AT53880B - Verfahren zur Herstellung von Spachtelfarben und Spachtelfarbenpräparaten und dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spachtelfarben und Spachtelfarbenpräparaten und dgl.

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AT53880B
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preparations
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Carl Ferdinand Ljungdahl
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Carl Ferdinand Ljungdahl
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   Bei der Herstellung von Kitten und   Spachtelfarben   verfuhr man bisher in der Weise, dass zunächst Mehl und Wasser zu   Kleister verkocht   und abgekühlt und hierauf entsprechend Mengen von Kreide und Leinöl mit dem Kleister vermischt wurden. Die in solcher Weise hergestellten Spachtelfarben oder Kittpräparate besitzen nur eine sehr geringe Haltbarkeit und zersetzen sich schon nach kurzer Zeit, wobei sich das Wasser ausscheidet und die Präparate unbrauchbar macht. Sie können deshalb nicht vorrätig gehalten werden, sondern müssen für den jeweiligen Gebrauch immer frisch hergestellt werden. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Spachtel-   farhenpräparaten   und Kitten, welche die eben erwähnten Nachteile nicht aufweisen, sondern als Massenfabrikate hergestellt und unbegrenzte Zeit aufbewahrt werden können. 



   Das neue Verfahren besteht darin, dass entsprechende Mengen von Mehl, Wasser, Kreide und Leinöl bei einer zweckmässigen Temperatur zusammengekocht werden. 



   Als Beispiel geeigneter Mengen und Temperaturen mag folgendes Rezept dienen :
9 kg Weizenmehl werden mit 100 kg kochenden Wassers versetzt, innig zusammengemischt und bei andauerndem Kochen 20 kg gut gekochtes Leinöl, das mit 45 kg pulverisierter Kreide zusammengerieben ist, zugegossen. Das Kochen wird hierauf eine bis drei Stunden ununterbrochen fortgesetzt bei einer Temperatur, die je nach der gewünschten Qualität des Produktes bis auf   3000 C   gesteigert werden kann. Je nachdem es den Zweck, für welchen das Präparat zu verwenden ist, erfordert, können die genannten Mengenverhältnisse von Kreide, Leinöl, Mehl und Wasser verändert werden. 



   Die Durchführung des Verfahrens kann mit Hilfe eines auf der Zeichnung veranschaulichten Apparates vorgenommen werden. 



   Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt und Fig. 2 ein Grundriss des Apparates. 



   Über einer Feuerung b ist ein offenes mit Vorteil zylindrisches Kochgefäss a angebracht und mit einer Mischvorrichtung   1     ausgerüstet ; weiche   beispielsweise ans einer in der Mitte des Gefässes drehbar gelagerten lotrechten Welle d besteht, die nach oben von einem festen Träger e oder dgl. gestützt ist und durch Kegelräder f mit einer Riemen- transmission   g   oder anderen geeigneten Treiborganen verbunden ist. Neben der Welle   d   ist eine andere Wolle h in Armen i derart gelagert, dass bei der Drehung der Welle d die Welle h in dem Gefässe herumgeführt und gleichzeitig durch ein   Zahnradgetriebe A-   in Drehung versetzt wird. Dabei wird der Inhalt des Gefässes durch einen am unteren
Ende der Welle h angebrachten Flügel c oder dgl. gemischt. 



   Bei der Bereitung des Präparates verfährt man auf folgende Weise : 
Mehl und kaltes Wasser werden zu einem Brei gemischt und Kreide mit kaltem gekochten   t einöl zusammengerieben.   Gleichzeitig wird eine genügende Menge Wasser im Gefässe a zum Kochen gebracht und hierauf der Mehlbrei eingegossen, wobei unter fortdauerndem Kochen die Mischvorrichtung in Tätigkeit erhalten wird. Hierauf wird die mit Leinöl ver-   riebene lreide   zugesetzt und das Kochen und Umrühren fortgesetzt, wonach die Temperatur etwas gesteigert wird. Nach ein bis drei Stunden, je nachdem es die gewünschte Qualität des Produktes erfordert, wird das Kochen beendigt und das Produkt ist fertig. Die Temperatur kann im Bedarfsfalle bis auf   300    C gesteigert werden. 



   Die so hergestellten Präparate besitzen eine grosse Haltbarkeit, vertragen lange Transporte und eignen sich deshalb besonders für den Export. Sie können sowohl in gebrauchsfertigem Zustande wie als Halbfabrikat hergestellt werden und im letzteren Falle wird die vielleicht zu dünnflüssige Masse beim Gebrauch mit den nötigen Mengen von Kreide zubereitet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Spachtelfarben und Spachtelfarbenpräparaten, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechende Mengen von Mehl, Wasser, Kreide und Leinöl zusammengekocht werden und die Erhitzung eventuell bis zu einer Temperatur von höchstens 3uu C fortgesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT53880D 1911-01-20 1911-01-20 Verfahren zur Herstellung von Spachtelfarben und Spachtelfarbenpräparaten und dgl. AT53880B (de)

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