AT131466B - Drehkolbensteuerung für Brennstoffeinspritzpumpen. - Google Patents

Drehkolbensteuerung für Brennstoffeinspritzpumpen.

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AT131466B
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  DrehkolbensteuerungfürBremstoffeinspritzpumpen. 



   Bei Brennstoffeinspritzpumpen, deren Regelung durch Drehkolbensteuerung geschieht, entsteht zwischen der Bewegung des steuernden Kolbens und derjenigen des Reglergestänges leieht ein toter Gang, dessen Grösse z. B. von der   Genauigkeit   der Einpassung ineinandergreifender Teile oder   der Abnutzung   derselben abhängt. Werden mehrere derartige Brennstoffeinspritzpumpen gleichzeitig durch einen Regler gesteuert, so wird da. s Spiel zwischen dem   Reglergestänge   und dem steuernden Kolben zu Unterschieden in der   Brennstofförderung   der einzelnen   Pumpen   führen. 



   Dieser Nachteil wird nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dass dem steuernden Kolben durch eine vom Regler unabhängige Kraft das Bestreben gegeben wird, in einem bestimmten   Drehsinn   eine Drehung auszuführen, welcher dann die vom Regler ausgehende, auf den steuernden Kolben zwangsläufig übertragene Bewegung entgegenwirkt. Hiebei muss die den Kolben drehende Kraft so bemessen sein, dass sie unter normalen Verhältnissen die Reibungswiderstände, welche bei der Kolbendrehung auftreten, überwindet. Sie stellt gegenüber der Reglerenergie eine   Zusatzbelastung   der Reglermuffe dar, welche entweder durch eine an der   Muffe angreifende Gegenkraft,   z. B. eine Zusatzfeder, oder durch   ent-   sprechende Bemessung der Reglerfedern selbst ausgeglichen werden kann. 



   Eine unmittelbar am Kolben angreifende, ihn drehende Kraft   kann   auf einfachste Weise durch den hydraulischen Rückdruck erzeugt werden, den der gesteuerte Brennstoffstrahl ausübt, wenn demselben, sobald er aus der Kolbenführung in den Kolben eintritt bzw. auf umgekehrtem Wege aus ihm austritt, hiebei an Stelle der üblichen radialen eine mehr oder weniger tangentiale Richtung gegeben wird. Eine andere Lösung besteht in der Anordnung einer den Kolben drehenden Feder zwischen diesem und einem gegen Drehung gesicherten Teil, z. B. dem Stössel. 



   Wählt man für die vom Regler unabhängige Eigendrehung des Steuerkolbens einen solchen Drehsinn, dass die Eigendrehung den Kolben in die Leerlaufstellung zu verdrehen sucht, so ergibt sich der weitere Vorteil, dass beim gleichzeitigen Regeln mehrerer   Brennstoffeinspritzpumpen durch   einen Regler das Steckenbleiben einer Pumpe in einer ausserhalb der Leerlaufstellung liegenden Kolbenstellung die' Regelung der andern Pumpen nur in der   Drehriehtung der Vollastregelung   hindert, nicht jedoch im Drehsinn des Leerlaufs, so dass bei einer Steigerung der   Masehinendrehzahl   die Brennstoffzufuhr für 
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 deren Steuerkolben durch hydraulischen Druck gedrelit wird. Fig. 2 ist ein Querschnitt durch diese Pumpe in Richtung   -1-B, Fig. 3   ein solcher in Richtung C-D.

   In Fig. 4 ist eine Brennstoffeinspritzpumpe zum Teil im Schnitt dargestellt, deren Steuerkolben durch den Druck einer Feder gedreht wird. 
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   mitnimmt, wenn   er durch die am. Zapfen 1 angreifende Reglerstange n gedreht wird. 



   Die Steueröffnung g trifft die Bohrung im   Kolben b nicht   radial, sondern   schräg   zum Radius in 
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 ohne Spiel gegen die   Seitenflächen   des Vierkantsloches im Reglerhebel k, der sich seinerseits gegen das   Reglergestänge stützt,   so dass jedes Spiel zwischen Kolben und Stellzeug   verschwindet (Fig. 3).   



   In Fig. 4 ist zwischen dem   Stössel o,   der im Pumpengehäuse a, gegen Drehung gesichert, gleitet, und dem Pumpenkolben    & eine Drehfeder p   angeordnet, deren eines Ende in den Kolben b bei q, deren 
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 und ohne Spiel im Reglerhebel und Stellzeug zur Anlage gebracht. 



   Es ist vorteilhaft, die vom Regler unabhängige Drehung des Kolbens b in diejenige   Richtung zu   legen, in welcher er den Leerlauf der Maschine regelt. Die Drehung in entgegengesetzter Richtung, d. h. auf Vollast, erfolgt dann zwangsläufig durch den Regler. Wenn, wie in Fig. 6 dargestellt, z. B. in einer Gruppe von vier Brennstoffeinspritzpumpen, deren Regleerhebel k1, k2, k3, k4 in der Drehrichtung auf Leerlauf   kraftschlüssig   nach links gehalten werden, eine Pumpe II sich festsetzt, und, durch den decken gehoben, ihre Förderung spät beendet, weil ihr Reglerhebel   k2 nach rechts zeigt.   also auf   Vermehrung   der 
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 nicht durchgehen kann.

   Mit der sinkenden Drehzahl bewegt sich die Reglerstange n in Pfeilrichtung H wieder nach rechts, wobei sie die drei gangbaren Reglerhebel k1, k3, k4 mitnimmt und dadurch die zur Einspritzung gelangende Brennstoffmenge erhöht. Die   Bewegung der Reglerstange nach rechts wird   je nach der Lage, in der sich die Pumpe II und der mit ihr verbundene Hebel k2 festgesetzt hat. durch Anlegen des entsprechenden Knaggens der Reglerstange an den Hebel k2 begrenzt. Hiedurch und weil 
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 zur Einspritzung gelangen, so dass die Störung bemerkbar wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drehkobensteuerung für Brennstoffeinspritzpumpen, bei welcher der steuernde Kolben zum 
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 dadurch gekennzeichnet, dass der steuernde Kolben in dem einen Drehsinn durch eine vom Regler un-   abhängige Kraft gedreht   und in dem andern Drehsinn entgegen dieser Kraft vom Regler oder der Ver-   btellvorrichtung mitgenommen wird.  

Claims (1)

  1. 2. Drehkolbensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der steuernde Kolben in dem Drehsinn, welcher der durch Reglerkraft ausgeführten Drehbewegung entgegengesetzt ist, durch hydraulischen Druck gedreht wird.
    3. Drehkolbensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Regler unabhängige Drehung des steuernden Kolbens durch eine Feder bewirkt wird, welche mittelbar oder unmittelbar einerseits an dem gegen Drehung gesicherten Kolbenstössel anderseits am Kolben angreift.
    4. Drehkolbensteuerung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Eignen- drehung des steuernden Kolbens im Drehsinne der Regelung auf Leerlauf, die zwangsläufige Drehung durch den Regler im Drehsinn auf der Regelung auf Vollast erfolgt.
AT131466D 1932-03-24 1932-03-24 Drehkolbensteuerung für Brennstoffeinspritzpumpen. AT131466B (de)

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