aufwärtsganges den
Hauptschalter schliesst und am Ende des Rückgangs wieder öffnet, während des letzteren aber durch ein von ihm angetriebenes Hemmwerk eine Verzögerung erfährt, dadurch gekennzeichnet, dass ein von einem Uhrwerk oder Relais gesteuerter Schaltstern bei der ersten Teilbewegung den
Stromschluss des Solenoides für die Dauerbeleuchtung herstellt und wählend dieser Zeit das
Hemmwerk mechanisch sperrt, bei der nächsten Teilbewegung diese Sperrung aufhebt und dadurch für die periodische Beleuchtung vorbereitet und bei der letzten Teilbewegung für eine bestimmte
Zeit (z. B. bei Tage) die Beleuchtung ganz verhindert.