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Stoffspannvorrichtung für Maschinen zum Abschneiden des unbeatickten Teiles von Stickereien.
Ms gibt Maschinen zum Zerschneiden des Stickgrundes von Stickereien, bei welchen der Stoff durch die relative Bewegung eines Schneidwerkzeuges und des Stoffes zueinander zerschnitten wird. Diese Maschinen haben beiderseits neben der Schneidstelle liegende Spannglieder, welche den Zweck haben, den Stoff glatt gespannt der Schneide zuzuführen.
Bisher griffen diese beiden Spannglieder mit mehr oder weniger, aber stets gleichem und während des Schnittes gleichbleibendem Druck an dem Stoff an. Nun ergab sich, dass die Schneiden der Messer rasch stumpf, ja sogar fein schartig wurden. Man versuchte andererseits demgegenüber stets neue Schneidstellen des Schneidwerkzeuges zur Schnittwirkung zu bringen. Das hatte aber den Nachteil, dass der Schlitz, der einerseits von dem Schneidwerkzeug begrenzt ist, nicht in der eingestellten Breite blieb, was unsauberen Schnitt ergab. Weitere Versuche und Beobachtungen ergaben, dass der Nachteil der Kurzlebigkeit der Schneidwerkzeuge darauf zurückzuführen ist, dass der Stoff dem Schneidwerkzeug nicht immer den genau gleichen Widerstand darbietet, sondern weniger harte und härtere Stellen besitzt. Demgemäss wurden die Messerschneiden ungleich beansprucht.
Um dies nun zu verhindern, wird beim Gegenstand vorliegender Erfindung eines der Spannglieder elastisch gprnacht, so dass die Spannung eine feinfühligere wird und den Ungleichheiten in der
Harte des Stoffes Rechnung tragen kann. Versuche ergaben, dass bei dieser Anordnung der
Schnitt ein sauberer wird, da die Schneiden viel länger scharf und unbeschädigt bleiben.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, wobei nicht zum Verständnis derselben nötige Teile der Aus- schneideeinrIChtung nicht dargestellt sind. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Rückansicht. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten.
5 ist ein am Gestell der Maschine fester Arm. 17 ist ein ebenfalls am Gestell befestigter Bock, der ein Lager 18 trägt, in dem eine Achse 19 unverschiebbar ruht. Auf der Achse 19 sitzt fest ein Arm 20, welcher drehbar einen Schuh 21 trägt, über den ein als Spannglied auf der einen Seite dienendes endloses Pressband 22 läuft. Ferner sitzt verschiebbar auf der Achse 19 ein Gabellager 23, an dem drehbar ein Gabelhebel 24 gelagert ist, der drehbar einen Schuh 25 trägt, über den ein endloses, als Spannglied auf der anderen Seite dienendes Pressband 26 läuft. In einen Ansatz 27 des Gabellagers 23 greift eine Schraubenspmdel 28, die in einem an der Achse 19 festen Lager 29 drehbar aber unverschiebbar gelagert ist und ein Handrad 30 besitzt.
Durch Drehen des Handrades 30 kann der Schuh mit dem Pressband 26 seitlich verstellt werden. An der Achse. durch welche der Gabelhebel 24 an dem Gabelhebel 23 drehbar befestigt ist, ist ein Stollring 31 befestigt, an dem das eine Ende einer Schraubenfeder 32 fest ist, die um diese Achse liegt und deren anderes Ende 33 auf den Gabelhebel 24 drückt (Fig. fit). An dieser Achse ist ein Handrad 34. Die Achse ist durch eine Stellschraube 35 daran gehindert, dem Drehungszuge der Feder 32 Folge zu leisten. Nach Lockerung der Stellschraube 35 kann man die Spannung der Feder 32 durch Drehung des Handrades 34 regulieren. Der Arm 20 ist mit dem Gabellager 23 durch eine Achse 36 verbunden.
Auf dieser sitzt fest ein Handhebel 37, der eine Nase 38 besitzt, welche gegen einen Nocken 3U zum Anschlag gebracht werden kann, der auf einer die Achsen 36 und 19 verbindenden drucke o sitzt. Durch Umlegen des Handhebels 37 können die beiden Spannglieder gleichzeitig hochgehoben werden. Am Handhebel 37 befindet sich ein Federhehel 42, dessen
Nase 47 hinter einen Anschlag 43 am Arm 5 zur Hochhaltung der Schuhe 21 und 25
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Stickkante. der der Schnitt folgen soll (Fig. 4).
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