AT53499B - Vorrichtung zur Regelung der Umlaufszahl von Verbrennungskraftmaschinen, hauptsächlich für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Umlaufszahl von Verbrennungskraftmaschinen, hauptsächlich für Kraftfahrzeuge.

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AT53499B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Regelung der Umlaufszahl von Verbrennungskraftmaschinen, hauptsächlich für Kraftfahrzeuge. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der Umlautszahl von Verbrennungskraftmaschinen, die   hauptsächlich   für Kraftfahrzeuge Anwendung finden soll. 



     Ausser dem Reglergestänge, das selbsttätig die Umlaufszahl   regelt, ist noch ein sogenanntes Akzeleratorgestänge vorgesehen, das es ermöglicht, unabhängig vom Regler die Umlaufszahl zu vergrössern. Dieses Akzeleratorgestänge ist gemäss der Erfindung federnd ausgebildet und wirkt belastend auf das Reglergestänge ein. Die Verbindung zwischen beiden Gestängen ist hiebei derart getroffen, dass das Akzeleratorgestänge den Vergaser auf eine bestimmte Brennstoffzufuhr einstellt, ihn in dieser Stellung erhält bis die Reglerwirkung so gross wird, dass sie auch die Federung des   Akzeleratorgestänges   überwindet und den Vergaser auf kleinere Brennstoffzufuhr einstellt. 



   Zweckmässig wird das Akzeleratorgestänge so zu dem Reglergestänge angeordnet, dass ersteres auch unabhängig von letzterem eine   Verminderung   der Brennstoffzufuhr herbeiführen kann. Es ist zu diesem Zweck mit einem dritten Gestänge derart federnd verbunden, dass auch bei Einstellung dieses Gestänges auf geringe Brennstoffzufuhr plötzlich durch das Akzeleratorgestänge eine Umstellung auf grosse Brennstoffzufuhr stattfinden kann. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 



   Die   Reglerhebel/greifen   an einer   Muffe 2 an. die durch eine Feder- entgegen der Einwirkung   der Reglerhebel nach rechts gedrückt wird. Die Muffe 2 wirkt auf einen   um   Bolzen 4 drehbaren doppelarmigen Hebel 5, 6 ein dessen Bewegungen durch eine   Stange 7 auf einen um   Bolzen 8 drehbaren zweiarmigen Hebel 9,   1U   übertragen werden. Der Arm 10 dieses Hebels ist durch eine Stange 11 mit dem Regelungskörper des Vergases 12 verbunden. so dass bei Überwindung des Druckes der Feder   J   durch die unter   Einwirkung   der   Fliehkraft     ausschwingenden Reglerhebel 7   
 EMI1.1 
 werden, dass eine Verminderung der Umfaufszahl eintritt. 



   In der hohlen   Lenkspindel 7J ist   eine in der Zeichnung unten nur durch eine einfache Linie angedeutete Spindel 14 angeordnet, die durch Verstellung eines auf dem Handrad 15 der Lenk- 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   lie Feder enthaltenden Stange 24 gestattet. Sobald der Federteller 27 an dem Hebelarm 9 anliegt, nuss der Regler nicht nur die Spannung der Feder 3, sondern auch die Spannung der in die Stange 24 eingeschalteten Feder 29 überwinden. Es wird daher eine Einwirkung des Reglers suf den Regelungskörper des Vergasers erst bei einer höheren Umlaufszahl eintreten. Je stärker mter Zusammendrückung der Feder 29 der Federteller 27 gegen den Hebelarm 9 gedrückt wird, unsomehr nimmt natürlich auch die Spannung der Feder 29 zu und umso höher wird die Mindestgeschwindigkeit, bei der der Regler anspielen kann. 



  Damit beim Verstellen der Stange 24 durch Niedertreten des Fusshebels 26 das Gestänge 14,   
 EMI2.1 
 dargestellte Federvorrichtung 30 eingeschaltet. 



   Für den Fusshebel 26 ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die aus einer an einem Lenker 31 sitzenden Rolle 32, einer am   Lenker 37   angreifenden Stange 33 mit eingeschalteter Federvorrichtung 34 und einem um Bolzen 35 drehbaren, mit der Stange 33 verbundenen Hebel 36 besteht. Der Hebel 36 trägt in einem seitlichen Arm eine Rolle 37, die mit einem Arm 38 des zur Einstellung der verschiedenen Geschwindigkeiten dienenden Wechselhebels 39 zusammenwirkt. Der Wechselhebel 39, der auf der Welle 40 achsial verschiebbar und um dieselbe drehbar ist, trägt den in die verschiedenen Wechselschienen 41 eingreifenden Hebel 42 und verschiebt. bei Drehung um die Achse 40 durch den Hebel 42 die Wechselschienen. 



   Die Endfläche des Armes   38,   die auf die Rolle 37 des Hebels 36 einwirkt, ist nun in der Richtung der Drehachse des Wechselhebels 39 so bemessen, dass sie, wenn der Hebel 42 in die Wechselschiene für die dritte und vierte Geschwindigkeit eingreift, der Rolle 37 gegenüberliegt, während sie, wenn der Hebel 42 in die Wechselschienen für die erste und zweite Geschwindigkeit eingreift, neben der Rolle 37 sich befindet, so dass die Rolle, wenn der Hebel 36 in der punktiert eingezeichneten Stellung sich befindet, beim Umlegen des Wechselhebels 39 von der Endfläche des Armes 38 nicht getroffen wird. 



   Wenn die erste oder die zweite Geschwindigkeit eingerückt ist, so wird durch die Federvorrichtung 34 die Stange 33 nach rechts verschoben, so dass die Rolle 32 die in der Zeichnung punktiert eingezeichnete Stellung einnimmt und der Fusshebel 26, der von der Rolle freigegeben ist, niedergetreten werden kann. Der Arm 36 nimmt dann auch eine entsprechende Stellung ein, die in der Zeichnung ebenfalls punktiert angedeutet ist. In dieser Stellung befindet sich die Rolle 37 in der Höhe der in der Mitte liegenden Einkerbung der Endfläche des Armes   38,   wobei die Endfläche dieses Armes aber, wie schon erwähnt, neben der Rolle liegt. 



   Wird nun, wenn der Wechselhebel 39 in der Mittelstellung sich befindet, durch achsiale
Verschiebung desselben der Arm 42 in die Wechselschiene für die dritte oder in die für die vierte 
 EMI2.2 
 gegenüber ein, beeinflusst die Rolle aber noch nicht, da dieses infolge der wagerechten Stellung des Armes 38 in der mittleren Aushöhlung der Endfläche dieses Armes liegt. Wird jetzt der Wechselhebel 39 beispielsweise zum Einrücken der vierten Geschwindigkeit nach rechts gedreht, so verschiebt der Arm 42 desselben die zugehörige Wechselschiene 41 nach links und gleichzeitig schlägt der untere Teil der Endfläche des Hebels 38 gegen die Rolle 37 und verschiebt hiedurch das Gestänge 36, 33, 31 in die in der Zeichnung dargestellte Lage, in der die Rolle 32 unter dem Fusshebel 26 liegt und das Niedertreten desselben verhindert.

   Es ist also bei Einrückung der vierten Geschwindigkeit eine Steigerung der Umlaufszahl durch Betätigung des Hebels 26 nicht möglich. 



   Ebenso ist auch eine Steigerung der Umlaufszahl bei Einrückung der dritten Geschwindigkeit nicht möglich, denn, um die dritte Geschwindigkeit einzurücken, wird der Wechselhebel 29 nach links umgelegt, wobei der obere Teil der Endfläche des Armes 38 auf die Rolle 37 einwirkt und die Rolle 32 unter den Fusshebel 26 führt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Regelung der Umlaufszahl von Verbrennungskraftmaschinen, hauptsächlich für Kraftfahrzeuge, bei der ausser dem Reglergestänge ein sogenanntes Akzeleratorgestänge zum Einstellen der Brennstoffzufulll entgegen der Wirkung des Reglers vorhanden EMI2.3 bestimmte Brennstoffzufuhr einstellt und in dieser Stellung erhält, bis die Reglerwirkung so gross wird, dass sie auch die Federung des Akzeleratorgestänges iiberwindet und den Vergaser auf kleinere Brennstoffzufuhr einstellt und dass das Akzeleratorgestänge zum Reglergestänge derart angeordnet ist. dass es auch eine Verminderung der Brennstoffzufuhr unabhängig vom Regler herbeiführen kann, und mit einem hiezu vorgesehenen dritten Gestänge derart federnd verbunden ist.
    dass auch bei Einstellung dieses Gestänges auf geringe Brennstoffzufuhr plötzlich durch das Akzeleratorgestänge eine Umstellung auf grosse Brennstoffzufuhr stattfinden kann.
AT53499D 1910-05-25 1911-05-02 Vorrichtung zur Regelung der Umlaufszahl von Verbrennungskraftmaschinen, hauptsächlich für Kraftfahrzeuge. AT53499B (de)

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