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Vorrichtung zur Abgabe von Schüssen zu bestimmten Zeiten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die als Signalapparat, Sprengapparat, Vogelscheuche oder dgl. verwendet werden kann. Mittels der Vorrichtung kann ein Schuss zu einer bestimmten Zeit oder mehrere Schüsse in bestimmten Zeitzwischenräumen abgefeuert werden. Das Neue besteht darin, dass der Zündhebel und der Vorschubhebel für die Patronentrommel, das Zündband oder dgl. durch einen weiteren Hebel so lange gesperrt bleiben, bis ein einstellbarer Stift nach einer vorher bestimmten Zeitdauer den Sperrhebel auslöst.
Die bisher bekannten Konstruktionen derartiger Apparate besassen den Missstand, dass nach dem Aufziehen des Uhrwerks die Einstellung eines bestimmten Zeitpunktes, von welchem ab die Lärmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden sollte, nicht möglich war.
Durch die vorliegende Erfindung soll erreicht werden, dass die Abgabe des Schusses oder der Schüsse erst nach einem vorher zu bestimmenden Zeitraum einsetzt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Vorrichtung dar.
Auf der Minutenachse M des Uhrwerks A sind die Zähne e vorgesehen ; diese beeinflussen den Vorschubhebel c und den Ztindhebel, die beide als Doppelhebel ausgebildet sind. Ersterer greift mit seinem Ende n in das Zahnrad h der Patronentrommel t und schiebt dieselbe, nachdem er von einem der Zähne e hochgehoben und wieder freigelassen ist, vermittelst der Feder r um eine Patronenentfernung vor. Der Ztindhebel b, auf den gleichfalls eine Feder einwirkt, schnellt nach dem Abgleiten von einem der ihn anhebenden Zähne e mit seinem den Zündstift m tragenden Ende vor und bringt eine Patrone zur Entladung.
Der Hebel d wird durch das Stundenrad vermittelst des auf dem Stundenrad drehbar angebrachten Armes a, an dem der Auslösestift i befestigt ist, ausgelöst und hat den Zweck, das Spiei der zwei anderen Hebel b und c bis zu einem bestimmten Zeitpunkte zu verhindern.
In der gezeichneten Stellung ist der Zündhebel b und der Vorschubhebel c durch den Hebel d festgehalten. Die hiedurch eintretende Sperrung wird dadurch aufrecht erhalten, dass sich die an den Hebeln b und c befindlichen Stifte 81 und s2 auf die Auf- lagerflächen des Hebels d legen.
Der Hebel d wird durch die Feder f, welche in den Einschnitt z einspringt, in der eingenommenen Lage gehalten.
Die Festhaltung dauert so lange, bis der am Stundenrade verstellbar angebrachte
Stift i den Sperrhebel d soweit nach links gedreht hat, bis die Feder f in den Einschnitt v des Hebels d eingesprungen ist. Hat der Hebel d diese Linksstellung erreicht, so sind die Hebel b und c frei, worauf dann vermöge der Triebkraft des Uhrwerks die Abgabe der Lärmschüsse innerhalb gleicher Zeitabschnitte erfolgt.
Der Sperrhebel d kann durch die angebrachte Verlängerung von Hand aus wieder nach rechts gestellt werden, wodurch die Hebel b und c vermittelst ihrer Stifte s und 82 und der am Hebel d angebrachten Schrägflächen festgelegt werden.
Der Apparat kann als Signalapparat gebraucht werden oder in Bergwerken oder Steinbrüchen als Sprengapparat oder schliesslich auch auf Feldern, Weinbergen oder dgl. als Vogelscheuche.
Statt der Patronen kann auch irgend eine andere Zündung für Flamme oder Ex- plosion verwendet werden, beispielsweise Zünd bänder mit in Zwischenräumen vorgesehenen
Pulverladungen.
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