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Führungsschiene 40 die bogenförmigen Leitstücke 41, 41' angebracht, über welche das Messerband 36 nach oben abgelenkt wird, um es ausserhalb der Schneidstelle von der bogenförmigen Stoffbahn zozo entfernt zu halten.
An dem unteren Arm des Messerträgers 39 ist gegenüber der Schneide des Messerbandes das Gegenorgan 42 drehbar gelagert und bildet mit dieser einen parallelen Schlitz, durch den der Stoff beim Zerschneiden hindurchgezogen wird (siehe auch Fig. 10). Die Weite des Schlitzes ist so einstellbar, dass nur dem ungestickten Stoffe der Durchgang gestattet ist, während bestickte Stoffteile der Kontur der erhabenen Stickerei entlang durchgeschnitten werden.
Zu diesem Zwecke ist das Gegenorgan 42 als eine drehbare Klappe ausgebildet, die sich mittels der Achse 43 verdrehen und in verschiedenen Stellungen feststellen lässt. Die Stellvorrichtung besteht in dem auf der Achse 43 befestigten Hebelarm 44, der über die Stoffbahn n-o nach oben hinausragt
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Die Anordnung dieser feinfühligen Stellvorrichtung für das Gegenorgan 42 weit oberhalb der Stoffbahn n-o bietet den Vorteil, dass die Regulierorgane 44, 45, 46 durch den beim Schneiden entstehenden Staub nicht verunreinigt bzw. nicht beeinflusst werden können.
Ferner wird durch die Lage der Regulierschraube 45 oberhalb der Stoffbahn erreicht, dass sich das Gegenorgan 42 auch während des Laufes der Maschine verstellen lässt, ohne den Stoff aus dem Messer ziehen zu müssen, wie es bei den früher gebräuchlichen Reguliervorrichtungen unterhalb der Stoffbahn notwendig war.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, dem Messer 36 an der Schncidstelle eine schräg nach abwärts gerichtete Stellung zu geben, wie aus Fig. IU hervorgeht. Dann erhalten die Messerrollen 37, 38 entweder ebenfalls eine zur Messerfäche parallele, schräge Stellung, oder sie können auch, wie gezeichnet, senkrecht gestellt bzw. mit wagerecht liegender Drehachse angeordnet werden. In diesem letzteren Falle müssen aber dann die Leitstücke 41, 41' eine schraubenförmig gewundene Form erhalten, damit die Fläche des Messerbandes 36 aus der schrägen Stellung allmählich in die wagerechte Lage übergeführt wird.
Diese senkrechte Stellung der Messerrollen bietet den Vorteil, dass die zu beiden Seiten neben der Schneidstelle angeordneten Stofftransportglieder, nämlich die Transportscheiben 4, 4' und die Pressbänder 10, 11 möglichst nahe an die
Schneidvorrichtung herangerückt werden können, um möglichst schmale Stickereistreifen auf- schneidenzukönnen.
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die Pressschraube 53 in der gewünschten Höhenstellung festgelegt werden. Zwecks Durchgangs. der Pressschraube 53 ist der Halter 49 mit einem länglichen Schlitz versehen.
Die Führungsplatte 52 besitzt auf der Rückseite einen wagerechten Zapfen 54, DÚUeb dessen sie an dem festen Träger, 5. der über den Stoffzuführungstisch hinwegragt, drehbar gelagert ist. Durch die beiden Schrauben 35. 5. 5'. die in konzentrisch um den Drehzapfen 54 angeordneten
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Träger 5 festgelegt werden. An der vorderen Seite der Führungsplatte ist der Zeiger 56 angebracht, der auf einer an dem Träger 5 befestigten Skala die jeweilige Winkelstellung des Messerträgers um die wagerechte Achse 54 angiht.
Die beschriebene Stellvorrichtung hat den Zweck, die schneidende Messerkante und die derselben vorgelagerte Oberkante des Gegenorgans 42 gegenüber der Stoffbahn n- o sowohl in der Höhenrichtung mittels der Flügelschraube 51, als auch in der Winkelstellung mit Hilfe der Schrauben 55. 55'verstellen zu können. Da der Stoff auf beiden Seiten des Messers durch die Transportscheiben 4, 4' und die zugehörigen Pressbänder 10, 11 festgeklemmt wird, so kann er durch die beschriebene Stellvorrichtung mehr oder weniger quer zu seiner Bewegungsrichtung gespannt werden. was zur Erzielung einer guten Schneidarbeit vorteilhaft ist.
Soll diese Querspannung des Stoffes. z. B. an der hinteren (rechten) Seite der Messerschneide, weniger stark gehalten werden, als an der vorderen Seite, so werden die Schrauben 5. 5, 55'etwas gelöst und der
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Von den beiden Messerbandrollen 37, 38 ist die erstere, von der das Bandmesser beim Schneiden abgewickelt wird, mit einer Bremsvorrichtung versehen, während die andere eine geeignete Antriebsvorrichtung erhält. Die Bremsvorrichtung ist in Fig. 11 in vergrössertem Mass- stabe im Schnitt dargestellt. Gegen die innere Stirnfläche der MesserroUe 37 wird beispielsweise die mit einem Lederbelag verschene Pressscheibe 57 durch die Feder 58 augedrückt. Letztere stützt sich gegen die Mitnehmerscheibe 59, in welcher Stifte 60, 60'befest. igt sind, die in Bohrungen der Pressscheibe 57 fassen. Der Zapfen 61, auf dem sich die Rolle 37 dreht, trägt auf beiden Seiten Gewinde.
Auf der vorderen Seite ist der Gewindeteil mit zwei Abflachungen verscehen, über welche die Mitnehmerscheibe 59 achsial verschiebbar. aber nicht drehbar übergeschoben ist. Mittels der Mutter 62 kann die Feder J gespannt und dadurch die Bremswirkung nach Belieben verändert werden. Die Bremsvorrichtung hat den Zweck, dass das Messerband während des Abwickelns beim Schneidvorgang stets straff gespannt gehalten wird und sich der gebogenen Lauffläche der Führungsschiene 40 fest anschmiegt.
Dadurch wird ein Abheben des Messerbandes von der Führungs- schiene 40 verhindert und eine Veränderung seines Abstandes von der Oberkante des Gegen-
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dem Rücken des Messers an der Schneidstelle angebracht sind und diesem als Anschlag dienen. Damit das Messerband von der Rolle 37 stets genau im gleichen Abstande vom Gegenorgan 42 abläuft, ist die Rolle seitlich mit einem Flansch als Anschlag für den Messerrücken versehen und gegenüber dem Messerträger selbst achsial verstellbar gelagert.
Die Verstellung erfolgt beispielsweise dadurch, dass der Drehzapfen 61 (Fig. 11) sich mittels eines langen Gewindeteils in dem Messerträ, ger führt und durch eine Gegenmutter festgehalten wird. Auf die gleiche Weise kann gegebenenfalls auch die andere Messerbandrolle 38 achsial verstellbar gemacht werden.
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werden, kann.
Die gelenkige Verbindung de. s Schalthebels 6 mit dem Arm 76 durch die Pleuelstange 77 erfolgt vorteiihafterweise mittels Kugelgelenke, damit die seitliche Verstetibarkeit des Measer- trägers um den Zapfen 48 durch den Bewegungsantrieb nicht gehindert wird. Dabei muss die
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Zur Erzielung einer guten Wirkung der Schneidvorrichtung ist es notwendig, dass der Stoff glatt und ohne Falten in die Schneidvorrichtung einläuft. Zu diesem Zwecke ist seitlich neben dem Schneidorgan auf derjenigen Seite, von welcher her der Stoff in das schräggestellte Messer einläuft. ein federbeeinflusster Spannhebel 79 (Fig. l. 3, 6 und 7) angeordnet, der an seinem vorderen Ende einen drehbar gelagerten. entsprechend dem Scheibenumfang bogenförmig gestalteten
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setzen kann, sind die Transportscheiben an ihrem Umfange mit einer Nut 104 versehen.
In diese greift der mittlere Zinken eines gabelförmigen Schutzbleches 105, welches mit zwei weiteren äusseren Zinken die Seitenränder der Transportscheibe 4 umfasst (siehe Fig. 8). Dieses Schutzblech 105 liegt auf dem Stoffzuführungstisch 15 auf und ist um den Zapfen 106 seitlich drehbar gelagert, damit es bei einer seitlichen Verstellung der Transportscheibe 4 dieser zu folgen vermag.
Durch die Zinken des Schutzbleches, die auf der Transportscheibe 4 : schleifen, wird der Stoff in sicherer Weise von derselben abgehoben und ein Festklemmen desselben verhindert.
Die dritte Transportscheibe 4'' (Fig. 5) dient dazu, den Stoff in der ganzen Breite parallel durch die Maschine zu führen, besonders dann, wenn Stonstücke von grosser Breite zu zerschneiden sind. Oberhalb dieser Scheibe sind keine Pressbänder angeordnet, sondern zum Andrücken des Stoffes an dieselbe dient die drehbare Rolle 107, die mit einem Belag von Gummi oder dgl. versehen ist. Dieselbe wird von einem Hebel 108 getragen, der auf dem Rohr 74 leicht drehbar gelagert ist. Die Rolle 107 legt sich durch ihr Eigengewicht gegen die Scheibe J"an, wodurch der zwischen beiden hindurchgeführte Stoff mitgenommen wird.
Die Wirkungsweise der Ausschneidmaschine ist nach vorstehendem ohneweiters verständlich und beschränkt sich die Bedienung derselben einzig darauf, den Stoff mit der auszuschneidenden Kante an dem Anschlaglineal 90 entlang zu führen. Dabei ist hauptsächlich auf die Regulierung der Schlitzweite zwischen dem Bandmesner 36 und dem Gegenorgan 42 zu achten, damit die
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